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Pandan Jelly: natürlich grün gefärbter „Wackelpudding“
Mai 15th, 2010 by veganitaet

Heute zeige ich euch wie man einen grünen Wackelpudding aus Pandan und Agar Agar macht. Dieses Rezept ist wieder aus Malaysia, wo man Gelee aus Agar Agar überall findet, auch in vielen Getränken! Das Jelly wird in der Regel in eine flache Form gegossen und dann in kleine Stücke geschnitten, dass man es mit der Hand essen kann. Meines war dafür etwas zu weich, aber gut zum Löffeln. Will man etwas bissfestere Stücke, muss man einfach mehr Agar Agar zugeben.

Nun zum ominösen Pandan. Pandan, oder genauer Pandanus amarryllifolius, sind lange grüne Blätter, die zum einen wunderbar riechen und zum anderen auch zum intensiv grün färben benutzt werden. In Südostasien benutzt man sie zudem als Raumduft, zum Einwickeln und Aromatisieren von Fleisch(ich werde mal einen Versuch mit Seitan starten) und Reis (dazu einfach Pandanblätter zum kochenden Reis geben). Ich habe meine Pandanblätter im Asia-Laden (bei den Kühlwaren) gekauft. Dort gibt es sie verpackt mit etwa 15 Blättern. Falls jemand diese nicht finden kann oder zu faul ist und trotzdem mal Pandan probieren möchte, gibt es in den meisten Asialäden auch Pandan-Aroma in kleinen Fläschchen.

Den Pandansaft zum Grün färben, dessen Herstellung ich gleich erklären werde, kann man auch für andere Rezepte verwenden, z.B. für giftgrüne Kuchen oder Cocktails.

Zutaten:

für den Pandan- Saft:

8 Pandanblätter

150 ml Wasser

1 Päckchen Agartine (oder 3 TL  anderes Agar Agar Pulver)

500 ml Wasser

150 g Zucker

120 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Für den Pandansaft die Blätter in kleine Stücke schneiden und mit den 150ml Wasser in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und solange mixen bis keine groben Blattstücke mehr vorhanden sind.

Dann einfach alles durch ein Sieb geben und den Saft auffangen. Nun müsste man etwa 100ml Pandansaft haben.

Den Pandansaft mit Kokosmilch mischen. In einem Topf 500ml Wasser, Zucker und Agar Agar etwa 5 Minuten köcheln. Dann Pandan-Kokosmilch hinzufügen und alles noch einmal aufkochen. Dann dan Ganze in kleine Förmchen oder eine große Kuchenform füllen und kühl stellen. Ist das Jelly fest, umstülpen oder in kleine Stücke schneiden. Nicht wundern, die Kokosmilch setzt sich beim Kühlen vom Wasser ab und bildet so zwei Schichten, was aber sehr hübsch aussieht.


2 Responses  
  • Veganitäten» Blog Archive » Malaysischer saftiger Pandan-Chiffon-Kuchen writes:
    Mai 17th, 201120:36at

    […] will es euch wirklcih andrehen, es ist einfach zu köstlich!! In Malaysia wird Pandan (Infos siehe hier) für alle möglichen Speisen benutzt, vor allem für Süßspeisen, wie diesen leckeren Kuchen […]

  • derbe writes:
    Mai 19th, 201112:44at

    oh ja, Pandan ist wirklich was feines! diesen speziellen geschmack vergisst man nie mehr..


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