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Malaysisches Fingerfood: „Ente“ in Pandanblättern
Juni 2nd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich ein sehr leckeres malaysisches Gericht nachgekocht. In Malaysia wird es klassich mit Hühnchen zubereitet, man bekommt dort aber auch in Supermärkten die fertige tierfgekühlte vegane Version, wenn es die nur hier gäbe… Schluss mit Jammern dachte ich mir, einfach selber machen!

Pandanblätter sind herrlich duftende Blätter, die man in den meisten Asia-Läden bekommt, siehe auch hier.

Als Fleischersatz habe ich „Mock Duck“ aus der Dose aus dem Asialaden genommen. Das gibt es mittlerweile auch bei veganwonderland. Alternativ kann man hier auch seine eigene Seitan-Kreation verarbeiten.

Ach ja, und noch ein wichtiger Zusatz: Die Pandan-Blätter nicht mitessen(sind nicht giftig, nur nicht sonderlich kaubar)! Man wickelt die Päckchen vor dem Essen aus und schmeißt die Blätter danach weg.

Zutaten:

eine Dose „Mock Duck“

etwa 5 Pandanblätter, halbiert(quer, nicht längs)

etwa 10 Zahnstocher

Frittierfett

Marinade:

100ml Ingwersaft( selbst entsaftet, alternativ geht auch Wasser vermischt mit Ingwerpulver)

2EL Sojasoße

1EL Zucker

1/2 TL Pfeffer

1EL Öl (idealerweise Sesamöl)

Zubereitung;

Die Zutaten für die Marinade vermischen und die abgetropften Mock Duck Stücke darin mindestens eine halbe Stunde marinieren. Dann aus der Marinade nehmen(kann man als Würzmittel für ein anderes Gericht aufheben).

Größere Stücke halbieren und kleine Fitzelstücke am besten weg naschen. Jeweils ein halbiertes Pandanblatt um ein Mock-Duck-Stück wicken und mit einem Zahnstocher fixieren. Bei mir ergab die Dose 10 Stück, variiert aber von Dose zu Dose, nehme ich an.

Frittierfett erhitzen und die falschen Entlein darin schön braun braten. Die Blätter werden sich etwas verfärben, geben aber ihr wunderbares Aroma ab. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Als Snack mit süßer Chillisoße(die, die man auch zu Frühlingsrollen isst), pur oder zu einem asiatischen Reisgericht servieren.


6 Responses  
  • suky writes:
    Juli 2nd, 201009:52at

    oooh was für tolle rezepte!!! jetzt hab ich hunger :)! weiter so!

  • catering berlin writes:
    Juli 9th, 201005:28at

    Mock-Duck? wieder was gelernt-dafür liebe ich das Internet. werde mich gleich schlau machen, ob der Asia-Markt meines Vertrauens in Steglitz/Schlossstrasse das liefern kann.
    Vielleicht findet sich ja auch eine Variante die „Hülle“ mitzuessen, dann müßte man sicher das Mock-Duck marinieren…

    na, ich melde mich nochmal
    Tom
    Vegi-Spezi aus Berlin

  • veganitaet writes:
    Juli 13th, 201018:24at

    Das gibt es mit Sicherheit auch in deinem Asia-Laden, gerade in Berlin wird es nicht schwer zu finden sein! Ist eine blaue Dose, kannst du dir ja auf dem veganwonderlnad-Link anschauen!
    Ich glaube, du hast das nicht ganz verstanden: die Mock Duck aus der Dose kannst du ganz essen, die hat auch gar keine wirkliche Hülle. Außerdem habe ich sie ja mariniert. Ich einte, dass man die Pandanblätter nicht mitessen kann!

  • Burak writes:
    Mai 26th, 201121:36at

    Tolle Rezepte! Ich verfolge deinen Blog schon lange und liebe die Rezepte! 🙂
    Besten Gruß aus Köln!

  • ClaudiaBerlin writes:
    Mai 19th, 201310:01at

    Tolles Rezept! Hast du – als jemand, der viel mit Seitan-Zubereitungen experimentiert hat – vielleicht eine Idee, wie die das Mock Duck (oder Chicken) so FEIN/porenfrei, weich und doch mit etwas Biss hinbekommen?

  • Jan writes:
    Juli 18th, 201313:45at

    Moc Duck fufufu, muss ich aus dem i net bestellen hoffe ich finde da eine Seite. Danke vorab schon mal für das Rezept.
    Lg. Jan


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