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Veganes Spaghetti-Eis
Okt 9th, 2011 by veganitaet

Es ist gar nicht so leicht Eis zu fotografieren, wenn’s draußen heiß ist, aber man kann ja trotzdem noch erkennen, dass es sich hier um das erste vegane Spaghetti-Eis, das ich verspeist habe. Im Prinzip kann man hierfür einfach jedes bewährte Rezept für veganes Vanilleeis oder mein weißes Schokoladeneis benutzen (oder eben gekauftes).

Zutaten(für 3-4 Portionen):

1 Dose Kokosmilch

1 gefrorene Banane (in Stücken eingefroren)

400ml Sojamilch

5 EL Agavendicksaft (oder Zucker, andere Süßungsmittel…)

1 TL Vanillepulver (oder Vanillezucker)

 

ein Päckchen gefrorene Beeren oder frische Erd- oder Himbeeren

Kokosstreusel (oder ganz deluxe: fein gehackte vegane weiße Schokolade)

 

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Eis im Mixer oder in der Küchenmaschine gut vermixen. In eine Eismaschine geben (alternativ: in eine Schüssel geben, einfrieren und immer wieder herausholen und durchrühren). Nochmals einrieren, damit das Eis etwas fester wird.

Beeren pürieren, je nach Geschmack süßen.

Dann etwas Eis in eine Kartoffelpresse geben und gleichmäßig auf vier Dessertteller drücken (desto gleichmäßiger, desto länger werden die Eis-Spaghetti).  Beerenpüree und Kokosraspel darauf geben. Evtl. noch mit Minze oder Zitronenmelisse, quasi als Basilikum-Ersatz, dekorieren.

 


Gebackener Milchreis aromatisiert mit Tonkabohnen und Apfelkompott
Sep 25th, 2011 by veganitaet

Auf Tonkabohnen bin ich zum ersten Mal beim Aufstrich-Regal im Bioladen gestoßen. Da gab’s einen süßen Mandel-Tonkabohnen-Aufstrich, der leider nicht vegan ist. Zuerst dachte ich, dass das einfach nur eine besondere neue hippe Nuss sei, aber es wird eher als Gewürz, ähnlich wie Vanille verwendet. Ich wurde neugierig und hab mir gleich mal eine kleine Menge im Internet bestellt. Man kann die Bohnen entweder mitkochen,herausnehmen und evtl wiederverwenden, oder man reibt sie wie eine Muskatnuss. Ich finde den Geruch wunderbar. Meiner Meinung riecht die Bohne total intensiv nach Waldmeister, andere empfinden es aber eher als vanillig und ein Freund von mir meinte „ein bisschen wie bei meiner Oma“, was vielleicht daran liegt, dass Tonkabohnen auch viel in Parfüms verwendet werden. Nun denn.

In einem Kochbuch las ich von im Ofen langsam gebackenen Milchreis, der eine Haut entwickelt, also dachte ich mir, dass das die perfekte Gelegenheit wäre, den Tonkabohnen die Chance zu geben ihr Aroma zu entfalten. Ich fand das Aroma sehr dezent, aber bemerkbar. Wer es intensiver möchte, kann noch eine Bohne mehr verwenden.

Dazu gab’s simples Apfelkompott von meinen wild gepflückten Äpfeln mit ein paar Dattelstückchen und ohen Zucker.

 

Zutaten:

75g-100g Rundkorn- oder Risottoreis (im Ursprungsrezept waren nur 50g angegeben, das war aber viiiiiiiiel zu wenig Reis für so viel Flüssigkeit!)

900ml Sojamilch

1 EL Margarine

4 EL Zucker

2 Tonkabohnen

1 Prise Salz

 

für das Apfelkompott nach Belieben Apfelstücke mit etwas Wasser und Zitronensaft einkochen

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen ofenfesten Topf oder Bräter geben. Bei 150°C 2 1/2 Stunden backen. Alle halbe Stunde umrühren, nur die letzte halbe Stunde ruhen lassen, damit sich eine Haut bildet. Beim servieren die Tonkabohnen entfernen und Apfelkompott dazu reichen.

Bananen-Creme-Dessert
Sep 22nd, 2011 by veganitaet

Hier mal nicht mein eigenes Rezept, sondern eines, dass ich unbedingt von diesem tollen englischsprachigen Blog nachmachen musste: Lunchboxbunch. Ich hatte zufällig noch Seidentofu und Bananen da, die schnell weg mussten und dann auch noch ein paar langweilige Kekse aus Holland, die ich für den Boden benutzt habe. Stattdessen gingen vielleicht auch Zwieback-Krümel. Meine Krümel sind von den darauf geschichteten Bananen nicht wirklich eingeweicht, daher würde ich sie noch etwas mit Sojamilch (oder gar mit Bananen-Saft?) befeuchten. Statt dem vielen teuren Ahornsirup habe ich Zucker verwendet. Ansonsten habe ich aber keine Verbesserungsvorschläge zu machen, ein ganz tolles super cremiges Dessert für mindestens 6 Personen!

Punschrullar mit Kardamom-Zimt-Kakao
Dez 7th, 2010 by veganitaet

Dieses Dessert gab es nach den Köttbullars. Ich wollte ein nicht allzu schweres, winterliches schwedisch angehauchtes Dessert machen. Punschrullars gehen ganz einfach und sind eigentlich nichts anderes als längliche Rumkugeln mit grünem Marzipan und Schokolade. Auf den Gewürzkakao kam ich, weil es so viel leckeres schwedisches Gebäck mit Zimt und Kardamom gibt.

Zutaten (für 4 Personen):

Punschrullars:

50g Margarine

500g Kuchenbrösel (einfach von einem normalen Rührkuchen, gut für Resteverwertung!)

2 EL Kakao-Pulver(ungesüßt)

einige Tropfen Rum-Aroma oder 1 EL brauner Rum

300g Marzipan

einige Tropfen grüne Speisefarbe

50g dunkle Schokolade

Kakao:

4 Tassen Sojamilch

6 Kardamomkapseln

1 Stange Zimt

100g dunkle Schokolade

2 EL Zucker

zum Garnieren:

etwa 100g Sojasahne

gemahlener Zimt und Kardamom

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Punschrullar bis auf Marzipan, Farbe und Schokolade vermischen. In vier Stücke teilen und zu länglichen Rollen formen. Kühl stellen.

Marzipan mit grüner Speisefarbe beträufeln und gut einkneten bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat.

In vier Stücke teile und so ausrollen, dass man die vorgeformten Rollen darin einwickel kann. Schokolade schmelzen und beide Enden hinein tunken.

Für den Kakao alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen. Etwa 7 Minuten auf geringer stufe köcheln lassen und in Tassen Füllen. Mit Sahne garnieren und etwas Zimt und gemahlenen Kardamom darauf streuen.

Chocolate Chip-Cookie Dough Ice Cream (veganes Keksteig-Eis)
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Endlich ist es soweit: Ich habe eine Eismaschine!!! Und ich rate euch wirklich euch auch eine anzuschaffen, in Zukunft werde ich nämlich viele neue Eiskreationen hier veröffentlichen. Meine ersten Versuche waren bis jetzt sehr gut und immer besser als das fertige vegane Eis, und vor allem günstiger!

Ich stehe besonders auf amerikanische Eissorten, darunter natürlich auch Keksteig-Eis, welch wunderbare Idee!

Zutaten(für eine 800ml-Eismaschine):

400ml Sojasahne

400ml Sojamilch

eine ganze Packung (dürften drei Tütchen sein) Vanillesoßen-Pulver(fertig gesüßt)

nach Wunsch mehr Zucker

Keksteig:

1/2 Tasse Margarine

1/2 Tasse Zucker

1 Packung Vanillezucker

1 EL Sojamilch

1 1/2 Tassen Mehl

1 Prise Salz

1 Packung Schokoladentropfen (oder eine 3/4 Tasse gehackte Schokolade)

eine handvoll gehackte Walnusskerne

Zubereitung:

Sahne, Sojamilch und Soßenpulver auf höchster Stufe wie in der Anleitung beschrieben mixen. Probieren und nach Wunsch süßen. Mir war es bereits süß genug, anderen war es jedoch nicht süß genug. Die Soße kühl stellen.

Alle Zutaten für den Keksteig mischen. In kleine Stücke reißen und voneinander getrennt  einfrieren.

Ist alles fertig gekühlt und gefroren, Eismaschine einschalten und Soßenmischung hinein geben. Etwa eine halbe Stunde laufen lassen und die gefrorenen Keksteigstücke hinein plumpsen lassen. Gleich Verzehren oder nochmals leicht gefrieren lassen, damit es sich besser portionieren lässt. Ein sehr cremiges, dekadentes Eis!




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Joghurt-Karamell-Schoko Flip-Vla (holländischer Pudding)
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Dieses Dessert war inspiriert von meinem kürzlichen Holland-Urlaub. Dort gibt es überall Vla: ein etwas flüssigerer cremiger Pudding, den man in Tetrapacks in allen möglichen Sorten kaufen kann. Eine Sorte hieß Flip Vla und war ein Pudding-Joghurt-Gemisch.

Zutaten(für zwei Personen):

500ml Sojamilch

1 Packung Schokoladen-Puddingspulver

3 EL Zucker

1 EL ungesüßtes Kakaopulver

300ml Sojajoghurt

2 bis 3 EL Karamell-Sirup (z.B. von Grafschafter)

1/2 TL Vanillepulver

Zubereitung:

Pudding nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Da der Pudding ja nun eine glibberige Masse ist, der Pudding aber Vla-mäßig werden soll, muss er nun in den Mixer. Kurz mit dem Kakaopulver für einen kräftigeren Schokoladen-Geschmack mixen und schon ist der Pudding etwas dünnflüssigerer und schön cremig. Den Pudding in zwei Gläser verteilen und ein paar Rückstände im Mixer lassen. Den Joghurt hinein geben, Sirup und Vanille hinzufügen und ebenfalls mischen. Auf dem Pudding verteilen und genießen.

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Matcha-Sahnecreme auf Erdbeeren
Aug 17th, 2010 by veganitaet


Zu diesem Dessert wurde ich von einem japanischen Restaurant in Malaysia inspiriert, das japanische Küche mit italienischer fusionierte. Dort gab es dir verrücktesten Desserts, wie z.B. japanisches Tiramisu mit roter Bohnenpaste. Außedem wurden ganz viele Desserts mit Matcha-Pulver gemacht. Matcha ist japanischer pulverisierter Grüntee. Hierzulande bekommt man Matcha in einigen Asia-Läden, insbesondere in japanischen Läden(z.B. in Frankfurt am Main) und natürlich über zahlreiche Internetshops. Dort solltet ihr die Preise gut vergleichen, da Matcha recht kostspielig ist. Ich habe mein Pulver bei Ebay recht günstig gekauft. Mein hier verwendetes Matchapulver war ein Instant-Mischgetränk mit Traubenzucker. Verwendet ihr pures Matcha könnt ihr es mit Puderzucker vermischen. Achtet darauf, dass ihr kein „Matcha Latte“-Instantpulver kauft, das ist in der Regel nämlich mit Milchpulver.

Zutaten (für 4 Personen):

5 EL Matcha-Pulver, zusätzlich etwa 2 TL zum Dekorieren

3 gefrorenen Bananen

1 Packung Soyatoo-Schlagsahne

3 EL Agavendicksaft oder Zucker

eine Packung TK-Erdbeeren oder etwa 250g frische Erbeeren

Zubereitung:

Bananen leicht antauen und im Mixer wie hier zu einer Creme verarbeiten. Matcha, Agavendicksaft und Soyatoo dazu geben und zu einer fluffigen Creme schlagen. Erdbeeren auf vier Schälchen verteilen und die Creme darauf verteilen. Mit etwas Matcha garnieren.


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Pfirsisch-Chai-Pudding-Teilchen
Jul 29th, 2010 by veganitaet

Dieses Rezept lässt sich ganz schnell mit fertigem Blätterteig herstellen, ist schön fruchtig und bekommt durch den Chai noch eine interessante Note.

Zutaten(für etwa 8 kleine Teilchen):

eine Rolle fertiger Blätterteig

3 bis 4 Pfirsische

400ml fertiger Hafer-Chai oder selbst zubereiteter Chai(Gewürze und etwas Schwarztee mit Sojamilch köcheln lassen)

1 Packung Vanille-Puddingpulver

3EL Zucker

etwa 100g Puderzucker vermischt mit 1 TL Zimt und 1 TL Kardamom

Zubereitung:

Pfirsische entkernen und in Scheibchen schneiden.

Puddingpulver mit Zucker und 5 EL Chai vermischen. Restlichen Chai aufkochen und den Pudding unterrühren.

Blätterteig ausrollen und in etwa 8 Quadrate schneiden. Die Ränder einklappen, sodass ein kleines „Nest“ entsteht.

Im Ofen bei 200°C etwa 10 Minuten backen. Heraus nehmen…

…und die Mitte der Teilchen mit einem Löffel platt drücken.

Nun jeweils etwas Pudding und ein paar Scheiben Nektarinen auf den Teilchen verteilen.

Weiter etwa 10 Minuten backen bis sie goldgelb sind. Heraus nehmen und mit der Puderzucker-Gewürz-Mischung bestäuben.


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Rohes Schoko-Bananen-Stieleis
Jul 29th, 2010 by veganitaet

Hier eine ganz einfache Idee, wie man ein rohes veganes Schoko-Stieleis zubereiten kann. Dazu braucht ihr nur  eine Stieleisform. Die Schokobananenmasse stellt ihr so her, wie in diesem Rezept, lässt es leicht antauen und füllt es dann in die Form. Alles gefrieren lassen und genießen.

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Rohe Bananen-Schokomousse-Inseln im Erdbeermeer
Jul 13th, 2010 by veganitaet

Ja, ich weiß, ein etwas schwülstiger Titel, muss auch mal sein. 🙂

Hier habe ich aus Zutaten, die ich gerade so da hatte ein sehr leckeres Rohkost-Dessert kreiert. Man braucht lediglich Leinsamen, Bananen, Kakaopulver und Erdbeeren! So hat man auf sehr schmackhafte Weise auch noch seinen Omega3-Fettsäuren-Bedarf gedeckt(Leinsamen).

Zutaten(für 2 bis drei Personen):

3 mittelreife Bananen

etwa eine halbe Tasse Leinsamen, selbst in der Kaffemühle gemahlen oder fertig geschrotet gekauft(oder im Bio-Laden mahlen lassen)

2El ungesüßtes Kakao-Pulver

(optional etwas Agavendicksaft)

150g Erdbeeren

Zubereitung:

2 Bananen in Stücke schneiden und einfrieren. Sie müssen nicht total fest gefroren sein. Dann in Mixer vorsichtig nach und nach zu einer Creme pürieren. Kakaopulver und bei Bedarf noch Agavendicksaft hinzugeben. In diesem halb gefrorenen Zustand ähnelt die Creme eher Eis. Stellt man sie in den Kühlschrank wird sie zu einer Mousse-ähnlichen Creme(habe ich festgestellt, als ich mir zu viel Bananeneis gemacht habe und den Rest dann in den Kühlschrank gestellt habe).

Die restliche Banane zerdücken und soviel Leinsaen hinzugeben bis ein gut knetbarer Teig entsteht, aus dem man Kugeln formen kann.

Einie Erdbeeren zum Dekorieren zurück behalten und den Rest pürieren. Auf Tellern anrichten.

Etwa 6 Kugeln formen, platt drücken und in die Mitte eine Mulde drücken. Etwa einen Esslöffel Schokomousse hinein geben und auf dem Erdbeer-Meer arangieren. 🙂 Mit Erdbeeren garnieren(und ganz fein wäre sicher noch ein Zitronenmelisse. oder Minze-Blatt).



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