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Veganitäten zieht um und es geht wieder weiter! :)
Aug 18th, 2012 by veganitaet

Ich glaube die meisten haben Veganitäten schon tot geglaubt, aber ich lebe noch und habe wieder Zeit und richtig Lust zu bloggen! Um auch einen richtigen Neuanfang zu markieren, zieht die Seite auf eine neue einfachere Domain um:

Außerdem ändert sich das Design und ich gebe mein Bestes alles etwas übersichtlicher zu gestalten. Die neue Seite ist erst wenige Tage alt, daher verzeiht mir, wenn irgendetwas hier und da noch nicht ganz rund läuft oder perfekt aussieht.

Die allermeisten Rezepte habe ich schon auf den neuen Blog (in einer etwas chaotischen Reihenfolge) zum neuen Blog geholt. Ich werde aber diesen hier nicht löschen, falls ihr hier noch das ein oder andere Rezept benötigt, das ihr auf dem neuen Blog nicht findet.

Ich habe wirklich ein sehr schlechtes Gewissen das bloggen so schleifen gelassen zu haben, dabei habe ich ja in der Zwischenzeit nach wie vor ganz viel gekocht und gebacken. In den nächsten Tagen werden dann auch wieder neue Rezepte erscheinen und ich hoffe das wird dann auch so bleiben.

Also dann, man sieht sich hoffentlich auf veganitaet.de!

DIY Soja-Reismilch aus Reismehl und Sojaprotein-Pulver
Nov 8th, 2011 by veganitaet

Um mich vom Lernen abzulenken habe ich gerade darüber nachgedacht, wie man wohl aus solchen Sachen wie Reismehl eine pflanzliche Milch herstellen könnte. Da ich kein Auto habe und meine Einkäufe immer so nach Hause schleppen muss, mache ich manchmal meine Soja-, Mandel- oder Hanfmilch selbst, da ich manchmal sehr viel Sojamilch verbrauche.  Hanf- und Sojamilch muss man allerdings noch durch ein Tuch gießen und Mandeln habeich nicht immer vorrätig, also musste eine neue Methode her um schnell eine Milch zu zaubern. Ich habe in letzter Zeit schon ein bisschen mit stark verdünter Kokosmilch experimentiert, die ich aber für mein Müsli nicht so lecker fand. Nun habe ich spontan diese Milch kreiert, mit der ich sehr zufrieden bin. Sie ist sehr cremig, leicht süßlich und hat durch das Proteinpulver auch einen hohen Eiweißgehalt. Die Cremigkeit kann man durch mehr oder weniger Zugabe von Wasser variieren.

Für dieses Rezept benötigt man Soja-Proteinpulver, das ich für etwa 12€ für 5kg bei Ebay kaufe und dann auch ewig hält (kann außerdem für cremige Milkshakes, DIY Frischkäse und sogar Marshmellows benutzt werden). Das Zeug nennt sich manchmal auch Soja-Protein-Isolat 90. Am besten ihr kauft das naturbelassene Pulver ohne Süßstoffe und Geschmackszusätze, dann hat man die meisten Verwendungsmöglichkeiten. Ich glaube ich habe das Pulver auch schonmal in dm und Rossmann-drogerien gesehen, dort ist es aber teurer.

Außerdem benötigt man stinknormales Reismehl. Das gibt es im Asialaden für wenig Geld. Nur darauf achten nicht das Klebreismehl zu kaufen! Evtl. kann man es auch selbst aus Reis mahlen, das müsste dann aber seeehr fein sein, sonst müsste man die milch wieder sieben.

Eine Milchalternative benötigt meiner Meinung nach auch noch etwas Fett. Hierfür habe ich selbstgemachte Kokosbutter verwendet (Rezept wird bald hochgestellt). Ansonsten geht auch Kokosöl, etwas Kokosmilch oder anderes Öl. Wer eine fettfreie Milch will, kann das aber natürlich auch weglassen.

Alle weiteren Zutaten sind optional. Wenn man also einmal Sojaproteinpulver und Reismehl vorrätig hat kann man innerhalb 10 Minuten eine leckere cremige Milch zubereiten, ganz ohen sieben. Meiner Meinung nach kommt diese Milch gekaufter Soja-Reis-Milch schon sehr nahe. Bei meinen zwei vorherigen Reismilchversuchen mit richtigen Reiskörnen war die Milch meist noch einen Tick zu schleimig.

Ich schätze mal, dass sie auch billiger ist als gekaufte Sojamilch, genau berechnet habe ich das allerdings nicht.

Vielleicht könnte man das Rezept ja noch vereinfachen, indem, man das Reismehl nicht vorher aufkocht. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie gut verdaulich das ungekochte Reismehl ist und ob dann nicht die Cremigkeit verloren geht. Laut dieser Seite kann man Reismehl aber auch ungekocht konsumieren.

 

Zutaten:

4 Tassen, bzw. 1 Liter Wasser

1/4 Tasse Reismehl

1/4 Tasse Soja-Proteinpulver

1 EL Kokosbutter, -öl, -milch oder anderes Öl

1 TL Vanillepulver (oder Vanillezucker)

2 Prisen Salz

3 TL Zucker oder andere Süßungsmittel

(optional: 1 EL Soja-Lecithin-Pulver, damit sich die Milch noch besser vermischt)

 

Zubereitung:

2 Tassen Wasser mit dem Reismehl in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren und aufkochen lassen, sodass die Milch eindickt. Von der Kochstellen nehmen und mit dem restlichen Wasser vermischen. Mit allen restlichen Zutaten in einen Mixer geben und auf höchster stufe etwa 1 Minute lang mixen. In eine Kanne oder Flasche gießen, warten bis sich der Schaum verflüchtigt und die Flüssigkeit abkühlt, kühl stellen und genießen. Wem die milch zu dick erscheint, kann noch mehr Wasser hinzufügen, sollte dann aber gegebenenfalls nachsüßen.

Vegan in Griechenland Teil 1
Okt 20th, 2011 by veganitaet

Ich war eine Woche in Nordgriechenland, in Thessaloniki und auf Chalkidiki. Daher kann es natürlich sein, dass ich einige südgriechische Spezialitäten gar nicht kennen lernen konnte. Falls ihr noch ergänzugen habt, könnt ihr das gerne im Kommentar-Feld tun.

Generell muss ich vorweg nehmen, dass ich eine übelste LowBudget-Reisende bin und nur selten essen gehe. Meistens ernähre ich mich auf Reisen von Straßenständen, Leckereien vom Markt oder koche bei meinen Couchsurfer-GastgeberInnen zu Hause. Trotzdem lerne ich neue kulinarische Genüsse kennen, auch wenn ich sicherlich ein paar missen muss, die ich allerdings immer noch daheim selbst nachkochen kann.

 

Frappe

Meine Lieblingsentdeckung in Sachen Getränke ist der griechische Kaffee. Mit griechischem Kaffee kann in der Tasse aufgebrühter Kaffee sein, allerdings meinte mein Couchsurfing-Gastgeber, dass dies eigentlich eher türkischer Kaffee sei. Die wirklich typisch griechische Art Kaffee zu trinken ist “Frappe“(gar nicht französisch ausgesprochen, sondern so wie man’s liest). Das ist in der Regel ein sehr stark aufgeschäumter kalter Instantkaffee, in den nicht notgedrungen Milch reingehört. Generell wird man immer gefragt, ob man seinen Frappe mit oder Milch/Zucker haben möchte. Das Tolle an Frappe ist, dass er wahnsinnig schaumig ist, ganz ohne Milch. Das liegt an dem speziellen Instant-Kaffee, der sprühgetrocknet und nicht gefriergetrocknet ist. Was einem kalten Instantkaffee so toll sein soll, wird sich jetzt wohl so mancher Kaffee-Gourmet fragen… Aber irgendwie hat er jedes Mal wirklich sehr lecker geschmeckt! Manchmal fast kakaoartig und nie sehr bitter oder gar säuerlich, was ja bei zu starkem schwarzem Kaffee gerne mal passieren kann. Das einzige Problem, das manche VeganerInnen mit Frappe haben könnten, dass er in der Regel mit so einem Schäumer aufgeschäumt wird und dieser noch Spuren von Milch haben könnte. Wer sehr empfindlich ist, kann ja was von einer Allergie erzählen, und fragen, ob der Rührarm vielleicht kurz abgewischt werden könnte:

Generell ist Frappe relativ preiswert und kostet derzeit so zwischen 0,60 und 1,50€. In der Regel bekommt man immer noch ein Glas oder eine 500ml-Flasche Wasser dazu.

Hier ein paar Eindrücke von meinen vielfachen Frappe-Genüssen:

jaja, leider auch von Nescafe vereinnahmt (wenn man dem Wiki-Artikel glauben mag, hat Nescafe es ja sogar erfunden, so ein Mist):

soooooooo viel Schaum:

In einem wunderschön orientalisch eingerichteten Cafe in der Altstadt von Thessaloniki:

Oder ganz FastFood-like in einer kleinen Bar in Agios Nikolaos auf Chalkidiki:

 

 

Spinat-Pasteten

Einer meiner Hauptnahrungsmittel ansonsten waren Spinat-Filo-Pasteten. Filoteig ist ähnlich dem türkischen Yufkateig und ein bisschen wie Blätterteig, aber feiner und knuspriger. In Griechenland gibt es überall kleine Bäckereien und Imbisse, die die Pasteten in der Auslage haben. Manchmal sind es runde Taschen, manchmal Schnecken, manchmal große Pasteten, von denen ein Quadrat abgeschnitten wird. Von der äußerlichen Form her kann man nicht wirklich sehen, was genau drin ist. Ebenso sind die Taschen nicht immer beschriftet. Außerdem hab ich es eh halbwegs aufgegeben in der kurzen Zeit griechische Worte zu entziffern. Am besten man fragt einfach auf Englisch nach, zeigt darauf und fragt “Spinach?”. Meistens gibt es zumindest eine vegetarische Variante, manchmal gibt es aber nur Käsetaschen oder Spinat-Käsetaschen, sehr oft aber auch Spinat pur. Ich habe nie fälschlicherweise eines mit Käse bekommen und wurde immer sehr gut verstanden. Leider habe ich kein schöneres Foto machen können, war wohl zu hungrig. Die großen Pasteten werden aus irgendeinem Grund immer in kleine Stückchen zerhackt, wie dieses hier:

Generell kein besonders vollwertiger oder fettarmer Genuss, aber wenn man schnell und günstig etwas warmes essen will, ideal. Die Teile haben meist etwas zwischen 1,20€ und 2,50€ gekostet.

 

Pitataschen mit Pommes

Vollkommen vergesen habe ich es, ein Foto von den “Pommes”-Dönern zu machen. Jaja, was man alles so isst, wenn man nachts hungrig von der Party kommt. Es gibt ziemlich viele Gyros/Sandwich-Imbisse, bei denen man sich vegane Sandwiches oder eben Pitataschen mit Pommes und Salat zubereiten lassen kann. Diese waren akzeptabel und lagen preislich bei etwa 2,50€.

 

Anderes pikantes Gebäck

Auch beim Bäcker gibt es manchmal kleine Gebäckkringel mit Oliven oder Tomaten. Diese sind relativ trocken, aber auch ganz lecker:

 

Frische Aufstriche vom Markt

Bei einem Marktstand, der vorrangig Wurst und Feta verkaufte, entdeckte ich vegane Paprika- und Auberginenaufstriche. Beide schmeckten sehr lecker und waren erstaunlich günstig! Der Auberginenaufstrich schmeckte ganz anders, als ich es gewohnt bin. Er bestand nur aus Aubergine, anderem Gemüse und Gewürzen und schmeckte leicht rauchig. Nicht wundern, auf dem Bild ist auch ein unveganer Fetaaufstrich von meinen Freunden vom gemeinschaftlichen Frühstücksbuffet:

Frisches Obst und Gemüse vom Markt

Ok, schon klar, dass das vegan ist, aber hier gibt’s auch sehr leckere Sachen zu entdecken. Leckere aromatische Tomaten, günstige Spitzpaprikas, sauscharfe relativ große Pepperonis, krumme Gurken und riiiiiiiiiesige Pfirsische und Pflaumen:


 

Oliven in allen Formen und Farben:

Hier kann man es sich leisten sich mal durch alle Sorten durchzuprobieren. Ich mag am liebsten die kleinen oder die etwas eingedörrten Oliven, die so verkrumpelt ausschauen. Auf den Bildern sieht man teilweise auch die Kilo-Preise:

 

Mit süßen Leckereien und einem Restaurantbesuch geht’s in Teil 2 weiter!

 

Meine Lieblings-Donauwelle mit veganer Butterkeks-Schicht
Okt 20th, 2011 by veganitaet

Mein absoluter Lieblingskuchen, wenn nicht sogar Lieblingsgericht, ist und bleibt Donauwelle! Allerdings war ich nie richtig mit meiner veganen Donauwelle zufrieden, weil ich als Kind mit der Donauwelle meiner Oma aufgewachsen bin, die immer eine Schicht Butterkekse auf die Buttercreme legte. Außer in Italien habe ich nie Kekse gefunden, die auch von der Form her Butterkeksen ähnlich waren. Schließlich ist es nicht so leicht mit runden Haferkeksen einen Kuchen gleichmäßig zu belegen. Also kaufte ich mir eine Butterkeksform und machte meine Butterkekse selbst. Man sollte die Kekse schon etwas früher vorbereiten, aber der Aufwand lohnt sich! Die Kekse weichen mit der Zeit etwas ein, sind aber noch leicht knusprig und verhindern zudem, dass sich die “Buttercreme” mit der Kuvertüre vermischt.

 

Zutaten:

Teig:

500g Mehl Typ 405

150g Zucker

1P. Bckpulver

1 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

230g Margarine

300ml Sojamilch, vermischt mit einem Spritzer Zitronensaft oder Essig

2 gehäufte EL Speisestärke vermischt mit 4 EL Wasser

5 EL Kakao + 4 EL Sojamilch

2 Gläser Schattenmorellen oder Sauerkirschen

 

Buttercreme:

1 Liter Sojamilch

2 Packungen Vanillepuddingpulver

400g Alsan Margarine (verwende ich am liebsten, weil sie etwas fetsern ist ala andere Margarine und hier Butter näher kommt)

8 EL Puderzucker

optional ein paar Tropfen Backaroma Butter-Vanille

 

36 selbstgemachte Butterkekse (etwa die Hälfte des Rezeptes)

 

200g Kuvertüre

etwas Kokosfett

 

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig außer den Kakao vermischen. Die Hälfte des Teiges auf ein Backbleck, mit Backpapier ausgelegt,  mit hohem Rand gießen. Inzwischen die Kirschen abtropfen lassen und gegebenfalls den Saft zur sonstigen Weiterverarbeitung aufbewahren. Den restlichen Teig mit dem Kakao und der Sojamilch vermischen und auf den hellen Teig geben. die abgetropften

Kirschen auf den Teig geben und leicht in den Teig drücken

.

Das Ganze bei 180°-200°C etwa 30 Minuten backen.

Den Teig auskühen lassen.

Nun die Buttercreme herstellen. Wichtig: hierfür darf die Margarine nicht gekühlt sein!

Einen Pudding kochen und abkühlen lassen bis der Pudding lauwarm ist. Die Margarine mit dem Puderzucker aufschlagen und den Pudding nach und nach unterrühren bis eine glatte Creme entsteht. Auf dem Kuchen verteilen. Nun den Kuchen mit den Keksen bedecken.

Nun kann man direkt schon die Kuvertüre mit dem Kokosfett schmelzen und darauf verteilen.

Den Kuchen am besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Dank der Kekse kann man den Kuchen in schöne kleine Stückchen schneiden, wie bei meinem Geburtstagsbrunch hier:

 

 

Tzatziki mit Tofu und Sojajoghurt
Okt 19th, 2011 by veganitaet

Nach meinem Griechenland-Urlaub (auf dem Foto sind sogar noch original Oliven und superscharfe Pepperoni vom Markt in Thessaloniki zu sehen) wollte ich ein schöne Tzatziki für den veganen Brunch vom Gießener Schwulenreferat machen. In Griechenland wird meist nicht der Naturjoghurt verwendet, wie man in hier kennt, sondern einen fettreicheren griechischen Joghurt. Daher habe ich in diesem Rezept nicht nur Joghurt, sondern hauptsächlich Tofu verwendet, um die Masse dicker zu machen.

Ich esse Tzatziki am liebsten ganz “typisch deutsch” mit Kartoffeln. Wer etwas “authentisch griechischer” sein will, kann dazu auch Seitan reichen. :)

Zutaten:

400g Tofu (ich habe mittelfesten Tofu vom Asia-Laden verwendet)

200g Sojajoghurt (ich habe meinen selbstgemacht, ansonsten Joghurt von Provamel o.ä., aber eben nicht den Natur-Joghurt von Alpro, da dieser schließlich mit Vanille und zuviel Zucker versaut wurde und für Tzatziki unbrauchbar ist)

1 Gurke, geraspelt

3 Knoblauchzehen

1 EL heller Essig

2 EL Olivenöl

Salz

frische Minze

 

Zubereitung:

Tofu mit Knoblauchzehen Essig und Olivenöl in der Küchenmaschine fein mixen. In einer Schüssel mit geraspelter Gurke, Joghurt und Salz nach Geschmack vermischen. Mit frisch gezupfter Minze bestreuen.

 

Selbstgemachtes Apfelkraut (Apple Butter)
Okt 18th, 2011 by veganitaet

Ich bin kein großer Fan von Marmelade, aber umso mehr von Apfelkraut. Das ist dieses dunkelbraune Zeug, das in der Regel nur aus eingekochtem Apfelsaft besteht. Es gibt verschiedene Rezepte hierfür: manche benutzen noch zusätzlich Birnensaft, manche backen Äpfel im Ofen und kochen sie dann ein, manche kochen Äpfel über sehr viele Stunden bis ein brauner Sirup entsteht. Ich habe Äpfel und Birnen selbst entsaftet (etwa 3/4 Äpfel 1/4 Birnen) und diesen dicklichen Saft über etwa 3 Stunden eingekocht. Gerade zum Schluss sollte man den Topf nicht unbeaufsichtigt lassen und ständig umrühren. Mein Apfelkraut ist sehr dick geworden, dast schon eher eine Paste. Will man mehr eine Art Apfelsirup, muss man den Saft einfach für eine kürzere Zeit kochen lassen. Vielmehr Rezeptangaben sind allerdings gar nicht nötig. Man sollte sich nur im Klaren sein, dass 1 Liter Saft viel weniger Apfelkraut ergeben, da das Ganze ja eingekocht wird. Mein sehr festes Apfelkraut hält sich schon einige Wochen im Kühlschrank und schmeckt besonders gut in Kombination zu Mandel- oder Erdnussmus.

Seitan, Gemüse oder Tofu mit vegetarische Austernsoße (Mushroom Vegetarian Sauce)
Okt 17th, 2011 by veganitaet

Das hier ist weniger ein Rezept, eher eine Anregung, wie man ganz schnell ein chinesisches Seitan-Gercht zaubern kann. Essentiell dafür ist diese Soße:

Diese Soße, die es in fast jedem Asia-Laden geben müsste (zur Not auch hier bestellbar), dient als Ersatz für Austernsoße. Austernsoße ist en Fertigprodukt, nach dem in vielen chinesischen Rezepten verlangt wird und was hiermit ersetzt werden kann. Alternativ kenne ich noch eine weitere vegetarische Fertig-Soße, die diesen Zweck erfüllen soll, zu sehen hier, die allerdings völlig anders schmeckt. Ich benutze zum Kochen am liebsten diese hellere Soße und verwende sie, wenn ich gerade nicht viel Zeit zum kochen habe. Ich brate in einem Wok einfach etwas Gemüse und Seitan (oder Tofu) an, würze es ein wenig mit Chilli, Ingwer, Knoblauch oder Zitronengras und gebe dann eine ordentliche Menge von dieser Soße hinzu. Das kann schon schnell mal die halbe Flasche sein, schmeckt aber sehr lecker! Die Soße ist schön dicklich und die Zutaten glänzen schön, ähnlich wie man das vielleicht aus dem China-Restaurant hier in Deutschland kennt.

Malaysische Satay-Spieße(auch Satee) aus Seitan mit Erdnuss-Soße
Okt 16th, 2011 by veganitaet

Ich hatte es schon lange vor, nun habe ich es endlich geschafft und vegane Satay-Spieße aus Seitan an meinem Geburstag gemacht. Hierfür habe ich die Seitanmasse entsprechend gewürzt und dann in einer stark gewürzten Marinade im Backofen gebacken. Dazu gab’s eine Erdnuss-Kokossoße. Geschmacklich waren sie näher an Rindfleisch-Satay, als an Hähnchen. Will man eine Hähnchen-ähnlichere Konsistenz sollte man dem Seitan noch pürierten Tofu oder Kichererbsenmehl beimischen.

 

Zutaten (für 24 Spieße):

Seitan:

4 Tassen Gluten

4 TL gemahlener Koriander

2 TL gemahlenes Zitronengras

1 TL gemalener Chilli

2 TL Salz

 

1/4 Tasse Sojasoße

2 3/4 Tasse Wasser

2 EL Sesamöl

3 EL Zucker

 

Marinade:

1 Tasse Wasser

10 Schalotten

3 Knoblauchzehen

3/4 Tasse Sojasoße

5 EL Zucker

1 EL gemahlener Koriander

1 EL gemahlene Chilli

1 EL gemahlenes Zitronengras

2 TL Kurkuma

2 EL Sesamöl

 

Soße:

1 Dose Kokosmilch

220g ungezuckerte (oder leicht gezuckerte) Erdnussbutter aus dem Asialaden (hat eine andere Kosistenz als Erdnussmus oder Erdnussbutter, wird oft als “Pindakaas” verkauft)

2 EL Sojasoße

1/2 EL Chilliflocken

1 EL Zucker (weglassen, wenn die Erdnussbutter schon gesüßt ist)

 

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Seitan mischen. Dann alle flüssigen Zutaten mit dem Zucker vermischen und mit den restlichen Zutaten zu einem festen Seitanteig kneten. In kleine Stücke reißen (sieht besser aus, als wenn man sie mit dem Messer schneidet) und auf einem Backblech oder auf zwei Auflaufformen verteilen.

Dann alle Zutaten für die Marinade in einen Mixer oder Küchenmaschine geben. Alles über dem Seitan verteilen und gut 1 Stunden bei 180-200°C backen. Zwischendurch wenden. Vor dem herausnehmen, probieren ob sie gar sind und gegebenfalls länger backen.

Dann alle Stücke in eine Schüssel geben, vermischen und abkühlen lassen.

Dann immer etwa 4 Stücke auf einen Bambusspieß spießen. Gegebenenfalls aufwärmen und grillen.

Alle Zutaten für die Soße in einem Topf aufwärmen und zu den Spießen reichen.

Apfelweintorte (geht auch ohne Alkohol)
Okt 15th, 2011 by veganitaet

Hier habe ich die gute alte hessische Äppelwoi-Torte nachgebacken. Anstatt Apfelwein kann man auch Cidre oder Apfelsaft nehmen. Ich habe beides genommen, damit die Torte schon süßlich-säuerlich schmeckt. Die Torte ist sehr einfach herzustellen und schmeckt schön frisch und leicht. Am besten verwendet man säuerliche Äpfel wie Boskoop oder selbstgepflückte Äpfel, die gerade noch an den Bäumen hängen.

Zutaten:

Mürbeteig:

250g helles Mehl

1/2 Packung Backpulver

125g Zucker

1 P. Vanillezucker

150g Margarine

2 EL kaltes Wasser

 

Belag:

800g Äpfel

400ml Apfelsaft

350ml Apfelwein

2 P. Vanillepuddingpulver

6EL Zucker

eine Packung Soyatoo/2 Packungen Cresoy/300-400ml vegane Schlagsahne

gemahlener Zimt

 

Zubereitung:

Aus dem Teigzutaten einen glatten Teig kneten, gegebenenfalls mehr Mehl oder Wasser hinzufügen. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und in eine befettete 26cm-Springform drücken. Einen etwa 5cm hohen Rand hochziehen. Nund de Äpfel auf den Teig geben.

Für den Pudding Apfelwein und-saft in einen Topf geben. Einige Esslöffel davon in eine klene Schüssel geben und mit dem Zucker und dem Puddingpulver glatt rühren. Flüssigkeit aufkochen lassen, Topf vom Herd nehmen und die Puddngmasse enrühren und nochmals aufkochen lassen. Den Pudding über de Äpfel gießen.

Kuchen bei 180-200°C etwa 60 Minuten backen.

Der Teig sollte leicht gebräunt sein und die Puddingmasse eine Haut gebildet haben.

Nun am besten über Nacht kühl stellen. Dann aus der Springform lösen.

Die Sahne aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Großzügig mit Zimt bestreuen, fertig!

 

 

 

 

 

Veganes Spaghetti-Eis
Okt 9th, 2011 by veganitaet

Es ist gar nicht so leicht Eis zu fotografieren, wenn’s draußen heiß ist, aber man kann ja trotzdem noch erkennen, dass es sich hier um das erste vegane Spaghetti-Eis, das ich verspeist habe. Im Prinzip kann man hierfür einfach jedes bewährte Rezept für veganes Vanilleeis oder mein weißes Schokoladeneis benutzen (oder eben gekauftes).

Zutaten(für 3-4 Portionen):

1 Dose Kokosmilch

1 gefrorene Banane (in Stücken eingefroren)

400ml Sojamilch

5 EL Agavendicksaft (oder Zucker, andere Süßungsmittel…)

1 TL Vanillepulver (oder Vanillezucker)

 

ein Päckchen gefrorene Beeren oder frische Erd- oder Himbeeren

Kokosstreusel (oder ganz deluxe: fein gehackte vegane weiße Schokolade)

 

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Eis im Mixer oder in der Küchenmaschine gut vermixen. In eine Eismaschine geben (alternativ: in eine Schüssel geben, einfrieren und immer wieder herausholen und durchrühren). Nochmals einrieren, damit das Eis etwas fester wird.

Beeren pürieren, je nach Geschmack süßen.

Dann etwas Eis in eine Kartoffelpresse geben und gleichmäßig auf vier Dessertteller drücken (desto gleichmäßiger, desto länger werden die Eis-Spaghetti).  Beerenpüree und Kokosraspel darauf geben. Evtl. noch mit Minze oder Zitronenmelisse, quasi als Basilikum-Ersatz, dekorieren.

 


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