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Südindisches Tomaten-Erdnuss-Chutney
Aug 15th, 2011 by veganitaet

Hier kommt ein Rezept für ein äußerst leckeres Chutney, das auch lecker zu Reis, als Brotaufstrich oder gar pur schmeckt! 🙂 Besonders aromatisch werden Gerichte mit Erdnüssen wenn man die Erdnüsse selber schält und röstet. Ich hatte hierfür aber nicht so viel Zeit und habe es  mit einem Tütchen fertig gesalzenen Erdnüssen probiert, hat wunderbar geklappt! Leider weiß ich die Gramm-Angaben nicht mehr, werde ich aber bald mal heraus finden. Ich habe hier eine Tüte  „ja!“ gesalzene Erdnüsse verwendet.

Zutaten:

1 TL Öl

1 TL schwarze Senfsamen

1TL Kreuzkümmelsamen

3-4 gewürfelte Tomaten

5 Knoblauchzehen

2 EL (getrocknete) Curry-Blätter

2 getrocknete rote Chillies

1 Prise Asafoteida (Hing)

1 Beutel gesalzene Erdnüsse

 

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne erhitzen und Senfsamen hineingeben. Wenn sie zu knistern anfangen, Kreuzkümmel hinzufügen. Dann alle restlichen Zutaten bis auf die Erdnüsse heine geben und etwas köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.

Erdnüsse in eine Küchenmaschine geben und kurz mixen. Es sollte pulverig mit kleinen Stückchen sein. Mit den restlichen Zutaten vermischen. Es sollte durch die Nüsse salzig genug sein, gegebenenfalls nachwürzen.

 

Rava Uppuma, eine leckere südindische Grieß-Speise
Aug 15th, 2011 by veganitaet

So jetzt gibt’s nach längerer Pause endlich mal wieder was Neues. Diesmal ein indisches Gericht, das vor Allem in Südindien zum Frühstück gegessen wird. Es schmeckt natürlich auch sehr lecker als leichtes Mittagessen oder sogar kalt, wenn man unterwegs ist. Das Uppuma (oder auch Upma) kann man pur Essen oder aber mit Pickles oder Chutney. Das Erdnuss-Chutney, was ich hierfür zubereitet habe, poste ich im nächsten Artikel. Falls man Cashewkerne da hat, kann man diese auch noch direkt am Anfang dazu geben.

 

Zutaten (für etwa 4-6 Personen):

2 Tassen Grieß (ich habe es schon sowohl mit Weichweizen- als auch Hartweizengrieß versucht)

3 EL Öl

(optional: eine handvoll Cashewkerne)

1 TL schwarze Senfsamen

2 TL Urid Dhall (weiße kleine Linsen aus dem Asia-Laden, kann zur Not auch weggelassen werden)

2 rote Chillies (ich habe hier getrocknete verwendet, frische sind aber noch besser)

1 Prise Asafoteida (oder auch Hing genannt, Gewürz aus dem Asia-Laden)

1 etwa 3-4 cm großes Stück Ingwer

4 EL getrocknete (oder noch besser frische) Curry-Blätter

1 gewürfelte Zwiebel

3 Tassen heißes Wasser

1 TL Zucker

2 TL Zitronensaft

2 gewürfelte Tomaten

Salz

 

Zubereitung:

Grieß in einer trockenen Pfanne oder Wok rösten. Die Platte nicht zu heiß schalten! Der Grieß soll zu duften beginnen, aber nicht braun werden. aus der Pfanne nehmen und Öl erhitzen. Senfsamen und Urid Dhall hinein geben. Die Senfsamen sollen knistern und der Urid Dhall bräunlich werden. Dann Chillies, Ingwer und Curry Blätter hinzu geben.

Dann Zwiebel hinzugeben und glasig werden lassen.

Heißes Wasser, Salz, Zucker, Zitronensaft und Tomaten in die Pfanne/Wok geben und kochen lassen. Dann Grieß hienein schütten und güt rühren, dass der Grieß nicht anbrennt. Herdplatte ausschalten. Das Wasser sollte vollkommen aufgesogen und der Grieß gar sein. Falls dies nicht der Fall sein sollte, etwas mehr Wasser oder Grieß verwenden.

Wenn das Uppuma relativ fest ist kann man auch Bällchen formen und es als „Fingerfood“ servieren, aber auch so lässt sich das Uppuma sehr gut mit den Fingern essen.

Aloo Gobhi mit Paprika und Kürbis-grüne Bohnen-Curry
Nov 22nd, 2010 by veganitaet

Hier kommt wieder mal ein indisches Gericht: Kürbis-Bohnencurry und das bekannte Aloo Gobhi, etwas aufgepeppt mit roter Paprika. Dazu gab es Reis und Rassam, die braune Brühe im Vordergrund. Das ist eine indische Suppe, die eine Brühe aus Tamarindensaft, speziellen Gewürzen und Chilli ist. In Südindien wird sie zu jedem Essen gereicht und oft aus einem Becher getrunken. Ich werde in Zukunft mal versuchen sie selsbt herzustellen, hier habe ich allerdings eine Gewürzmischung verwendet, die ich selbst importiert habe. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die auch hier bekommt, aber falls ihr Interesse habt, guckt al im indischen Lebensmittelgeschäft nach „Rassam Mix“.

Für etwa 4 Personen:

Zutaten für Aloo Gobhi mit Paprika:


ein halber Kopf Blumenkohl

2 rote Paprika

3 mitelgroße Kartoffeln

1 TL gemahlener Ingwer

3 TL gemahlener Koriander

1/2 TL Cayenne-Pfeffer

1/2 TL Kurkuma

3 EL Wasser

1/4 TL Asafoteida

1 getrocknete rote Chilli

4 Lorbeerblätter

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Salz

Zitronensaft

Zubereitung:

Blumenkohl in Röschen teilen. Kartoffeln achteln (ich habe meine nicht geschält, weil ich die Schale ganz gerne mitesse) und Paprika in dünne Streifen schneiden.

Koriander, Cayenne-Pfeffer, Ingwer und Kurkuma mit dem Wasser in einer kleinen Tasse vermischen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und Asafoteida, zerbröckelte Lorbeerblätter, getrocknete Chilli und Kreuzkümmelsamen anbraten.

Gewürzpaste dazu geben und weiter braten. Dann Kartoffeln, Blumenkohl und etwa 150 ml Wassser und Salz hinzufügen.

Bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen. Dann die Paprika hinzugeben und weitere 5 bis 10 Minuten kochen. Bei Bedarf mehr Wasser hinzugeben. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Kürbis-Bohnen-Curry

Zutaten:

ein halber Hokkaiso-Kürbis

250g grüne Bohnen (wenn frisch, dann Stiele entfernen)

1 Zwiebel

10 Schalotten

4 Knoblauchzehen

2 getrocknete rote Chillis

2 Dosen geschälte Tomaten

1 EL Zucker

1 TL Salz

2 EL indische Curry.Gewürzmischung

Zubereitung:


Bohnen dritteln oder halbieren. Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden(schälen nicht nötig). Schalotten schälen, Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken, Chilli ebenfalls klein schneiden.

Öl in einem Wok oder einem großen Topf erhitzen. Schalotten, Knoblauch und Zwiebeln und Chillis darin andünsten. Dann Bohnen und Kürbis hieneingeben und kurz weiterbraten. Dann Dosen-Tomaten, etwa 150 ml Wasser und Gewürze dazu geben und bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten kochen.


Indische frittierte Kohlbällchen in Curry mit rohem Blumenkohl-Pickles und Gewürz-Reis
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Dieses Gericht werde ich mit Sicherheit nochmal zubereiten. Wirklich einer der leckersten indischen Gerichte, die ich je gekocht habe! Mein Dank geht hier an die Inspiration durch die tolle indische Rezepte-Seite von Manjula’s Kitchen.

Die Kohlbällchen sind wirklich göttlich und werden auch Leuten schmecken, die Kohl vielleicht sonst nicht allzu lecker finden. Dadurch, dass der Kohl geraspelt, frittiert und dann nochmal gekocht wird, verschmilzt er förmlich mit dem Kichererbsenmehl zu einem „Knödel“, der in einer Tomaten-Curry-Soße schwimmt.

Die Blumenkohl-Pickles will ich auch jedem ans Herz legen, der weich gekochten Blumenkohl (am besten noch mit Sahnesoße, uäää), nicht so gerne isst. Teilt man den Blumenkohl in viele kleine Rösschen und legt ihn etwas in Limettensaft und Gewürzen ein, ist er sehr gut verdaulich und schmeckt köstlich! Auch eine gute Idee für Rohköstler, die mal was Indisches essen wollen.

Dazu noch etwas Reis, am besten mit ganzen Gewürzen und Curryblättern angebraten…ein Gedicht!

Zutaten(für 4 Personen):

Kohlbällchen:

ein halber Kopf Weißkohl, in der Küchenmaschine fein geraspelt

3/4 bis 1 Tasse Kichererbsenmehl (gibt es in Asia-Läden als Gram Flour oder Besan zu kaufen)

1/2 TL Kreuzkümmelsamen (ganze Samen, gibt’s auch im Asia-Laden)

ein etwa 3cm breites stück Ingwer, fein gehackt

eine gehackte grüne Chilli-Schote

1 TL Salz

Öl zum Frittieren

Curry:

1 Dose gehackte Tomaten

ein etwa 3cm breites Stück Ingwer, fein gehackt

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 grüne Chilli-Schote, fein gehackt

1 TL Kreuzkümmelsamen

1EL Kichererbsenmehl

1 EL gemahlener Koriander

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Salz

2 TL Zucker

1/2 TL Chilli-Pulver

3 EL Soja-Joghurt (alternativ Kokosmilch)

Blumenkohl-Pickles:

ein kleiner Blumenkohl

2 grüne Chilli-Schoten, in Scheiben geschnitten

1 1/2 TL schwarze Senfsamen (Asia-Laden)

1 TL gemahlene Fenchelsamen (Asia-Laden, Fennel Seeds)

1 1/2 TL Salz

1/2 TL Kurkuma

1/4 TL Asafoteida (oder Hing, indisches Gewürz)

Saft und Schale aus einer Bio-Limette

einige Blätter gehackter frischer Koriander

3 EL Olivenöl

Gewürzreis:

250g Basmati-Reis, gekocht und abgekühlt

1 Zwiebel, in Ringe geschnitten

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 getrocknete rote Chilli-Schote

1 Zimtstange

1 Lorbeer-Blatt

1TL Panch Puren (Mischung aus fünf ganzen Gewürzsamen)

2 El getrocknete Curry-Blätter

Öl

Zubereitung:

Den geschredderten Kohl mit den Gewürzen mischen.

Soviel Kichererbsenmehl dazu geben, bis sich die Masse in Bällchen formen lässt. Gegebenenfalls etwas mehr Mehl hinzufügen.

Fett in einem Wok oder Fritteuse erhitzen und die Bällchen hinein geben. Von allen Seiten goldbraun frittieren.

Nun könte man die Bällchen bereits essen. Ich dachte sogar, dass sie fast zu schdae dafür sind, sie nun noch noch in Curysauce zu kochen, da sie dadurch ihre Knusprigkeit verlieren. Dadurch, dass sie gekocht werden, erhalten sie aber eine ganz neuartige Textur und schmecken nochmal viel besser, als die frittierten Bällchen.

Nun das Curry zubereiten. Dafür Tomaten, Ingwer, Chilli und Knoblauch im Mixer pürieren.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Senf- und Fenchelsamen und Asafoteida hinzufügen. Aromatisch anbraten. Den Topf kurz vom Herd nehmen und das Kichererbsenmehl hinzugeben und ebenfalls anbraten. Schnell umrühren und nicht zu heiß werden lassen, da das Mehl schnell schwarz wird (kann ich aus eigener Erfahrung sagen…). Das Kichererbsenmehl aromatisiert das Curry und dickt es zugleich an. Nun das Tomatenpüree und die Gewürze hinzu geben und weiter kochen. Ab und an umrühren.

Schließlich den Joghurt hinzugeben und etwa eine Minute weiter kochen. Schließlich noch etwa 300ml Wasser hinzufügen.

Nun die Bällchen in das Curry geben und etwa 8 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen lassen.

Für die Pickles den Blumenkohl in feine Röschen teilen und auf einem Küchentuch gut abtrocknen.

Limettensaft herauspressen und die Schale vierteln, mit den Blumenkohlröschen in eine Schale geben. Alle anderen Zutaten zu einer Soße verrühren und mit dem Blumenkohl vermischen. Nun nur noch gut durchziehen lassen (am besten ungefähr eine Stunde).

Für den Reis Öl in einer Pfanne erhitzen und alle Gewürze hinein geben. Etwas anbraten und schließlich Reis dazu geben. Nach Geschmack salzen.

Alles zusammen anrichten und mit frischem Koriander garnieren.



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Vollkorn-Fladen mit scharf-würzigem Grünkohl
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich das Hefeteig-Rezept von hier weiter verarbeitet. Den Grünkohl habe ich indisch gewürzt, was vielleicht etwas ungewöhnlich ist, aber sehr lecker geschmeckt hat. Die Fladen sind ein bisschen im Stil von Naan, aber durch das Vollkornmehl nicht allzu authentisch.

Zutaten (für 4 Personen):

Vollkorn-Fladen:

400g Weizenvollkornmehl (plus zusätzliches falls der Teig zu sehr klebt)

1 TL Trockenhefe (oder ein Beutel)

1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl

250ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

Grünkohl:

eine Packung TK-Grünkohl (gibt’s z.B. im Bioladen)

eine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 TL Panch Puren (indische Gewürzmischung aus ganzen Gewürzkörnern)

2EL ÖL

2 EL indische Currypaste (sehr lecker sind die von Pataks, jede andere Marke geht aber auch, am besten  Paste nach eigenem Geschmck kaufen; ich habe eine mit Tomate-Tamarinden-Geschmack verwendet, die dem Gericht eine säuerliche Note verleiht, es gibt aber auch besonders milde für Leute, die es nicht so scharf mögen)

2 ǵetrocknete rote Chillis

1/2 TL Salz

200ml Wasser

Zubereitung:

Teig durchkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Etwa 30 Minuten ruhen lassen. Dann in etwa 10 Teile teilen, zu Kugeln rollen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu möglichst dünnen Fladen rollen. Dafür kann man den Teig auch gute mit den Händen lang ziehen. Etwas ruhen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch hacken. In einer Pfanne das Öl mit der Currypaste erhitzen. Panch Puren,Chillis,  Knoblauch und Zwiebel hinzugeben und gut anbraten. Dann den Grünkohl hinzugeben und rühren bis er aufgetaut ist. Noch etwas weiter anbraten und schließlich das Wasser hinzufügen. Etwa 15 Minuten kochen. Wenn das Wasser zu schnell verdampft, noch etwas mehr hinzugeben.

In einer beschichteten Pfanne nur ganz wenig Öl erhitzen(am besten mit einem Pinsel nur ganz dünn einpinseln). Jeden Fladen von beiden Seiten backen. Es sollten schöne dunkle Bläschen entstehen.

Sofort mit dem Grünkohl servieren.


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Indische Massala-Auberginen und scharfes Kichererbsen-Curry
Jun 17th, 2010 by veganitaet

Hier ein Rezept für zwei sehr leckere indische „Beilagen“, Currys, oder wie auch immer man es nennen mag. Die Auberginen werden richtig schön braun geschmort, werden in ganzen Gewürzen und, für meine Verhältnisse, mit relativ viel Öl zubereitet. Es lohnt sich  aber wirklich die Auberginen ordentlich dunkel anzubraten, dadurch erhalten sie ein ganz anderes Aroma, als wenn man einfach ein Curry aus gekochten Auberginen herstellen würde.

Das Kichererbsen-Curry habe ich aus ganzen und grob zermatschten Kichererbsen hergestellt, sodass eine superleckere sämige Paste entsteht.

Zutaten:

für die Massala Auberginen:

1 Aubergine

1/2 Zwiebel

Pflanzenöl

2TL Panch Puren (indische Gewürzmischung aus ganzen Gewürzkörnern wie Kreuzkümmel, schwarze Senfsamen und Co)

1/2TLSalz

1/2 TL Zucker

50ml Wasser

für die Kichererbsen:

eine große Dose Kichererbsen

1/2 Zwiebel

2 mittelgroße Tomaten

2 Knoblauchzehen

1 Stückchen Ingwer

1TL indisches Currypulver

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kardamom

1TL Amchur (kann man auch weglassen, säuerliches Mangopulver aus dem Asialaden, alternativ geht auch ein Spritzer Zitrone oder Tamarindensaft)

1/2 TL Asafoteida (oder auch Hing, Gewürz aus dem Asialaden, lohnt sich sehr für indische Gerichte zu benutzen, hat einen ganz eigenen Geschmack und dient auch der besseren Verdauung von Hülsenfrüchten)

2 getrocknete rote Chillis (frische gehen natürlich auch oder Chillipulver)

etwa 150ml Wasser

Zubereitung:

Für die Auberginen, Auberginen in etwa mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel in Ringe schneiden. Die Auberginen-Stücke in relativ viel Öl schön braun braten:

Aus der Pfanne nehmen und erst einmal beiseite stellen. Dann wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel mit den Gewürzen gut braun braten. Auberginen und das Wasser hinzufügen und etwa 5 Minuten garen. Fertig!

Für unser zweites Gericht die Zwiebeln und Tomaten würfeln und Ingwer und Knoblauch fein hacken. Die Hälfte der Kichererbsen auf einem flachen Teller mit einem Kartoffel-Stampfer oder einer Gabel grob zermatschen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer anbraten. Tomaten, Kichererbsen, Wasser und Gewürze hinzufügen und alles etwa 15 Minuten kochen, bis alles schön eingedickt ist. Gar ist alles natürlich schon nach 5 Minuten, aber das ist mal ein Gericht, das etwas matschiger sehr gut schmeckt und ganz besonders am nächsten Tag, weil bis dahin die Gewürze ihren Geschmack so richtig verteilt haben!


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Pakora mit Bittergurke oder auch Bittermelone, Bitterkürbis, Bitter gourd…
Mai 15th, 2010 by veganitaet

Heute will ich euch mal ein Gemüse vorstellen, das wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen: die Bittermelone (-kürbis, -gurke…). Ich bin immer ganz wild darauf, neue Gemüsearten kennen zu lernen, weil ich meine Ernährung möglichst abwechslungsreich gestalten will.

Dieses Gemüse ist außerdem anders als alles andere, was ihr sonst so gegessen habt! 🙂 Es schmeckt wirklich sehr bitter, aber trotzdem sehr lecker. Ich war früher auch sehr skeptisch, inzwischen zähle ich es aber zu meinem Lieblingsgemüse und all meinen Freunden, denen ich die hier zubereiteten Bittermelonen angeboten habe, hat es auch geschmeckt, also einfach mal probieren!

Bittermelone sollte es in jedem Asia-Laden und insbesondere in indischen Lebensmittelläden geben, da das Gemüse vor allem in Südindien köstlich zubereitet wird. Es gibt aber auch japanische Rezepte hierfür. Zudem kann man die Melone füllen, frittieren, kochen oder sogar roh essen.

Neben dem leckeren Geschmack ist die Bittermelone sehr gesund, insbesondere für den Blutzuckerspiegel und den Magen, was ich auch glaube, obwohl es hier anhand von Tierversuchen bewiesen wird. 🙁

Ich werde zusehen, dass ich auch noch in Zukunft ein anderes Rezept ausprobiere, da diese frittierte Zubereitung auch nicht die allergesündeste ist. Gerade wirkt es wahrscheinlich auch so, als ob ich ständig alles frittieren würde, das liegt aber nur daran, dass gerade noch Frittierfett im Wok war. 🙂

Zutaten:

1 Bittermelone (ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt, also alles mal durchprobieren, wenn ihr im Asia-Laden nachfragt)

etwa 1 Tasse Kichererbsenmehl (Gram Flour)

3 TL Salz

1 TL Chillipulver

1/2 Tasse Wasser

Fett zum Frittieren

Zubereitung:

Zunächst muss die Bittermelone entkernt werden. Dafür das Teil am besten halbieren und mit einem Messer die Kerne auskratzen, das geht ziemlich einfach.
Dann das Gemüse in dünne Scheiben schneiden. Neugierige können nun auch mal ein Scheibchen probieren, ist roh ohne weitere Zutaten wirklich sehr bitter, nicht abschrecken lassen!
Dann alles in eine Schüssel füllen und alles restlichen Zutaten, wie immer ohne Frittierfett, hinzugeben. Das Ganze sollte dann etwa so aussehen:

Falls nicht noch mehr Wasser oder Kichererbsenmehl hinzugeben.

Nun das Fett erhitzen und die Bittermelonenscheibchen schön kross frittieren. Es macht nichts, wenn ein paar zusammenkleben, das haben sie in indischen Restaurants in Asien auch, ist also authentisch.^^

Kann so als Beilage mit Sojajoghurt-Raita oder zu Reis mit verschiedenen Currys gegessen werden. Am besten man bereitet dann etwas eher saures, etwas süßliches und eben Bittermelone zu, dann hat man verschieden Geschmackserlebnisse und das schmeckt dann wirklich göttlich! In Zukunft werden hierfür noch viele indische Rezepte folgen.
Heute will ich euch mal ein Gemüse vorstellen, das wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen: die Bittermelone (-kürbis, -gurke…). Ich bin immer ganz wild darauf, neue Gemüsearten kennen zu lernen, weil ich meine Ernährung möglichst abwechslungsreich gestalten will.Heute will ich euch mal ein Gemüse vorstellen, das wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen: die Bittermelone (-kürbis, -gurke…). Ich bin immer ganz wild darauf, neue Gemüsearten kennen zu lernen, weil ich meine Ernährung möglichst abwechslungsreich gestalten will.

Murukku- indischer pikanter Knabberkram
Mai 13th, 2010 by veganitaet

Murukku gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Würzungen. Hier stelle ich euch Murukku aus Urid und Channa Dal (Uridlinsen und gespaltene Kichererbsen, beide im Asia-Laden erhältlich) und Reismehl vor. Wenn man sie ganz authentisch zubereiten will, braucht man einen sehr guten Spritzbeutel und eine Menge Kraft, da der Murukku-Teig ziemlich hart ist. Da mein Spritzgerät dem Teig nicht Stand halten konnte, habe ich sie zu lustigen dicken Würmern mit der Hand geformt.

Zutaten:

1 Tasse Reismehl

1/4 Tasse Uridlinsen

2 EL Kichererbsenmehl oder Channa Dal(gelbe Linsen aus dem Asialaden)

2 EL Margarine

1/4 TL Asafoteida (indisches Gewürz, auch Hing oder Asant genannt, etwas streng schmeckend, ist hier aber essenziell und dient auch zur besseren Verdauung von Hülsenfrüchten)

1 TL Sesam(kann auch weggelassen werden)

1 TL ganze Kreuzkümmelsamen

2 TL Chillipulver(je nachdem, wie scharf man es mag…)

1/2 EL Salz

kaltes Wasser

Fett zum Frittieren

Zubereitung:

Beginnen wir mit dem aufwendigsten Arbeitsschritt. Eigentlich geht das Zubereiten von Murukku ganz fix, allerdings braucht man hierfür gemahlene Urid und Channa Dal. Da es hierzulande Uridlinsen nicht fertig gemahlen gibt, müssen wir das Ganze selber mahlen. Für einen herkömmlichen Mixer oder eine Küchenmaschine sind die Linsen zu hart. Daher habe ich sie mit einer Kaffemühle gemahlen und ein gutes Resultat erzielt. Möglich wäre auch, sich nach den Linsen in einem größeren Biomarkt umzusehen und sich diese mahlen zu lassen, da einige Läden diesen Service anbieten.

Vor dem Mahlen müssen die Linsen aber noch kurz in einer trockenen Pfanne geröstet werden, um sie aromatischer zu machen. Hier muss man sehr vorsichtig sein, dass die Linsen nicht schwarz werden! Sie sollen lediglich etwas ihre Farbe verändern und stärker riechen. Will man öfter Murukku machen, kann man gleich mehr Mehl mahlen.

Wenn man fertig gemahlen hat, alle Zutaten(außer das Frittierfett, haha) in eine Schüssel geben und soviel Wasser zugeben bis ein fester glatter Teig entsteht.

Nun kann man die Murukkus formen oder zu Spiralen spritzen. Das Frittierfett in einem großen Topf oder in der Fritteuse stark erhitzen und die fertig geformten Murukkus solange frittieren bis sie schön braun und knusprig sind.

Auf einem Küchentuch abtropfen lassen und luftdicht verpacken. So hält sich Murukku eine ganze Weile und macht sich auch gut als Geschenk!

Reisnudeln mit Yam und Kokosmilch- eine indische Fusion
Mai 3rd, 2010 by veganitaet

Eigentlich sollte das Ganze nur ein schnelles Mittagessen werden, es hat dann aber doch so überraschend gut geschmeckt, dass ich es reinposten wollte.

Inspiriert ist das Gericht von einem indischen Gericht, das ich in Malaysia gegessen habe, durch das Gemüse und auch sonst irgendwie schmeckt es aber eher wie eine Mischung aus thailändischem und indischen Essen. Bei diesem Gericht sind die indischen Gewürze sehr wichtig und es macht nicht nur optisch einen Unterschied hier ganze Gewürze statt Pulver zu verwenden!

Zutaten für etwa 4 Personen:

eine Packung dünne Reisnudeln

eine Dose Kokosmilch

2 Karotten

1 Yamswurzel (Süßkartoffel oder normale Kartoffel ginge auch)

eine Packung „Tofu-Schnitte“ aus dem Asialaden(siehe Foto, gibt es bei den Kühlsachen, ansonsten geht auch Seitan oder Tofu, die „Tofu-Schnitte“ passt aber hier besonders gut, schmeckt leicht süßlich und ist zarter als Seitan)

2 Pak Choi oder anderes grünes asiatisches Blattgemüse

1 große rote Chillischote

1 Stück Ingwer(je nach Geschmack)

2 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

getrocknete Curryblätter (Curryleafs, sollte es in jedem Asialaden geben)

1 Tl Panch Puren (indische Gewürzmischung aus ganzen Gewürzkörnern)

Currypulver (lieber das aus dem Asialaden, das deutsche Currypulver schmeckt meiner Meinung nach eher zu Currywurst o.ä. aber nicht in asiatischen Gerichten)

Salz

Zubereitung:

Erstmal alles nach Belieben schnippeln.

Die Nudeln müssen nicht lange kochen, sondern lediglich 2 Minuten in heißem Wasser eingeweicht und schließlich abgetropft werden. Diesen Schritt sollte man also erst machen, wenn das Gemüse schon kocht.

In einem Wok oder einer großen Pfanne die Zwiebeln, Chilli, Knoblauch, Ingwer, Curryblätter und Panch Puren in Öl anbraten, sodass die Senfkörner(die kleinen dunklen runden Körner)schön knistern. Hierdurch werden die Gewürze schön aromatisch. Nun das restliche Gemüse, die Kokosmilch und anderthalb Tassen Wasser hinzufügen(hierfür kann man praktischerweise einfach die geleerte Kokosmilchdose nehmen und sie auf diese Weise noch ausspülen). Mit Currypulver und Salz kräftig würzen. Ich habe relativ viel Salz verwendet, weil die Kokosmilch relativ viel Salz „schluckt“.

Nun muss das Süppchen noch kurz kochen, so das alles bissfest ist. Zusammen mit den Nudeln servieren und am herrlichen Geruch erfreuen. 🙂 Curryblätter sind wirklich saulecker! Für noch mehr Aroma könnte man auch noch etwas frischen Thaibasilikum oder Koriander hinzufügen.


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