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Selbstgemachte Tortillas mit Sojahack-Salsa, Guacamole und Frijoles Refritos
Sep 24th, 2011 by veganitaet

Bei diesem Rezept wollte ich endlich mal meine neu erworbene Tortillapresse ausprobieren. Solche gusseisernen Pressen verwendet man für die Herstellung von Tortillas, man kann sie aber sich auch für andere Fladenbrote verwenden. Alternativ kann man den Teig natürlich auch ausrollen, aber mit der Presse geht’s schon ein bisschen schneller. Die Teile kann man in mexikanischen Onlineshops oder Ebay kaufen oder man sucht nach einer Bauanleitung.

Ich habe zu den Tortillas Guacamole, eine tomatige Salsa mit Sojahack und frijoles refritos (gebratene, zerstampfte Bohnen) zubereitet. Zusätzlich kann man Mais, Salatblätter, Avocado-, Paprika- und Gurkenscheiben reichen.

 

Zutaten(für 4 Personen):

Weizen-Mais-Tortillas:

1 Tasse weißes Maismehl (ich hab meins aus dem Asialaden, es gibt auch spezielles Tortilla-Maismehl in mexikanischn Onlineshops, oder man nimmt normales gelbes Maismehl)

1 Tasse Weizenmehl Typ 405

1 TL Salz

etwas mehr als 1 Tasse warmes Wasser

 

Tomatensalsa mit Sojahack:

1 Tasse Sojagranulat

1 große Dose geschälte Tomaten (Füllmenge 800g)

3 EL Salsa Chipotle (optional, Soße aus geräucherten Chillies aus einem mexikanischen Onlineshop)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

Pfeffer, Salz

 

Guacamole:

1 Avocado

1/2 Zwiebel

1 Tomate

2 Knoblauchzehen

Salz

Chilliflocken

 

Frijoles Refritos (gebratene zerstampfte Bohnen):

1 Tasse ungekochte Bohnen (Pinto-, Adzuki- oder Kidneybohnen oder 2 Dosen Kidneybohnen), Kochwasser auffangen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

 

Zubereitung:

Zuerst den Teig für die Tortillas zubereiten. Er sollte glatt und relativ fest sein. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Bohnen einen Tag zuvor einweichen und gar kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Bohnen hinzufügen und weiterbraten. 1 Tasse Bohnenkochwasser hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer die Bohnen zerstampfen und weiter kochen lassen. Immer wieder etwas Kochwasser hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Das Sojagranulat in Gemüsebrühe, etwas Zucker und falls vorhanden etwas Liquid Smoke oder Räuchersalz kochen. Wasser abgießeßen, mit einem Tuch die Flüssigkeit herausdrücken und in Öl anbraten.  In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Sojagranulat und Gewürze hinzu geben und etwa 10 Minuten kochen lassen.

Für die Guacamole die Tomate entkernen und würfeln. Knoblauch pressen und Zwiebeln fein hacken. Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten vermischen.

Tortilla-Teig in 12 Kugeln teilen. Tortillapresse mit Folie ausstatten und zu flachen Fladen pressen (oder dünn ausrollen).

Eine Pfanne aufheizen (ohne Öl!) und Tortillas von beiden Seiten backen. In einem zugedeckten Korb lagern, damit die Tortillas warm bleiben.

Mit allen Zutaten anrichten. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Salsa die Tortillas aufweicht, am besten ein Salatblatt unterlegen.

Fladenbrot-Pizza mit Soja-Gyros
Jun 8th, 2011 by veganitaet

Dies ist ein sehr einfaches schnelles Rezept, das man auch leicht umwandeln kann. Statt dem Soja-Gyros kann man auch marinierten Tofu, Räuchertofu, Seitan o. ä. nehmen, statt dem Rucola frischen Basilikum oder noch mehr Gemüse hinzufügen, wie z.B. angebratene Auberginenscheiben.

 

Zutaten (für 2 Pizzen, ausreichend für 2 sehr hungrige Personen oder 3 normale):

ein Fladenbrot

ein Glas Ajvar (350g)

eine Dose Tomaten

1-2 handvoll Soja-Schnetzel in Marinade gekocht wie z.B. hier oder hier

2 Tomaten

4 Frühlingszwiebeln

etwas Rucola

 

Zubereitung:

Ajvar mit den Dosen-Tomaten in eine Schüssel geben und die Tomaten zerstampfen. Fladenbrot in zwei Scheiben schneiden und auf zwei Bleche geben. Die Soja-Schnetzel nach dem Kochen in Gewürz-Brühe gut abtropfen lassen und dann in Öl gut anbraten. Die Tomaten und Frühlingszwiebel in scheiben schneiden.

Dann die Brothälften mit der Tomaten-Ajvar-Mischung bestreichen und mit Zwiebeln, Tomaten und Soja-Gyros belegen.

Im Ofen etwa 15-20 Minuten bei 200°C backen.

Danach mit Rucola bestreuen und nach Belieben mit etwas grobem Pfeffer oder Tabasco würzen.


Spaghetti Carbonara
Mai 13th, 2011 by veganitaet

Heute wollte ich mich mal an Spaghetti Carbonara versuchen. Hierfür habe ich den Speck durch Sojagranulat ersetzt, das ich vorher in einer sehr salzigen und rauchigen Brühe gekocht und dann knusprig angebraten habe. Leider sieht das dann nicht sonderlich nach Speck aus, weil sich das Granulat eher dunkelbraun färbt, aber es schmeckt gut und das ist ja die Hauptsache! 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen):

etwa 400g Spaghetti

1 Tasse Sojagranulat (ich habe das von Vegan Wonderland verwendet, es sollte auf jedendall solches sein, das eine „fleischige“ Konsistenz hat, nicht eine nussige, die es oft in Bio-Läden gibt)

4 EL Liquid Smoke (bestellbar in mexikanischen Internetshops, wirklich sehr zu empfehlen für selbstgemachte Fake-Fleischsachen, andernfalls geht auch Rauchsalz, falls jemand das leichter findet)

etwa 1-2 TL Salz

1/2 TL Paprikapulver

1/2 EL Zucker

1 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

500ml Sojamilch

3 EL Nährhefeflocken

Salz

grober Pfeffer

2 EL Speisestärke

1/2 Packung Soja-Sahne (Soja Cuisine)

 

Zubereitung:

Sojagranulat in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Liquid Smoke, Salz, Zucker und Paprika hinzufügen und einige Minuten kochen bis die stückchen weich sind. Dann etwa abkühlen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Granulat hinein geben und die Flüssigkeit herausdrücken, da die Stückchen schön knusprig werden sollen. Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und das Granulat gut anbraten.

Ich habe es an dieser Stelle nochmal kräftig nachgesalzen, da Speck ja auch sehr salzig ist.

Dann die Soße zubereiten. Zwiebel und Frühlingszwiebel hacken. Von der Frühlingszwiebel den grünen Teil zum garnieren aufbewahren. Alles in Öl anbraten. Sojamilch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Nährhefe würzen. Dann Speisestärke mit eiwas Wasser glatt rühren und die Soße damit andicken.

Nochmals aufkochen lassen. Die Herdplatte ausstellen und die Sojasahen unterrühren. Dann die „Speck“-Stückchen dazu geben und servieren.

 

Penne mit Sojaschnetzel, Tomaten und Oliven
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Nudeln mal nicht mit Sojahack, sondern Sojaschnetzeln aus TVP. Ich hab hier die von veganwonderland benutzt, es gibt aber auch etwas kleinere von Alnatura, verschiedene Sorten in Bio-Läden oder würfelförmige in Asia-Läden. Die Nudeln kann man auch gut kalt als Salat essen.

Zutaten(für 4 Personen):

500g Penne

150 bis 200g Soja-Geschnetzeltes

3 EL Sojasoße

1/2 EL Gemüsebrühe

1/2 TL Liquid Smoke (optional)

1/2 TL Cayenne-Pfeffer

1/2 TL Paprika

1 TL Zucker

1 Dose schwarze Oliven ohne Kerne

etwa 6 Eiertomaten oder andere größere Tomaten

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Salz, grober Pfeffer, Paprika, Basilikum und Oregano

Kräuter oder Sprossen zum Garnieren

Zubereitung:

Nudeln kochen.

Soja-Geschnetzeltes in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Sojasoße und Gemüsebrühe-Pulver und Gewürze hinzufügen und etwa 15 Minuten kochen bis die Schnetzel weich sind. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen, sonst werden die Schnetzel nicht weich. Schließlich die Brühe abgießen(kann man evt. zur Seitanherstellung aufbewahren) und auf einem Küchentuch trocken tupfen.

Knoblauch fein hacken, Zwiebel in Ringe schneiden und Tomaten entkernen und in schmale Streifen schneiden. Oliven abtropfen lassen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln anbraten. Schnetzel  hinzugeben und schön anbraten. Nudeln und Tomaten hinzufügen und würzen. Mit frischen Kräutern oder Sprossen bestreut anrichten.

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Jüdisch-Irakisches Rote-Bete-Kúbbe mit Minz-Koriander-Reis
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

In diesem Gericht habe ich ein Rezept aus einem jüdischen Kochbuch nachgekocht. Es handelt sich hierbei um eine Art gefüllte Klöße, die durch die Rote Bete eingefärbt werden. Normalerweise werden sie mit Hackfleisch gefüllt. Ich habe stattdessen angebratenen Tofu verwendet. Mit Sojagranulat oder gehacktem Seitan schmecken sie aber bestimmt auch sehr gut.

Ein wirklich sauleckeres eindrucksvolles Essen und mal ganz was anderes!

Zutaten (für etwa 4 Personen):

für etwa 12 Kúbbe:

Soße:

2ooml Zitronensaft

5 EL Zucker

1 bis 1/2 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

1,5 l Wasser

2 Rote Beete

Teig:

120g Hartweizengries

1/4 TL Salz

150 ml Wasser

etwas Mehl

Füllung:

1 Block Tofu (400g)

1 Zwiebel

1/2 TL Chilli-Flocken

1/ TL Salz

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

Minz-Koriander-Reis:

250g Langkorn-Vollkornreis(oder Basmati)

1 Zwiebel

1TL ganzer Kreuzkümmel

2 Knoblauchzehen

jeweils ein Bund Minze und Koriander

Limette zum Garnieren

Zubereitung:

Rote Beete in schmale Scheiben schneiden. Alle Zutaten für die Soße vermischen und 5 Minuten kochen lassen.

Beiseite stellen.

Tofu mit einem Küchentuch gut abtrocknen. Zwiebel fein hacken und in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. etws mehr Öl hinzugeben und Tofu hinein bröseln.

Nun immer wieder rühren und darauf achten, dass der Tofu nicht anbrennt. Immer wieder etwas mehr Öl hinzugeben. Die Mischung soll richtig braun und trocken werden. Nicht gleich den Mut verlieren, gerade bei etwas weicherem Tofu braucht es ein bisschen bis die Feuchtigkeit weg ist, aber es funktioniert ebenso. Wenn die Mischung schön braun ist, vom Herd nehmen.

Für den Teig alle Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verkneten.

Ich musste hierfür noch etwas Mehl hinzugeben. Die kleine Teigkugel ein paar Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Reis kochen. Zwiebeln in Ringe schneiden und Kräuter hacken.

Den Teig in 12 Teile teilen. mit nassen Händen zu Kugeln formen, platt drücken…

und etwas Füllung hinein geben.

Ränder mit Wasser fest drücken. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ablegen.

Gekochten Reis abkühlen.

Soße zum Kochen bringen und die Kúbbe hinein geben. Etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Für den Reis Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln und Kreuzkümmel hinein geben und schön anbraten. Besonders gut schmeckt es, wenn die Zwiebelringe angebräunt sind. Abgekühlten Reis und Kräuter hinzufügen und gut mischen.

Fertige Kúbbe mit Soße, Rote Beete und Reis anrichten und mit Limetten-Vierteln garnieren.

So sehen dann die fertigen angebissenen Kúbbe aus:


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Gefüllte Paprika mit knusprigen Tofu-Nuggets
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Hier kommt ein Rezept für Paprika oder Zucchini gefüllt mit einer Gemüse-Pilz-Gerstengraupen(auch bekannt als Ebly oder Sonnenweizen, alternativ kann man natürlich auch andere gekochte Körner verwenden)-Mischung mit knusprigen Tofu-Nuggets. Für die Nuggets habe ich Mandel-Nuss-Tofu von Alnatura verwendet, man kann aber auch Räuchertofu, jede andere Art von gewürztem Tofu oder ganz normalen nehmen. Damit die Nuggets so richtig schön knusprig werden, habe ich sie in einer Semmelbrösel-Cornflakes-Mischung gewälzt und anschließend frittiert. Man kann sie sicher auch nur anbraten, jedoch sollte man hier genügend Öl verwenden, da wenn die Nuggets zu lange in der Pfanne herum liegen, bestimmt die Knusperschicht langsam hinunter läuft. Der Vorteil beim Frittieren ist, dass die Knusperschicht direkt fest gebacken wird und außerdem ringsherum knusprig wird.

Zutaten (für zwei Personen):

für das gefüllte Gemüse:

zwei Paprika

zwei Zucchini (am besten eine kleine und eine große)

eine Zwiebel

zwei Knoblauchzehen

150g Champignons

ein Kochbeutel Gerstengraupen/Sonnenweizen/Ebly

1/2 TL Salz

1/2 TL Paprika

1/2 TL Muskat

1/2 TL grober Pfeffer

200ml Gemüsebrühe

für die Tofu-Nuggets:

ein Block Mandel-Nuss-Tofu oder anderer Tofu

200ml Wasser

1/2 TL Salz

4 EL Speisestärke

4 EL Mehl

etwa zwei handvoll grob zerbröselte zuckerfreie Cornflakes

etwa 5 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Gerstengraupen nach Packungsanleitung kochen. In der Zwischenzeit das Gemüse schneiden: die beiden Paprikas köpfen und entkernen (um hartnäckige Kerne heraus zu bekommen am besten mit Wasser ausspülen). Die größere Zucchini längs halbieren und aushöhlen, sodass das Ganze so aussieht:

Das restliche Gemüse und die Pilze klein schneiden. etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten und das restliche Gemüse hinzufügen. Die gekochten Gerstengraupen hinzufügen, kurz weiter braten und mit Muskat, Salz, Paprika und Pfeffer würzen. Das ausgehöhlte Gemüse in eine Auflaufform stellen, möglichst eng beieinander, dass sie nicht umfallen. Dann mit der Gemüsemischung befüllen.

Möglicherweise bleibt hier etwas übrig. Die 200ml Gemüsebrühe in die Auflaufform gießen und alles in den Backofen bei 200°C etwa eine halbe Stunde garen, oder bis das Gemüse eure Wunschkonsistenz hat.

In der Zwischenzeit die Nuggets zubereiten. Hierzu den Tofu in etwa 8 Rechtecke schneiden. Zwischen zwei Küchentücher geben und möglichst viel Feuchtigkeit heraus pressen.

Mehl, Salz und Speisestärke vermischen und mit dem Wasser zu einem zähen, aber nicht zu festen Teig verrühren. Gegebenenfalls mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Er solle etwa so aussehen:

Auf einem flachen Teller Corn Flakes und Semmelbrösel vermischen. Am besten nicht gleich die ganze Mischung auf den Teller geben, sonder immer nach und nach den Teller wieder auffüllen.

Nun Frittierfett erhitzen.

Jeweils ein Tofustück nehmen, in die Mehlmatsche tunken und in der Brösel-Cornflakes-Mischung wälzen.

Schnell in das Frittierfett geben. Nicht zu lange frittieren, da die Corn Flakes äußerst schnell schwarz werden! Auf einem Küchentuch abtropfen und zusammen mit dem Gemüse servieren.


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Indonesischer fruchtig-scharfer Sambal-Tempeh und -Tofu (aka Martins neues Lieblingsessen)
Jul 29th, 2010 by veganitaet


Dass ich mal wieder habe nicht von mir hören lassen, lag an meinem kürzlichen Urlaub in Holland. Wie ich dieses Mal feststellen musste ist es ein echtes Paradies für VeganerInnen! Zum Einen gibt es viele süße Aufstriche(wie z.B. Spekulatius-Aufstrich, mmmhh) und zu anderen viele viele indonesische Läden und Restaurants(aufgrund der ganzen Kolonie-Sch*****). Ein besonders leckeres Tempeh-Tofu-Gericht, was ich dort gegessen habe, habe ich nun direkt versucht nachzukochen, was mir auch ganz gut gelungen ist. Das besondere an dieser Zubereitung ist zum Einen die Mischung von Tempeh und Tofu in einem Gericht, was durch die verschiedenen Konsistenzen richtig gut schmeckt, und das Hinzufügen von Kaffir-Limettenblättern. Diese Blätter bekommt ihr im Asia-Laden und sind wirklich ganz entscheidend für den Geschmack dieses Gerichtes! Durch die Blätter schmeckt das Ganze sehr fruchtig und duftet ganz wunderbar!

Zutaten:

jeweils ein Block Tofu und Tempeh

8EL Tomatenmark

6 Schalotten

3 Knoblauchzehen

ein 3 bis 5cm großes Stück Ingwer

10 Kaffir-Limettenblätter

2TL gemahlener Galgant (indonesisches Gewürz, gibt es im Asialaden oder auch im Bioladen mit Hildegard von Bingen-Schriftzug darauf)

1TL gemahlenes Zitronengras (oder frisches)

2 getrocknete rote Chillis

2 El Tamarindenpaste (Asia-Laden) vermischt mit 200ml warmen Wasser

4 EL Palmzucker (Asialaden; andernfalls geht auch Rohrzucker)

2TL Salz

rote frische Chilli und Sesamöl zum Anrichten (optional)

Öl zum anbraten

Zubereitung:

Tempeh und Tofu in Rechtecke schneiden. Recht viel öl in einer Pfanne erhitzen und separat Tofu und Tempeh goldbraun anbraten. Heraus nehmen und abtropfen lassen.

3 der Schalotten würfeln. Restliche Schalotten mit den Gewürzen, Tamarindensaft, Ingwer, Knoblauch und Tomatenmark im Mixer zu einer Paste verarbeiten. Abschmecken und gegebenenfalls nachsalzen und-süßen.

Etwas Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Schalotten hinein geben und glasig andünsten. Paste hinzufügen, mit den Zwiebel vermischen und schließlich Tofu, Tempeh und Kaffir-Limettenblätter hinzu geben. Einige Minuten kochen lassen und schließlich mit frischen Chillis und etwas Sesamöl beträufelt servieren.

Dazu passt gut Reis(am besten mit ein paar Pandanblättern gekocht) und grünes Gemüse wie Pak Choi in etwas Sojasoße, Ingwer und Knoblauch angebraten.


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Rösti mit Pilz-Soja-Sahne-Geschnetzeltem
Jun 18th, 2010 by veganitaet

Hier mal ein weniger spektakuläres, aber sehr schmackhaftes Rezept für TVP-Soja-Geschnetzeltes (diese getrockneten Dinger) und ganz einfachen Röstis (gehen so einfach, dass man sich fragen könnte, warum nicht ständig jeder Rösti macht). Mein Rösti hier, um mal etwas anzugeben, sieht nur so hübsch aus, weil ich anstatt die Kartoffeln normal zu raspeln ein spezielles Gerät benutzt habe. Nein, ich habe keinen Werbevertrag, aber ich bin wirklich ganz begeistert und es ist angenehmer als das Raspeln, da man die Kartoffel einspannen und dann kurbeln muss, um so schöne Spiralen zu erhalten. Falls ihr jetzt ganz neidisch seid, guckt euch mal nach einem Julienne-Schneider oder einem „Spirali“ auf Ebay um. Neu kostet gerade letzteres ein bisschen was, aber ich konnte meines für nur einen Euro auf Ebay ersteigern.

Alle anderen können natürlich für dieses Rezept auch eine stinknormale Küchenreibe verwenden.

Zutaten (für 4 Personen):

Röstis:

2 kg festkochende Kartoffeln

4EL Mehl (eigentlich egal ob Vollokorn- oder Weißmehl)

2TL Salz

Pilz-Soja-Sahne-Geschnetzeltes:

150g Soja-Schnetzel (ich finde die von veganwonderland am leckersten, weil sie eine „fleischigere“ Konsistenz haben und weniger schwammig sind als welche aus dem Asia- oder Bioladen, außerdem sind sie wahschenlich auch die derzeit billigsten, ohne hier schon wieder Werbung machen zu wollen)

1EL Liquid Smoke, Rauchsalz oder Barbecue-Soße, falls ihr da was veganes findet

2EL Gemüsebrühepulver

1/2TL Pfeffer

200g Soja-Sahne

200g Champignons

1EL Olivenöl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

Pfeffer

1TL Gyros-Gewürz (Paprika, Muskat, Kreuzkümmel)

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

Für die Röstis die Kartoffeln schälen und raspeln, bzw. in dekorative Spiralen kurbeln.^^ In einer Schüssel mit Mehl, Salz und Pfeffer mischen. Öl in einer Pfanne erhitzen und etwas von der Masse hinein geben und etwas fest drücken. Schön kross braten. Müsste etwa 4 große Röstis ergeben.

Zwiebeln, Pilze und Knoblauch klein schneiden. Die Soja-Schnetzel in einem Topf mit Wasser bedecken, Liquid Smoke, Gemüsebrühe und Pfeffer hinzufügen und einige Minuten köcheln bis die Schnetzel weich sind. Abgießen, leicht ausdrücken.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hinzu geben und glasig dünsten. Sojaschnetzel hinzufügen und leicht knusprig anbraten. Pilze und etwa 200ml Wasser hinzugeben und würzen. Etwa 1 Minute kochen, Sahne hinzugeben, abschmecken und fertig. Mit dem Rösti und frischer Petersilie anrichten.

Dazu schmeckt ein leckerer Salat, vielleicht ja dieser hier.


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Vegane Quiche mit Sauerkraut und Sojahack
Mai 24th, 2010 by veganitaet

Diese Quiche war eine wirklich sehr gelungene Improvisation aus so einigen Resten, u.a. vom Deutsch Doodle Dang. Die Quiche besteht aus einem schlichten Mürbeteig, der mit Sauerkraut ausgelegt wird, dann kommt eine Schicht Zwiebeln, Sojahack und Sellerie und zum Schluss ein Guss aus angedickter Sojamilch, Kartoffelpüree und Tofu. Hat irgendwie sehr „deutsch“ geschmeckt und hatte auch  einen Tick etwas von Zwiebelkuchen. Hat auch Nicht-Veganern sehr gut geschmeckt und ich wurde sogar gefragt, ob da wirklich kein Käse drin ist. 🙂

Zutaten:

für den pikanten Mürbeteig:

300g Mehl

200g Margarine

2 EL Wasser

1TL Salz

Füllung:

3/4 Tasse Soja-Granulat (Soja-Hack, TVP)

2EL Gemüsebrühepulver

1EL Sojasoße

1EL Zucker

1/2 Zwiebel

1 Stange Staudensellerie

2TL Gyros-Gewürz (Paprika, Muskat, Kreuzkümmel, etc.)

1TL Knoblauchpulver

1/2 Tüte Alnatura Sauerkraut (oder eben 250g anderes Sauerkraut)

Guss:

1/2 Block Tofu

500ml Sojamilch

2EL Speisestärke

1 Tasse Kartoffelpüree

1/2 TL Muskat

1EL Nährhefeflocken

Pfeffer

Salz

Semmelbrösel oder Grieß

Zubereitung:

Zunächst den Teig herstellen. Dafür Margarine, Mehl und Salz verkneten bis ein glatter Teig entsteht, gegebenenfalls mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Alles zu einer Kugel formen und in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Soja-Granulat in einem Topf mit Wasser bedecken, Gemsebrühe, Sojasoße und Zucker hinzufügen und so lange kochen bis sie weich sind. Alles abtropfen.

Zwiebeln und Sellerie in kleine Stücke schneiden. In etwas Öl anbraten und Sojahack dazugeben. Alles mit Gyros-Gewürz, Knoblauch und nach Bedarf Salz würzen. Beiseite stellen.

Für den Guss die Sojamilch aufkochen und die Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren. Die kochende Sojamilch vom Herd nehmen und die Speisestärke darunter rühren. Alles noch einmal aufkochen und vom Herd nehmen. Den Tofu hinein bröseln und Kartoffelpüree und restliche Gewürze hinzufügen.

Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen. Eine 28cm-Tarte-Form (eine 26cm-Springform geht zur Not auch) einfetten und mit dem Teig auskleiden. Dafür kann man den Teig ausrollen und in die Form geben oder wie ich einfach in die Form geben udn mit den Händen hinein drücken, finde ich etwas weniger umständlich.

Damit der Teig nicht einmatscht, den Boden mit Semmelbröseln oder Grieß bestreuen. Das Sauerkraut verteilen, danach die Hackmischung darauf geben und alles mit dem Guss übergießen. Das sah bei mir dann so aus:

Das Ganze muss dann mindestens 45 Minuten bei 200°C backen. Ich war anfangs etwas skeptisch ob mein selbst zusammengepanschter Guss wirklich fest werden würde, aber nachdem er eine ganze Weile im Ofen und oben schön braun war, war die Quiche schnittfest und sehr lecker!

Vegan Deutsch Doodle Dang: Hot Dog einmal anders
Mai 22nd, 2010 by veganitaet

Was das für ein bescheuerter Name sein soll? Deutsch Doodle Dang ist ein Hot-Dog von einer amerikanischen Kette, die ich in Asien gesehen habe. Ich fand den Namen immer äußerst amüsant und ebenso die Idee einen Hot Dog im deutschen Stil zuzubereiten.

Was hier natürlich nicht fehlen darf? Sauerkraut und Kartoffeln!

Zutaten (für 4 Hot Dogs):

4 Hot Dog-Brötchen

4 vegane Würstchen (ich war zu faul selber welche zu kneten, werde mich aber noch daran versuchen; toll zu Hot Dogs schmecken die Frankfurter von Alnatura aus Seitan und Tofu!)

vegane Mayonnaise (fertig gekauft oder zubereitet wie hier, ein wirklich tolles Rezept!)

1 Tasse fertiges Sauerkraut

2 Kartoffeln (für Kartoffelpüree, alternativ fertiges Pulver verwenden)

100ml Sojamilch

1/2 TL Salz

Pfeffer

Muskat

eingelegte saure Gurken(etwa 3)

Röstzwiebeln

Ketchup

Blattsalat

Zubereitung:

Zuerst das Kartoffelpüree und gegebenenfalls die Mayonnaise herstellen. Hierfür die Kartoffel schälen und weich kochen. Dann die Kartoffeln zerstampfen, mit Sojamilch verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Brötchen im Ofen oder über dem Toaster etwas erwärmen, aufschneiden, mit Kartoffelpüree bestreichen und die restlichen Zutaten beliebig anordnen. Fertig ist der Deutsch Doodle Dang! 🙂


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