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Chocolate Chip-Peanut-Cookies
Dez 6th, 2010 by veganitaet

Hier ein Rezept für Cookies mit Erdnüssen. Da man hierzulande selten ungesalzene geschälte Erdnüsse bekommt muss man hierfür einen ganzen Haufen Erdnüsse schälen. Also am besten einen netten Film gucken und Erdnüsse schälen! Dafür schnmecken sie dann auch lecker nach frischen knackigen Erdnüssen.

Zutaten:

230g Zucker

200g Chocolate Chips(Zartbitter Schokoladen-Tropfen)

200g Margarine

150g Öl

6 EL Wasser

830g Mehl

1/2 Packung Backpulver

200g ungeschälte Erdnüsse

Zubereitung:

Margarine, Zucker und Öl schaumig rühren und Mehl und Backpulver hinzugeben. Chocolate Chips und nur grob gehackte(es können ruhig ein paar ganze Hälften drin sein) Erdnüsse hinzugeben.

Mit den Händen zu kleinen Kugeln formen und platt drücken. Bei 200°C etwa 15 Minuten backen.

Zitronen-Creme-Plätzchen
Dez 3rd, 2010 by veganitaet

So, jetzt kommen doch noch pünktlich zur Weihnachtszeit die ersten Plätzchen-Rezepte. Hier für Zitronen-Plätzchen mit Zitronenguss und Zitronencreme-Füllung. Ich mag es immer, wenn man möglichst viele verschiedene Plätzchensorten hat und von allen Geschmacksrichtungen etwas dabei hat. Dabei stehe ich ganz besonders auf fruchtige Plätzchen wie diese hier.

(inspiriert von einem Buch namens „Cookies, Kekse, Teegebäck“)

Zutaten:

Teig:

240g Margarine

4 EL Puderzucker

1 EL Sojamehl oder Speisestäre vermischt mit 1 EL Wasser

300g Mehl

2 TL Backpulver

150g gemahlene geschälte Mandeln

Creme:

240g Margarine

350g Puderzucker

1 Packung Schwartau Citro Back oder ganz fein gemahlene Schale von zwei Zitronen

Glasur:

350g Puderzucker

7 bis 8 TL Zitronensaft


Zubereitung:

Margarine und Zucker schaumig rühren. Restliche Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. Im Kühlschrank mindestens eine halbe Stunde kühlen, dann ist der Teig nicht so klebrig.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn ausrollen, dass sich ohne zerbrechen Kekse ausstechen lassen. Durch die Mandeln im Teig geht es allerdings nicht zu dünn, sonst zerfallen sie. Taler oder andere simple Formen ausstechen und auf ein Backblech legen. Im Backofen bei 180°C etwa 15 Minuten backen, immer mal kontrollieren, damit sie nicht zu dunkel werden.

Aus den Zutaten für die Creme eine Creme mit dem Mixer schlagen. Die Kekse auskühlen lassen und jeweils zwei mit etwas Creme aufeinander setzen.

Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss anrühren und die Plätzchen damit bestreichen.

Englischer Weihnachts-Fruchtkuchen mit Brandy
Dez 3rd, 2010 by veganitaet

Dieses gammelige Foto von einem in Folie gepackten Kuchen in Tomaten-aus-dem-Rheinland-Kiste ist nicht das Endergebnis von einem englischem Weihnachts-Fruchtkuchen! Einen solchen Weihnachtskuchen backt man einige Wochen vor Weihnachten und streicht ihn dann ca. zweimal pro Woche mit Alkohol, wie Brandy ein. So reift er quasi bis Weihnachten. An Weihnachten wird er dann angeschnitten und soll sehr reichhaltig schmecken. Es gibt sogar Leute, die diesen Kuchen einige Monate vor Weihnachten backen und darauf schwören, dass je länger der Kuchen reift, desto besser würde er schmecken. Ich selbst habe noch nie so einen Kuchen gegessen und ich bin bei jedem Einstreichen schon sehr gespannt daraf, wie er wohl schmeckt. Eignet sich auch super als Geschenk, da er sich auch noch sehr lange hält.

Der Kuchen besteht zum Großteil aus Trockenfrüchten und Nüssen und nur sehr wenig aus Teig. Natürlich muss man Trockenfrüchte schon irgendwie mögen. Es gibt ja viele, die Orangeat, Zitronat, Rosinen und Co. nicht so mögen. Ich finde auch andere Trockenfrüchte leckerer wie Aprikosen, Pflaumen und Cranberries. Daher sind viele davon in meinem Kuchen. Man sollte aber schon viele verschieden Sorten verwenden, damit der Kuchen schön bunt aussieht. Man muss sich nicht streng an das Rezept halten, wer gegen irgendwelche Nüsse allergisch ist, kann diese natürlich auch austauschen.

Als Alkohol nimmt man klassischerweise Brandy, das ist englischer Weinbrand. Den habe ich hier im Supermarkt nicht gefunden und habe daher französischen Billig-Weinbrand genommen. Es gibt aber auch Rezepte, die dunklen Rum oder Whiskey verwenden, also nimmt einfach was ihr findet.

Nach Weihnachten werde ich dann noch ein Endergebnis-Foto reinstellen.

Man sollte den Kuchen mindestens eine Woche vor Weihnachten backen. Meiner ist nun schon anderthalb Wochen alt.

Zutaten(für eine 26cm-Springform oder eine vergleichbar große eckige Form):

230g Margarine

200g Zucker

2 EL Zuckerrübensirup

3 EL Sojamehl oder Speisestärke, Ei-Ersatz etc. vermischt mit 3EL Wasser

260g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

Saft und Schale einer Orange (Bio)

Schale einer Zitrone (Bio)

3 EL Brandy, Weinbrand, dunkler Rum

50g gehackte Walnüsse

50g gehackte Mandeln

150g Rosinen

50g Zitronat

50g Orangeat

50g Deko-Kirschen (ich weiß, die sind eklig, aber die paar sind nicht so schlimm und sehen einfach schön weihnachtlich aus)

250g Trockenpflaumen

250g Trocken-Aprikosen

250g getrocknete Cranberries (gibt’s z.B. beim Aldi)

Zubereitung:

Schale von Orange und Zitrone abraspeln und Saft auspressen und mit dem Brandy in einer Schüssel mischen. Dann Aprikosen und Pflaumen in kleine Stücke schneiden und mit den Trockenfrüchten und Nüssen in die Schüssel geben. Etwas einweichen lassen.

In einer weiteren Schüssel Margarine, Zucker, Sirup, Salz und Sojamehl-Wasser-Mischung mit einem Mixer mischen. Mehl und Backpulver dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. Frucht-Nuss-Mischung dazu geben und vermischen.

Eine Springform fetten. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mischung in die Form füllen und etwa eine Stunde backen. Dann die Temperatur auf 150°C reduzieren und weitere anderthalb Stunden backen. Nach einer Stunde mit einem Stäbchen testen, ob der Kuchen bereits fertig ist. Der Kuchen muss wirklich sehr lange backen. Ich hatte meinen erst zu früh rausgeholt und die Mitte war noch völlig weich.

Den Kuchen auskühlen lassen. Mit etwas Brandy bepinseln, einziehen lassen und in Folie wickeln. Am betsen in einem Karton mit einem Plastiktüte darüber lagern und immer wieder(zweimal die Woche) einpinseln.

Karamell-Streuselkuchen mit Sojajoghurt-Öl-Teig (anstatt Quark-Öl-Teig)
Nov 22nd, 2010 by veganitaet

Hier wollte ich einen Streuselkuchen machen und dachte ich verwende statt dem üblichen Hefeteig einen veganisierten Quar-Öl-Teig mit Sojajoghurt und anstatt Vanille-Pudding Karamell-Pudding. Zu den Streuseln habe ich noch Walnüsse auf den Kuchen gestreut, was sehr gut zu dem Karamell gepasst hat. Außerdem ist der Teig wirklich sehr gut geworden: schön glatt zum kneten und das Endergebnis war genau richtig, auf jeden Fall nicht zu trocken.

Zutaten(für ein 26cm-Springform oder eine ähnlich große eckige Form):

„Quark“-Öl-Teig:

150g Sojajoghurt

7 El Soja-Milch

7 EL Öl

75 g Zucker

250g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

Pudding:

400ml Sojamilch

3 EL Zucker

1 Päckchen Karamell-Puddingpulver

Streusel:

150g Mehl

75 Margarine

75g Zucker

100g grob gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Aus allen Zutaten einen glatten weichen Teig herstellen. Wenn nötig etwas mehr Joghurt oder Mehl hinzugeben.

Aus den Pudding-Zutaten einen Pudding kochen.(sieht hier so viel aus, weil ich 2 Kuchen gemacht habe)

Streusel-Zutaten zu Streuseln kneten.

Teig in eine gefettete Form geben und glatt drücken.

Bei 200°C etwa 10 Minuten backen.

Dann den Pudding, Streusel und Walnüsse darauf verteilen und 15 Minuten weiter backen bis die Streusel leicht braun sind.

Mit Sojasahne garnieren.


Bratapfel-Sirup-Kuchen mit Marzipancreme
Nov 22nd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich mir einen Kuchen ausgedacht, der mit gebratenen Apfelspalten belegt, mit Sirup übergossen, mit Marzipan-Pudding-Creme gefüllt und mit Mandelstiften bestreut wird. 🙂 Konnte leider kein besseres Foto machen, weil auf einmal alles aufgegessen war.

Zutaten (für ein 26cm-Springform):

Biskuitteig:

3 Tassen Mehl

1 Packung Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

1 Tasse Zucker

1/2 Tasse Margarine

2 Tassen Sojamilch

3 EL Sojamehl, vermischt mit 3 EL Wasser

Saft aus einer halben Zitrone

1  TL heller Essig

2 1/2 saure Äpfel (am Besten Boskoop, alternativ Granny Smith)

Marzipancreme:

400ml Sojamilch

eine Packung Puddingpulver

3 EL Zucker

250g Margarine (Zimmertemperatur)

150g Marzipan-Rohmasse

Sirup:

3/4 Tasse Wasser

1 Tasse Zucker

einige Spritzer Zitronensaft

100g gehackte Mandeln

Zubereitung:

Sojamilch mit Zitronensaft und Essig mischen und kurz ruhen lassen(Sojamilch flockt aus und wird nun dicker). Mehl mit Backpulver vermischen. Alle restlichen Zutaten für den Teig vermischen und in eine 26cm-Springform füllen. Etwa 25 Minuten bei 200°C backen, danach abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden. Etwas Margarine in einer Pfanne erhitzen und Apfelspalten darin braten.
DSCF9295

Für den Sirup alle Zutaten in einem Topf vermischen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Der Sirup sollte klebrig sein, wenn man einen Tropfen zwischen zwei Finger nimmt(Vorsicht, nicht verbrennen!).

Für die Marzipancreme  400ml Sojamilch und Zucker aufkochen lassen und Marzipan hineinbröseln. So lange rühren bis sich das Marzipan aufgelöst hat. Puddingpulver mit etwas Sojamilch anrühren und unter die Sojamilch rühren. Abkühlen lassen.

Dann mit der Margarine zu einer Creme schlagen.

Den abgekühlten Kuchen einmal waagrecht durchschneiden. Den unteren Boden mit allen Apfelscheiben belegen und mit 2/3 des Sirups übergießen.

Mit 2/3 der Creme bestreichen…

…und den oberen Boden aufsetzen. Wieder mit restlichen Sirup und Creme bestreichen. Mit gehackten Mandeln garnieren.


Auf der Suche nach der perfekten Pizza…
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Zugegeben, perfekt ist diese Pizza noch nicht, aber schon sehr nah dran! 🙂 Ich habe in diesem Rezept erstmals meinen neuen Pizza-Stein ausprobiert und es hat tatsächlich einen riesigen Unterschied gemacht! Dafür brauch man keinen super-teuren Stein, ein einfacher 5€-Schamott-Stein aus dem Internet reicht völlig aus! Durch die Hitze die der Stein speichert, bekommt die Pizza die nötige Unterhitze, sodass der Teig schön knusprig, der Belag jedoch nicht zu trocken wird.

Außerdem habe ich Gluten in den Teig gemischt, das gleiche, was ich auch zur Seitanherstellung verwende. Dadurch wurde der Teig auch besser als meine bisherigen Versuche. Eigentlich nimmt man für professionelle Pizzateige ein spezielles Mehl namens Farino Typo 00. Normales weißes Mehl Typ 405 ist zu stärkehaltig. Daher kam mir die Idee mit dem Gluten. Man sollte aber auch nicht zu viel Gluten nehmen, da der Teig sonst zu gummiartig wird und sich nicht gut dünn ausrollen lässt.

Für den Belag habe ich angebratene marinierte Zucchini-Scheiben gewählt. Auf der besten Pizza, die ich je gegessen habe, natürlich in Süditalien, war auch mariniertes Gemüse drauf, dass durch seine Würzigkeit auch ganz ohne Käseersatz schmeckt.

Um das Ganze zu perfektionieren, kam allerdings doch noch eine Käsesoße obendrauf.

Zutaten(für 4 runde Pizzen):

Teig:

500g Weizenmehl Typ 550

eine handvoll Gluten

350 ml lauwarmes Wasser

1 Tütchen oder 1 TL Trockenhefe

1 TL Salz

1 EL Agavendicksaft

2 EL Olivenöl

Tomatensoße:

2 Dosen gehackte Tomaten

1 Zwiebel, fein gehackt

4 Knoblauchzehen, fein gehackt

1/2 TL Salz

1/2 TL Zucker

1/2 TL getr. Oregano

1/2 TL getr. Basilikum

1/2 TL gemahlener Pfeffer

Belag(reicht für 2 Pizzen, andere nach eigener Phantasie belegen):

2 Zucchini

1 Zwiebel

2 EL Balsamico-Essig

1/2 TL Salz

grober Pfeffer

Pizza-„Käse“:

1 Tasse Wasser

1 Tasse Nährhefeflocken

1/2 TL Senf

2EL Speisestärke

1 EL Weißmehl

1 TL Zitronensaft

1/2 TL Salz

1/2 TL Knoblauchgranulat

1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Teig vermischen und Wasser, Öl und Agavendicksaft hinzugeben. Etwa 5 Minuten gut verkneten. Der Teig sollte schön geschmeidig und glatt sein. Falls zu trocken ein paar Tropfen Öl und Wasser hinzugeben. Falls zu trocken, mehr Mehl. Nun den Teig etwa eine Stunde bedeckt ruhen lassen.

Zucchini längs in dünne Streifen schneiden und Zwiebel in dünne Ringe. In Olivenöl anbraten und in eine Schüssel geben. Mit Essig und Gewürzen vermischen und ziehen lassen.

Alle Zutaten für die Tomatensoße vermischen und beiseite stellen.

Den Teig nochmals gut etwa 2Minuten durchkneten. In vier Teile teilen und dünn ausrollen.

Im Backofen den Pizzastein auf einem Rost auf der untersten Schiene und bei höchster Temperatur(Unterhitze) etwa eine halbe bis dreiviertel-Stunde vorheizen.

Alle Zutaten für den Käse in einen Mixer geben und gut durchmixen. Dadurch wird die Masse schön cremig und hat keine Chance zu verklumpen. In einem Topf zum kochen bringen und eindicken lassen.

Pizzen mit Tomatensoße bestreichen, mit eingelegtem Gemüse belegen und den Käse darauf verteilen. auf den Pizzastein geben und etwa 10 bis 15 Minuten backen.




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Feigen-Puddingcreme-Torte mit Sesamkrokant
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Diese Torte besteht aus einem Hefeteig, der mit frischen Feigen belegt  und einer Creme aus Pudding und Sahne bestrichen wird. Zusätzlich ist auf dem oberen Boden eine Schicht Sesamkrokant, mmmhhh… Schmeckt ein bisschen wie Bienenstich, nur etwas exotischer.

Falls keine frischen Feigen verfügbar sind, kann man auch andere Früchte nehmen oder sie einfach weglassen.
Ist insipiriert von einem Kuchen aus „Mode Pudding Torten“ von Dr.Oetker.

Zutaten(für eine 26cm-Torte):

Hefeteig:

125 ml Sojamilch

25g Margarine

300g Weizenmehl

1 P oder einen TL Trockenhefe

50g Zucker

1 TL Vanillepulver oder 1 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

Sesamkrokant:

50g Margarine

40g Zucker

1 TL Vanillepulver/1 P. Vanillezucker

1 TL Karamell-Sirup

2 EL Sojasahne (nicht die zum aufschlagen, eher so etwas wie alpro cuisine)

75g Sesam

Füllung:

4 frische Feigen

1 P. Vanille-Pudding-Pulver

50g Zucker

300ml Sojamilch

1 Päckchen(300g) Soja-Schlagsahne(z.B. von soyatoo)

1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:

Soja-Milch und Margarine erwärmen und mit den anderen Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Für das Sesamkrokant alle Zutaten außer Sesam vermischen und kurz aufkochen. sesam unterrühren und etwas abkühlen lassen.

Eine Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig darin auf dem Boden verteilen. Sesamkrokant darauf verteilen und am Rand etwas frei lassen, damit nicht hinunter läuft.

Bei 200°C etwa 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für die Füllung Feigen in kleine Stücke schneiden. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen. Um eine Hautbildung zuverhindern kann man direkt eine Frischhaltefolie auf den Pudding legen.

Sojasahne mit Sahnesteif aufschlagen. Etwas Sahne zum Garnieren aufheben. Den kalteten Pudding darunter rühren.

Den Boden in zwei Hälften teilen. Den oberen Boden in 12 Tortenstücke schneiden, weil sich der etwas festere Hefeteig sonst schwer schneiden lässt, ohne dass die Creme hinaus gequetscht wird. Unteren Boden mit Feigen belegen und Creme darauf streichen.

Die Tortenstücke darauf legen. Im Kühlschrank etwas fest werden lassen und mit Sahne und Feigen garnieren.



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Gries-Kardamom Muffins
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier ein ganz einfaches Muffin-Rezept, dass ich eher aus einer kein-Mehl-mehr-im-Haus-aber-Lust-auf-Muffins-Not heraus kreiert habe. Der Gries macht die Muffins schön saftig und dennoch außen knusprig. Statt Kardamom kann man auch Zimt nehmen, ich allerdings liebe Kardamom und etwas ungewöhlicher ist es noch dazu.

Zutaten (für 12 Muffins):

150g Weizenmehl

50g Weizenvolkornmehl

100g Weizengries

1 1/2 TL Backpulver

1 TL gemahlener Kardamom

Schale von einer halben Bio-Orange (optional)

250 ml Sojamilch

150g Zucker

125 ml Öl

Guss:

8 EL Puderzucker

1/2 TL gemahlener Kardamom

2 bis 2 1/2 EL Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig locker verrühren(im Muffinteig dürfen auch Klümpchen sein) und in 12 gefettete Förmchen füllen. Bei 200°C etwa 20 Minuten backen. Auskühlen lassen. Den Guss anrühren und die Muffins damit überziehen.



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Vollkorn-Fladen mit scharf-würzigem Grünkohl
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich das Hefeteig-Rezept von hier weiter verarbeitet. Den Grünkohl habe ich indisch gewürzt, was vielleicht etwas ungewöhnlich ist, aber sehr lecker geschmeckt hat. Die Fladen sind ein bisschen im Stil von Naan, aber durch das Vollkornmehl nicht allzu authentisch.

Zutaten (für 4 Personen):

Vollkorn-Fladen:

400g Weizenvollkornmehl (plus zusätzliches falls der Teig zu sehr klebt)

1 TL Trockenhefe (oder ein Beutel)

1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl

250ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

Grünkohl:

eine Packung TK-Grünkohl (gibt’s z.B. im Bioladen)

eine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 TL Panch Puren (indische Gewürzmischung aus ganzen Gewürzkörnern)

2EL ÖL

2 EL indische Currypaste (sehr lecker sind die von Pataks, jede andere Marke geht aber auch, am besten  Paste nach eigenem Geschmck kaufen; ich habe eine mit Tomate-Tamarinden-Geschmack verwendet, die dem Gericht eine säuerliche Note verleiht, es gibt aber auch besonders milde für Leute, die es nicht so scharf mögen)

2 ǵetrocknete rote Chillis

1/2 TL Salz

200ml Wasser

Zubereitung:

Teig durchkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Etwa 30 Minuten ruhen lassen. Dann in etwa 10 Teile teilen, zu Kugeln rollen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu möglichst dünnen Fladen rollen. Dafür kann man den Teig auch gute mit den Händen lang ziehen. Etwas ruhen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch hacken. In einer Pfanne das Öl mit der Currypaste erhitzen. Panch Puren,Chillis,  Knoblauch und Zwiebel hinzugeben und gut anbraten. Dann den Grünkohl hinzugeben und rühren bis er aufgetaut ist. Noch etwas weiter anbraten und schließlich das Wasser hinzufügen. Etwa 15 Minuten kochen. Wenn das Wasser zu schnell verdampft, noch etwas mehr hinzugeben.

In einer beschichteten Pfanne nur ganz wenig Öl erhitzen(am besten mit einem Pinsel nur ganz dünn einpinseln). Jeden Fladen von beiden Seiten backen. Es sollten schöne dunkle Bläschen entstehen.

Sofort mit dem Grünkohl servieren.


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Vollkorn-Zwiebel-Fladen mit Joghurt-Guss und Seitan-Wurst
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich frei Schnauze einen Vollkorn-Hefeteig hergestellt und darauf kleine Fladen gemacht. Ich wollte daraus ein möglichst uriges Gericht kreieren, ein bisschen wie diese Brote, die es auf manchen Mittelaltermärkten zu kaufen gibt.

Die Seitanwurst könnt ihr durch Räuchertofu ersetzen oder einfach nach meinem Seitan-Baukasten zubereiten(mit Tomatenmark, Sojasoße, Paprika, Muskat, etc.), in Alufolie gewickelt backen und dann am besten mit einer Brotschneidemaschine in ganz dünne Scheiben schneiden.

Da ich das Gericht nur für zwei Personen zubereitet habe(die Fladen stopfen ganz schön) hatte ich noch die Hälfte des Teiges übrig und habe daraus am nächsten Tag eine Art Vollkorn-Naan (indisches Fladenbrot) mit scharf-würzigem Grünkohl zubereitet.

Zutaten (für 4 Personen):

400g Weizenvollkornmehl (plus zusätzliches falls der Teig zu sehr klebt)

1 TL Trockenhefe (oder ein Beutel)

1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl

250ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kümmel

500g Soja-Joghurt(natur von Provamel oder Sojade, o.ä., nur bitte nicht den von alpro, der jetzt nach Vanille schmeckt!)

1/2 TL Knoblauch-Granulat oder ein bis zwei Zehen Knoblauch

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kümmel

1/2 TL grober Pfeffer

1 EL Nährhefeflocken

2  große Zwiebeln

1 Frühlingszwiebel

Seitan-Wurst-Scheiben oder in Würfel geschnittener angebratener Räuchertofu

etwas ganzer Kümmel

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten, bis ein glatter, nicht mehr klebriger Teig entsteht. Etwa eine halbe stunde ruhen lassen, nochmals durchkneten und zu 4 bis 6 Fladen formen, je nachdem, wie groß man sie haben möchte. Die Ränder etwas dicker lassen, damit der Guss nicht hinunter fließt.

Alle Zutaten für den Guss anrühren. Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und die Fladen reichlich mit den Zwiebelringen belegen. Vorsichtig mit dem Guss bedecken und im Backofen bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen.

Mit Seitan-Wurst, in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und Kümmel bestreuen.


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