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Fladenbrot-Pizza mit Soja-Gyros
Jun 8th, 2011 by veganitaet

Dies ist ein sehr einfaches schnelles Rezept, das man auch leicht umwandeln kann. Statt dem Soja-Gyros kann man auch marinierten Tofu, Räuchertofu, Seitan o. ä. nehmen, statt dem Rucola frischen Basilikum oder noch mehr Gemüse hinzufügen, wie z.B. angebratene Auberginenscheiben.

 

Zutaten (für 2 Pizzen, ausreichend für 2 sehr hungrige Personen oder 3 normale):

ein Fladenbrot

ein Glas Ajvar (350g)

eine Dose Tomaten

1-2 handvoll Soja-Schnetzel in Marinade gekocht wie z.B. hier oder hier

2 Tomaten

4 Frühlingszwiebeln

etwas Rucola

 

Zubereitung:

Ajvar mit den Dosen-Tomaten in eine Schüssel geben und die Tomaten zerstampfen. Fladenbrot in zwei Scheiben schneiden und auf zwei Bleche geben. Die Soja-Schnetzel nach dem Kochen in Gewürz-Brühe gut abtropfen lassen und dann in Öl gut anbraten. Die Tomaten und Frühlingszwiebel in scheiben schneiden.

Dann die Brothälften mit der Tomaten-Ajvar-Mischung bestreichen und mit Zwiebeln, Tomaten und Soja-Gyros belegen.

Im Ofen etwa 15-20 Minuten bei 200°C backen.

Danach mit Rucola bestreuen und nach Belieben mit etwas grobem Pfeffer oder Tabasco würzen.


Großer Seitan-Party-Gulasch
Mai 17th, 2011 by veganitaet

Sooo..nun stell ich mal meinen Seitan-Gulasch vor, oder vielmehr das Gulasch-„Fleisch“, weil es schon eine ganze Weile her ist, dass ich den Gulasch zubereitet habe und nur noch meine Notizen für den Seitan vorliegen. Generell kann man hierfür aber einfach ein Standard-Gulasch-Rezept verwenden. Ist ja eigentlich nicht weiter kompliziert, einfach eine Art Paprika-Eintopf mit viel Zwiebeln und kräftiger Würzung (Paprika, Pfeffer, Muskat oder auch Gyros-Gewürzmischung) auf Gemüsebrühe-Tomaten aus der Dose-Basis herstellen. Ich weiß leider nicht genau für wie viele Personen das Rezept genau ist. Bei mir wurden es ein Wok und zwei eher große Töpfe voll, also eine ganze Menge!

Zutaten:

6 Tassen Gluten

100g Röstzwiebeln

1/2 Tasse Sojasoße

450-500ml Wasser

1/4 Tasse Liquid Smoke

1/2 Tube Tomatenmark

2 EL Zucker

4 TL Senf

1/4 Tasse Olivenöl

2 EL Salz

3 EL Zucker

1 TL Cayenne Pfeffer

1 TL gemahlener Kümmel

1 TL Muskat

1 TL Paprika

 

Zubereitung:

Die Röstzwiebeln mit etwas Wasser im Mixer pürieren. Mit restlichen Zutaten außer Gluten vermischen. Dann alles mit dem Gluten zu einem Teig verkneten. Aufgrund der großen Menge sollte man das ganze vielleicht in zwei Hälften Teilen, also das Glutenmehl in zwei große Schüsseln geben und jeweils die Hälfte der Flüssigkeit dazuschütten. Erscheint der Seitan sehr weich und nicht gummiartig(Gulasch-Fleisch sollte schon etwas Biss haben), mehr Gluten hinzu geben. Ist er zu trocken, mehr Wasser.

Nun kann man den Seitan in die vorbereitete Gulaschbrühe geben, in dem man ihn in kleine Stücke reißt. Der Gulasch sollte nun eine ganze Weile bei niedriger Temperatur köcheln, nicht zu schnell und stark, weil der Seitan sonst nicht richtig gart!

 

 

 

Spaghetti Carbonara
Mai 13th, 2011 by veganitaet

Heute wollte ich mich mal an Spaghetti Carbonara versuchen. Hierfür habe ich den Speck durch Sojagranulat ersetzt, das ich vorher in einer sehr salzigen und rauchigen Brühe gekocht und dann knusprig angebraten habe. Leider sieht das dann nicht sonderlich nach Speck aus, weil sich das Granulat eher dunkelbraun färbt, aber es schmeckt gut und das ist ja die Hauptsache! 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen):

etwa 400g Spaghetti

1 Tasse Sojagranulat (ich habe das von Vegan Wonderland verwendet, es sollte auf jedendall solches sein, das eine „fleischige“ Konsistenz hat, nicht eine nussige, die es oft in Bio-Läden gibt)

4 EL Liquid Smoke (bestellbar in mexikanischen Internetshops, wirklich sehr zu empfehlen für selbstgemachte Fake-Fleischsachen, andernfalls geht auch Rauchsalz, falls jemand das leichter findet)

etwa 1-2 TL Salz

1/2 TL Paprikapulver

1/2 EL Zucker

1 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

500ml Sojamilch

3 EL Nährhefeflocken

Salz

grober Pfeffer

2 EL Speisestärke

1/2 Packung Soja-Sahne (Soja Cuisine)

 

Zubereitung:

Sojagranulat in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Liquid Smoke, Salz, Zucker und Paprika hinzufügen und einige Minuten kochen bis die stückchen weich sind. Dann etwa abkühlen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Granulat hinein geben und die Flüssigkeit herausdrücken, da die Stückchen schön knusprig werden sollen. Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und das Granulat gut anbraten.

Ich habe es an dieser Stelle nochmal kräftig nachgesalzen, da Speck ja auch sehr salzig ist.

Dann die Soße zubereiten. Zwiebel und Frühlingszwiebel hacken. Von der Frühlingszwiebel den grünen Teil zum garnieren aufbewahren. Alles in Öl anbraten. Sojamilch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Nährhefe würzen. Dann Speisestärke mit eiwas Wasser glatt rühren und die Soße damit andicken.

Nochmals aufkochen lassen. Die Herdplatte ausstellen und die Sojasahen unterrühren. Dann die „Speck“-Stückchen dazu geben und servieren.

 

Seitan-Köttbullar mit Kartoffeln in Dill-Creme-Soße, Preiselbeeren und Sellerie-Bohnen-Gemüse
Dez 6th, 2010 by veganitaet

Hier habe ich ein komplett schwedisches Menü gekocht. Anschließend folgt noch ein Rezept für Punschrullars mit Gewürzkakao.

Zutaten:

Seitan-Köttbullar:

Seitan-Hack:

trockene Zutaten:

2Tasse Gluten

8EL Nährhefeflocken

8TL Paprikapulver

1  TL Muskat

1/2 TL Cayennepfeffer

1/2 TL Pfeffer

2 TL Salz

1 TL Zucker

flüssige Zutaten:

1 1/4  Tasse Wasser

1/4 Tasse Sojasoße

4 EL Ketchup

1 EL Essig

4 EL süßer Senf

1 EL Agavendicksaft

außerdem:

1 Tasse Semmelbrösel

2 EL Gluten

1 Tasse Sojamilch, vermischt mit 1TL hellem Essig

1 große oder zwei kleinere Zwiebeln

1 EL Tapiokamehl oder Speiseatärke und 1 EL Sojamehl, vermischt mit 2 EL Wasser

Kartoffeln:

1kg Kartoffeln

Dill-Soße:

1/2 Bund frischer Dill

200ml Sojasahne

250ml Sojamilch

3 EL Nährhefeflocken

1/2 TL Salz

Pfeffer

2 EL Speisestärke

Bohnen-Sellerie-Gemüse:

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

250g grüne Bohnen

3 Stangen Staudensellerie

Salz

Pfeffer

Muskat

außerdem:

Preiselbeeren aus dem Glas

Zubereitung:

Für den Seitan alle trockenen und alle flüssigen Zutaten separat mischen und dann  zu einem Teig kneten. Den ganzen Klumpen etwa 30 Minuten dämpfen.

Dann in eine Küchenmaschine geben und kurz mixen, dass der Seitanm aussieht wie Hack.

Zwiebeln fein hacken und in etwas Öl anbraten. Mit dem Seitan mischen. Semmelbrösel und restliche Zutaten darunter mischen, bis man aus der Masse Bällchen formen kann. Ist die Masse zu nass, noch mehr Semmelbrösel dazu geben.

Aus der Masse Bällchen formen und auf ein Backblech legen. Mit Öl einpinseln oder einsprühen. Im Backofen bei 200°C etwa 15 Minuten backen bis die Bällchen braun aber nicht zu hart sind.

Dann reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen von allen Seiten braun braten.

Kartoffeln mit Schale weich kochen.

Für die Soße Dill fein hacken. Sojasahne und -milch in einen Topf geben und erhitzen. Mit Hefeflocken und Salz, Zucker und Pfeffer würzen und abschmecken.  Dill dazu geben und aufkochen lassen, Mit glatt gerührter Speisestärke andicken.

Für das Gemüse Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken, Sellerie in kleine Scheibchen und Bohnen in Hälften schneiden. Ziebeln und Knoblauch anbraten und restliches Gemüse hinzufügen. Gemüsebrühe hinzugeben un etwa 10 Minuten kochen und abschmecken.

(bei diesem Foto war das Gemüse schon fast alle und kaum noch Bohnen da!)

Kartoffeln mit Soße übergießen, mit frischem Dill garnieren und dazu Preiselbeeren reichen.

Smaklig måltid!


Seitan-Braten mit fruchtigem Rotkohl und brauner Soße
Nov 22nd, 2010 by veganitaet

Hier nun ein klassisches Gericht, gut für ein feierlicheres Essen. Den Braten habe ich mit Äpfeln, Trockenpflaumen und Malzbier aromatisiert und in einem Bratenschlauch gebacken. Das ist ein Schlauch aus Plastikfolie, in den man alles mit Soße reinpackt. so wird der Braten schön saftig und trocknet nicht aus. Gibts in größeren Supermärkten, dort wo man auch andere Folien findet.

Für die Soße kann ich leider kein Rezept geben, da mir meine Notizen abhanden gekommen sind. Auf jeden Fall habe ich für die Soße Karotten und Lauch mit etwas Rotwein, Malzbier und Gemüsebrühe gekocht, das Ganze schließlich fein püriert und noch einmal abgeschmeckt.

Zutaten für einen Seitan-Braten(ca. 6 Personen):

3 Tassen Gluten

1/2 Tasse Sojamehl

1/2 Tasse Hefeflocken

2 TL Paprika

1/2 TL Knoblauch

1/2 TL Muskat

1 TL Chinese Mixed Spice(5-Gewürze-Mischung, alternativ mehr Muskat, etwas Zimt)

1/2 TL gemahlener Pfeffer

1/2 TL Curry-Pulver

1 1/4 Tasse Malzbier

1 1/4 Tasse Wasser

7 EL Sojasoße

5 EL Tomatenmark

1 EL süßer Senf

Soße zum Braten:

1/4 Tasse Rotwein

1/3 Tasse Malzbier

1/2 EL Balsamico-Essig

1/2 EL süßer Senf

1/2 TL Salz

Muskat

Pfeffer

1/4 saurer Apfel (z.B. Granny Smith)

4 Schalotten

etwa 6 Salbeiblätter

5 Trockenpflaumen

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. In einer separaten Schüssel alle feuchten Zutaten miteinander mischen und alles verkneten. Bei Bedarf mehr Wasser oder Gluten hinzugeben.
DSCF9284

Apfel in schmale Spalten scheiden, Schalotten häuten. Restlichen Soßen-Zutaten vermischen. Den Seitan nun in den Bratschlauch geben(Naht nach oben). Dazu ein Stück abschneiden, das etwa 20cm länger ist als der Braten. Seitan hinein legen und an einem Ende zubinden (beiliegender Plastik-Streifen). Äpfel, Pflaumen, Schalotten und Salbei hinein geben und Soße dazu gießen. Anderes Ende ebenfalls verschließen.
DSCF9288

Auf ein Backblech legen und oben einschneiden. Etwa eine Stunde bei 200°C backen.

Rotkohl (für etwa 6 Personen):

Zutaten:

1 Rotkohl

1 Zwiebel

1 saurer Apfel

3 kleine Birnen

4 EL eingemachte Preiselbeeren

75ml Balsamico-Essig

Saft aus einer Orange

Salz

Pfeffer

Muskat

Zubereitung:

Rotkohl vom Strunk entfernen und in Stücke schneiden(raspeln ist nicht unbedingt notwendig, es können auch größere Stücke drin sein). Äpfel und Birnen schälen und in Spalten. Zwiebeln in Ringe schneiden.

Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel darin andünsten. Birnen, Äpfel und Rotkohl dazugeben. Restliche Zutaten hinein geben und bei schwacher Hitze etwa eine Stunde köcheln lassen. Zum Schluss noch einmal abschmecken(bei mehr Süße noch mehr Preiselbeeren hinzu geben).

Mit Kartoffeln und brauner Soße servieren und mit etwas frischem Salbei garnieren.


Aloo Gobhi mit Paprika und Kürbis-grüne Bohnen-Curry
Nov 22nd, 2010 by veganitaet

Hier kommt wieder mal ein indisches Gericht: Kürbis-Bohnencurry und das bekannte Aloo Gobhi, etwas aufgepeppt mit roter Paprika. Dazu gab es Reis und Rassam, die braune Brühe im Vordergrund. Das ist eine indische Suppe, die eine Brühe aus Tamarindensaft, speziellen Gewürzen und Chilli ist. In Südindien wird sie zu jedem Essen gereicht und oft aus einem Becher getrunken. Ich werde in Zukunft mal versuchen sie selsbt herzustellen, hier habe ich allerdings eine Gewürzmischung verwendet, die ich selbst importiert habe. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die auch hier bekommt, aber falls ihr Interesse habt, guckt al im indischen Lebensmittelgeschäft nach „Rassam Mix“.

Für etwa 4 Personen:

Zutaten für Aloo Gobhi mit Paprika:


ein halber Kopf Blumenkohl

2 rote Paprika

3 mitelgroße Kartoffeln

1 TL gemahlener Ingwer

3 TL gemahlener Koriander

1/2 TL Cayenne-Pfeffer

1/2 TL Kurkuma

3 EL Wasser

1/4 TL Asafoteida

1 getrocknete rote Chilli

4 Lorbeerblätter

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Salz

Zitronensaft

Zubereitung:

Blumenkohl in Röschen teilen. Kartoffeln achteln (ich habe meine nicht geschält, weil ich die Schale ganz gerne mitesse) und Paprika in dünne Streifen schneiden.

Koriander, Cayenne-Pfeffer, Ingwer und Kurkuma mit dem Wasser in einer kleinen Tasse vermischen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Asafoteida, zerbröckelte Lorbeerblätter, getrocknete Chilli und Kreuzkümmelsamen anbraten.

Gewürzpaste dazu geben und weiter braten. Dann Kartoffeln, Blumenkohl und etwa 150 ml Wassser und Salz hinzufügen.

Bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen. Dann die Paprika hinzugeben und weitere 5 bis 10 Minuten kochen. Bei Bedarf mehr Wasser hinzugeben. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Kürbis-Bohnen-Curry

Zutaten:

ein halber Hokkaiso-Kürbis

250g grüne Bohnen (wenn frisch, dann Stiele entfernen)

1 Zwiebel

10 Schalotten

4 Knoblauchzehen

2 getrocknete rote Chillis

2 Dosen geschälte Tomaten

1 EL Zucker

1 TL Salz

2 EL indische Curry.Gewürzmischung

Zubereitung:


Bohnen dritteln oder halbieren. Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden(schälen nicht nötig). Schalotten schälen, Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken, Chilli ebenfalls klein schneiden.

Öl in einem Wok oder einem großen Topf erhitzen. Schalotten, Knoblauch und Zwiebeln und Chillis darin andünsten. Dann Bohnen und Kürbis hieneingeben und kurz weiterbraten. Dann Dosen-Tomaten, etwa 150 ml Wasser und Gewürze dazu geben und bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten kochen.


Herbstlicher Eintopf mit Bohnen, Kürbis und Klößchen
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Hier ein Rezept für einen sehr leckeren und vor allem sättigenden Eintopf, der sich gut dafür eignet eine größere Meute satt zu kriegen. Die Knödel werden aus ganz einfachen Zutaten hergestellt, die man immer im Haus hat. Außerdem werden sie direkt im Eintopf gegart, somit ist es also ein wahrer Eintopf. Das Gemüse kann man je nachdem, was gerade da ist variieren.

Sorry für das miserable Foto, schmeckt aber wirklich sehr gut!

Zutaten( für 6 bis 8 Personen):

Eintopf:

ein halber Kokkaido-Kürbis

2 Zucchini

5 Karotten

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 Dosen Kideneybohnen

2 Dosen Mais

2 Packungen passierte Tomaten

1TL gemahlener Pfeffer

2 EL Gemüsebrühepulver

2 EL Zucker

Muskat, Paprika, Piment, Cayenne-Pfeffer, Curry

Klößchen:

250g Mehl

1/2 TL Salz

1 Packung Backpulver

2 TL Paprika

2 TL Majoran

2 EL Margarine

200ml Wasser

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken, Zwiebeln, Zucchini, Karotten und Kürbis würfeln. Bohnen und Mais abtropfen lassen. Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Restöiches Gemse hinzugeben und etwas anbraten. Mais und Bohnen hinzugeben. Schließlich passierte Tomaten dazugießen und mit soviel Wasser aufgießen, dass ein Eintopf entsteht. Es sollte nicht zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, da die Klößchen auch noch darin kochen müssen. Mit den angegebenen Gewürzen würzen.

Alle Zutaten für die Klößchen vermischen. Mit nassen Händen Klößchen formen und in die kochende Flüssigkeit geben. Etwa 15 Minuten kochen lassen und zum Schluss den Eintopf nochmal abschmecken.




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Auf der Suche nach der perfekten Pizza…
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Zugegeben, perfekt ist diese Pizza noch nicht, aber schon sehr nah dran! 🙂 Ich habe in diesem Rezept erstmals meinen neuen Pizza-Stein ausprobiert und es hat tatsächlich einen riesigen Unterschied gemacht! Dafür brauch man keinen super-teuren Stein, ein einfacher 5€-Schamott-Stein aus dem Internet reicht völlig aus! Durch die Hitze die der Stein speichert, bekommt die Pizza die nötige Unterhitze, sodass der Teig schön knusprig, der Belag jedoch nicht zu trocken wird.

Außerdem habe ich Gluten in den Teig gemischt, das gleiche, was ich auch zur Seitanherstellung verwende. Dadurch wurde der Teig auch besser als meine bisherigen Versuche. Eigentlich nimmt man für professionelle Pizzateige ein spezielles Mehl namens Farino Typo 00. Normales weißes Mehl Typ 405 ist zu stärkehaltig. Daher kam mir die Idee mit dem Gluten. Man sollte aber auch nicht zu viel Gluten nehmen, da der Teig sonst zu gummiartig wird und sich nicht gut dünn ausrollen lässt.

Für den Belag habe ich angebratene marinierte Zucchini-Scheiben gewählt. Auf der besten Pizza, die ich je gegessen habe, natürlich in Süditalien, war auch mariniertes Gemüse drauf, dass durch seine Würzigkeit auch ganz ohne Käseersatz schmeckt.

Um das Ganze zu perfektionieren, kam allerdings doch noch eine Käsesoße obendrauf.

Zutaten(für 4 runde Pizzen):

Teig:

500g Weizenmehl Typ 550

eine handvoll Gluten

350 ml lauwarmes Wasser

1 Tütchen oder 1 TL Trockenhefe

1 TL Salz

1 EL Agavendicksaft

2 EL Olivenöl

Tomatensoße:

2 Dosen gehackte Tomaten

1 Zwiebel, fein gehackt

4 Knoblauchzehen, fein gehackt

1/2 TL Salz

1/2 TL Zucker

1/2 TL getr. Oregano

1/2 TL getr. Basilikum

1/2 TL gemahlener Pfeffer

Belag(reicht für 2 Pizzen, andere nach eigener Phantasie belegen):

2 Zucchini

1 Zwiebel

2 EL Balsamico-Essig

1/2 TL Salz

grober Pfeffer

Pizza-„Käse“:

1 Tasse Wasser

1 Tasse Nährhefeflocken

1/2 TL Senf

2EL Speisestärke

1 EL Weißmehl

1 TL Zitronensaft

1/2 TL Salz

1/2 TL Knoblauchgranulat

1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Teig vermischen und Wasser, Öl und Agavendicksaft hinzugeben. Etwa 5 Minuten gut verkneten. Der Teig sollte schön geschmeidig und glatt sein. Falls zu trocken ein paar Tropfen Öl und Wasser hinzugeben. Falls zu trocken, mehr Mehl. Nun den Teig etwa eine Stunde bedeckt ruhen lassen.

Zucchini längs in dünne Streifen schneiden und Zwiebel in dünne Ringe. In Olivenöl anbraten und in eine Schüssel geben. Mit Essig und Gewürzen vermischen und ziehen lassen.

Alle Zutaten für die Tomatensoße vermischen und beiseite stellen.

Den Teig nochmals gut etwa 2Minuten durchkneten. In vier Teile teilen und dünn ausrollen.

Im Backofen den Pizzastein auf einem Rost auf der untersten Schiene und bei höchster Temperatur(Unterhitze) etwa eine halbe bis dreiviertel-Stunde vorheizen.

Alle Zutaten für den Käse in einen Mixer geben und gut durchmixen. Dadurch wird die Masse schön cremig und hat keine Chance zu verklumpen. In einem Topf zum kochen bringen und eindicken lassen.

Pizzen mit Tomatensoße bestreichen, mit eingelegtem Gemüse belegen und den Käse darauf verteilen. auf den Pizzastein geben und etwa 10 bis 15 Minuten backen.




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Indische frittierte Kohlbällchen in Curry mit rohem Blumenkohl-Pickles und Gewürz-Reis
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Dieses Gericht werde ich mit Sicherheit nochmal zubereiten. Wirklich einer der leckersten indischen Gerichte, die ich je gekocht habe! Mein Dank geht hier an die Inspiration durch die tolle indische Rezepte-Seite von Manjula’s Kitchen.

Die Kohlbällchen sind wirklich göttlich und werden auch Leuten schmecken, die Kohl vielleicht sonst nicht allzu lecker finden. Dadurch, dass der Kohl geraspelt, frittiert und dann nochmal gekocht wird, verschmilzt er förmlich mit dem Kichererbsenmehl zu einem „Knödel“, der in einer Tomaten-Curry-Soße schwimmt.

Die Blumenkohl-Pickles will ich auch jedem ans Herz legen, der weich gekochten Blumenkohl (am besten noch mit Sahnesoße, uäää), nicht so gerne isst. Teilt man den Blumenkohl in viele kleine Rösschen und legt ihn etwas in Limettensaft und Gewürzen ein, ist er sehr gut verdaulich und schmeckt köstlich! Auch eine gute Idee für Rohköstler, die mal was Indisches essen wollen.

Dazu noch etwas Reis, am besten mit ganzen Gewürzen und Curryblättern angebraten…ein Gedicht!

Zutaten(für 4 Personen):

Kohlbällchen:

ein halber Kopf Weißkohl, in der Küchenmaschine fein geraspelt

3/4 bis 1 Tasse Kichererbsenmehl (gibt es in Asia-Läden als Gram Flour oder Besan zu kaufen)

1/2 TL Kreuzkümmelsamen (ganze Samen, gibt’s auch im Asia-Laden)

ein etwa 3cm breites stück Ingwer, fein gehackt

eine gehackte grüne Chilli-Schote

1 TL Salz

Öl zum Frittieren

Curry:

1 Dose gehackte Tomaten

ein etwa 3cm breites Stück Ingwer, fein gehackt

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 grüne Chilli-Schote, fein gehackt

1 TL Kreuzkümmelsamen

1EL Kichererbsenmehl

1 EL gemahlener Koriander

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Salz

2 TL Zucker

1/2 TL Chilli-Pulver

3 EL Soja-Joghurt (alternativ Kokosmilch)

Blumenkohl-Pickles:

ein kleiner Blumenkohl

2 grüne Chilli-Schoten, in Scheiben geschnitten

1 1/2 TL schwarze Senfsamen (Asia-Laden)

1 TL gemahlene Fenchelsamen (Asia-Laden, Fennel Seeds)

1 1/2 TL Salz

1/2 TL Kurkuma

1/4 TL Asafoteida (oder Hing, indisches Gewürz)

Saft und Schale aus einer Bio-Limette

einige Blätter gehackter frischer Koriander

3 EL Olivenöl

Gewürzreis:

250g Basmati-Reis, gekocht und abgekühlt

1 Zwiebel, in Ringe geschnitten

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 getrocknete rote Chilli-Schote

1 Zimtstange

1 Lorbeer-Blatt

1TL Panch Puren (Mischung aus fünf ganzen Gewürzsamen)

2 El getrocknete Curry-Blätter

Öl

Zubereitung:

Den geschredderten Kohl mit den Gewürzen mischen.

Soviel Kichererbsenmehl dazu geben, bis sich die Masse in Bällchen formen lässt. Gegebenenfalls etwas mehr Mehl hinzufügen.

Fett in einem Wok oder Fritteuse erhitzen und die Bällchen hinein geben. Von allen Seiten goldbraun frittieren.

Nun könte man die Bällchen bereits essen. Ich dachte sogar, dass sie fast zu schdae dafür sind, sie nun noch noch in Curysauce zu kochen, da sie dadurch ihre Knusprigkeit verlieren. Dadurch, dass sie gekocht werden, erhalten sie aber eine ganz neuartige Textur und schmecken nochmal viel besser, als die frittierten Bällchen.

Nun das Curry zubereiten. Dafür Tomaten, Ingwer, Chilli und Knoblauch im Mixer pürieren.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Senf- und Fenchelsamen und Asafoteida hinzufügen. Aromatisch anbraten. Den Topf kurz vom Herd nehmen und das Kichererbsenmehl hinzugeben und ebenfalls anbraten. Schnell umrühren und nicht zu heiß werden lassen, da das Mehl schnell schwarz wird (kann ich aus eigener Erfahrung sagen…). Das Kichererbsenmehl aromatisiert das Curry und dickt es zugleich an. Nun das Tomatenpüree und die Gewürze hinzu geben und weiter kochen. Ab und an umrühren.

Schließlich den Joghurt hinzugeben und etwa eine Minute weiter kochen. Schließlich noch etwa 300ml Wasser hinzufügen.

Nun die Bällchen in das Curry geben und etwa 8 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen lassen.

Für die Pickles den Blumenkohl in feine Röschen teilen und auf einem Küchentuch gut abtrocknen.

Limettensaft herauspressen und die Schale vierteln, mit den Blumenkohlröschen in eine Schale geben. Alle anderen Zutaten zu einer Soße verrühren und mit dem Blumenkohl vermischen. Nun nur noch gut durchziehen lassen (am besten ungefähr eine Stunde).

Für den Reis Öl in einer Pfanne erhitzen und alle Gewürze hinein geben. Etwas anbraten und schließlich Reis dazu geben. Nach Geschmack salzen.

Alles zusammen anrichten und mit frischem Koriander garnieren.



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Bolognese-Lasagne mit getrockneten Tomaten und UFO-Kürbis
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Hier wollte ich mal eine eher „Fleisch“-lastige Lasagne zubereiten. Und damit das Ganze nicht gar so öde wird, habe ich statt passierter Tomaten getrocknete genommen und kleingehackten Ufo-Kürbis dazu gegeben. Ufo-Kürbis ist ein Sommerkürbis, man kann ihn also eher mit Zucchini als mit einem Hokkaido-Kürbis ersetzen. Er wird relativ schnell gar und schmeckt „gemüsiger“ als Hokkaido-Kürbis. Mit einer Hefeschmelz-Soße, etwas Olivenöl und Semmelbrösel habe ich eine sehr leckere knusprige Schicht hinbekommen.

Zutaten (für etwa 3 Personen, bzw. eine Form 20x20cm)

etwa 10 getrocknete Tomaten(ganz trocken, nicht in Öl eingelegt)

ein halber Ufo-Kürbis

1 1/2 Tassen Sojagranulat

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 EL Gemüsebrühepulver

2TL Paprika

1TL Pfeffer

Salz

Oregano, Basilikum, Pfeffer, Paprika

je nach Form, etwa 16 Lasagne-Blätter

für den Hefeschmelz:

200ml Soja- oder Hafersahne

eine halbe Tasse Nährhefeflocken

1/2 TL Salz

1/2 TL Senf

1EL Speisestärke

3 bis 4 EL Semmelbrösel

Olivenöl

Zubereitung:

Getrocknete Tomaten in einer Schüssel mit kochendem Wasser bedecken und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Tomaten heraus nehmen und in Streifen schneiden. Wasser aufheben.

Sojagranulat in einem Topf mit Wasser bedecken und Gebmüsebrühepulver, Paprika und Pfeffer dazu geben. Etwa 7 Minuten kochen bis das Granulat weich ist. Gut abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Kürbis würfeln(Schale kann dran bleiben).

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin dünsten. Sojahack, Kürbis und Tomatenstreifen dazugeben und anbräunen lassen. Tomaten-Einweichwasser hinzugeben und etwa 2 Minuten kochen lassen. Nach Geschmack würzen.

In einer gefetteten Back- oder Auflaufform eine Schicht Lasagneblätter verteilen. Dafür Blätter zerbrechen, wenn sie nicht genau hineinpassen. Dann einen Teil der Füllung auf die Blätter geben und solange fortfahren bis keine Füllung mehr übrig ist. Meine Lasagne hatte 4 Nudelschichten. Mit Lasagneblattschicht abschließen.

Sojasahne in einem Topg mit Hefeflocken, Senf  und Gewürzen mischen. Speisestärke in einer Tasse mit etwas kaltem Wasser glattrühren. Sahne zum kochen bringen und Stärke unterrühren. Auf die Lsagne geben. Einige Tropfen Olivenöl auf der Soße verteilen und  gleichmäßig mit Semmelbröseln bestreuen.

Bei 200°C etwa 20 Minuten backen und zum Schluss auf der obersten Schiene nochmal 5 bis 10 Minuten backen, damit eine knusprige Schicht entsteht.



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