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Bananen-Creme-Dessert
Sep 22nd, 2011 by veganitaet

Hier mal nicht mein eigenes Rezept, sondern eines, dass ich unbedingt von diesem tollen englischsprachigen Blog nachmachen musste: Lunchboxbunch. Ich hatte zufällig noch Seidentofu und Bananen da, die schnell weg mussten und dann auch noch ein paar langweilige Kekse aus Holland, die ich für den Boden benutzt habe. Stattdessen gingen vielleicht auch Zwieback-Krümel. Meine Krümel sind von den darauf geschichteten Bananen nicht wirklich eingeweicht, daher würde ich sie noch etwas mit Sojamilch (oder gar mit Bananen-Saft?) befeuchten. Statt dem vielen teuren Ahornsirup habe ich Zucker verwendet. Ansonsten habe ich aber keine Verbesserungsvorschläge zu machen, ein ganz tolles super cremiges Dessert für mindestens 6 Personen!

Pandan Jelly: natürlich grün gefärbter „Wackelpudding“
Mai 15th, 2010 by veganitaet

Heute zeige ich euch wie man einen grünen Wackelpudding aus Pandan und Agar Agar macht. Dieses Rezept ist wieder aus Malaysia, wo man Gelee aus Agar Agar überall findet, auch in vielen Getränken! Das Jelly wird in der Regel in eine flache Form gegossen und dann in kleine Stücke geschnitten, dass man es mit der Hand essen kann. Meines war dafür etwas zu weich, aber gut zum Löffeln. Will man etwas bissfestere Stücke, muss man einfach mehr Agar Agar zugeben.

Nun zum ominösen Pandan. Pandan, oder genauer Pandanus amarryllifolius, sind lange grüne Blätter, die zum einen wunderbar riechen und zum anderen auch zum intensiv grün färben benutzt werden. In Südostasien benutzt man sie zudem als Raumduft, zum Einwickeln und Aromatisieren von Fleisch(ich werde mal einen Versuch mit Seitan starten) und Reis (dazu einfach Pandanblätter zum kochenden Reis geben). Ich habe meine Pandanblätter im Asia-Laden (bei den Kühlwaren) gekauft. Dort gibt es sie verpackt mit etwa 15 Blättern. Falls jemand diese nicht finden kann oder zu faul ist und trotzdem mal Pandan probieren möchte, gibt es in den meisten Asialäden auch Pandan-Aroma in kleinen Fläschchen.

Den Pandansaft zum Grün färben, dessen Herstellung ich gleich erklären werde, kann man auch für andere Rezepte verwenden, z.B. für giftgrüne Kuchen oder Cocktails.

Zutaten:

für den Pandan- Saft:

8 Pandanblätter

150 ml Wasser

1 Päckchen Agartine (oder 3 TL  anderes Agar Agar Pulver)

500 ml Wasser

150 g Zucker

120 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Für den Pandansaft die Blätter in kleine Stücke schneiden und mit den 150ml Wasser in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und solange mixen bis keine groben Blattstücke mehr vorhanden sind.

Dann einfach alles durch ein Sieb geben und den Saft auffangen. Nun müsste man etwa 100ml Pandansaft haben.

Den Pandansaft mit Kokosmilch mischen. In einem Topf 500ml Wasser, Zucker und Agar Agar etwa 5 Minuten köcheln. Dann Pandan-Kokosmilch hinzufügen und alles noch einmal aufkochen. Dann dan Ganze in kleine Förmchen oder eine große Kuchenform füllen und kühl stellen. Ist das Jelly fest, umstülpen oder in kleine Stücke schneiden. Nicht wundern, die Kokosmilch setzt sich beim Kühlen vom Wasser ab und bildet so zwei Schichten, was aber sehr hübsch aussieht.

Experimente mit selbst hergestellter Fondantmasse
Mai 3rd, 2010 by veganitaet

Weil ich ab und an für andere liebe Menschen Kuchen mit Motiv machen will, kam ich kürzlich darauf meine eigene Fondantmasse zum einfärben und kneten herzustellen. Natürlich kann man hierfür auch Marzipan verwenden, aber aufgrund der gelblichen Färbung bekommt man damit einfach keine schön unnatürlichen knalligen Farben hin(es wirkt ja nun fast so, als würde ich nur künstlich eingefärbte Produkte essen, ist aber in der Regel nicht so!).

Das Fondant zuzubereiten braucht ein wenig Zeit, aber das Endergebnis war genau richtig zum kneten und wird nach einiger Zeit fest.

Zutaten:

1 Päckchen Agartine, oder 2El Agar Agar-Pulver

250ml Wasser

125ml Glucosesirup oder -pulver oder normaler Zucker- oder Maissirup(muss aber schon hell und klar sein, sonst ist das Fondant nicht weiß! Ich habe mein Glukosepulver in einem Back-Internetshop bei Ebay gekauft, es geht aber auch mit normalen Sirup)

2 El Kokosfett, alternativ geht auch Margarine

1 El Glycerin (bekommt man in der Apotheke, aber vorsicht nicht jedes Glycerin ist pflanzlichen Ursprungs, lieber nachfragen!), falls euch das zu blöd ist, ihr aber unbedingt Fondant zubereiten wollt, lasst es weg!Es dient soweit ich weiß zur Feuchthaltung der Masse, aber es gibt auch Rezepte ohne Glycerin!

ca. 6 Tassen Puderzucker (klingt abartig, ich weiß!)

Zubereitung:

Agartine mit kaltem Wasser vermischen und aufkochen lassen. 2 Minuten koche lassen und schließlich Glukose und Kokosfett dazugeben. Das Ganze vermischen und Glycerin und gegebenenfalls Farbe hinzufügen, falls ihr nur einfarbiges Fondant braucht, ansonsten lässt sich das Fondant auch noch später einfärben.

Nun nach und nach den Puderzucker zu der obskuren Masse sieben und alles verrühren, bzw. kneten. Die Masse sollte nach und nach, wie auf den Bildern zu sehen ist immer zäher werden und schließlich einen gut knetbaren glatten Klumpen ergeben. Die genaue Puderzucker-Menge kann ich nicht angeben, am besten immer wieder ein bisschen dazugeben. Wenn die Masse zu trocken geworden ist einfach etwas Wasser dazugeben und umgekehrt eben Puderzucker.

Nun ist das Fondant fertig und einsatzbereit! Falls ihr es noch nicht sofort verwenden wollt, kann man es in Klarsichthülle gewickelt bis zu drei Tage aufbewahren, aber nicht im Kühlschrank, wird sonst zu hart!

Ich habe für meinen Bibi-Blocksberg-Kuchen eine Kugel Fondant nur stellenweise mit einigen Tropfen blauer Farbe versehen und das ganze dann ausgerollt. Die Arbeitsfläche am besten vorher mit Puderzucker bestäuben! Den Marmoreffekt kann man auch erzeugen, indem man zwei Kugeln unterschiedliche einfärbt und dann grob verknetet.

Ich habe versucht das Fondant möglichst dünn auszurollen, weil es mir eigentlich vor Kuchen mit fetter Zukcerschicht graut. Das hat auch ganz gut geklappt, nur beim transferieren auf den Kuchen sind dann heir und da ein paar Risse entstanden.

Für die Bibi Blocksberg-Figur habe ich jeweils ganz kleine Mengen eingefärbt und geformt. Zusammengefügt habe ich sie einfach, indem ich die Stellen befeuchtet habe. Das hat auch sehr gut gehalten, nur dass es beim Zusammendrücken und befestigen am Kuchen passieren kann, dass man die Figur etwas zerquetscht, sodass meine Bibi Blocksberg etwas verstört und fettleibig aussieht, aber hey, es ist auch mein erster Fondant-Versuch!

Beim nächsten Mal, sollte ich wohl besser warten bis die Figur gehärtet ist(einfach an der Luft trocknen lassen)und dann erst am Kuchen anbringen.

Viel Spaß beim kneten!

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