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Schoko-Eiweißbällchen – ohne Backen
Okt 7th, 2011 by veganitaet

Hier mal ein süßer gesunder Snack, der ganz leicht herzustellen ist. Wenn man das Rezept noch ein bisschen unkomplizierter machen will, kann man das Sojaprotein-Pulver auch weglassen und stattdessen mehr Haferflocken verwenden. Anstatt Zuckerrübensirup kann man auch Agavendicksaft oder Ahornsirup nehmen. Zuckerrübensirup ist sehr eisenreich und man schmeckt den intensiven Geschmack durch das Kakaopulver gar nicht so heraus. Meine Eisenwerte sind glücklicherweise perfekt, wie ich neulich festgestellt habe, aber so manch eine/r hat ja Probleme damit.

 

Zutaten(für einen großen Teller voller Bällchen):

2 Tassen kernige Haferflocken

3-4 EL Zuckerrübensirup

4 EL Sojaproteinpulver (ohne Zusätze, kann man recht billig bei Ebay kaufen)

6 EL Sojamilch

4 EL Kakaopulver

1 Prise Salz

1/2 TL Vanillepulver

3 EL Erdnussmus (ich habe ungesüßtes von Alnature benutzt, das besteht nur aus Erdnüssen und ist flüssiger als Erdnussbutter) oder 2 EL Erdnussmus+1 EL Kokosbutter oder -öl

 

Zubereitung:

Alle Zutaten außer die Sojamilch in einer Küchenmaschine zu einem feuchten Pulver mixen. In eine Schüssel schütten. Nun Sojamilch hinzufügen und zu einem Teig kneten aus dem sich Bällchen formen lassen. Gegebenenfalls weniger oder mehr Sojamilch benutzen. Kugeln formen(Würste, Fladen, Taler…), kühl stellen oder sofort essen.

Einfacher Nusskranz-Rührkuchen
Okt 5th, 2011 by veganitaet

Dies ist ein ganz simples Rührkuchen-Rezept ganz ohne Ei-Ersatz oder sonstwelchen Schnickschnack. Ich habe den Kuchen in einer 26cm-Kranzform gebacken. In einer normalen Springform geht’s aber sicherlich auch.

 

Zutaten:

400g Mehl

200g gemahlene Mandeln (Haselnüsse gehen auch)

1 Packung Backpulver

1 Packung Vanillezucker

1 Prise Salz

400ml Sojamilch

ein paar Spritzer Essig oder Zitronensaft

175g  Zucker

125ml Öl

 

Kuvertüre, vermischt mit etwas Kokosfett

Zuckerstreusel

 

Zubereitung:

Sojamilch mit Zitronensaft oder Essig vermischen und etwas stehen lassen. Mit allen weiteren Zutaten vermischen und in einer gefetteten Kranzform bei 200°C etwa 40-50 Minuten backen (einen Test mit einem Bambusspieß machen).

Auskühlen lassen und mit Kuvertüre überziehen und wenn man mag mit Streuseln dekorieren.

Linsenbratlinge
Okt 4th, 2011 by veganitaet

Diese Bratlinge sind sehr simpel und günstig herzustellen. Zugegeben, die Bratlinge auf dem Foto sind nicht genau die, die in diesem Rezept beschrieben werden. Ich finde braune Linsen hierfür besser geeignet als rote oder gelbe Linsen. Die Zubereitungsfotos sind aber die „richtigen“.

Man kann in diesem Rezept entweder geraspelte Karotten verwenden, oder aber die Karottenreste, die aus dem Entsafter herauskommen, wenn man Karottensaft zu Hause macht und die Reste nicht wegschmeißen will.

 

Zutaten:

1 Tasse ungekochte Berglinsen (braune Linsen)

1/2 Tasse geraspelte Karotte

2 EL Kichererbsenmehl

6EL zarte Haferflocken

Paprikapulver, Muskat, Pfeffer, Kreuzkümmel

1/2-1 TL Salz

1 kleine gehackte Zwiebel

2 EL aufgefangenes Linsenkochwasser

 

Zubereitung (für etwa 10 Stück):

Zuerst die Linsen kochen. Dann abgießen und das Kochwasser auffangen. 2/3 der Linsen durch einen Fleischwolf drehen, pürieren oder in der Küchenmaschine verarbeiten. Dann mit allen restlichen Zutaten vermengen. Das Ganze sollte eine gut knetbare Masser ergeben, die sich vom Rand der Schüssel löst. Ist sie zu trocken, mehr Linsenwasser hinzugeben, ist sie zu feucht, mehr Kichererbsenmehl.

Nun in 10 Bratlinge formen und anbraten.

Vegane Butterkekse
Okt 3rd, 2011 by veganitaet

Hier kommt ein ganz simples Rezept für vegane Butterkekse. Ich habe mir hierfür extra ein Förmchen gekauft, das die typische Butterkeks-Form alá Leibniz-Keks hat (einfach mal nach Butterkeks-Form googeln oder bei Ebay schauen). Da ich in Deutschland noch nie Kekse in dieser Form gefunden habe, will ich sie mir in Zukunft immer mit diesem Rezept zubereiten, da ich einige Rezepte kenne, bei denen man einfach typischerweise Butterkekse braucht (z.B. Kalter Hund). eigentlich ist die Form ja nicht sooo entscheidend, aber irgendwie dann doch. 🙂 Mit runden Keksen kann man schließlich viel schwerer eine Form auslegen! Auf den Bildern könnt ihr auch mein Förmchen sehen. Es hat sogar noch einen integrierten Stempel für die Pünktchen in der Mitte.

Zutaten (für etwa 60-70 dünne Kekse):

400g Weizenmehl

160g Margarine

80g Zucker

1/4 TL Salz

ein paar Tropfen Butter-Vanille-Aroma (z.B. von Dr.Oetker, ist vegan)

6-8 EL Sojasahne (Sojacuisine, nicht zum aufschlagen)

 

Zubereitung:

Alle Zutaten mit den Händen oder dem Knethaken verkneten, Sahne vorsichtig dazu geben. Der Teig sollte glatt und nicht zu trocken sein. In Klarsichtfolie wickeln und eine Stunde kühl stellen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen und Butterkekse ausstechen.

Bei 180°C etwa 20 Minuten backen (lieber oft nachschauen, werden schnell dunkel).

Pur genießen, mit Schokolade bestreichen oder in anderen Rezepten weiter verarbeiten.


Afrikanisches Fladenbrot mit Bohnen in Erdnuss-Soße und mit Kokos
Okt 2nd, 2011 by veganitaet

Hier wollte ich mal was „afrikanisches“ kochen. Dass das sehr undifferenziert ist, ist mir schon klar. Ich habe hierfür viel im Internet zusammengesucht und meine eigene Variante daraus gemacht, umso weniger kann ich also genau sagen, wie „authentisch“ das Gericht ist oder woher genau es jeweils kommt. Ungefähr kann lässt sich aber sagen, dass es eher so aus dem Raum Zambia/Kenja/Tansania kommt. Falls sich hier irgendwer besser mit diesen Küchen auskennt, bin ich natürlich für Tipps immer offen.

Ich habe hier zum Einen ein weiches Fladenbrot zubereitet, nicht allerdings das gesäuerte Injeera, das manch einer vielleicht aus ethiopisch/eritreischen Restaurants kennt. Dieses hier ist relativ mild, ähnlich einem pikanten Pfannkuchen.

Als zusätzliche Kohlenhydratbeilage habe ich Polenta zubereitet. Diesen Maisbrei gibt es in verschiedenen Regionen Afrikas und wird dort verschieden benannt, z.B. Nshima, Pap, oder Ugali. Wie man dort auf den Bildern sehen kann, ist es dort im Gegensatz zu der Polenta, die man hier kaufen kann, weiß. Das liegt an einer anderen Maissorte, die in Südafrika eher üblich ist. Falls ihr also irgendwo weißen Maisgrieß auftreiben könnt, verwendet das.

Dazu gab’s Bohnen mit Kokosnuss und mit Erdnüssen.

Zutaten (für 4 Personen):

Nshima:

eine Tasse (etwa 200g) Polenta (oder besser weißes Maisgrieß)

Salz

Wasser

 

Fladenbrot/Pfannkuchen:

300ml Wasser

300 ml Sojamilch

250g Weizenmehl Typ 405

1 Prise Salz

2 TL Trockenhefe

2 TL Zucker

 

Bohnen mit Erdnüssen:

125g von 250g getrocknete Pinto-Bohnen (auch Wachtelbohne, einen Tag zuvor eingeweicht und vor dieser Zubereitung 45-60 Minuten gekocht, alternativ 1 Dose  Kidneybohnen)

1 Zwiebel

1große  Dose geschälte Tomaten (800g)

150g geschälte Erdnüsse (am besten frisch selbst geschält, alternativ gibts auch ungesalzene bereits geschälte Erdnüsse im Supermarkt)

Salz

 

Bohnen mit Kokos:

125g von 250g Bohnen

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 rote Chilli

1TL gemahlener Kreuzkümmel

1TL Kurkuma

1 TL gemahlener Koriander

75g  Kokosraspel

 

Zubereitung:

Polenta in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Salzen und kochen bis der Grieß weich ist. Immer wieder etwas Wasser hinzugeben, damit es nicht anbrennt. Die Polenta sollte eine feste Konsistenz haben, sodass man mit den Händen essen kann.

Für die „Pfannkuchen“ alle Zutaten mit einem Schneebesen vermischen und etwa eine halbe Stunde stehen lassen.

Für die Bohnen mit Erdnüssen, Zwiebel hacken und Erdnüsse grob hacken oder kurz in der Küchenmaschine zerkleinern. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin anbraten. Alle restlichen Zutaten hinzufügen. Mit einem Kartoffelstampfer die Tomaten und Bohnen grob zerstampfen. Alles etwa 20 Minuten kochen und am Ende noch einmal grob zerstampfen.

Für die Bohnen mit Kokosnuss Zwiebel, Knoblauch und Chilli hacken. Öl erhitzen und alles darin anbraten. Gewürze und Kokosraspel hinzufügen und anrösten. Bohnen und 250ml Wasser hinzufügen. Etwa 20 Minuten kochen.

Nun die „Pfannkuchen“ backen. Hierfür eine Pfanne nur leicht einölen. Jeweils eine Schöpfkelle in die Pfanne geben und glatt streichen (optimal hierfür ist ein Teigverteiler für Crepes).

Alles zusammen anrichten und am besten mit den Händen genießen!

 

 

 

 

 

Apfel-Overload-Muffins
Okt 1st, 2011 by veganitaet

So, dann mach ich auch mal beim Vegan MoFo 2011 mit. Das ist ein sogenanntes Blogger-Event, bei dem es unter Anderem darum geht, andere vegane Blogs kennen zu lernen, Blogger zu motivieren durchgehend vegan zu bloggen und diesen Monat regelmäßig zu posten. Nach einer längeren Faulheits-Phase kommt mir das ganz recht, also diesen Oktober gibt’s dann hoffentlich häufig neue Rezepte wie dieses hier.

Nach einer sehr erfolgreichen Apfelernte bei ein paar öffentlich umher stehenden Apfelbäumen probiere ich gerade ganz viele Apfelrezepte aus. Hier nun schonmal ein ganz einfaches Muffin-Rezept, bei dem ich anstatt Sojamilch frisch selbst gepressten Apfelsaft verwendet habe. Daher habe ich auch den Zuckergehalt reduziert. Wer’s aber süß mag kann auch mehr verwenden.

 

Zutaten:

300g helles Dinkel- oder Weizenmehl

1 1/2 TL Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 TL gemahlener Zimt

250 ml frisch gepresster Apfelsaft (zur Not geht auch gekaufter)

120g Zucker (wer will, kann auch mehr hinzufügen, durch den Apfelsaft kommt aber noch viel Süße hinzu)

125ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl oder anderes neutral schmeckendes Öl, zur Not geht auch Olivenöl wenn nichts anderes da ist, habe ich auch einmal zur Not verwendet und man hat es nicht heraus geschmeckt)

ein mittelgroßer Apfel oder etwa eine Tasse Apfelstückchen

etwas Soja-Sahne und Zimt zum dekorieren

 

Zubereitung:

Apfel schälen, entkernen und in Stückchen schneiden. Alle restlichen Zutaten verrühren, Äpfel unterheben und in 12 Muffinförmchen füllen. Etwa 20 Minuten bei 200°C backen. Etwas abkühlen lassen, einen Klecks Sojasahne darauf geben und mit Zimt bestreuen.

Rotes Thai-Curry mit Seitan und Litschis
Sep 28th, 2011 by veganitaet

Hier wollte ich mal ein Thai-Curry mit selbst hergestellter Thai-Curry-Paste zubereiten. Wie das mit so ziemlich allen selbstgemachten Dingen ist, schmeckt’s natürlich viiiiiiiiiiel besser als die gekaufte Paste. Wenn man allerdings keine Zeit hat, kann man das Rezept aber natürlich auch damit zubereiten. Man kann auch gleich die Zutaten für die Paste verdoppeln. Im Kühlschrank hält sich die Paste in einem Glas mindestens eine Woche. Oder aber man friert diese einfach ein.

Zutaten:

Rote Thai-Curry-Paste:

5 getrocknete oder frische rote Chillies (ich hatte gerade nur getrocknete da)

1 TL Koriandersamen (alternativ gemahlener Koriander)

ein ca. 3cm großes Stück frischer Galgant, das sieht so aus und gibt’s meistens im Kühlfach in Asia-Läden (alternativ gemahlener Galgant aus dem Bioladen):

 

1 Stengel Zitronengras

2 Knoblauchzehen

1 Schalotte

1 TL Limettensaft

1 EL Öl (am besten Erdnussöl)

 

Seitan:

2 Tassen Gluten

1  Tasse Wasser

1/4 Tasse Sojasoße

1/4 Tasse Ketchup

1 TL Salz

1/2 TL gemahlener Ingwer

1/4 TL gemahlenes Zitronengras

1/2 TL Chillipulver

1 TL Zucker

 

ansonsten:

1 Dose Kokosmilch

1 Dose Litschis (frische sind natürlich, falls vorhanden, noch besser)

3 Karotten

1 rote Paprika

etwas Thai-Basilikum

etwas Limettensaft

 

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Paste mit einer Küchenmaschine verarbeiten (alternativ in einem Mörser).

Alle trockenen Zutaten für den Seitan vermischen, alle flüssigen separat. Dann alles zu einem festen „Gummiball“ verarbeiten. Falls zu trocken, mehr Wasser hinzufügen, falls zu matschig, mehr Gluten. Dann in Fetzen zerreißen und mindestens 30 Minuten dämpfen.

Karotten diagonal in schmale Scheiben schneiden. Paprika in schmale Streifen.

Öl in einem Wok erhitzen und Seitan, Paprika und Karotten anbraten. Currypaste, Kokosmilch, Litschis zusammen mit dem Sirup und soviel Wasser wie in die geleerte Dose passt hinzugeben. Alles etwa 20 Minuten kochen. Am Schluss ein paar Spritzer frischen Limettensaft und Thaibasilikum darauf geben. Mit Basmati-, Jasmin- oder Klebreis servieren.

Gebackener Milchreis aromatisiert mit Tonkabohnen und Apfelkompott
Sep 25th, 2011 by veganitaet

Auf Tonkabohnen bin ich zum ersten Mal beim Aufstrich-Regal im Bioladen gestoßen. Da gab’s einen süßen Mandel-Tonkabohnen-Aufstrich, der leider nicht vegan ist. Zuerst dachte ich, dass das einfach nur eine besondere neue hippe Nuss sei, aber es wird eher als Gewürz, ähnlich wie Vanille verwendet. Ich wurde neugierig und hab mir gleich mal eine kleine Menge im Internet bestellt. Man kann die Bohnen entweder mitkochen,herausnehmen und evtl wiederverwenden, oder man reibt sie wie eine Muskatnuss. Ich finde den Geruch wunderbar. Meiner Meinung riecht die Bohne total intensiv nach Waldmeister, andere empfinden es aber eher als vanillig und ein Freund von mir meinte „ein bisschen wie bei meiner Oma“, was vielleicht daran liegt, dass Tonkabohnen auch viel in Parfüms verwendet werden. Nun denn.

In einem Kochbuch las ich von im Ofen langsam gebackenen Milchreis, der eine Haut entwickelt, also dachte ich mir, dass das die perfekte Gelegenheit wäre, den Tonkabohnen die Chance zu geben ihr Aroma zu entfalten. Ich fand das Aroma sehr dezent, aber bemerkbar. Wer es intensiver möchte, kann noch eine Bohne mehr verwenden.

Dazu gab’s simples Apfelkompott von meinen wild gepflückten Äpfeln mit ein paar Dattelstückchen und ohen Zucker.

 

Zutaten:

75g-100g Rundkorn- oder Risottoreis (im Ursprungsrezept waren nur 50g angegeben, das war aber viiiiiiiiel zu wenig Reis für so viel Flüssigkeit!)

900ml Sojamilch

1 EL Margarine

4 EL Zucker

2 Tonkabohnen

1 Prise Salz

 

für das Apfelkompott nach Belieben Apfelstücke mit etwas Wasser und Zitronensaft einkochen

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen ofenfesten Topf oder Bräter geben. Bei 150°C 2 1/2 Stunden backen. Alle halbe Stunde umrühren, nur die letzte halbe Stunde ruhen lassen, damit sich eine Haut bildet. Beim servieren die Tonkabohnen entfernen und Apfelkompott dazu reichen.

Selbstgemachte Tortillas mit Sojahack-Salsa, Guacamole und Frijoles Refritos
Sep 24th, 2011 by veganitaet

Bei diesem Rezept wollte ich endlich mal meine neu erworbene Tortillapresse ausprobieren. Solche gusseisernen Pressen verwendet man für die Herstellung von Tortillas, man kann sie aber sich auch für andere Fladenbrote verwenden. Alternativ kann man den Teig natürlich auch ausrollen, aber mit der Presse geht’s schon ein bisschen schneller. Die Teile kann man in mexikanischen Onlineshops oder Ebay kaufen oder man sucht nach einer Bauanleitung.

Ich habe zu den Tortillas Guacamole, eine tomatige Salsa mit Sojahack und frijoles refritos (gebratene, zerstampfte Bohnen) zubereitet. Zusätzlich kann man Mais, Salatblätter, Avocado-, Paprika- und Gurkenscheiben reichen.

 

Zutaten(für 4 Personen):

Weizen-Mais-Tortillas:

1 Tasse weißes Maismehl (ich hab meins aus dem Asialaden, es gibt auch spezielles Tortilla-Maismehl in mexikanischn Onlineshops, oder man nimmt normales gelbes Maismehl)

1 Tasse Weizenmehl Typ 405

1 TL Salz

etwas mehr als 1 Tasse warmes Wasser

 

Tomatensalsa mit Sojahack:

1 Tasse Sojagranulat

1 große Dose geschälte Tomaten (Füllmenge 800g)

3 EL Salsa Chipotle (optional, Soße aus geräucherten Chillies aus einem mexikanischen Onlineshop)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

Pfeffer, Salz

 

Guacamole:

1 Avocado

1/2 Zwiebel

1 Tomate

2 Knoblauchzehen

Salz

Chilliflocken

 

Frijoles Refritos (gebratene zerstampfte Bohnen):

1 Tasse ungekochte Bohnen (Pinto-, Adzuki- oder Kidneybohnen oder 2 Dosen Kidneybohnen), Kochwasser auffangen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

 

Zubereitung:

Zuerst den Teig für die Tortillas zubereiten. Er sollte glatt und relativ fest sein. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Bohnen einen Tag zuvor einweichen und gar kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Bohnen hinzufügen und weiterbraten. 1 Tasse Bohnenkochwasser hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer die Bohnen zerstampfen und weiter kochen lassen. Immer wieder etwas Kochwasser hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Das Sojagranulat in Gemüsebrühe, etwas Zucker und falls vorhanden etwas Liquid Smoke oder Räuchersalz kochen. Wasser abgießeßen, mit einem Tuch die Flüssigkeit herausdrücken und in Öl anbraten.  In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Sojagranulat und Gewürze hinzu geben und etwa 10 Minuten kochen lassen.

Für die Guacamole die Tomate entkernen und würfeln. Knoblauch pressen und Zwiebeln fein hacken. Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten vermischen.

Tortilla-Teig in 12 Kugeln teilen. Tortillapresse mit Folie ausstatten und zu flachen Fladen pressen (oder dünn ausrollen).

Eine Pfanne aufheizen (ohne Öl!) und Tortillas von beiden Seiten backen. In einem zugedeckten Korb lagern, damit die Tortillas warm bleiben.

Mit allen Zutaten anrichten. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Salsa die Tortillas aufweicht, am besten ein Salatblatt unterlegen.

Bananen-Creme-Dessert
Sep 22nd, 2011 by veganitaet

Hier mal nicht mein eigenes Rezept, sondern eines, dass ich unbedingt von diesem tollen englischsprachigen Blog nachmachen musste: Lunchboxbunch. Ich hatte zufällig noch Seidentofu und Bananen da, die schnell weg mussten und dann auch noch ein paar langweilige Kekse aus Holland, die ich für den Boden benutzt habe. Stattdessen gingen vielleicht auch Zwieback-Krümel. Meine Krümel sind von den darauf geschichteten Bananen nicht wirklich eingeweicht, daher würde ich sie noch etwas mit Sojamilch (oder gar mit Bananen-Saft?) befeuchten. Statt dem vielen teuren Ahornsirup habe ich Zucker verwendet. Ansonsten habe ich aber keine Verbesserungsvorschläge zu machen, ein ganz tolles super cremiges Dessert für mindestens 6 Personen!

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