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Linsenbratlinge
Okt 4th, 2011 by veganitaet

Diese Bratlinge sind sehr simpel und günstig herzustellen. Zugegeben, die Bratlinge auf dem Foto sind nicht genau die, die in diesem Rezept beschrieben werden. Ich finde braune Linsen hierfür besser geeignet als rote oder gelbe Linsen. Die Zubereitungsfotos sind aber die „richtigen“.

Man kann in diesem Rezept entweder geraspelte Karotten verwenden, oder aber die Karottenreste, die aus dem Entsafter herauskommen, wenn man Karottensaft zu Hause macht und die Reste nicht wegschmeißen will.

 

Zutaten:

1 Tasse ungekochte Berglinsen (braune Linsen)

1/2 Tasse geraspelte Karotte

2 EL Kichererbsenmehl

6EL zarte Haferflocken

Paprikapulver, Muskat, Pfeffer, Kreuzkümmel

1/2-1 TL Salz

1 kleine gehackte Zwiebel

2 EL aufgefangenes Linsenkochwasser

 

Zubereitung (für etwa 10 Stück):

Zuerst die Linsen kochen. Dann abgießen und das Kochwasser auffangen. 2/3 der Linsen durch einen Fleischwolf drehen, pürieren oder in der Küchenmaschine verarbeiten. Dann mit allen restlichen Zutaten vermengen. Das Ganze sollte eine gut knetbare Masser ergeben, die sich vom Rand der Schüssel löst. Ist sie zu trocken, mehr Linsenwasser hinzugeben, ist sie zu feucht, mehr Kichererbsenmehl.

Nun in 10 Bratlinge formen und anbraten.

Afrikanisches Fladenbrot mit Bohnen in Erdnuss-Soße und mit Kokos
Okt 2nd, 2011 by veganitaet

Hier wollte ich mal was „afrikanisches“ kochen. Dass das sehr undifferenziert ist, ist mir schon klar. Ich habe hierfür viel im Internet zusammengesucht und meine eigene Variante daraus gemacht, umso weniger kann ich also genau sagen, wie „authentisch“ das Gericht ist oder woher genau es jeweils kommt. Ungefähr kann lässt sich aber sagen, dass es eher so aus dem Raum Zambia/Kenja/Tansania kommt. Falls sich hier irgendwer besser mit diesen Küchen auskennt, bin ich natürlich für Tipps immer offen.

Ich habe hier zum Einen ein weiches Fladenbrot zubereitet, nicht allerdings das gesäuerte Injeera, das manch einer vielleicht aus ethiopisch/eritreischen Restaurants kennt. Dieses hier ist relativ mild, ähnlich einem pikanten Pfannkuchen.

Als zusätzliche Kohlenhydratbeilage habe ich Polenta zubereitet. Diesen Maisbrei gibt es in verschiedenen Regionen Afrikas und wird dort verschieden benannt, z.B. Nshima, Pap, oder Ugali. Wie man dort auf den Bildern sehen kann, ist es dort im Gegensatz zu der Polenta, die man hier kaufen kann, weiß. Das liegt an einer anderen Maissorte, die in Südafrika eher üblich ist. Falls ihr also irgendwo weißen Maisgrieß auftreiben könnt, verwendet das.

Dazu gab’s Bohnen mit Kokosnuss und mit Erdnüssen.

Zutaten (für 4 Personen):

Nshima:

eine Tasse (etwa 200g) Polenta (oder besser weißes Maisgrieß)

Salz

Wasser

 

Fladenbrot/Pfannkuchen:

300ml Wasser

300 ml Sojamilch

250g Weizenmehl Typ 405

1 Prise Salz

2 TL Trockenhefe

2 TL Zucker

 

Bohnen mit Erdnüssen:

125g von 250g getrocknete Pinto-Bohnen (auch Wachtelbohne, einen Tag zuvor eingeweicht und vor dieser Zubereitung 45-60 Minuten gekocht, alternativ 1 Dose  Kidneybohnen)

1 Zwiebel

1große  Dose geschälte Tomaten (800g)

150g geschälte Erdnüsse (am besten frisch selbst geschält, alternativ gibts auch ungesalzene bereits geschälte Erdnüsse im Supermarkt)

Salz

 

Bohnen mit Kokos:

125g von 250g Bohnen

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

1 rote Chilli

1TL gemahlener Kreuzkümmel

1TL Kurkuma

1 TL gemahlener Koriander

75g  Kokosraspel

 

Zubereitung:

Polenta in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Salzen und kochen bis der Grieß weich ist. Immer wieder etwas Wasser hinzugeben, damit es nicht anbrennt. Die Polenta sollte eine feste Konsistenz haben, sodass man mit den Händen essen kann.

Für die „Pfannkuchen“ alle Zutaten mit einem Schneebesen vermischen und etwa eine halbe Stunde stehen lassen.

Für die Bohnen mit Erdnüssen, Zwiebel hacken und Erdnüsse grob hacken oder kurz in der Küchenmaschine zerkleinern. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin anbraten. Alle restlichen Zutaten hinzufügen. Mit einem Kartoffelstampfer die Tomaten und Bohnen grob zerstampfen. Alles etwa 20 Minuten kochen und am Ende noch einmal grob zerstampfen.

Für die Bohnen mit Kokosnuss Zwiebel, Knoblauch und Chilli hacken. Öl erhitzen und alles darin anbraten. Gewürze und Kokosraspel hinzufügen und anrösten. Bohnen und 250ml Wasser hinzufügen. Etwa 20 Minuten kochen.

Nun die „Pfannkuchen“ backen. Hierfür eine Pfanne nur leicht einölen. Jeweils eine Schöpfkelle in die Pfanne geben und glatt streichen (optimal hierfür ist ein Teigverteiler für Crepes).

Alles zusammen anrichten und am besten mit den Händen genießen!

 

 

 

 

 

Selbstgemachte Tortillas mit Sojahack-Salsa, Guacamole und Frijoles Refritos
Sep 24th, 2011 by veganitaet

Bei diesem Rezept wollte ich endlich mal meine neu erworbene Tortillapresse ausprobieren. Solche gusseisernen Pressen verwendet man für die Herstellung von Tortillas, man kann sie aber sich auch für andere Fladenbrote verwenden. Alternativ kann man den Teig natürlich auch ausrollen, aber mit der Presse geht’s schon ein bisschen schneller. Die Teile kann man in mexikanischen Onlineshops oder Ebay kaufen oder man sucht nach einer Bauanleitung.

Ich habe zu den Tortillas Guacamole, eine tomatige Salsa mit Sojahack und frijoles refritos (gebratene, zerstampfte Bohnen) zubereitet. Zusätzlich kann man Mais, Salatblätter, Avocado-, Paprika- und Gurkenscheiben reichen.

 

Zutaten(für 4 Personen):

Weizen-Mais-Tortillas:

1 Tasse weißes Maismehl (ich hab meins aus dem Asialaden, es gibt auch spezielles Tortilla-Maismehl in mexikanischn Onlineshops, oder man nimmt normales gelbes Maismehl)

1 Tasse Weizenmehl Typ 405

1 TL Salz

etwas mehr als 1 Tasse warmes Wasser

 

Tomatensalsa mit Sojahack:

1 Tasse Sojagranulat

1 große Dose geschälte Tomaten (Füllmenge 800g)

3 EL Salsa Chipotle (optional, Soße aus geräucherten Chillies aus einem mexikanischen Onlineshop)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

Pfeffer, Salz

 

Guacamole:

1 Avocado

1/2 Zwiebel

1 Tomate

2 Knoblauchzehen

Salz

Chilliflocken

 

Frijoles Refritos (gebratene zerstampfte Bohnen):

1 Tasse ungekochte Bohnen (Pinto-, Adzuki- oder Kidneybohnen oder 2 Dosen Kidneybohnen), Kochwasser auffangen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

 

Zubereitung:

Zuerst den Teig für die Tortillas zubereiten. Er sollte glatt und relativ fest sein. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Bohnen einen Tag zuvor einweichen und gar kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Bohnen hinzufügen und weiterbraten. 1 Tasse Bohnenkochwasser hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer die Bohnen zerstampfen und weiter kochen lassen. Immer wieder etwas Kochwasser hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Das Sojagranulat in Gemüsebrühe, etwas Zucker und falls vorhanden etwas Liquid Smoke oder Räuchersalz kochen. Wasser abgießeßen, mit einem Tuch die Flüssigkeit herausdrücken und in Öl anbraten.  In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Sojagranulat und Gewürze hinzu geben und etwa 10 Minuten kochen lassen.

Für die Guacamole die Tomate entkernen und würfeln. Knoblauch pressen und Zwiebeln fein hacken. Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten vermischen.

Tortilla-Teig in 12 Kugeln teilen. Tortillapresse mit Folie ausstatten und zu flachen Fladen pressen (oder dünn ausrollen).

Eine Pfanne aufheizen (ohne Öl!) und Tortillas von beiden Seiten backen. In einem zugedeckten Korb lagern, damit die Tortillas warm bleiben.

Mit allen Zutaten anrichten. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Salsa die Tortillas aufweicht, am besten ein Salatblatt unterlegen.

Bulgursalat einmal anders: mit frischen Aprikosen und Kidneybohnen
Sep 20th, 2011 by veganitaet

So, ich muss mich mal langsam wieder aufraffen und regelmäßiger bloggen. Wenn man’s einmal nicht mehr so regelmäßig macht, fällt’s mir irgendwie schwer mal wieder was Neues hochzustellen, obwohl ich die ganze Zeit eifrig koche, backe und fotographiere.

Hier nun also ein nun schon leicht gealtertes sommerliches Rezept. Vielleicht findet jemand ja noch ein paar Aprikosen, oder hebt sich die Idee eben für nächstes Jahr auf!

Zutaten (für 4 Personen):

250g Bulgur

heißes Wasser

1/4 Gurke

1 Dose Kidneybohnen

etwa 10 Aprikosen

etwa 15 Cocktailtomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Rucola, Feldsalat oder junger Spinat zum Anrichten (optional)

2 EL Olivenöl

Saft aus einer Zitrone

1 TL Zucker

1/2 TL Salz

Pfeffer

Paprikapulver

Kreuzkümmel

Chillipulver

 

Zubereitung:

Bulgur in eine schüssel geben. Wasser aufkochen lassen und soviel Wasser über den Bulgur gießen, dass der gesamte Bulgur überdeckt ist und noch ein bisschen mehr darüber steht. Abdecken und etwa 15 Minuten stehen lassen. Danach testen, ob der Bulgur gar ist. Falls nicht, noch mehr kochendes Wasser dazu geben und quellen lassen.

Zwiebel und Gurken würfeln, Knoblauch pressen oder fein hacken. Cocktailtomaten und Aprikosen vierteln und Aprikosenviertel quer nochmal zerteilen. Bohnen abtropfen lassen.

Alle Zutaten zum Bulgur geben und vermischen. Gegebenenfalls mit mehr Gewürzen abschmecken. Auf Rucola oder anderem grüne,m Blattgemüse anrichten.

 


Herbstlicher Eintopf mit Bohnen, Kürbis und Klößchen
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Hier ein Rezept für einen sehr leckeren und vor allem sättigenden Eintopf, der sich gut dafür eignet eine größere Meute satt zu kriegen. Die Knödel werden aus ganz einfachen Zutaten hergestellt, die man immer im Haus hat. Außerdem werden sie direkt im Eintopf gegart, somit ist es also ein wahrer Eintopf. Das Gemüse kann man je nachdem, was gerade da ist variieren.

Sorry für das miserable Foto, schmeckt aber wirklich sehr gut!

Zutaten( für 6 bis 8 Personen):

Eintopf:

ein halber Kokkaido-Kürbis

2 Zucchini

5 Karotten

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 Dosen Kideneybohnen

2 Dosen Mais

2 Packungen passierte Tomaten

1TL gemahlener Pfeffer

2 EL Gemüsebrühepulver

2 EL Zucker

Muskat, Paprika, Piment, Cayenne-Pfeffer, Curry

Klößchen:

250g Mehl

1/2 TL Salz

1 Packung Backpulver

2 TL Paprika

2 TL Majoran

2 EL Margarine

200ml Wasser

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken, Zwiebeln, Zucchini, Karotten und Kürbis würfeln. Bohnen und Mais abtropfen lassen. Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Restöiches Gemse hinzugeben und etwas anbraten. Mais und Bohnen hinzugeben. Schließlich passierte Tomaten dazugießen und mit soviel Wasser aufgießen, dass ein Eintopf entsteht. Es sollte nicht zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, da die Klößchen auch noch darin kochen müssen. Mit den angegebenen Gewürzen würzen.

Alle Zutaten für die Klößchen vermischen. Mit nassen Händen Klößchen formen und in die kochende Flüssigkeit geben. Etwa 15 Minuten kochen lassen und zum Schluss den Eintopf nochmal abschmecken.




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Hirse-Kidneybohnen-Bällchen mit Kürbispüree
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Nicht nur aus Kichererbesen kann man leckere Bällchen machen, sondern auch aus anderen Hülsenfrüchten wie Kidneybohnen. Diese hier bestehen zudem noch aus Hirse und wurden im Bacckofen gebacken, statt frittiert. Dadurch werden sie etwas trockener, sind aber natürlich etwas gesünder. Wenn man sie aber lieber etwas knuspriger haben mag, kann man sie auch nach diesem Rezept zubereiten und frittieren.

Zutaten(für etwa 4 Personen):

2 Dosen Kidneybohnen

150 g Hirse

etwa eine Tasse Mehl

ein halbes Bund glatte Petersilie

2 Knoblauchzehen

1/2 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

1/2 TL Paprika

1/2 TL Kreuzkümmel

für das Kürbispüree:

ein halber Hokkaido-Kürbis

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Pfeffer

1/2 TL Muskat

Zubereitung:

Hirse nach Packungsanleitung kochen und etwas abkühlen lassen. Zusammen mit den abgetropften Bohnen, Petersilie, Gewürzen und Knoblauch in eine Küchenmaschine geben und zu einem Teig verarbeiten. In eine Schüssel geben und mehl hineinkneten. In beliebig große Bällchen formen und frittieren oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei 200°C etwa 25 Minuten backen bis sie außen etwas angebräunt und kross sind.

Das Kürbispüree wie hier zubereiten.

Mit etwas Blattsalat und Sojajoghurt-Soße anrichten.

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