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Spaghetti Carbonara
Mai 13th, 2011 by veganitaet

Heute wollte ich mich mal an Spaghetti Carbonara versuchen. Hierfür habe ich den Speck durch Sojagranulat ersetzt, das ich vorher in einer sehr salzigen und rauchigen Brühe gekocht und dann knusprig angebraten habe. Leider sieht das dann nicht sonderlich nach Speck aus, weil sich das Granulat eher dunkelbraun färbt, aber es schmeckt gut und das ist ja die Hauptsache! 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen):

etwa 400g Spaghetti

1 Tasse Sojagranulat (ich habe das von Vegan Wonderland verwendet, es sollte auf jedendall solches sein, das eine „fleischige“ Konsistenz hat, nicht eine nussige, die es oft in Bio-Läden gibt)

4 EL Liquid Smoke (bestellbar in mexikanischen Internetshops, wirklich sehr zu empfehlen für selbstgemachte Fake-Fleischsachen, andernfalls geht auch Rauchsalz, falls jemand das leichter findet)

etwa 1-2 TL Salz

1/2 TL Paprikapulver

1/2 EL Zucker

1 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

500ml Sojamilch

3 EL Nährhefeflocken

Salz

grober Pfeffer

2 EL Speisestärke

1/2 Packung Soja-Sahne (Soja Cuisine)

 

Zubereitung:

Sojagranulat in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Liquid Smoke, Salz, Zucker und Paprika hinzufügen und einige Minuten kochen bis die stückchen weich sind. Dann etwa abkühlen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Granulat hinein geben und die Flüssigkeit herausdrücken, da die Stückchen schön knusprig werden sollen. Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und das Granulat gut anbraten.

Ich habe es an dieser Stelle nochmal kräftig nachgesalzen, da Speck ja auch sehr salzig ist.

Dann die Soße zubereiten. Zwiebel und Frühlingszwiebel hacken. Von der Frühlingszwiebel den grünen Teil zum garnieren aufbewahren. Alles in Öl anbraten. Sojamilch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Nährhefe würzen. Dann Speisestärke mit eiwas Wasser glatt rühren und die Soße damit andicken.

Nochmals aufkochen lassen. Die Herdplatte ausstellen und die Sojasahen unterrühren. Dann die „Speck“-Stückchen dazu geben und servieren.

 

Bolognese-Lasagne mit getrockneten Tomaten und UFO-Kürbis
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Hier wollte ich mal eine eher „Fleisch“-lastige Lasagne zubereiten. Und damit das Ganze nicht gar so öde wird, habe ich statt passierter Tomaten getrocknete genommen und kleingehackten Ufo-Kürbis dazu gegeben. Ufo-Kürbis ist ein Sommerkürbis, man kann ihn also eher mit Zucchini als mit einem Hokkaido-Kürbis ersetzen. Er wird relativ schnell gar und schmeckt „gemüsiger“ als Hokkaido-Kürbis. Mit einer Hefeschmelz-Soße, etwas Olivenöl und Semmelbrösel habe ich eine sehr leckere knusprige Schicht hinbekommen.

Zutaten (für etwa 3 Personen, bzw. eine Form 20x20cm)

etwa 10 getrocknete Tomaten(ganz trocken, nicht in Öl eingelegt)

ein halber Ufo-Kürbis

1 1/2 Tassen Sojagranulat

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 EL Gemüsebrühepulver

2TL Paprika

1TL Pfeffer

Salz

Oregano, Basilikum, Pfeffer, Paprika

je nach Form, etwa 16 Lasagne-Blätter

für den Hefeschmelz:

200ml Soja- oder Hafersahne

eine halbe Tasse Nährhefeflocken

1/2 TL Salz

1/2 TL Senf

1EL Speisestärke

3 bis 4 EL Semmelbrösel

Olivenöl

Zubereitung:

Getrocknete Tomaten in einer Schüssel mit kochendem Wasser bedecken und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Tomaten heraus nehmen und in Streifen schneiden. Wasser aufheben.

Sojagranulat in einem Topf mit Wasser bedecken und Gebmüsebrühepulver, Paprika und Pfeffer dazu geben. Etwa 7 Minuten kochen bis das Granulat weich ist. Gut abtropfen lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Kürbis würfeln(Schale kann dran bleiben).

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin dünsten. Sojahack, Kürbis und Tomatenstreifen dazugeben und anbräunen lassen. Tomaten-Einweichwasser hinzugeben und etwa 2 Minuten kochen lassen. Nach Geschmack würzen.

In einer gefetteten Back- oder Auflaufform eine Schicht Lasagneblätter verteilen. Dafür Blätter zerbrechen, wenn sie nicht genau hineinpassen. Dann einen Teil der Füllung auf die Blätter geben und solange fortfahren bis keine Füllung mehr übrig ist. Meine Lasagne hatte 4 Nudelschichten. Mit Lasagneblattschicht abschließen.

Sojasahne in einem Topg mit Hefeflocken, Senf  und Gewürzen mischen. Speisestärke in einer Tasse mit etwas kaltem Wasser glattrühren. Sahne zum kochen bringen und Stärke unterrühren. Auf die Lsagne geben. Einige Tropfen Olivenöl auf der Soße verteilen und  gleichmäßig mit Semmelbröseln bestreuen.

Bei 200°C etwa 20 Minuten backen und zum Schluss auf der obersten Schiene nochmal 5 bis 10 Minuten backen, damit eine knusprige Schicht entsteht.



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Linguine mit Lauch und Wildpilz-Walnuss-Pangrattato
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Inspieriert von einem Jamie Oliver-Rezept, gibt’s hier Linguine mit Lauch und einer Semmelbrösel-Pilz-Knuspermischung namens Pangrattato. Jamie Oilver verwendet letzteres sehr häufig in seinen Rezepten und auch die ersten sonst-wieviel-Google-Einträge verweisen auf Jamie Olivers Rezept, sodass ich schon dachte er hätte dies womöglich erfunden und zu einem italienischem Traditionsgericht erklärt! Laut ihm verwendete man diese Mischung aus altem Brot in ärmeren Küchen Italiens oft als Parmesan-Ersazt, also perfekt für VeganerInnen! Ich habe nach einiger Suche jedoch auch echt italienische Rezepte für Pangrattato, das eigentlich nur Paniermehl oder Semmelbrösel heißt, gefunden. Ich jedenfalls liebe das Zeug, da ich es mag, wenn etwas Knuspriges im Essen ist. Übrig gebliebenes Pangrattato kann man im Glas aufbewahren und über Salat streuen(schmeckt total lecker zu Feldsalat!).

Zutaten(für 2 Personen):

250g Linguine (etwas breitere Nudeln als Spaghetti)

2 Stangen Lauch

3 Knoblauchzehen

ein Schuss Balsamico-Essig

eine Tasse Wasser

1/2 El Gemüsebrühe-Pulver

1/2 El Nährhefeflocken

1TL Zucker

grober Pfeffer

Salz

einige Zweige frischer Thymian

Pangrattato:

2 Ciabatta-Brötchen (ich habe Aufback-Brötchen verwendet, aufgenacken und abgekühlt) oder andere weiße Brötchen

eine handvoll selbstgesammelte getrocknete Wildpilze (alternativ gekaufte getrocknete Steinpilze)

eine handvoll Walnusskerne

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

Salz

grober Pfeffer

1TL Nährhefeflocken

Zubereitung:

Nudeln kochen.

Lauch in etwa 3cm breite Stücke schneiden. Knoblauch hacken und vom Thymian die Blättchen abzupfen. einige Stiele  zum Dekorieren aufbewahren. Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Lauch anbraten. Essig dazugeben und weiterdünsten. Wasser, Gemüsebrühepulver und Gewürze dazugeben und etwa 10 Minuten kochen, bis ein Teil der Flüssigkeit verkocht ist. Abschmecken.

Alle Zutaten für das Pangrattato(außer Öl) in eine Küchenmaschine geben und zu Krümeln verarbeiten. Öl in einer Pfanne erhitzen und Masse dazugeben und rösten bis die Masse gebräunt und knusprig ist.

Nudeln mit Lauch mischen und Pangrattato darauf geben.


Penne mit Sojaschnetzel, Tomaten und Oliven
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Nudeln mal nicht mit Sojahack, sondern Sojaschnetzeln aus TVP. Ich hab hier die von veganwonderland benutzt, es gibt aber auch etwas kleinere von Alnatura, verschiedene Sorten in Bio-Läden oder würfelförmige in Asia-Läden. Die Nudeln kann man auch gut kalt als Salat essen.

Zutaten(für 4 Personen):

500g Penne

150 bis 200g Soja-Geschnetzeltes

3 EL Sojasoße

1/2 EL Gemüsebrühe

1/2 TL Liquid Smoke (optional)

1/2 TL Cayenne-Pfeffer

1/2 TL Paprika

1 TL Zucker

1 Dose schwarze Oliven ohne Kerne

etwa 6 Eiertomaten oder andere größere Tomaten

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Salz, grober Pfeffer, Paprika, Basilikum und Oregano

Kräuter oder Sprossen zum Garnieren

Zubereitung:

Nudeln kochen.

Soja-Geschnetzeltes in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Sojasoße und Gemüsebrühe-Pulver und Gewürze hinzufügen und etwa 15 Minuten kochen bis die Schnetzel weich sind. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen, sonst werden die Schnetzel nicht weich. Schließlich die Brühe abgießen(kann man evt. zur Seitanherstellung aufbewahren) und auf einem Küchentuch trocken tupfen.

Knoblauch fein hacken, Zwiebel in Ringe schneiden und Tomaten entkernen und in schmale Streifen schneiden. Oliven abtropfen lassen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln anbraten. Schnetzel  hinzugeben und schön anbraten. Nudeln und Tomaten hinzufügen und würzen. Mit frischen Kräutern oder Sprossen bestreut anrichten.

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Japanisches Menü mit Udon-Nudeln, Tempura und Agedashi-Tofu
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Hier wollte ich mal lauter verschiedene japanische Leckereien zubereiten, die ich so oder so ähnlich in Malaysia gegessen habe. Zum Einen frittierte Gemüse in Teighülle, Tempura, mit passender Tentsuyu-Soße aus Algen und Sojasoße. Zum Anderen Agedashi-Tofu, ebenfalls frittierter Seidentofu in Soße und Udon-Nudeln, helle, etwas dickere japanische Nudeln. Ich habe für den Agedashi-Tofu und für die Tempura die gleiche Soße (Tentsuyu oder Ten Tsuyu) hergestellt, da ich Rezepte gefunden habe, bei denen die Zutaten sehr identisch waren. Außerdem gab es dazu noch einen japanischen Gurkensalat mit Wa-Fu-Dressing( ich weiß, die Salat-Schüssel ist sehr „deutsch“, aber soviel japanisch aussehendes Geschirr hatte ich dann auch wieder nicht! 😉 ) und einen Sesam-Mayonnaise-Dip zusätzlich für die Tempuras.

Als Nachtisch eignet sich gut das nachfolgende Rezept für Matcha-Sahne-Creme.

Zutaten(für 4 Personen):

Für die Tempura:

eine Aubergine

1 bis 2 Zwiebeln

2 Süßkartoffeln

Tempura-Mehl-Fertigmischung (oder selbst zubereiteter Teig, geht eigentlich auch ganz einfach aus Mehl, kaltem Wasser, Speisestärke und Backpulver hergestellt)

Tempura- und Agedashi-Tofu-Soße (Ten-Tsuyu):

3 Tassen Wasser

2 etwa 5cm lange Stücke Konbu-Algen(mehr dazu in diesem Artikel; alternativ Instant Dashi-Brühe, aber auf vegane Zutaten achten!)

5 getrocknete Shitake-Pilze

1 Tasse japanische Sojasoße(Sojasoße für Sushi)

1/2 Tasse Mirin (süßer japanischer Reiswein, gibt es im Asialaden)

1/2 TL Salz

ein etwa 5cm großes Stück Ingwer

Agedashi-Tofu:

ein Block fester Seidentofu (nein, das ist kein Widerspruch! Es gibt durchaus unterschiedliche Verianten von Seidentofu. Der aus dem Bio-Laden ist hierfür weniger geeignet, da er beim Hantieren schnell zerfällt. Einfach mal im Asia-Laden nach festem Seidentofu fragen, die wissen schon Bescheid!)

1/2 Tasse Speisestärke

Udon-Nudeln:

270g Udon-Nudeln aus dem Asia-Laden(alternativ könnt ihr auch Soba-Nudeln verwenden, wenn ihr Udon nicht findet)

Sesam-Mayonnaise-Dip:

100g vegane Mayo, oder selbst hergestellt wie hier

1 EL Sesamöl

1 EL körniger süßer Senf

1 EL Reisessig (oder anderer heller Essig)

1 in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel

japanischer Gurkensalat mit Wa-Fu-Dressing:

eine Salatgurke

eine Frühlingszwiebel, in Ringen

1/2 Tasse Reisessig

1EL Sojasoße

1 1/2 EL Zucker oder Agavendicksaft

1/2 TL Salz

1 EL Öl

ein Paar Tropfen Sesamöl

zusätzlich…

etwas Wasabipaste aus der Tube oder angerührt aus Pulver

Zubereitung:

Soße (Ten Tsuyu):


Als erstes Konbu und Shitakepilze etwa eine Stunde im Voraus in der angegebenen Wassermenge einweichen. Dann 15 bis 20 Minuten kochen und Algen und Pilze entfernen.

Die Pilze kann man weiterverwenden, die Algen vielleicht nicht unbedingt. Restliche Zutaten hinzufügen und 2 Minuten kochen lassen. Die Hälfte der Soße als Dip in eine Schüssel geben.

Tempura:


Für die Tempura Zwiebel in Ringe und Süßkartoffeln in scheiben schneiden. Die Süßkartoffeln werden beim Frittieren gar, man muss sie nicht vorkochen. Die Auberginen längs in dünne Scheiben schneiden und dann mehrmals diese Scheiben längs einschneiden, sodass sie ganz zerfleddert aussehen. Ich habe in Malaysia in einem japanischen Restaurant Tempura bestellt und hatte dort auch Auberginen-Tempura und war erst total unsicher, ob diese komisch förmigen Gebilde nicht Tintenfische seien. Das macht wirklich was her, wenn ihr eure Auberginen so schneidet! 🙂 Habe leider kein gutes Bild davon machen können, aber vielleicht könnt ihr euch es ja vorstellen.

Den Tempurateig nach Packungsanleitung anrühren oder selbst zubereiten. Öl in einer Fritteuse oder einem Wok erhitzen, Gemüse in den Teig tunken und frittieren.

Agedashi-Tofu:


Tofu abtropfen lassen und mit einem Küchentuch vorsichtig trocken tupfen. Mit dem Seidentofu muss man sehr behutsam umgehen, damit er nicht zerfällt. Tofu in etwa 8 Stücke schneiden(man kann Agedashi Tofu aber auch mit einem ganzen ungeschnittenen Tofu-Block herstellen). Speisestärke auf einem flachen Teller  geben und den Tofu von allen Seiten darin wälzen.

In dem noch heißen Öl von den Tempuras frittieren.

auf einem Tuch abtropfen lassen:

Vor dem Servieren die andere Hälfte der Ten Tsuyu Soße in ein Schüsselchen geben und die Tofu-Blöcke vorsichtig hinein geben. sie sollte auf der Soße schwimmen und nicht ganz untergehen.

Udon-Nudeln:


Nudeln ganz einfach nach Packungsanleitung kochen und abtropfen lassen.

Mayonnaise-Sesam-Dip:


Alle Zutaten für den Dip verrühren und in ein kleines Schälchen füllen.

Gurkensalat mit Wa Fu-Dressing:


Gurke schälen und mit einer Gabel längs und ringsherum einritzen(immer mit der Gabel von oben nach unten fahren). So entstehen nachher diese schön gerillten Gurkenscheibchen(danke Mama für diesen Tip! 🙂 ). Gurken dann in ganz dünne Scheiben schneiden. Alle Zutaten für das Dressing vermischen und mit den Gurken vermengen.

Nun nur noch Wasabi in ein Schälchen geben und alles zusammen anrichten.

Itadakimasu! (in etwa „Guten Appetit“)





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Spaghetti-Salat mit Karotten- und Zucchini-Spiralen
Jul 29th, 2010 by veganitaet


Hier kommt ein Rezept für Nudelsalat. Ihr könnt auch andere Nudeln nehen, ich bin selbst eigentlich auch kein großer Spaghetti-Fan, aber mit den spiralisierten Zucchini und Karotten macht sich das einfach am besten!

Um die Gemüsespiralen so hinzukriegen braucht ihr entweder einen normalen Sparschäler(da werden die Streifen nur nicht so spiralförmig), einen Julienne-Schneider(das ist ein Sparschäler mit einem Aufsatz, der dann alles in dünne streifen schneidet, sieht z.B. so aus:)

oder am besten ein spezielles „Spiral-Schneide-Gerät“, was man sich günstig bei ebay kaufen kann(ich hab meines für 1€ ersteigern können, einfach mal „Spirali“ oder so ähnlich in die Suche eingeben). Sieht so aus:

Zutaten(für 3 bis 4 Personen):

250g Spaghetti

2 Zucchini(wenn ihr ein Spiral-Gerät benutzt, eher dickere)

3 Karotten

etwa 150g Cocktail-Tomaten

eine halbe Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Saft aus einer Zitrone

6 EL Tomatenmark

100ml Wasser

1EL Agavendicksaft oder Zucker

1EL Nährhefeflocken

1TL Salz

1 TL grober Pfeffer

1 TL Paprika

1/2 Bund glatte Petersilie

Zubereitung:

Spaghetti kochen, anschließend abtropfen lassen und abkühlen.

Zucchini und Karotten zu dünnen Streifen verarbeiten, Cocktailtomaten vierteln und Zwiebeln und Petersilie fein hacken. Restliche Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab pürieren. Alle Zutaten vermengen, fertig! Ideal als kühles Sommergericht oder Beilage zum Grillen.


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Thailändische gebratene Nudeln mit Kohl und eingelegtem Rettich
Jul 4th, 2010 by veganitaet

Hier ein sauleckeres Rezept für thailändische gebratene Nudeln mit geraspeltem Kohl, Mungobohnensprossen(ja nicht Sojasprossen! Die herkömmlichen Sprossen sind nämlich Mungobohnensprossen, obwohl sie irgendwie jeder Sojasprossen nennt. Sojasprossen sehen schon ähnlich aus, sind aber wesentlich dicker und sie gibt es seltener im Asia-Laden) und eingelegtem Rettich. Wer es nicht so mit Schärfe hat, sollte das Sambal Olek minimieren oder ganz weg lassen.

Zutaten für etwa 4 Personen:

250g dünne gelbe asiatische Nudeln(meine hießen einfach nur Chinese Noodles, waren aus Weizenmehl und sehr salzig, einfach mal nach solchen Nudeln im Asia Laden suchen, sie sollten aber wirklich schön dünn sein, nicht so wie diese leicht gekringelten, die man sonst in Instantnudelsuppen wie YumYum findet. Man könnte auch nach „Mee Hoon“ im Asia laden fragen)

ein halber Kopf Weißkohl oder Chinakohl

2 handvoll Mungobohnensprossen

etwa 40g eingelegter chinesischer Rettich (gibts in Plastiktütchen im Kühlregal im Asialaden)

2EL Sambal Olek

2EL fermentierte Sojabohnenpaste (habe ich in einer Plastiktüte gekauft, sieht ein  bisschen so aus wie Miso-Paste, ist dunkelbraun und heißt Mong Go)

etwa 6 getrocknete Shitake-Pilze

1EL Zucker

1/2 TL Salz

1 Frühlingszwiebel

2 Limetten

1 frische rote Chilli-Schote

Zubereitung:

Die Nudeln in heißem Wasser einweichen bis sie weich sind(hah, klingt das doof!) und in einem Sieb abtropfen lassen. Die shitakepilze etwa 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, Wasser aufheben und Pilze inm feine Streifen schneiden. Den Kohl raspeln und den Rettich in kleine Stücke schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Sambal Olek, Rettich und Sojabohnenpaste anbraten. Kohl und Pilze dazu geben und verrühren. Salz, Zucker, Nudeln und Shitakepilzwasser dazu geben und alles gut verrühren. Schön durch rühren und zum Schluss die Sprossen unterheben.

Auf Tellern anrichten, mit in Streifen geschnittener Chilli und Frühlingszwiebeln bestreuen und eine halbe Limette dazugeben(den Saft kann dann jeder über seinen Nudeln auspressen).


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Japanische Soba-Nudeln mit Erdnusssoße, frittiertem Tofu, Mairüben und Wasabi-Nüssen
Jun 7th, 2010 by veganitaet

Hier habe ich mal japanische Soba-Nudeln(dunkle dünne Buchweizen-Nudeln) mit Mairüben kombiniert, weil ich fand, dass so etwas Rettich- Rübenmäßiges ganz gut passen würde.  Mairüben,  kleine lila-weiße Rüben (siehe Bild unten), haben gerade Saison, ansonsten geht auch Kohlrabi oder, wer es etwas feuriger mag, auch Rettich. Statt Tahini, was in den meisten Rezepten verwendet wird, habe ich eine Erdnusssoße zubereitet und das Ganze noch zusätzlich mit knusprig frittiertem Tofu und Wasabi-Nüssen angereichert. Nicht authentisch japanisch, aber sehr lecker!

Zutaten für 2 große Portionen:

1/2 Packung, 2 Bündel oder 150g Soba-Nudeln

4 Mairüben

1 Block Tofu (ich habe Asia-Laden-Tofu genommen, der schmeckt etwas anders als normaler „deutscher“ Tofu)

1/3 Glas Erdnussmuss (ungesüßt, hat eher die Konsistenz von Tahini als von Erdnussbutter)

100ml Sojasahne

100ml Sojamilch

etwas Ao Nori (Nori-Algen Flocken aus dem Bio-Laden)

etwa 100g Wasabi-Nüsse(gibt es in Asia-Läden, in den meisten Supermärkten beim Knabberkram oder auch komischerweise in manchen Geschenke-Ramsch-Einrichtungsläden mit holländischen Nahrungsmitteln)

Zubereitung:

Die Nudeln nur wenige Minuten kochen. Am besten auf die Packungsanleitung achten und danach das Wasser abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und etwas mit den Fingern voneinander trennen, sonst bilden sie einen Nudel-Klumpen!

Die Mairüben raspeln und auf zwei großen Tellern verteilen.

Tofu würfeln und Frittierfett erhitzen. Die Würfel goldgelb frittieren. Am besten so, dass sie innen noch schön weich sind.

Für die Erdnusssoße das Erdnussmus, Sojamilch und Sahne schmelzen lassen. Nach Bedarf noch etwas nachsalzen. Dann die Nudeln auf den Mairüben anrichten, die Soße darüber gießen und mit Nori-Flocken und Nüssen bestreuen. Sobanudeln können kalt und warm gegessen werden. Durchgemixt wäre es sicherlich auch ein interessanter Nudel-Salat!


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Pasta mit rotem Pesto und Spinat
Mai 28th, 2010 by veganitaet

Hier mal wieder ein leckeres zweifarbiges Pasta-Rezept, ich scheine irgendwie ein Faible hierfür zu haben…

Zutaten:

500g Nudeln

300g frischer Blattspinat

eine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Paprika

für das Pesto:

eine gute handvoll getrocknete Tomaten(ohne Öl, einfache getrocknete aus der Tüte oder frisch vom Markt)

3/4 Tasse Sonnenblumenkerne

1/2 Tasse Olivenöl

2 Knoblauchzehen

2EL Nährhefeflocken

1TL Salz

Zubereitung:

Die Nudeln kochen

Für den Spinat die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken, in Olivenöl anbraten und den Spinat dazugeben, alles solange rühren, bis der Spinat eingefallen ist. Würzen und beiseite stellen.

Für das pesto die getrockneten Tomaten in eine Schüssel legen und mit heißem Wasser bedecken. Einige Minuten einweichen. Dann mitsamt dem Einweichwasser in den Mixer geben, alle restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem Pesto verarbeiten. Je nach Wunsch, noch mehr würzen, noch mehr Sonnenblumenkerne, Wasser oder Öl hinzufügen.

Alles miteinander anrichten.

Mit noch etwas mehr Öl vermischt hält sich das Pesto in einem Glas eine Weile im Kühlschrank.


Pasta alla multicolori- Rote Beete meets Bärlauch
Mai 13th, 2010 by veganitaet

Dieses Gericht entstand als mein Freund wild gepflückten Bärlauch mit nach Hause brachte und sowohl der Bärlauch als auch eine runzelige Rote Beete auf baldige Verwendung warteten. Es gibt ja ganz viele Menschen, die einen Hass auf Rote Beete haben, aber in Soßen und Suppen schmeckt sie wirklich wunderbar und hat noch dazu diesen wunderschönen Fuchsia-Farbton, dass man ihr wirklich nochmal eine Chance geben sollte!

Zutaten für etwa 4 hungrige Personen):

500g Nudeln(je nach Vorlieben, aber Farfalle rulez!)

etwa 7  Bärlauch-Blätter

eine handvoll geschälte Walnüsse

etwa 3EL Olivenöl

1TL Salz

1TL Nährhefeflocken

2 Rote Beete

1 Zwiebel

250ml trockener Cidre oder Apfelwein

200ml Sojasahne

etwa 2EL Mehl oder Speisestärke

Salz

Pfeffer

Paprikapulver

1-2 Zucchini

Zubereitung:

Die Nudeln kochen. Währenddessen die Rote Beete und Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden und in etwas Öl in einem Topf anbraten. Dann mit Wasser bedecken und einige Minuten kochen bis sie so weich sind, dass man sie pürieren kann. Mit dem Pürierstab zu einem homogenen Mus pürieren. Wieder auf den Herd stellen und Sojasahne und etwa 250ml Wasser und Cidre hinzufügen. Mehl oder Stärke in etwas kaltem Wasser anrühren und unter die Soße rühren. Gegebenenfalls etwas mehr Wasser hinzufügen, wenn die Soße zu dick ist. Nun nur noch würzen und fertig!

Für das Bärlauchpesto Bärlauch, Walnüsse(man könnte auch, wenn man dekadenter sein will Pinienkerne nehmen, für die Sparversion eignen sich Sonnenblumenkerne), Olivenöl, Salz und Hefeflocken(für das leicht käsige Aroma) in einen Mixer oder Küchenmaschine geben und zu einer Paste zermatschen. Ist das Pesto zu trocken, noch mehr Olivenöl hinzufügen. Abschmecken, und ebenso fertig!

Die Zucchini längs in dünne Streifen schneiden und in Öl schön braun anbraten.

Auf einem Teller alles nach Belieben anrichten.

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