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Frische Bagel-Sandwiches mit mariniertem Tofu und Gemüse
Jun 16th, 2011 by veganitaet

Selbstgemachte Bagels schmecken einfach super. Das Besondere an Bagels ist ja, dass man sie vor dem Backen kurz in heißem Wasser kocht. So erhalten sie eine schone glatte und glänzende Oberfläche. Frisch aus dem Ofen kann man sie gut anstelle von Burger-Brötchen essen oder Gemüse-Sandwiches zaubern.
Hier habe ich noch Tofu-Scheiben in einer tomatigen Tabasco-Marinade gebacken.

Zutaten (für 6 Bagels):

250ml warmes Wasser

330g Mehls Typ 550

150g Dinkelvollkornmehl

1 1/2 TL Salz

2 EL Zucker

1 P. Trockenhefe

 

außerdem: 3 El Zucker

Mohn, Sesam

 

Marinierter Tofu:

400g Tofu (eher fest)

3 El Tomatenmark

2 El Ketchup

2 TL Essig

3 EL helle Sojasoße

2 EL Nährhefeflocken

einige Spritzer Tabasco

Paprika

Pfeffer

 

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig zubereiten und zu einem glatten Teig knete. eine Stunde gehen lassen. Währenddessen den Tofu in Scheiben schneiden und auf ein Blech oder in eine Auflaufform legen.

Alle Zutaten für die Marinier-Paste verrühren und den Tofu damit einstreichen. Scheiben umdrehen und restliche Paste darauf streichen.

Im Backofen bei 100°C  1 bis 1 1/2 Stunden(einfach bis die Bagels in den Ofen kommen) backen. So verliert der Tofu langsam seine Feuchtigkeit und die Paste kann einziehen. Zum Schluss mit den Bagels fertig backen.

Bagel-Teig in 6 Bällchen formen. Aus jedem Bällchen einen Strang rollen und zu einem Kreis mit Loch in der Mitte zusammenfügen.

Wasser mit 3 EL Zucker erhitzen und zum Kochen bringen. Bagels hineingeben und von beiden Seiten etwa 1 Minute kochen.

Heraus nehmen und noch feucht eine Seite in Mohn oder Sesam drücken.

Auf ein Backblech legen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen, zusammen mit den Tofu-Scheiben. Dabei Bagels auf mittlerer und Tofu auf oberster Schiene.

Bagels schließlich aufschneiden und mit (Ehec-)Salat, Tomaten, Tofu, angebratenem Gemüse, Soßen, Röstzwiebeln, etc. belegen.

 

 

 

Spinat-Buchweizen-Crepes mit Tofu-„Rührei“-Füllung
Jun 11th, 2011 by veganitaet

Hier ein Rezept für Crepes mit Hefe, die, wenn man Stärke benutzt, die nicht auf Weizenbasis ist glutenfrei sind. Es ist eine der ersten Male, dass ich etwas mit Buchweizenmehl zubereitet habe und es hat sehr gut zu diesen pikanten Pfannkuchen geschmeckt.

Anstatt mit der Tofu-Füllung kann man die Crepes auch mit Tomaten und Basilikum, Salat, Spinat, etc. füllen.

 

Zutaten (für etwa 4 Personen):

Crepes:

600ml Sojamilch

2 handvoll frischer Spinat

330g Buchweizenmehl

2 El Tapiokamehl oder Sojamehl oder Speisestärke

1/4 TL Salz

1 EL Zucker

1 P. Trockenhefe

 

Tofu-Füllung (ausreichend etwa für die Hälfte der Crepes):

200g eher fester Tofu

2 Frühlingszwiebeln

2 Stangen Sellerie, inklusive Sellerie-Grün

Saft einer Zitrone

3 EL Agavendicksaft oder 2 EL Zucker

1/2 TL Salz

3 EL Senf

Pfeffer

etwas Kurkuma

 

Zubereitung:

Für die Crepes Spinat mit Sojamilch in einem Mixer pürieren.

Alle Zutaten für die Crepes mit einem Schneebesen verrühren und etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Tofu trockentupfen und in eine Schüssel zerbröseln. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Sellerie sehr fein würfeln und dazu geben. Alle restlichen Zutaten glattrühren und vermischen. Nach Geschmack noch etwas nachsalzen oder süßen.

Nun die Crepes in der Pfanne braten. Dazu immer etwa eine Schöpkelle voll Teig in die Pfanne geben und mit der Rückseite glatt streichen.

…und wenden

Dann immer etwas Füllung auf die Crepes geben und aufrollen.

 

Mini-Kreppel (Berliner, Krapfen, etc.) mit Pflaumenmus-Füllung
Jun 9th, 2011 by veganitaet

Eigentlich erstaunlich, dass ich es so lange ohne Kreppel ausgehalten habe, aber dies sind tatsächlich meine ersten Kreppel seit mindestens 9 Jahren!

Natürlich kann man die Kreppel so groß machen wie man will. Ich fand es aber einfacher sehr kleine Kreppel zu frittieren, sodass sie außen eine schöne Farbe hatten und innen nicht mehr roh waren.

Füllen könnte man sie natürlich auch mit anderen Marmelden, Schokocreme oder Pudding, aber ich finde Pflaumenmus immernoch am besten!

 

Zutaten:

Teig wie bei den Donuts

Pflaumenmus zu Befüllen

Puderzucker

 

Zubereitung:

Teig wie bei den Donuts zubereiten und kleine Kreise ausstechen. Gehen lassen und schleißlich von beiden seiten frittieren. Abtropfen lassen und etwas abkühlen. Noch warm eine Seite in Puderzucker wälzen.

Dann mit einem Holzspieß seitlich in den Kreppel hineinpieksen und durch Drehen eine kleine Tasche im Innenraum formen. Mit einem Spritztülle das Pflaumenmus hinein spritzen.

Am besten frisch genießen.

Meine ersten veganen Donuts (Doughnuts)
Jun 9th, 2011 by veganitaet

Vielleicht ist es Zufall, oder mein Unterbewusstsein hat es irgendwo aufgeschnappt, aber letzte Woche war tatsächlich der National Doughnut Day in den USA. Mir waren aber hier die Doughnut-Frauen aus dem ersten Weltkrieg ziemlich egal, mein Hirn meldete einfach auf einmal ein großes Doughnut-Verlangen.

Eigentlich sind sie ganz einfach zu machen. Der Teig ist ein normaler Hefetig, dem ich recht viel Weizenstärke hinzugefügt habe. Zum Schluss werden sie natürlich frittiert und nicht gebacken, ziemlich pervers, aber ab und zu muss das sein!

Auf gleiche Weise lassen sich Mini-Kreppel (bzw. Berliner, Krapfen, Pfannkuchen…) zubereiten. Eigentlich wollte ich hier beides machen, aber die Kreppel in Normal-Größe wurden nicht so gut. Die Donuts wurden schön goldgelb außen und innen durch aber die normalgroßen Kreppel wurden erst dann innen durch, als sie außen schon zu braun waren. Vielleicht braucht man hier einfach eine andere Frittier-Temperatur. Aber man kann richtig gut aus den ausgestochenen inneren Kreisen der Donuts Mini-Kreppel machen.

 

Zutaten (für etwa 10-16 mittelkleine Donuts):

500g Mehl

40 g Weizen-Speisestärke (Weizenin)

1 P- Trockenhefe

1 P- Vanillezucker

8 EL Zucker

1 TL Salz

300ml lauwarme Sojamilch

60g Margarine

 

zum Glasieren und Dekorieren:

Kuvertüre, Puderzucker, Lebensmittelfarbe, Schokoraspel, Zuckerstreusel…

 

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen glatten Teig kneten. Wenn nötig mehr Mehl hinzu geben. Dann etwa eine stunde gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit einem Becher(etwa so groß wie dieser Ikea-Plastikbecher auf diesem Bild) Kreise austechen. Dann mit einem Schnapsglas oder einer runden Keksausstechform kleine Kreise in der Mitte ausstechen. Diese entweder verkneten und wiedre ausrollen oder zu Mini-Kreppeln weiter verarbeiten.

Auf ein Blech legen und etwa 30 Minuten gehen lassen.

Dann viel Öl in einem Topf oder der Fritteuse erhitzen und die Kreise portionsweise hineingeben (hier auf dem Foto meine Kreppel, die nicht gar wurden).

Die fertigen Donuts auf einem Kückenpapier abtropfen lassen.

Die Donuts abkühlen lassen und Dekorieren. Für farbigen Zuckerguss ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe mit Puderzucker mischen und ein klein wenig Wasser hinzu geben (man brauch nur ganz ganz wenig). Zu einer streichfähigen Paste verrühren und Donut damit einstreichen. Solange es noch feucht ist mit Streuseln bestreuen.


 

 

Hefe-Schweinsöhrchen mit Schoko-Füllung
Jun 5th, 2011 by veganitaet

Diese Schweinsöhrchen sollten eigentlich Herzchen werden, sind dann beim Backen dann aber noch so aufgegangen, dass es nicht ganz hingehauen hat. Naja, was soll’s. Geschmeckt haben sie jedenfalls sehr gut, ein bisschen wie Schoko-Brötchen vom Bäcker. Ich habe die Hälfte des Teiges zu einer Rolle geformt gelassen und eingefroren, so hat man immer eine Art Schoko-Hefe-Strudel da.

Zutaten:

600g Mehl (405)

80g Zucker

300ml Sojamilch

100g Margarine

1 P. Trockenhefe

2 Prisen Salz

 

Füllung:

400g Blockschokolade

6 El Margarine

 

Zubereitung:

Den Teig genauso zubereiten wie bei meinem Nusszopf.

Für die Füllung Schokolade mit Margarine schmelzen(in der Mikrowelle, bei sehr niedriger Temperatur im Topf oder im Wasserbad). Auf den ausgerollten Teig streichen.

 

Den Teig von beiden kürzeren Seiten aus bis zur Mitte hin rollen.

Auf einem Blech zu Herzchen oder Schweinsöhrchen formen oder die ganze Rolle so wie sie ist bei 150°C bis 200°C etwa 30 Minuten backen.

Fluffiger Nuss-Hefezopf
Mai 29th, 2011 by veganitaet

Das hier ist eigentlich wie das Waffelrezept ein ziemliches Standard-Rezept, aber da der Zopf so gut geworden ist und in meiner Familie dann doch so viele begeistert waren, dass man das vegan so hinbekommt, hier nun das Rezept. Der Hefeteig ist mein Lieblings-Hefeteig, den man auch für Zimtschnecken und andere süße Hefe-Leckereien benutzen kann.

Ich habe meinen Hefeteig von meiner Brotmaschine kneten lassen. So wird der Hefetig wirklich perfekt, da er sehr lange geknetet wird und zwischendurch immer geht. Das kann man aber natürlich auch mit den eigenen Händen erzeugen, ist dann eben etwas anstrengender. Aber ich muss wirklich sagen, dass eine Brotmaschine zur Herstellung von Hefeteigen unschlagbar ist! Ich hatte noch nie so gute Hefeteige wie mit so einem Gerät. Zum Brotbacken finde ich meines relativ ungeeignet, weil es einfach nicht heiß genug wird, aber zum Hefeteig kneten waren die 1€, die ich bei Ebay dafür gezahlt habe lohnenswert! 🙂

Zutaten (für zwei kleine oder einen großen Zopf):

Teig:

600g Mehl (405)

80g Zucker

300ml Sojamilch

100g Margarine

1 P. Trockenhefe

2 Prisen Salz

 

Füllung:

300g gemahlene Haselnüsse (bei Haselnuss-Allergie kann man sicher auch Mandeln nehmen)

150ml Sojamilch

120g Zucker

 

außerdem:

Sojamilch zum Bestreichen

Puderzucker

 

Zubereitung:

Wenn man den Teig von einer Brotmaschine kneten lässt, erst Sojamilch mit Margarine in der Mikrowelle oder im Topf schmelzen lassen. Nicht zu heiß werden lassen, sonst werden die Hefetierchen getötet! 🙂

In die Maschine geben unhd Zucker und Mehl darauf schütten. Hefe zuletzt dazu geben und von der Maschine im „Teig“-Programm etwa 1 Stunde kneten lassen.

Wenn man den Teig manuell knetet, so vorgehen:

Mehl und Salz in die Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und geschmolzene Margarine, Sojamilch, Zucker und Hefe hineingeben. etwas verühren und 10 Minuten stehen lassen. Dann zu einem glatten Teig verkneten und eine halbe Stunde ruhen lassen. Nochmals verkneten und wieder eine halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür einfach Haselnüsse, Sojamilch und Zucker verrühren. Das Aufkochen, wie es in anderen Rezepten gefordert wird, ist nicht nötig.

Den Teig ausrollen (ungefähr 30x40cm, ist aber nicht so wichtig). Die Füllung darauf streichen.

Dann den Teig gegebenenfalls einmal halbieren(wenn man zwei Zöpfe haben will). Von der längeren Seite her aufrollen und beide „Teigwürste“ jeweils mit einem scharfen Messer einmal längs durchschneiden:

Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen. Jeweils zwei zusammengehörige Stränge darauf platzieren und zu einem Zopf drehen. Ich kann leider nicht gut beschreiben, wei das geht. Im Prinzip muss man sie einfach nur verzwirbeln. Meistens sieht das dann im gebackenen Zustand auch wesentlich schöner aus als vorher, siehe hier:

Aber man sollte sie so drehen, dass teilweise die Seite mit der Füllung nach Außen hin sichtbar ist.

Dann nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Schließlich mit Sojamilch bepinseln und im Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten backen (nach 30 Minuten schauen, ob er nicht schon fertig ist).

Aus dem Backofen nehmen, etwas Puderzucker mit ein wenig Wasser verrühren und noch warm damit einstreichen, so entsteht nur eine dünne Schicht Zuckerguss.

Solch ein kleiner Nusszopf ist in einem Körbchen ein süßes Mitbringsel:

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