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Malaysische Satay-Spieße(auch Satee) aus Seitan mit Erdnuss-Soße
Okt 16th, 2011 by veganitaet

Ich hatte es schon lange vor, nun habe ich es endlich geschafft und vegane Satay-Spieße aus Seitan an meinem Geburstag gemacht. Hierfür habe ich die Seitanmasse entsprechend gewürzt und dann in einer stark gewürzten Marinade im Backofen gebacken. Dazu gab’s eine Erdnuss-Kokossoße. Geschmacklich waren sie näher an Rindfleisch-Satay, als an Hähnchen. Will man eine Hähnchen-ähnlichere Konsistenz sollte man dem Seitan noch pürierten Tofu oder Kichererbsenmehl beimischen.

 

Zutaten (für 24 Spieße):

Seitan:

4 Tassen Gluten

4 TL gemahlener Koriander

2 TL gemahlenes Zitronengras

1 TL gemalener Chilli

2 TL Salz

 

1/4 Tasse Sojasoße

2 3/4 Tasse Wasser

2 EL Sesamöl

3 EL Zucker

 

Marinade:

1 Tasse Wasser

10 Schalotten

3 Knoblauchzehen

3/4 Tasse Sojasoße

5 EL Zucker

1 EL gemahlener Koriander

1 EL gemahlene Chilli

1 EL gemahlenes Zitronengras

2 TL Kurkuma

2 EL Sesamöl

 

Soße:

1 Dose Kokosmilch

220g ungezuckerte (oder leicht gezuckerte) Erdnussbutter aus dem Asialaden (hat eine andere Kosistenz als Erdnussmus oder Erdnussbutter, wird oft als „Pindakaas“ verkauft)

2 EL Sojasoße

1/2 EL Chilliflocken

1 EL Zucker (weglassen, wenn die Erdnussbutter schon gesüßt ist)

 

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Seitan mischen. Dann alle flüssigen Zutaten mit dem Zucker vermischen und mit den restlichen Zutaten zu einem festen Seitanteig kneten. In kleine Stücke reißen (sieht besser aus, als wenn man sie mit dem Messer schneidet) und auf einem Backblech oder auf zwei Auflaufformen verteilen.

Dann alle Zutaten für die Marinade in einen Mixer oder Küchenmaschine geben. Alles über dem Seitan verteilen und gut 1 Stunden bei 180-200°C backen. Zwischendurch wenden. Vor dem herausnehmen, probieren ob sie gar sind und gegebenfalls länger backen.

Dann alle Stücke in eine Schüssel geben, vermischen und abkühlen lassen.

Dann immer etwa 4 Stücke auf einen Bambusspieß spießen. Gegebenenfalls aufwärmen und grillen.

Alle Zutaten für die Soße in einem Topf aufwärmen und zu den Spießen reichen.

Linsenbratlinge
Okt 4th, 2011 by veganitaet

Diese Bratlinge sind sehr simpel und günstig herzustellen. Zugegeben, die Bratlinge auf dem Foto sind nicht genau die, die in diesem Rezept beschrieben werden. Ich finde braune Linsen hierfür besser geeignet als rote oder gelbe Linsen. Die Zubereitungsfotos sind aber die „richtigen“.

Man kann in diesem Rezept entweder geraspelte Karotten verwenden, oder aber die Karottenreste, die aus dem Entsafter herauskommen, wenn man Karottensaft zu Hause macht und die Reste nicht wegschmeißen will.

 

Zutaten:

1 Tasse ungekochte Berglinsen (braune Linsen)

1/2 Tasse geraspelte Karotte

2 EL Kichererbsenmehl

6EL zarte Haferflocken

Paprikapulver, Muskat, Pfeffer, Kreuzkümmel

1/2-1 TL Salz

1 kleine gehackte Zwiebel

2 EL aufgefangenes Linsenkochwasser

 

Zubereitung (für etwa 10 Stück):

Zuerst die Linsen kochen. Dann abgießen und das Kochwasser auffangen. 2/3 der Linsen durch einen Fleischwolf drehen, pürieren oder in der Küchenmaschine verarbeiten. Dann mit allen restlichen Zutaten vermengen. Das Ganze sollte eine gut knetbare Masser ergeben, die sich vom Rand der Schüssel löst. Ist sie zu trocken, mehr Linsenwasser hinzugeben, ist sie zu feucht, mehr Kichererbsenmehl.

Nun in 10 Bratlinge formen und anbraten.

Afrikanisches Fladenbrot mit Bohnen in Erdnuss-Soße und mit Kokos
Okt 2nd, 2011 by veganitaet

Hier wollte ich mal was „afrikanisches“ kochen. Dass das sehr undifferenziert ist, ist mir schon klar. Ich habe hierfür viel im Internet zusammengesucht und meine eigene Variante daraus gemacht, umso weniger kann ich also genau sagen, wie „authentisch“ das Gericht ist oder woher genau es jeweils kommt. Ungefähr kann lässt sich aber sagen, dass es eher so aus dem Raum Zambia/Kenja/Tansania kommt. Falls sich hier irgendwer besser mit diesen Küchen auskennt, bin ich natürlich für Tipps immer offen.

Ich habe hier zum Einen ein weiches Fladenbrot zubereitet, nicht allerdings das gesäuerte Injeera, das manch einer vielleicht aus ethiopisch/eritreischen Restaurants kennt. Dieses hier ist relativ mild, ähnlich einem pikanten Pfannkuchen.

Als zusätzliche Kohlenhydratbeilage habe ich Polenta zubereitet. Diesen Maisbrei gibt es in verschiedenen Regionen Afrikas und wird dort verschieden benannt, z.B. Nshima, Pap, oder Ugali. Wie man dort auf den Bildern sehen kann, ist es dort im Gegensatz zu der Polenta, die man hier kaufen kann, weiß. Das liegt an einer anderen Maissorte, die in Südafrika eher üblich ist. Falls ihr also irgendwo weißen Maisgrieß auftreiben könnt, verwendet das.

Dazu gab’s Bohnen mit Kokosnuss und mit Erdnüssen.

Zutaten (für 4 Personen):

Nshima:

eine Tasse (etwa 200g) Polenta (oder besser weißes Maisgrieß)

Salz

Wasser

 

Fladenbrot/Pfannkuchen:

300ml Wasser

300 ml Sojamilch

250g Weizenmehl Typ 405

1 Prise Salz

2 TL Trockenhefe

2 TL Zucker

 

Bohnen mit Erdnüssen:

125g von 250g getrocknete Pinto-Bohnen (auch Wachtelbohne, einen Tag zuvor eingeweicht und vor dieser Zubereitung 45-60 Minuten gekocht, alternativ 1 Dose  Kidneybohnen)

1 Zwiebel

1große  Dose geschälte Tomaten (800g)

150g geschälte Erdnüsse (am besten frisch selbst geschält, alternativ gibts auch ungesalzene bereits geschälte Erdnüsse im Supermarkt)

Salz

 

Bohnen mit Kokos:

125g von 250g Bohnen

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 rote Chilli

1TL gemahlener Kreuzkümmel

1TL Kurkuma

1 TL gemahlener Koriander

75g  Kokosraspel

 

Zubereitung:

Polenta in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Salzen und kochen bis der Grieß weich ist. Immer wieder etwas Wasser hinzugeben, damit es nicht anbrennt. Die Polenta sollte eine feste Konsistenz haben, sodass man mit den Händen essen kann.

Für die „Pfannkuchen“ alle Zutaten mit einem Schneebesen vermischen und etwa eine halbe Stunde stehen lassen.

Für die Bohnen mit Erdnüssen, Zwiebel hacken und Erdnüsse grob hacken oder kurz in der Küchenmaschine zerkleinern. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin anbraten. Alle restlichen Zutaten hinzufügen. Mit einem Kartoffelstampfer die Tomaten und Bohnen grob zerstampfen. Alles etwa 20 Minuten kochen und am Ende noch einmal grob zerstampfen.

Für die Bohnen mit Kokosnuss Zwiebel, Knoblauch und Chilli hacken. Öl erhitzen und alles darin anbraten. Gewürze und Kokosraspel hinzufügen und anrösten. Bohnen und 250ml Wasser hinzufügen. Etwa 20 Minuten kochen.

Nun die „Pfannkuchen“ backen. Hierfür eine Pfanne nur leicht einölen. Jeweils eine Schöpfkelle in die Pfanne geben und glatt streichen (optimal hierfür ist ein Teigverteiler für Crepes).

Alles zusammen anrichten und am besten mit den Händen genießen!

 

 

 

 

 

Rotes Thai-Curry mit Seitan und Litschis
Sep 28th, 2011 by veganitaet

Hier wollte ich mal ein Thai-Curry mit selbst hergestellter Thai-Curry-Paste zubereiten. Wie das mit so ziemlich allen selbstgemachten Dingen ist, schmeckt’s natürlich viiiiiiiiiiel besser als die gekaufte Paste. Wenn man allerdings keine Zeit hat, kann man das Rezept aber natürlich auch damit zubereiten. Man kann auch gleich die Zutaten für die Paste verdoppeln. Im Kühlschrank hält sich die Paste in einem Glas mindestens eine Woche. Oder aber man friert diese einfach ein.

Zutaten:

Rote Thai-Curry-Paste:

5 getrocknete oder frische rote Chillies (ich hatte gerade nur getrocknete da)

1 TL Koriandersamen (alternativ gemahlener Koriander)

ein ca. 3cm großes Stück frischer Galgant, das sieht so aus und gibt’s meistens im Kühlfach in Asia-Läden (alternativ gemahlener Galgant aus dem Bioladen):

 

1 Stengel Zitronengras

2 Knoblauchzehen

1 Schalotte

1 TL Limettensaft

1 EL Öl (am besten Erdnussöl)

 

Seitan:

2 Tassen Gluten

1  Tasse Wasser

1/4 Tasse Sojasoße

1/4 Tasse Ketchup

1 TL Salz

1/2 TL gemahlener Ingwer

1/4 TL gemahlenes Zitronengras

1/2 TL Chillipulver

1 TL Zucker

 

ansonsten:

1 Dose Kokosmilch

1 Dose Litschis (frische sind natürlich, falls vorhanden, noch besser)

3 Karotten

1 rote Paprika

etwas Thai-Basilikum

etwas Limettensaft

 

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Paste mit einer Küchenmaschine verarbeiten (alternativ in einem Mörser).

Alle trockenen Zutaten für den Seitan vermischen, alle flüssigen separat. Dann alles zu einem festen „Gummiball“ verarbeiten. Falls zu trocken, mehr Wasser hinzufügen, falls zu matschig, mehr Gluten. Dann in Fetzen zerreißen und mindestens 30 Minuten dämpfen.

Karotten diagonal in schmale Scheiben schneiden. Paprika in schmale Streifen.

Öl in einem Wok erhitzen und Seitan, Paprika und Karotten anbraten. Currypaste, Kokosmilch, Litschis zusammen mit dem Sirup und soviel Wasser wie in die geleerte Dose passt hinzugeben. Alles etwa 20 Minuten kochen. Am Schluss ein paar Spritzer frischen Limettensaft und Thaibasilikum darauf geben. Mit Basmati-, Jasmin- oder Klebreis servieren.

Selbstgemachte Tortillas mit Sojahack-Salsa, Guacamole und Frijoles Refritos
Sep 24th, 2011 by veganitaet

Bei diesem Rezept wollte ich endlich mal meine neu erworbene Tortillapresse ausprobieren. Solche gusseisernen Pressen verwendet man für die Herstellung von Tortillas, man kann sie aber sich auch für andere Fladenbrote verwenden. Alternativ kann man den Teig natürlich auch ausrollen, aber mit der Presse geht’s schon ein bisschen schneller. Die Teile kann man in mexikanischen Onlineshops oder Ebay kaufen oder man sucht nach einer Bauanleitung.

Ich habe zu den Tortillas Guacamole, eine tomatige Salsa mit Sojahack und frijoles refritos (gebratene, zerstampfte Bohnen) zubereitet. Zusätzlich kann man Mais, Salatblätter, Avocado-, Paprika- und Gurkenscheiben reichen.

 

Zutaten(für 4 Personen):

Weizen-Mais-Tortillas:

1 Tasse weißes Maismehl (ich hab meins aus dem Asialaden, es gibt auch spezielles Tortilla-Maismehl in mexikanischn Onlineshops, oder man nimmt normales gelbes Maismehl)

1 Tasse Weizenmehl Typ 405

1 TL Salz

etwas mehr als 1 Tasse warmes Wasser

 

Tomatensalsa mit Sojahack:

1 Tasse Sojagranulat

1 große Dose geschälte Tomaten (Füllmenge 800g)

3 EL Salsa Chipotle (optional, Soße aus geräucherten Chillies aus einem mexikanischen Onlineshop)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

Pfeffer, Salz

 

Guacamole:

1 Avocado

1/2 Zwiebel

1 Tomate

2 Knoblauchzehen

Salz

Chilliflocken

 

Frijoles Refritos (gebratene zerstampfte Bohnen):

1 Tasse ungekochte Bohnen (Pinto-, Adzuki- oder Kidneybohnen oder 2 Dosen Kidneybohnen), Kochwasser auffangen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

 

Zubereitung:

Zuerst den Teig für die Tortillas zubereiten. Er sollte glatt und relativ fest sein. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Bohnen einen Tag zuvor einweichen und gar kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Bohnen hinzufügen und weiterbraten. 1 Tasse Bohnenkochwasser hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer die Bohnen zerstampfen und weiter kochen lassen. Immer wieder etwas Kochwasser hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Das Sojagranulat in Gemüsebrühe, etwas Zucker und falls vorhanden etwas Liquid Smoke oder Räuchersalz kochen. Wasser abgießeßen, mit einem Tuch die Flüssigkeit herausdrücken und in Öl anbraten.  In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Sojagranulat und Gewürze hinzu geben und etwa 10 Minuten kochen lassen.

Für die Guacamole die Tomate entkernen und würfeln. Knoblauch pressen und Zwiebeln fein hacken. Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten vermischen.

Tortilla-Teig in 12 Kugeln teilen. Tortillapresse mit Folie ausstatten und zu flachen Fladen pressen (oder dünn ausrollen).

Eine Pfanne aufheizen (ohne Öl!) und Tortillas von beiden Seiten backen. In einem zugedeckten Korb lagern, damit die Tortillas warm bleiben.

Mit allen Zutaten anrichten. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Salsa die Tortillas aufweicht, am besten ein Salatblatt unterlegen.

Frische Gemüse-und Kräuterplatte mit Rucolakartoffeln und Zucchiniblüten
Sep 21st, 2011 by veganitaet

Dieses Gericht habe ich zubereitet, nachdem ich ganz viele Kräuter, Rucola, Zucchiniblüten und Mais auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Das war das erste Mal, dass ich Zucchiniblüten gegessen habe, daher habe ich sie einfach nur angebraten, statt sie aufwendig zu befüllen oder in Teig zu frittieren.

Aus meiner Petersilie machte ich ein Petersilienpesto mit Sonnenblumenkernen, das auch eine preisgünstigere Alternative zu Pesto mit Basilikum und Pinienkernen ist.

Die Tofucreme mit der gerösteten Paprika kam besonders gut an. Sie würde sich auch gut als Frischkäse-Creme-Alternative eignen.

Außerdem habe ich mich noch an einer Estragon-Senfsoße versucht, die aber nicht soo lecker, war, dass ich das Rezept hier mal lieber ausspare.

 

Zutaten(für 4 Personen):

2 Maiskolben

1 Packung Zucchiniblüten, bzw. etwa 8 Stück

Tofu-Creme(kann auch halbiert werden):

2 400g Tofublöcke (ich hab frischen aus dem asialaden verwendet)

1 rote Paprika

2-3 Knoblauchzehen

1 TL Salz

 

Petersilien-Pesto:

2 Bund frische Petersilie (ich habe glatte verwendet)

7 EL Sonnenblumenkerne

7 EL Olivenöl

1 TL Salz

1 EL Nährhefeflocken

 

Rucola-Kartoffel:

10 große Kartoffeln

1 Zwiebel

eine gute handvoll Rucola

 

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, von Augen befreien und rundherum mit einer Gabel einpieksen. Zusammen mit der ganzen Paprika auf ein Backblech legen und bei 200°C 35-45 Minuten lang backen. 

Die Paprika sollte schwarze Stellen auf der Haut haben.

Die Kartoffeln halbieren und mit der Paprika etwas auskühlen lassen.

Für die Rucola-Kartoffeln Zwiebeln hacken und einer Pfanne schmoren lassen. Rucola fein hacken oder in der Küchenmaschine bearbeiten. Mit Zwiebeln mischen und kräftig salzen.

Die Kartoffeln mit einem Löffel oder einem Kugelausstecher aushöhlen. Die Masse zu der Rucolamischung geben. Vermengen und wieder zurück in die Kartoffelhälften geben.

Die Paprika häuten und in feine Würfel schneiden. Tofu mit Knoblauch und Salz in der Küchenmaschine zu einer Creme verarbeiten. Paprikastücke unterheben und abschmecken.

Alle Zutaten für das Pesto in die Küchenmaschine geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen.

Zucchiniblüten und Mais einfach anbraten. Nach Wunsch salzen und pfeffern.

Bulgursalat einmal anders: mit frischen Aprikosen und Kidneybohnen
Sep 20th, 2011 by veganitaet

So, ich muss mich mal langsam wieder aufraffen und regelmäßiger bloggen. Wenn man’s einmal nicht mehr so regelmäßig macht, fällt’s mir irgendwie schwer mal wieder was Neues hochzustellen, obwohl ich die ganze Zeit eifrig koche, backe und fotographiere.

Hier nun also ein nun schon leicht gealtertes sommerliches Rezept. Vielleicht findet jemand ja noch ein paar Aprikosen, oder hebt sich die Idee eben für nächstes Jahr auf!

Zutaten (für 4 Personen):

250g Bulgur

heißes Wasser

1/4 Gurke

1 Dose Kidneybohnen

etwa 10 Aprikosen

etwa 15 Cocktailtomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Rucola, Feldsalat oder junger Spinat zum Anrichten (optional)

2 EL Olivenöl

Saft aus einer Zitrone

1 TL Zucker

1/2 TL Salz

Pfeffer

Paprikapulver

Kreuzkümmel

Chillipulver

 

Zubereitung:

Bulgur in eine schüssel geben. Wasser aufkochen lassen und soviel Wasser über den Bulgur gießen, dass der gesamte Bulgur überdeckt ist und noch ein bisschen mehr darüber steht. Abdecken und etwa 15 Minuten stehen lassen. Danach testen, ob der Bulgur gar ist. Falls nicht, noch mehr kochendes Wasser dazu geben und quellen lassen.

Zwiebel und Gurken würfeln, Knoblauch pressen oder fein hacken. Cocktailtomaten und Aprikosen vierteln und Aprikosenviertel quer nochmal zerteilen. Bohnen abtropfen lassen.

Alle Zutaten zum Bulgur geben und vermischen. Gegebenenfalls mit mehr Gewürzen abschmecken. Auf Rucola oder anderem grüne,m Blattgemüse anrichten.

 


Rava Uppuma, eine leckere südindische Grieß-Speise
Aug 15th, 2011 by veganitaet

So jetzt gibt’s nach längerer Pause endlich mal wieder was Neues. Diesmal ein indisches Gericht, das vor Allem in Südindien zum Frühstück gegessen wird. Es schmeckt natürlich auch sehr lecker als leichtes Mittagessen oder sogar kalt, wenn man unterwegs ist. Das Uppuma (oder auch Upma) kann man pur Essen oder aber mit Pickles oder Chutney. Das Erdnuss-Chutney, was ich hierfür zubereitet habe, poste ich im nächsten Artikel. Falls man Cashewkerne da hat, kann man diese auch noch direkt am Anfang dazu geben.

 

Zutaten (für etwa 4-6 Personen):

2 Tassen Grieß (ich habe es schon sowohl mit Weichweizen- als auch Hartweizengrieß versucht)

3 EL Öl

(optional: eine handvoll Cashewkerne)

1 TL schwarze Senfsamen

2 TL Urid Dhall (weiße kleine Linsen aus dem Asia-Laden, kann zur Not auch weggelassen werden)

2 rote Chillies (ich habe hier getrocknete verwendet, frische sind aber noch besser)

1 Prise Asafoteida (oder auch Hing genannt, Gewürz aus dem Asia-Laden)

1 etwa 3-4 cm großes Stück Ingwer

4 EL getrocknete (oder noch besser frische) Curry-Blätter

1 gewürfelte Zwiebel

3 Tassen heißes Wasser

1 TL Zucker

2 TL Zitronensaft

2 gewürfelte Tomaten

Salz

 

Zubereitung:

Grieß in einer trockenen Pfanne oder Wok rösten. Die Platte nicht zu heiß schalten! Der Grieß soll zu duften beginnen, aber nicht braun werden. aus der Pfanne nehmen und Öl erhitzen. Senfsamen und Urid Dhall hinein geben. Die Senfsamen sollen knistern und der Urid Dhall bräunlich werden. Dann Chillies, Ingwer und Curry Blätter hinzu geben.

Dann Zwiebel hinzugeben und glasig werden lassen.

Heißes Wasser, Salz, Zucker, Zitronensaft und Tomaten in die Pfanne/Wok geben und kochen lassen. Dann Grieß hienein schütten und güt rühren, dass der Grieß nicht anbrennt. Herdplatte ausschalten. Das Wasser sollte vollkommen aufgesogen und der Grieß gar sein. Falls dies nicht der Fall sein sollte, etwas mehr Wasser oder Grieß verwenden.

Wenn das Uppuma relativ fest ist kann man auch Bällchen formen und es als „Fingerfood“ servieren, aber auch so lässt sich das Uppuma sehr gut mit den Fingern essen.

Frische Bagel-Sandwiches mit mariniertem Tofu und Gemüse
Jun 16th, 2011 by veganitaet

Selbstgemachte Bagels schmecken einfach super. Das Besondere an Bagels ist ja, dass man sie vor dem Backen kurz in heißem Wasser kocht. So erhalten sie eine schone glatte und glänzende Oberfläche. Frisch aus dem Ofen kann man sie gut anstelle von Burger-Brötchen essen oder Gemüse-Sandwiches zaubern.
Hier habe ich noch Tofu-Scheiben in einer tomatigen Tabasco-Marinade gebacken.

Zutaten (für 6 Bagels):

250ml warmes Wasser

330g Mehls Typ 550

150g Dinkelvollkornmehl

1 1/2 TL Salz

2 EL Zucker

1 P. Trockenhefe

 

außerdem: 3 El Zucker

Mohn, Sesam

 

Marinierter Tofu:

400g Tofu (eher fest)

3 El Tomatenmark

2 El Ketchup

2 TL Essig

3 EL helle Sojasoße

2 EL Nährhefeflocken

einige Spritzer Tabasco

Paprika

Pfeffer

 

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig zubereiten und zu einem glatten Teig knete. eine Stunde gehen lassen. Währenddessen den Tofu in Scheiben schneiden und auf ein Blech oder in eine Auflaufform legen.

Alle Zutaten für die Marinier-Paste verrühren und den Tofu damit einstreichen. Scheiben umdrehen und restliche Paste darauf streichen.

Im Backofen bei 100°C  1 bis 1 1/2 Stunden(einfach bis die Bagels in den Ofen kommen) backen. So verliert der Tofu langsam seine Feuchtigkeit und die Paste kann einziehen. Zum Schluss mit den Bagels fertig backen.

Bagel-Teig in 6 Bällchen formen. Aus jedem Bällchen einen Strang rollen und zu einem Kreis mit Loch in der Mitte zusammenfügen.

Wasser mit 3 EL Zucker erhitzen und zum Kochen bringen. Bagels hineingeben und von beiden Seiten etwa 1 Minute kochen.

Heraus nehmen und noch feucht eine Seite in Mohn oder Sesam drücken.

Auf ein Backblech legen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen, zusammen mit den Tofu-Scheiben. Dabei Bagels auf mittlerer und Tofu auf oberster Schiene.

Bagels schließlich aufschneiden und mit (Ehec-)Salat, Tomaten, Tofu, angebratenem Gemüse, Soßen, Röstzwiebeln, etc. belegen.

 

 

 

Spinat-Buchweizen-Crepes mit Tofu-„Rührei“-Füllung
Jun 11th, 2011 by veganitaet

Hier ein Rezept für Crepes mit Hefe, die, wenn man Stärke benutzt, die nicht auf Weizenbasis ist glutenfrei sind. Es ist eine der ersten Male, dass ich etwas mit Buchweizenmehl zubereitet habe und es hat sehr gut zu diesen pikanten Pfannkuchen geschmeckt.

Anstatt mit der Tofu-Füllung kann man die Crepes auch mit Tomaten und Basilikum, Salat, Spinat, etc. füllen.

 

Zutaten (für etwa 4 Personen):

Crepes:

600ml Sojamilch

2 handvoll frischer Spinat

330g Buchweizenmehl

2 El Tapiokamehl oder Sojamehl oder Speisestärke

1/4 TL Salz

1 EL Zucker

1 P. Trockenhefe

 

Tofu-Füllung (ausreichend etwa für die Hälfte der Crepes):

200g eher fester Tofu

2 Frühlingszwiebeln

2 Stangen Sellerie, inklusive Sellerie-Grün

Saft einer Zitrone

3 EL Agavendicksaft oder 2 EL Zucker

1/2 TL Salz

3 EL Senf

Pfeffer

etwas Kurkuma

 

Zubereitung:

Für die Crepes Spinat mit Sojamilch in einem Mixer pürieren.

Alle Zutaten für die Crepes mit einem Schneebesen verrühren und etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Tofu trockentupfen und in eine Schüssel zerbröseln. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Sellerie sehr fein würfeln und dazu geben. Alle restlichen Zutaten glattrühren und vermischen. Nach Geschmack noch etwas nachsalzen oder süßen.

Nun die Crepes in der Pfanne braten. Dazu immer etwa eine Schöpkelle voll Teig in die Pfanne geben und mit der Rückseite glatt streichen.

…und wenden

Dann immer etwas Füllung auf die Crepes geben und aufrollen.

 

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