Es ist gar nicht so leicht Eis zu fotografieren, wenn’s draußen heiß ist, aber man kann ja trotzdem noch erkennen, dass es sich hier um das erste vegane Spaghetti-Eis, das ich verspeist habe. Im Prinzip kann man hierfür einfach jedes bewährte Rezept für veganes Vanilleeis oder mein weißes Schokoladeneis benutzen (oder eben gekauftes).
Zutaten(für 3-4 Portionen):
1 Dose Kokosmilch
1 gefrorene Banane (in Stücken eingefroren)
400ml Sojamilch
5 EL Agavendicksaft (oder Zucker, andere Süßungsmittel…)
1 TL Vanillepulver (oder Vanillezucker)
ein Päckchen gefrorene Beeren oder frische Erd- oder Himbeeren
Kokosstreusel (oder ganz deluxe: fein gehackte vegane weiße Schokolade)
Zubereitung:
Alle Zutaten für das Eis im Mixer oder in der Küchenmaschine gut vermixen. In eine Eismaschine geben (alternativ: in eine Schüssel geben, einfrieren und immer wieder herausholen und durchrühren). Nochmals einrieren, damit das Eis etwas fester wird.
Beeren pürieren, je nach Geschmack süßen.
Dann etwas Eis in eine Kartoffelpresse geben und gleichmäßig auf vier Dessertteller drücken (desto gleichmäßiger, desto länger werden die Eis-Spaghetti). Beerenpüree und Kokosraspel darauf geben. Evtl. noch mit Minze oder Zitronenmelisse, quasi als Basilikum-Ersatz, dekorieren.
Es ist gar nicht so leicht Eis zu fotografieren, wenn’s draußen heiß ist, aber man kann ja trotzdem noch erkennen, dass es sich hier um das erste vegane Spaghetti-Eis, das
Hier wollte ich mal ein Thai-Curry mit selbst hergestellter Thai-Curry-Paste zubereiten. Wie das mit so ziemlich allen selbstgemachten Dingen ist, schmeckt’s natürlich viiiiiiiiiiel besser als die gekaufte Paste. Wenn man allerdings keine Zeit hat, kann man das Rezept aber natürlich auch damit zubereiten. Man kann auch gleich die Zutaten für die Paste verdoppeln. Im Kühlschrank hält sich die Paste in einem Glas mindestens eine Woche. Oder aber man friert diese einfach ein.
Zutaten:
Rote Thai-Curry-Paste:
5 getrocknete oder frische rote Chillies (ich hatte gerade nur getrocknete da)
1 TL Koriandersamen (alternativ gemahlener Koriander)
ein ca. 3cm großes Stück frischer Galgant, das sieht so aus und gibt’s meistens im Kühlfach in Asia-Läden (alternativ gemahlener Galgant aus dem Bioladen):
1 Stengel Zitronengras
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1 TL Limettensaft
1 EL Öl (am besten Erdnussöl)
Seitan:
2 Tassen Gluten
1 Tasse Wasser
1/4 Tasse Sojasoße
1/4 Tasse Ketchup
1 TL Salz
1/2 TL gemahlener Ingwer
1/4 TL gemahlenes Zitronengras
1/2 TL Chillipulver
1 TL Zucker
ansonsten:
1 Dose Litschis (frische sind natürlich, falls vorhanden, noch besser)
3 Karotten
1 rote Paprika
etwas Thai-Basilikum
etwas Limettensaft
Alle Zutaten für die Paste mit einer Küchenmaschine verarbeiten (alternativ in einem Mörser).
Alle trockenen Zutaten für den Seitan vermischen, alle flüssigen separat. Dann alles zu einem festen “Gummiball” verarbeiten. Falls zu trocken, mehr Wasser hinzufügen, falls zu matschig, mehr Gluten. Dann in Fetzen zerreißen und mindestens 30 Minuten dämpfen.
Karotten diagonal in schmale Scheiben schneiden. Paprika in schmale Streifen.
Öl in einem Wok erhitzen und Seitan, Paprika und Karotten anbraten. Currypaste, Kokosmilch, Litschis zusammen mit dem Sirup und soviel Wasser wie in die geleerte Dose passt hinzugeben. Alles etwa 20 Minuten kochen. Am Schluss ein paar Spritzer frischen Limettensaft und Thaibasilikum darauf geben. Mit Basmati-, Jasmin- oder Klebreis servieren.
Hier wollte ich mal ein Thai-Curry mit selbst hergestellter Thai-Curry-Paste zubereiten. Wie das mit so ziemlich allen selbstgemachten Dingen ist, schmeckt’s natürlich viiiiiiiiiiel besser als die gekaufte Paste. Wenn man
Hier mal nicht mein eigenes Rezept, sondern eines, dass ich unbedingt von diesem tollen englischsprachigen Blog nachmachen musste: Lunchboxbunch. Ich hatte zufällig noch Seidentofu und Bananen da, die schnell weg mussten und dann auch noch ein paar langweilige Kekse aus Holland, die ich für den Boden benutzt habe. Stattdessen gingen vielleicht auch Zwieback-Krümel. Meine Krümel sind von den darauf geschichteten Bananen nicht wirklich eingeweicht, daher würde ich sie noch etwas mit Sojamilch (oder gar mit Bananen-Saft?) befeuchten. Statt dem vielen teuren Ahornsirup habe ich Zucker verwendet. Ansonsten habe ich aber keine Verbesserungsvorschläge zu machen, ein ganz tolles super cremiges Dessert für mindestens 6 Personen!
Hier mal nicht mein eigenes Rezept, sondern eines, dass ich unbedingt von diesem tollen englischsprachigen Blog nachmachen musste: Lunchboxbunch. Ich hatte zufällig noch Seidentofu und Bananen da, die schnell weg
In meinem allerersten Rezept hier habe ich schonmal ein Kuih (sprich “Kweh”) zubereitet, das einfach nur malaysisch für Kuchen ist. Hier würde man diesen Pandan Kuih wohl eher als Pudding bezeichnen, allerdings ist er fester als gewöhnlicher Vanillepudding. Er wird in eine Form gegossen und dann in meist rautenförmige Stücke geschnitten, sodass man sie mit der Hand essen kann. Obwohl ich ja erst gerade ein Pandan-Rezept hochgestellt habe, stelle ich dieses hier hoch, weil ich in neulich zu eienr Party mitgebracht hatte und er so gut ankam, dass viele das Rezept haben wollten. Hier kommt es also:
1 Dose Kokosmilch (400ml)
6 EL Reismehl (normales Reismehl aus dem Asia-Laden, darauf achten, dass es kein Klebreismehl ist, das hieße dan Glutinous rice flour)
3 EL Tapioka-Mehl (auch im Asia-Laden erhältlich) oder alternativ Speisestärke
60g/3/4 Tasse Zucker
1 TL Pandan Pasta oder -Aroma (dürfte es in den meisten Asia-Läden in kleinen Fläschlein geben. Es sollte grün sein, um das Gericht zu färben und eben das Pandan Aroma haben)
Hier Fotos von meinen Zutaten:
Alle Zutaten in einen Topf geben.
Mit einem Schneebesen gut verrühren. Es sollten keine Klümpchen entstehen.
Dann erhitzen und dabei ständig rühren. Die Masse sollte nun immer dicker werden. Kurz aufkochen lassen und schließlich in eine kleine eckige Form gießen (meine ist etwa 15x15cm groß).
Auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Mindestens zwei Stunden kühl stellen und schließlich in Rauten schneiden.
In meinem allerersten Rezept hier habe ich schonmal ein Kuih (sprich “Kweh”) zubereitet, das einfach nur malaysisch für Kuchen ist. Hier würde man diesen Pandan Kuih wohl eher als Pudding
Hier ein Rezept, wenn man mal schnell einen Kuchen zaubern will. Ist zwar sehr simpel aber schön feucht und saftig, dass er auf Feiern bestimmt jeden “Omni-Rührkuchen” blass aussehen lässt. Bananenkuchen in diesem Stil kenne ich auch aus Malaysia.
300g Mehl
1 Packung Backpulver
200g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1/8 l Öl
2 Bananen, fein zermatscht
Ganz einfach alle Zutaten mit dem Mixer vermischen, in eine gefettete Form geben(es muss keine Bananen-Form sein ) und etwa 50 Minuten bei 200° C backen.
Hier ein Rezept, wenn man mal schnell einen Kuchen zaubern will. Ist zwar sehr simpel aber schön feucht und saftig, dass er auf Feiern bestimmt jeden “Omni-Rührkuchen” blass aussehen lässt.
Das hier ist mein 100.Rezept und mein Blog existiert nun seit etwas über einem Jahr. Vielen Dank für die vielen netten Kommentare und Anregungen bisher. Ich freu’ mich schon auf die nächsten 100 Rezepte, die ich mit euch teilen werde!
Das ist jetzt schon mein drittes Rezept mit Pandan, ihr merkt ich will es euch wirklich andrehen, es ist einfach zu köstlich!! In Malaysia wird Pandan (Infos siehe hier) für alle möglichen Speisen benutzt, vor allem für Süßspeisen, wie diesen leckeren Kuchen hier. Man könnte denken, dass das doch ein voll langweiliger schnöder trockener Rührkuchen sei, aber falsch! Pandankuchen wie ich ihn aus Malaysia kenne ist stets saftig und zerschmilzt auf der Zunge! Um dieses Resultat ohne Eier zu erzielen habe ich dem Teig keine normale Sojamilch oder Wasser hinzugefügt, sondern nur Kokosmilch, das hervorragend mit Pandan harmoniert und Bestandteil der meisten Pandankuchen ist. Außerdem enthält der Teig pürierten Tofu. Unbedingt ausprobieren!!
560g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 1/2 TL Natron
250g Sonnenblumenöl
250g Zucker
220g Tofu
1 1/2 Dosen (400ml-Dosen) Kokosmilch
5 oder mehr frische Pandanblätter, nochmal zur Info, so sehen sie aus (aber euer Asialaden eures Vertrauen dürfte schon verstehen was ihr wollt, wenn ihr nach frischen Pandan oder Pandanusblättern fragt):
Mehl, Backpulver und Natron vermischen. Kokosmilch in einen Mixer geben und mit einer Schere die Pandanblätter hineinschneiden. Das Ganze möglichst fein pürieren. Dann durch ein Sieb geben, um einen grünlichen Saft zuerhalten. Das untere Bild dient nur zur Veranschaulichung, es ja diesmal mit Kokosmilch püriert wird und somit eine eher lindgrüne Flüssigkeit entsteht:
Das Gemisch wieder in den Mixer geben und Tofu, Zucker und Öl hinzu geben. Mixen und mit der Mehlmischung vermengen. Eine Kastenform einfetten und den Teig hineingießen.
Das Ganze bei etwa 200°C 30 bis 40 Minuten backen. Nicht wundern, wenn der Teig innen noch feucht erschein, das soll so sein! Gut auskühlen lassen und aus der Form stürzen.
Das hier ist mein 100.Rezept und mein Blog existiert nun seit etwas über einem Jahr. Vielen Dank für die vielen netten Kommentare und Anregungen bisher. Ich freu’ mich schon auf
Hier wollte ich eine dreistöckige Geburtstagtorte backen und damit das ganze auch schön kontrastreich aussieht habe ich hierzu drei sehr schokoladige Böden gebacken und eine Kokos-Grieß-Füllung, ähnlich von meinen Kokos-Pralinen zubereitet. Wer keine kleine Springform hat, kann entweder mit einer großen(26cm) drei sehr dünne Böden oder eben eine zweistöckige Torte backen. Ich weiß leider nicht hundertprozentig wie groß meine Springform ist, aber ich glaube 18 oder 20cm Durchmesser. Für die Tassen im Rezept kann man spezielle Messbecher nehmen, ich habe einfach Tassen genommen, in die 250ml reinpassen.
Teig:
2 1/2 Tassen Mehl
1 Tasse Zucker
1/2 Tasse Kakaopulver (ungesüßt)
1 TL Vanillepulver oder -zucker
1/2 TL Salz
2 EL Speisestärke, Soja- oder Tapiokamehl (ich habe letzteres verwendet, gibt es im Asia-Laden und ist oft Bestandteil von Ei-Ersatzpulvern)
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
2 Tassen Sojamilch
1 TL heller Essig oder Zitronensaft
Kokosfüllung:
1/2 Kokosmilch-Dose nochmal aufgefüllt und ausgespült mit Sojamilch
7 EL Grieß (ich habe Hartweizengrieß benutzt, andere Grießarten gehen aber auch)
3 EL Margarine
150-200g Zucker
200g Kokosraspel(etwas aufheben zum Bestreuen der Torte)
außerdem:
100g dunkle Kuvertüre, vermischt mit etwas Kokosfett oder fertige vegane Fettglasur
Alle trockenen Zutaten vermischen. Eine Mulde in der Mitte formen, Sojamilch und Essig oder Zitronensaft hineingießen und kurz stehen lassen. Öl hinzufügen und mit dem Mixer vermischen.
Entweder drei Springformen, drei Springformen hintereinander oder eine auf einmal fetten und hinterher in drei Teile teilen(kann aber etwas bröselig werden). Bei 200°C 25 bis 30 Minuten backen(mit einem Stäbchen überprüfen).
Die Böden auskühlen lassen und die Füllung zubereiten.
Hierfür Kokos- und Sojamilch, Grieß, Kokosraspel, Zucker und Margarine in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen. Ist die Masse zu fest, etwas mehr Sojamilch hinzufügen. Nach Geschmack mehr oder weniger süßen. Etwas stehen lassen zum Auskühlen.
Dann auf den Kuchen verteilen und zusammensetzen.
Zum Schluss mit Kuvertüre übergießen und die Ränder mit Kuvertüre einstreichen. Mit Kokosraspel bestreuen. Falls noch etwas von der Kokosmasse übrig geblieben ist, entweder naschen oder zu Kügelchen formen und den Kuchen damit dekorieren.
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Hier seht ihr nun das mit Abstand beste Eis, das ich mit meiner Eismaschine gezaubert habe. Die Konsistenz war wirklich unglaublich cremig! Man hätte die Grundmasse nämlich auch schon als Creme-Dessert essen können! Mich hat die Konsistenz sehr an Cornetto-Eis erinnert, irgendwie schmeckt es cremig-schaumig.
Ich habe das Eis mit Kakaobutter gemacht, da ich einmal eine größere Menge günstig bei Ebay gekauft habe. Ihr könnt allerdings auch weiße Schokolade von veganwonderland oder anderen nehmen. Dann aber besser den Zucker reduzieren.
1/4 Tasse Kakaobutter (oder vegane weiße Schokoladen-Drops)
1 EL Vanille-Pulver (besser als Vanillezucker, weil es viel vanilliger schmeckt und auch ein bisschen echte Vanille enthält. Gibt es bei den Backsachen in kleinen Plastik-Döschen)
3/4 Tasse Zucker
1TL Soja-Protein-Pulver (schmeckt dann reichhaltiger und cremiger. Gibt es in Fitness-Geschäften, im dm und Rossmann oder natürlich im Internet)
1 Prise Salz
250ml Sojamilch
1,5 EL Johannisbrotkernmehl (gibt’s im Bio-Laden, meist bei den glutenfreien Produkten, alternativ geht auch Guarkernmehl, davon aber lieber weniger oder Pfeilwurzstärke)
1 TL Soja-Lecithin
150g TK-Erdbeeren
3 EL Zucker
1 Prise Johannisbrotkernmehl
Eiswaffeln zu Dekorieren(sind oftmals vegan).
Eismaschine zuvor etwa 10 Stunden in die Gefriertruhe geben.
Alle Zutaten außer den Erdbeeren und dem Johannisbrotkernmehl in einen Topf geben und schmelzen lassen. Bei mir hat sich nicht wirklich alles gut vermischt, sodass ich alles in einen Mixer gegeben habe. Zusammen mit dem Johannisbrotkernmehl mixen. Eigentlich wollte ich das Ganze dann nochmal erwärmen, war aber nicht nötig, da ich nun eine wunderbar cremige Masse hatte. Alles in eine Schüssel und im Kühlschrank fest werden lassen. Nicht wundern, durch die Kakaobutter wird die Masse noch um einiges fester.
Erdbeeren mit Zucker und Johannisbrotkernmehl pürieren.
Eismaschine anschalten und die helle Creme hinein geben. Etwa 20 Minuten cremig rühren. Dann von Hand die Erdbeermasse vorsichtig löffelweise unterziehen, sodass nicht eine einheitliche Masse entsteht, sondern Erdbeer-Streifen. Alles nochmal für etwa 15 Minuten tiefkühlen und dann zu Eiskugeln formen.
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Pünktlich zur Rhabarber-Saison hier ein schnelles und unkompliziertes Rhabarber-Gericht, das ich spontan zubereitet habe um einen Freund daran zu hindern rohen Rhabarber zu essen(entzieht dem Körper Calcium und ist ganz böse zu den Zähnen!).
2 Rhabarber-Stengel
400ml Kokosmilch
600ml Sojamilch
6EL Zucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
Rhabarber schälen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Aus der Kokosmilch und 100ml Sojamilch den Kokospudding zubereiten. Für noch mehr Kokosgeschmack Kokosraspel unterrühren.
Den Pudding in Schälchen oder Gläser füllen.
Für die Rhabarberpudding-Schicht den Rhabarber einige Minuten in der Sojamilch weich kochen und dann das Puddingpulver und den Zucker unterrühren. Auf den Kokospudding verteilen und mit Zucker und Zimt und am besten noch frischer Kokosnuss garnieren. Schmeckt heiß besonders gut!
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Heute zeige ich euch wie man einen grünen Wackelpudding aus Pandan und Agar Agar macht. Dieses Rezept ist wieder aus Malaysia, wo man Gelee aus Agar Agar überall findet, auch in vielen Getränken! Das Jelly wird in der Regel in eine flache Form gegossen und dann in kleine Stücke geschnitten, dass man es mit der Hand essen kann. Meines war dafür etwas zu weich, aber gut zum Löffeln. Will man etwas bissfestere Stücke, muss man einfach mehr Agar Agar zugeben.
Nun zum ominösen Pandan. Pandan, oder genauer Pandanus amarryllifolius, sind lange grüne Blätter, die zum einen wunderbar riechen und zum anderen auch zum intensiv grün färben benutzt werden. In Südostasien benutzt man sie zudem als Raumduft, zum Einwickeln und Aromatisieren von Fleisch(ich werde mal einen Versuch mit Seitan starten) und Reis (dazu einfach Pandanblätter zum kochenden Reis geben). Ich habe meine Pandanblätter im Asia-Laden (bei den Kühlwaren) gekauft. Dort gibt es sie verpackt mit etwa 15 Blättern. Falls jemand diese nicht finden kann oder zu faul ist und trotzdem mal Pandan probieren möchte, gibt es in den meisten Asialäden auch Pandan-Aroma in kleinen Fläschchen.
Den Pandansaft zum Grün färben, dessen Herstellung ich gleich erklären werde, kann man auch für andere Rezepte verwenden, z.B. für giftgrüne Kuchen oder Cocktails.
für den Pandan- Saft:
8 Pandanblätter
150 ml Wasser
1 Päckchen Agartine (oder 3 TL anderes Agar Agar Pulver)
500 ml Wasser
150 g Zucker
120 ml Kokosmilch
Für den Pandansaft die Blätter in kleine Stücke schneiden und mit den 150ml Wasser in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und solange mixen bis keine groben Blattstücke mehr vorhanden sind.
Dann einfach alles durch ein Sieb geben und den Saft auffangen. Nun müsste man etwa 100ml Pandansaft haben.
Den Pandansaft mit Kokosmilch mischen. In einem Topf 500ml Wasser, Zucker und Agar Agar etwa 5 Minuten köcheln. Dann Pandan-Kokosmilch hinzufügen und alles noch einmal aufkochen. Dann dan Ganze in kleine Förmchen oder eine große Kuchenform füllen und kühl stellen. Ist das Jelly fest, umstülpen oder in kleine Stücke schneiden. Nicht wundern, die Kokosmilch setzt sich beim Kühlen vom Wasser ab und bildet so zwei Schichten, was aber sehr hübsch aussieht.
Heute zeige ich euch wie man einen grünen Wackelpudding aus Pandan und Agar Agar macht. Dieses Rezept ist wieder aus Malaysia, wo man Gelee aus Agar Agar überall findet, auch