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Großer Seitan-Party-Gulasch
Mai 17th, 2011 by veganitaet

Sooo..nun stell ich mal meinen Seitan-Gulasch vor, oder vielmehr das Gulasch-„Fleisch“, weil es schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Gulasch zubereitet habe und nur noch meine Notizen für den Seitan vorliegen. Generell kann man hierfür aber einfach ein Standard-Gulasch-Rezept verwenden. Ist ja eigentlich nicht weiter kompliziert, einfach eine Art Paprika-Eintopf mit viel Zwiebeln und kräftiger Würzung (Paprika, Pfeffer, Muskat oder auch Gyros-Gewürzmischung) auf Gemüsebrühe-Tomaten aus der Dose-Basis herstellen. Ich weiß leider nicht genau für wie viele Personen das Rezept genau ist. Bei mir wurden es ein Wok und zwei eher große Töpfe voll, also eine ganze Menge!

Zutaten:

6 Tassen Gluten

100g Röstzwiebeln

1/2 Tasse Sojasoße

450-500ml Wasser

1/4 Tasse Liquid Smoke

1/2 Tube Tomatenmark

2 EL Zucker

4 TL Senf

1/4 Tasse Olivenöl

2 EL Salz

3 EL Zucker

1 TL Cayenne Pfeffer

1 TL gemahlener Kümmel

1 TL Muskat

1 TL Paprika

 

Zubereitung:

Die Röstzwiebeln mit etwas Wasser im Mixer pürieren. Mit restlichen Zutaten außer Gluten vermischen. Dann alles mit dem Gluten zu einem Teig verkneten. Aufgrund der großen Menge sollte man das ganze vielleicht in zwei Hälften Teilen, also das Glutenmehl in zwei große Schüsseln geben und jeweils die Hälfte der Flüssigkeit dazuschütten. Erscheint der Seitan sehr weich und nicht gummiartig(Gulasch-Fleisch sollte schon etwas Biss haben), mehr Gluten hinzu geben. Ist er zu trocken, mehr Wasser.

Nun kann man den Seitan in die vorbereitete Gulaschbrühe geben, in dem man ihn in kleine Stücke reißt. Der Gulasch sollte nun eine ganze Weile bei niedriger Temperatur köcheln, nicht zu schnell und stark, weil der Seitan sonst nicht richtig gart!

 

 

 


4 Responses  
  • Heldin writes:
    Mai 19th, 201115:34at

    Hallo,

    das Rezept klingt sehr gut und würzig, ich glaube, ich sollte doch mal wieder einen Seiten-Gluten-Versuch starten…ich bin etwas davon weg, da mir der selbstgemachte Seitan zu „brotig“ schmeckt, aber Dein Rezept lacht mich sehr an!
    Ich mag gelegentlich sehr gerne so herzhaftes Zeug wie veganes Gulasch und die Idee, den Seitan im Gulasch zu garen, finde ich bombe, bin ich bis jetzt nie drauf gekommen, vielen Dank!
    Brätst Du den dann nicht mit an, sondern rupfst ihn in die köchelnde Sauce?! Boah, das stelle ich mir grad echt lecker vor, ich glaube, die nächste Veganversand-Bestellung ist fällig 🙂
    Viele Grüße!

  • Peter writes:
    Mai 26th, 201109:07at

    Hallöchen,

    meine Frage/Vorschlag bezieht sich auch auf das Anbraten.

    Mein erster Seitan-Versuch überhaupt hat heute fantastisch geklappt. Für Gyros habe die Masse gleich beim zusammenrühren gewürzt und dann die Masse zu einer fetten Wurst in Stoff eingepackt und dann in Salzwasser gekocht. Mir erschien es so logischer, damit die Gewürze sich nicht so sehr auswaschen, was auch gut funktioniert hat. Daher würde ich das mit dem Gulasch-Rezept genauso machen. Also erst die fertig gekochte Wurst in Stücke schneiden, dann kurz anbraten und dann zum Gulasch geben,..

    Viele Grüße
    🙂

  • Veganitäten» Blog Archive » Seitan-Gemüse-Schaschlik zum Grillen writes:
    Mai 29th, 201112:04at

    […] Großer Seitan-Party-Gulasch […]

  • Denise writes:
    Juli 11th, 201408:05at

    Hey!
    Auch wenn die Soße ja nun selfmade ist – Danke für dieses wirklich leckere Rezept bzw. die Anregung – ich könnte mich reinsetzen!
    Ein Problem gab’s bei mir nur:
    Ich hab die halbe Menge gemacht, was ja an sich kein Problem ergeben dürfte. Allerdings hatte ich auch keine Tasse zur Hand und habe eine kleine Schale genommen von der ich dachte, dass sie wohl ca. die gleiche Größe hätte. Außerdem habe ich statt Liquid Smoke Rauchsalz genommen und das normale Salz weggelassen.
    Ich war mir nicht sicher ob man die Röstzwiebeln mit zusätzlichem Wasser pürieren oder das eh schon angegebene Wasser nehmen soll. Ich hab mich für letzteres entschieden. Außerdem habe ich in dem „Anti-Kater-Gulasch-Rezept“ von Dir nun gesehen, dass ein Tassenumfang 250ml sind? Ich bin von einer kleinen Kaffeetasse ausgegangen…
    Die Seitanmasse wurde sehr matschig-bröselig, also hab ich noch und noch mehr Gluten dazu gegeben bis es dann UNGEFÄHR die gewünschte Konsistenz erreicht hatte. (Der Geschmack ist nebenbei allerdings supergut!)
    In Stücke gezupft und im Topf angebraten wurde es außen sehr dunkel und härter, innen blieb es allerdings immernoch weich und als ich dann die Brühe dazu gab, in der alles nochmal köcheln sollte, fielen viele Stücke auseinander. Im Endeffekt wurde das Gulasch an sich extrem süchtigmachend lecker (Danke für den Tip mit den Tomaten aus der Dose!) aber das „Fleisch“ darin hat garkeinen Biss und ist eher wabbelig – außerdem sind viele kleine „Hack“stückchen im Ganzen verteilt.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Was hab ich falsch gemacht bzw. kannst Du mir das Rezept evtl. idiotensicher beschreiben? 😉


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