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Feigen-Puddingcreme-Torte mit Sesamkrokant
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Diese Torte besteht aus einem Hefeteig, der mit frischen Feigen belegt  und einer Creme aus Pudding und Sahne bestrichen wird. Zusätzlich ist auf dem oberen Boden eine Schicht Sesamkrokant, mmmhhh… Schmeckt ein bisschen wie Bienenstich, nur etwas exotischer.

Falls keine frischen Feigen verfügbar sind, kann man auch andere Früchte nehmen oder sie einfach weglassen.
Ist insipiriert von einem Kuchen aus „Mode Pudding Torten“ von Dr.Oetker.

Zutaten(für eine 26cm-Torte):

Hefeteig:

125 ml Sojamilch

25g Margarine

300g Weizenmehl

1 P oder einen TL Trockenhefe

50g Zucker

1 TL Vanillepulver oder 1 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

Sesamkrokant:

50g Margarine

40g Zucker

1 TL Vanillepulver/1 P. Vanillezucker

1 TL Karamell-Sirup

2 EL Sojasahne (nicht die zum aufschlagen, eher so etwas wie alpro cuisine)

75g Sesam

Füllung:

4 frische Feigen

1 P. Vanille-Pudding-Pulver

50g Zucker

300ml Sojamilch

1 Päckchen(300g) Soja-Schlagsahne(z.B. von soyatoo)

1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:

Soja-Milch und Margarine erwärmen und mit den anderen Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Für das Sesamkrokant alle Zutaten außer Sesam vermischen und kurz aufkochen. sesam unterrühren und etwas abkühlen lassen.

Eine Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig darin auf dem Boden verteilen. Sesamkrokant darauf verteilen und am Rand etwas frei lassen, damit nicht hinunter läuft.

Bei 200°C etwa 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für die Füllung Feigen in kleine Stücke schneiden. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen. Um eine Hautbildung zuverhindern kann man direkt eine Frischhaltefolie auf den Pudding legen.

Sojasahne mit Sahnesteif aufschlagen. Etwas Sahne zum Garnieren aufheben. Den kalteten Pudding darunter rühren.

Den Boden in zwei Hälften teilen. Den oberen Boden in 12 Tortenstücke schneiden, weil sich der etwas festere Hefeteig sonst schwer schneiden lässt, ohne dass die Creme hinaus gequetscht wird. Unteren Boden mit Feigen belegen und Creme darauf streichen.

Die Tortenstücke darauf legen. Im Kühlschrank etwas fest werden lassen und mit Sahne und Feigen garnieren.



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Karamell-Apfelmus Kleckskuchen mit Haselnuss-Streuseln
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Dies ist wirklich eine der leckersten Streusel-Kuchen, die ich je gegessen habe! Durch den Pudding und das Apfelmus bleibt der Kuchen schön saftig. Zu lange darf man ihn allerdings nicht herum stehen lassen, da er ansonsten etwas matschig wird, aber das mögen manche ja auch. 🙂

Der Kuchen besteht aus einer Schicht Mürbeteig, dann einem etwas weicheren hellen Biskuit-Teig, Apfelmus- und Karamell-Pudding-Klecksen und Streuseln.
Ist insipiriert von einem Kuchen aus „Mode Pudding Torten“ von Dr.Oetker.

Zutaten (für ein 30x40cm Blech)

Mürbeteig:

100g gemahlene Haselnüsse

150g Weizenmehl

50g Speisestärke

1 TL Backpulver

75g Zucker

150g Margarine

1-2 EL Wasser(wenn der Teig zu trocken ist)

Biskuitteig:

125g Zucker

125g Mehl

1 TL Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

6 EL Speisestärke, Tapioca- oder Sojamehl (ich habe Tapiocamehl aus dem Asia-Laden genommen, damit hat es sehr gut funktioniert, ist auch in manchen Ei-Ersatzpulvern drin)

6EL Wasser

Füllung:

1 Packung Pudding-Pulver Karamell (gibt es von Dr.Oetker als Gala oder auch von Ruf in einzelnen Tütchen)

3 EL Zucker

400ml Sojamilch

1 Glas Apfelmus (720g)

Streusel:

100g gemahlene Haselnüsse

200g Weizenmehl

150g Zucker

150g Margarine

1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und mit den Händen oder einem Knethaken gut verkneten. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Dann ein 140cm langes Stück Alufolie nehmen und mehrmals längs falten. Dann zu einem rechteckigen Backrahmen knicken(siehe Bild). Dieser dient dazu, dass der Biskuitteig nicht vom Mürbeteig hinunter läuft. Meiner war nicht 100%ig dicht, aber es hat trotzdem geholfen.

Den Mürbeteig in dem Rechteck ausrollen und etwas an die Alufolie drücken, um den Backrahmen abzudichten(Backrahmen gibt es natürlich auch fertig zu kaufen).

Dann bei 180°C 10 Minuten backen. am besten so, dass er noch nicht ganz so braun aussieht, wie bei mir:

Dann den Biskuitteig herstellen. Hierfür Speisestärke mit dem Wasser mit einem Schaumbesen oder einem Mixer verschlagen. Restliche Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig schlagen. Auf dem vorgebackenen Boden verteilen und bei gleicher Temperatur 10 Minuten weiter backen.

Inzwischen den Pudding nach Packungsanleitung mit den angegebenen Mengen kochen. Pudding und Apfelmus klecksend auf dem gebackenen Biskuit verteilen.

Alle Zutaten für die Streusel verkneten und auf dem Kuchen verteilen. Im oberen Backofen-Bereich etwa 20 Minuten fertig backen.

Russischer Zupfkuchen mit Kirschen
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Hier habe ich einmal russischen Zupfkuchen mit Kirschen zubereitet. Die „Quark“-Masse habe ich aus Vanille-Sojajoghurt hergestellt und ihn mit Vanille-Puddingpulver und „san apart“(das ist ein rein pflanzliches Pulver zum Sahne und Creme-Festigen, sollte es in jedem größeren Supermarkt geben; alternativ geht auch normaler Sahnefestiger, jedoch ist so eine große Packung billiger als die kleinen Tütchen zu kaufen) gefestigt. Das klappt wirklich erstaunlich gut und schmeckt mir viel besser als Käsekuchen aus Tofu.

Das Rezept reicht für zwei große Springformen(26cm) oder ein Blech. Will man nur einen Kuchen, muss das Rezept logischerweise halbiert werden.

Zutaten:

Teig:

500g Mehl

50g ungesüßtes Kakaopulver

200g Zucker

1 Packung Backpulver

1 Prise Salz

300g Margarine

2 El Speisestärke vermischt mit 2El Wasser

Füllung:

2 Gläser Schattenmorellen

1,5 kg Sojajoghurt Vanille oder Natur(dann mehr Zucker verwenden)

3 Päckchen Vanillepuddingpulver

4 EL san apart oder Sahnesteif

200g Zucker

200g Margarine

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig mit den Händen oder einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Schattenmorellen abtropfen lassen. Alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer oder einem Schneebesen glatt rühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Zwei Springformen oder ein Backblech mit Backpapier auskleiden. 2/3 des Teiges verbrauchen um die Formen auszulegen und einen Rand hochzuziehen. Dabei kann eine kleine Rolle wie auf dem Bild sehr hilfreich sein.

Die abgetropften Kirschen auf den Böden verteilen.

Dann die Füllung gleichmäßig verteilen. Den restlichen Teil zerrupfen und auf der Creme verteilen.

Dann alles in den Backofen geben und bei 200°C etwa 50 bis 60 Minuten backen. Falls ihr zwei Kuchen auf zwei verschiedenen Schienen im Backofen backt, vergisst nicht, sie nach der Hälfte der Zeit zu tauschen.

Nach dem Backen(die Oberfläche der Creme sollte sich komplett verfestigt haben, falls nicht, noch ein wenig auf der höchsten schiene im Backofen weiter backen) den Kuchen ganz geduldig in der Form erkalten lassen.

Schoko-Kirsch-Joghurt-Torte aus dem Kühlschrank (ohne Backen)
Jul 29th, 2010 by veganitaet

Hier kommt ein Rezept für eine ganz einfache Kühlschranktorte. Ich finde die Kombination Schokolade-Kirsch-Pumpernickel wunderbar. Wer das nicht so mag, sollte den Boden ersetzen und anstatt Pumpernickel, Zwieback oder vegane (Schokoladen-)Kekse verwenden.

Zutaten:

für den Boden:

7 Scheiben Pumpernickel (oder 300g)

100g dunkle Kuvertüre

1 El Margarine

2EL Zucker

Belag:

ein Glas Schattenmorellen

2 Päckchen roter Tortenguss

2EL Zucker

500g Soja-Joghurt Natur oder Vanille(dann weniger süßen)

2 1/2 TL  Agar Agar oder eine Tüte Agartine

3 EL Zucker

etwas Kuvertüre für die Schokosprenkel

Zubereitung:

Pumpernickel in eine Schüssel geben und mit den Händen zerkrümeln.

Schokolade und Margarine im Wasserbad oder in der Mikrowelle bei geringer Wattzahl schmelzen und zu dem Pumpernickel geben.

In eine mit Backpapier ausgelegte Springform(26cm) geben und fest drücken.

In den Kühlschrank stellen.

Kirschen abtropfen und den Saft auffangen(Waren bei mir etwa 300ml). 150ml mit dem Tortenguss-Pulver und dem Zucker vermischen und aufkochen lassen. Kirschen hinzugeben, vermischen und auf dem Boden verteilen. Wieder kühl stellen.

5EL des restlichen Safts mit de Agar Agar vermischen. Restlichen Saft aufkochen, Agar Agar dazugeben und etwa 1 Minute köcheln lassen. Zucker und Joghurt hinzugeben, mit dem Schaumbesen gut vermischen und kurz köcheln lassen. Die Masse auf die Kirschen geben und im Kühlschrank fest werden lassen.

Zum Schluss Kuvertüre schmelzen und mit einem Löffel über den Kuchen sprenkeln.


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Helle Sommer-Donauwelle mit weißer Schokolade und Stachelbeeren
Jul 4th, 2010 by veganitaet

Zugegeben, das Bild sieht nicht allzu schön aus, aber dieser Kuchen ist wirklich sau lecker und man kann ganz sicher damit Eindruck schinden, was man ja als veganer Kuchenbäcker öfter mal will. 🙂 Ich hatte voll Lust auf Kuchen und mein absoluter Lieblingskuchen ist und bleibt Donauwelle. Da ich aber etwas Neues für meinen Blog fabrizieren wollte, dachte ich, ich model das Ganze ein bisschen in eine helle Variante um, nehme anstatt der Kirschen Stachelbeeren und statt dunkler Kuvertüre weiße Schokolade(was ja wohl wirklich dekadent ist). Die weiße Schokolade habe ich selbst aus Kakaobutter hergestellt, das ist etwas billiger als die fertige weiße Schokolade, die es bspw. bei veganwonderland gibt(Entweder als Tafel oder als Tröpfchen). Allerdings war ich mit meinem Ergebnis noch nicht 100%ig zufrieden. Für den Guss war die Qualität ausreichend, einfach so hätte ich sie jetzt nicht gegessen, obwohl ich weiße Schokolade liebe. Werd ich in Zukunft wohl hnoch ein bisschen herumexperimentieren müssen!

Ich habe meinen Kuchen nur mit einem Glas Stachelbeeren gebacken, fand das aber viel zu wenig, daher sind hier zwei Gläser angegeben. Noch dazu habe ich bei der weißen Schokolade etwas Kokosfett hinzugefügt, damit die Schokolade schön Glasur-mäßig glänzt, was aber leider nicht geschah. Daher lasse ich auch das Kokosfett weg, da mein Endergebnis etwas zu fettig geschmeckt hat. Ach ja, und außerdem hat sich meine „Buttercreme“ etwas verflüssigt, also nicht wundern wegen der Bilder, im Normalfall sollte das aber nicht passieren, da ich die Creme auch sonst schon genauso für andere Kuchen hergestellt habe. Falls sie es doch tut, auch kein Problem, alle fanden die „eingebaute Vanillesoße“ köstlich. 🙂 Der Kuchen ist wirklich der absolute Vanille-Overkill! 🙂

Zutaten:

Teig:

500g Mehl

150g Zucker

1Päckchen Backpulver

1Päckchen Venillezucker

1Prise Salz

2 gehäufte EL Ei-Ersatz plus 1/8l Wasser oder stattdessen Stärkemehl, Sojamehl oder was ihr eben sonst als Ei-Ersatz benutzt

250ml Wasser (Sojamilch ginge auch, aber ich gehe mit meiner immer recht sparsam um und da der Teig wirklich sehr gut geworden ist finde ich, dass einfaches Leitungswasser vollkommen ausreicht)

250g Margarine

2 Gläser Stachelbeeren

für die „Buttercreme“:

500ml Sojamilch

1 Packung Vanillepuddingpulver

3EL Zucker

250g Margarine (Zimmertemperatur, schon früh aus dem Kühlschrank holen, sonst funktioniert die Creme nicht)

weiße Schokolade(oder alternativ etwa 150g fertige weiße Schokolade):

1 Tasse Kakaobutter(ich hatte Kakaobutter in Tröpchenform, bei Ebay bestellt, Preisvergleich lohnt sich!)

1/3 Tasse Puderzucker

3EL veganes Milchpulver (ich habe „Non Dairy Creamer“ aus Asien benutzt, also pflanzlichen Kaffeeweißer, ich weiß nicht, ob man in Deutschland so etwas findet, eine bessere Alterntive ist wohl Sojamilchpulver, das gibt es in Reformhäusern oder in Asialäden. Falls ihr keines ohne Geschmackzusatzstoffe bekommt, nehmt Vanille!)

1TL Soja-Lecithin (gibt es im Internet, z.B. bei Ebay, dient als Emulgator, damit sich das Fett gut mit den anderen Stoffen verbindet, es gibt aber auch Rezepte ohne Soja Lecithin, einfach mal ausprobieren)

1/2 TL Vanille-Pulver (ist anders als Vanillezucker, schmeckt intensiver und hat richtige kleine schwarze Vanillepünktchen, gibt’s bei den Backartikeln in kleinen Plastik-Döschen)

Zubereitung:

Für den Teig Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren und die restlichen Zutaten darunter mischen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Die Stachelbeeren abtropfen lassen und darauf verteilen. Im Backofen bei 200°C etwa 25 bis 30 Minuten backen. Das sah dann bei mir so aus(mit der Hälfte an Stachelbeeren):

Nun muss der Teig etwas abkühlen.  In der Zwischenzeit aus der Sojamilch, dem Zucker und dem Puddingpulver wie auf der Packungsanleitung einen Pudding kochen. Etwas abkühlen und dann die Margarine darunter rühren. Wenn die Creme und der Kuchen nicht mehr warm sind, die Creme auf den Kuchen geben und alles kühl stellen.

Dann die weiße Schokolade zubereiten(oder fertige weiße Schokolade schmelzen und darauf verteilen).Hier sieht man meine Zutaten(der große Sack ist das Lecithin und vom Kokosfett rate ich doch eher ab):

Hierfür einfach die Kakaobutter in eine Schüssel geben und im Wasserbad oder bei geringer Wattzahl in der Mikrowelle schmelzen. Die Kakaobutter wird dann richtig gelb und flüssig:

Dann Puderzucker hinein sieben und die restlichen Zutaten darunter mischen. Das muss dann alles fester werden, aber nicht zu fest! Ich war etwas ungeduldig weil ich dachte, dass diese flüssige Masse doch niemals fest werden würde und habe sie in den Kühlschrank getan, und schwupps hattte ich auf einmal einen festen Klumpen weiße Schokolade! Also,  falls ihr die Masse im Kühlschrank fest werden lassen wollt, alle paar Minuten mal nachschauen und umrühren bis sie etwas cremiger geworden ist und dann auf dem Kuchen verteilen. Alles gut durchkühlen. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er über Nacht im Kühlschrank steht.





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Experimente mit selbst hergestellter Fondantmasse
Mai 3rd, 2010 by veganitaet

Weil ich ab und an für andere liebe Menschen Kuchen mit Motiv machen will, kam ich kürzlich darauf meine eigene Fondantmasse zum einfärben und kneten herzustellen. Natürlich kann man hierfür auch Marzipan verwenden, aber aufgrund der gelblichen Färbung bekommt man damit einfach keine schön unnatürlichen knalligen Farben hin(es wirkt ja nun fast so, als würde ich nur künstlich eingefärbte Produkte essen, ist aber in der Regel nicht so!).

Das Fondant zuzubereiten braucht ein wenig Zeit, aber das Endergebnis war genau richtig zum kneten und wird nach einiger Zeit fest.

Zutaten:

1 Päckchen Agartine, oder 2El Agar Agar-Pulver

250ml Wasser

125ml Glucosesirup oder -pulver oder normaler Zucker- oder Maissirup(muss aber schon hell und klar sein, sonst ist das Fondant nicht weiß! Ich habe mein Glukosepulver in einem Back-Internetshop bei Ebay gekauft, es geht aber auch mit normalen Sirup)

2 El Kokosfett, alternativ geht auch Margarine

1 El Glycerin (bekommt man in der Apotheke, aber vorsicht nicht jedes Glycerin ist pflanzlichen Ursprungs, lieber nachfragen!), falls euch das zu blöd ist, ihr aber unbedingt Fondant zubereiten wollt, lasst es weg!Es dient soweit ich weiß zur Feuchthaltung der Masse, aber es gibt auch Rezepte ohne Glycerin!

ca. 6 Tassen Puderzucker (klingt abartig, ich weiß!)

Zubereitung:

Agartine mit kaltem Wasser vermischen und aufkochen lassen. 2 Minuten koche lassen und schließlich Glukose und Kokosfett dazugeben. Das Ganze vermischen und Glycerin und gegebenenfalls Farbe hinzufügen, falls ihr nur einfarbiges Fondant braucht, ansonsten lässt sich das Fondant auch noch später einfärben.

Nun nach und nach den Puderzucker zu der obskuren Masse sieben und alles verrühren, bzw. kneten. Die Masse sollte nach und nach, wie auf den Bildern zu sehen ist immer zäher werden und schließlich einen gut knetbaren glatten Klumpen ergeben. Die genaue Puderzucker-Menge kann ich nicht angeben, am besten immer wieder ein bisschen dazugeben. Wenn die Masse zu trocken geworden ist einfach etwas Wasser dazugeben und umgekehrt eben Puderzucker.

Nun ist das Fondant fertig und einsatzbereit! Falls ihr es noch nicht sofort verwenden wollt, kann man es in Klarsichthülle gewickelt bis zu drei Tage aufbewahren, aber nicht im Kühlschrank, wird sonst zu hart!

Ich habe für meinen Bibi-Blocksberg-Kuchen eine Kugel Fondant nur stellenweise mit einigen Tropfen blauer Farbe versehen und das ganze dann ausgerollt. Die Arbeitsfläche am besten vorher mit Puderzucker bestäuben! Den Marmoreffekt kann man auch erzeugen, indem man zwei Kugeln unterschiedliche einfärbt und dann grob verknetet.

Ich habe versucht das Fondant möglichst dünn auszurollen, weil es mir eigentlich vor Kuchen mit fetter Zukcerschicht graut. Das hat auch ganz gut geklappt, nur beim transferieren auf den Kuchen sind dann heir und da ein paar Risse entstanden.

Für die Bibi Blocksberg-Figur habe ich jeweils ganz kleine Mengen eingefärbt und geformt. Zusammengefügt habe ich sie einfach, indem ich die Stellen befeuchtet habe. Das hat auch sehr gut gehalten, nur dass es beim Zusammendrücken und befestigen am Kuchen passieren kann, dass man die Figur etwas zerquetscht, sodass meine Bibi Blocksberg etwas verstört und fettleibig aussieht, aber hey, es ist auch mein erster Fondant-Versuch!

Beim nächsten Mal, sollte ich wohl besser warten bis die Figur gehärtet ist(einfach an der Luft trocknen lassen)und dann erst am Kuchen anbringen.

Viel Spaß beim kneten!

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