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Indische frittierte Kohlbällchen in Curry mit rohem Blumenkohl-Pickles und Gewürz-Reis
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Dieses Gericht werde ich mit Sicherheit nochmal zubereiten. Wirklich einer der leckersten indischen Gerichte, die ich je gekocht habe! Mein Dank geht hier an die Inspiration durch die tolle indische Rezepte-Seite von Manjula’s Kitchen.

Die Kohlbällchen sind wirklich göttlich und werden auch Leuten schmecken, die Kohl vielleicht sonst nicht allzu lecker finden. Dadurch, dass der Kohl geraspelt, frittiert und dann nochmal gekocht wird, verschmilzt er förmlich mit dem Kichererbsenmehl zu einem „Knödel“, der in einer Tomaten-Curry-Soße schwimmt.

Die Blumenkohl-Pickles will ich auch jedem ans Herz legen, der weich gekochten Blumenkohl (am besten noch mit Sahnesoße, uäää), nicht so gerne isst. Teilt man den Blumenkohl in viele kleine Rösschen und legt ihn etwas in Limettensaft und Gewürzen ein, ist er sehr gut verdaulich und schmeckt köstlich! Auch eine gute Idee für Rohköstler, die mal was Indisches essen wollen.

Dazu noch etwas Reis, am besten mit ganzen Gewürzen und Curryblättern angebraten…ein Gedicht!

Zutaten(für 4 Personen):

Kohlbällchen:

ein halber Kopf Weißkohl, in der Küchenmaschine fein geraspelt

3/4 bis 1 Tasse Kichererbsenmehl (gibt es in Asia-Läden als Gram Flour oder Besan zu kaufen)

1/2 TL Kreuzkümmelsamen (ganze Samen, gibt’s auch im Asia-Laden)

ein etwa 3cm breites stück Ingwer, fein gehackt

eine gehackte grüne Chilli-Schote

1 TL Salz

Öl zum Frittieren

Curry:

1 Dose gehackte Tomaten

ein etwa 3cm breites Stück Ingwer, fein gehackt

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 grüne Chilli-Schote, fein gehackt

1 TL Kreuzkümmelsamen

1EL Kichererbsenmehl

1 EL gemahlener Koriander

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Salz

2 TL Zucker

1/2 TL Chilli-Pulver

3 EL Soja-Joghurt (alternativ Kokosmilch)

Blumenkohl-Pickles:

ein kleiner Blumenkohl

2 grüne Chilli-Schoten, in Scheiben geschnitten

1 1/2 TL schwarze Senfsamen (Asia-Laden)

1 TL gemahlene Fenchelsamen (Asia-Laden, Fennel Seeds)

1 1/2 TL Salz

1/2 TL Kurkuma

1/4 TL Asafoteida (oder Hing, indisches Gewürz)

Saft und Schale aus einer Bio-Limette

einige Blätter gehackter frischer Koriander

3 EL Olivenöl

Gewürzreis:

250g Basmati-Reis, gekocht und abgekühlt

1 Zwiebel, in Ringe geschnitten

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 getrocknete rote Chilli-Schote

1 Zimtstange

1 Lorbeer-Blatt

1TL Panch Puren (Mischung aus fünf ganzen Gewürzsamen)

2 El getrocknete Curry-Blätter

Öl

Zubereitung:

Den geschredderten Kohl mit den Gewürzen mischen.

Soviel Kichererbsenmehl dazu geben, bis sich die Masse in Bällchen formen lässt. Gegebenenfalls etwas mehr Mehl hinzufügen.

Fett in einem Wok oder Fritteuse erhitzen und die Bällchen hinein geben. Von allen Seiten goldbraun frittieren.

Nun könte man die Bällchen bereits essen. Ich dachte sogar, dass sie fast zu schdae dafür sind, sie nun noch noch in Curysauce zu kochen, da sie dadurch ihre Knusprigkeit verlieren. Dadurch, dass sie gekocht werden, erhalten sie aber eine ganz neuartige Textur und schmecken nochmal viel besser, als die frittierten Bällchen.

Nun das Curry zubereiten. Dafür Tomaten, Ingwer, Chilli und Knoblauch im Mixer pürieren.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Senf- und Fenchelsamen und Asafoteida hinzufügen. Aromatisch anbraten. Den Topf kurz vom Herd nehmen und das Kichererbsenmehl hinzugeben und ebenfalls anbraten. Schnell umrühren und nicht zu heiß werden lassen, da das Mehl schnell schwarz wird (kann ich aus eigener Erfahrung sagen…). Das Kichererbsenmehl aromatisiert das Curry und dickt es zugleich an. Nun das Tomatenpüree und die Gewürze hinzu geben und weiter kochen. Ab und an umrühren.

Schließlich den Joghurt hinzugeben und etwa eine Minute weiter kochen. Schließlich noch etwa 300ml Wasser hinzufügen.

Nun die Bällchen in das Curry geben und etwa 8 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen lassen.

Für die Pickles den Blumenkohl in feine Röschen teilen und auf einem Küchentuch gut abtrocknen.

Limettensaft herauspressen und die Schale vierteln, mit den Blumenkohlröschen in eine Schale geben. Alle anderen Zutaten zu einer Soße verrühren und mit dem Blumenkohl vermischen. Nun nur noch gut durchziehen lassen (am besten ungefähr eine Stunde).

Für den Reis Öl in einer Pfanne erhitzen und alle Gewürze hinein geben. Etwas anbraten und schließlich Reis dazu geben. Nach Geschmack salzen.

Alles zusammen anrichten und mit frischem Koriander garnieren.



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Joghurt-Karamell-Schoko Flip-Vla (holländischer Pudding)
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Dieses Dessert war inspiriert von meinem kürzlichen Holland-Urlaub. Dort gibt es überall Vla: ein etwas flüssigerer cremiger Pudding, den man in Tetrapacks in allen möglichen Sorten kaufen kann. Eine Sorte hieß Flip Vla und war ein Pudding-Joghurt-Gemisch.

Zutaten(für zwei Personen):

500ml Sojamilch

1 Packung Schokoladen-Puddingspulver

3 EL Zucker

1 EL ungesüßtes Kakaopulver

300ml Sojajoghurt

2 bis 3 EL Karamell-Sirup (z.B. von Grafschafter)

1/2 TL Vanillepulver

Zubereitung:

Pudding nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Da der Pudding ja nun eine glibberige Masse ist, der Pudding aber Vla-mäßig werden soll, muss er nun in den Mixer. Kurz mit dem Kakaopulver für einen kräftigeren Schokoladen-Geschmack mixen und schon ist der Pudding etwas dünnflüssigerer und schön cremig. Den Pudding in zwei Gläser verteilen und ein paar Rückstände im Mixer lassen. Den Joghurt hinein geben, Sirup und Vanille hinzufügen und ebenfalls mischen. Auf dem Pudding verteilen und genießen.

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Vollkorn-Zwiebel-Fladen mit Joghurt-Guss und Seitan-Wurst
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich frei Schnauze einen Vollkorn-Hefeteig hergestellt und darauf kleine Fladen gemacht. Ich wollte daraus ein möglichst uriges Gericht kreieren, ein bisschen wie diese Brote, die es auf manchen Mittelaltermärkten zu kaufen gibt.

Die Seitanwurst könnt ihr durch Räuchertofu ersetzen oder einfach nach meinem Seitan-Baukasten zubereiten(mit Tomatenmark, Sojasoße, Paprika, Muskat, etc.), in Alufolie gewickelt backen und dann am besten mit einer Brotschneidemaschine in ganz dünne Scheiben schneiden.

Da ich das Gericht nur für zwei Personen zubereitet habe(die Fladen stopfen ganz schön) hatte ich noch die Hälfte des Teiges übrig und habe daraus am nächsten Tag eine Art Vollkorn-Naan (indisches Fladenbrot) mit scharf-würzigem Grünkohl zubereitet.

Zutaten (für 4 Personen):

400g Weizenvollkornmehl (plus zusätzliches falls der Teig zu sehr klebt)

1 TL Trockenhefe (oder ein Beutel)

1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl

250ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kümmel

500g Soja-Joghurt(natur von Provamel oder Sojade, o.ä., nur bitte nicht den von alpro, der jetzt nach Vanille schmeckt!)

1/2 TL Knoblauch-Granulat oder ein bis zwei Zehen Knoblauch

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kümmel

1/2 TL grober Pfeffer

1 EL Nährhefeflocken

2  große Zwiebeln

1 Frühlingszwiebel

Seitan-Wurst-Scheiben oder in Würfel geschnittener angebratener Räuchertofu

etwas ganzer Kümmel

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten, bis ein glatter, nicht mehr klebriger Teig entsteht. Etwa eine halbe stunde ruhen lassen, nochmals durchkneten und zu 4 bis 6 Fladen formen, je nachdem, wie groß man sie haben möchte. Die Ränder etwas dicker lassen, damit der Guss nicht hinunter fließt.

Alle Zutaten für den Guss anrühren. Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und die Fladen reichlich mit den Zwiebelringen belegen. Vorsichtig mit dem Guss bedecken und im Backofen bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen.

Mit Seitan-Wurst, in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und Kümmel bestreuen.


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