SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Herbstlicher Eintopf mit Bohnen, Kürbis und Klößchen
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Hier ein Rezept für einen sehr leckeren und vor allem sättigenden Eintopf, der sich gut dafür eignet eine größere Meute satt zu kriegen. Die Knödel werden aus ganz einfachen Zutaten hergestellt, die man immer im Haus hat. Außerdem werden sie direkt im Eintopf gegart, somit ist es also ein wahrer Eintopf. Das Gemüse kann man je nachdem, was gerade da ist variieren.

Sorry für das miserable Foto, schmeckt aber wirklich sehr gut!

Zutaten( für 6 bis 8 Personen):

Eintopf:

ein halber Kokkaido-Kürbis

2 Zucchini

5 Karotten

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 Dosen Kideneybohnen

2 Dosen Mais

2 Packungen passierte Tomaten

1TL gemahlener Pfeffer

2 EL Gemüsebrühepulver

2 EL Zucker

Muskat, Paprika, Piment, Cayenne-Pfeffer, Curry

Klößchen:

250g Mehl

1/2 TL Salz

1 Packung Backpulver

2 TL Paprika

2 TL Majoran

2 EL Margarine

200ml Wasser

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken, Zwiebeln, Zucchini, Karotten und Kürbis würfeln. Bohnen und Mais abtropfen lassen. Öl in einem Topf erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Restöiches Gemse hinzugeben und etwas anbraten. Mais und Bohnen hinzugeben. Schließlich passierte Tomaten dazugießen und mit soviel Wasser aufgießen, dass ein Eintopf entsteht. Es sollte nicht zu wenig Flüssigkeit vorhanden sein, da die Klößchen auch noch darin kochen müssen. Mit den angegebenen Gewürzen würzen.

Alle Zutaten für die Klößchen vermischen. Mit nassen Händen Klößchen formen und in die kochende Flüssigkeit geben. Etwa 15 Minuten kochen lassen und zum Schluss den Eintopf nochmal abschmecken.




Flattr this

Hirse-Kidneybohnen-Bällchen mit Kürbispüree
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Nicht nur aus Kichererbesen kann man leckere Bällchen machen, sondern auch aus anderen Hülsenfrüchten wie Kidneybohnen. Diese hier bestehen zudem noch aus Hirse und wurden im Bacckofen gebacken, statt frittiert. Dadurch werden sie etwas trockener, sind aber natürlich etwas gesünder. Wenn man sie aber lieber etwas knuspriger haben mag, kann man sie auch nach diesem Rezept zubereiten und frittieren.

Zutaten(für etwa 4 Personen):

2 Dosen Kidneybohnen

150 g Hirse

etwa eine Tasse Mehl

ein halbes Bund glatte Petersilie

2 Knoblauchzehen

1/2 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

1/2 TL Paprika

1/2 TL Kreuzkümmel

für das Kürbispüree:

ein halber Hokkaido-Kürbis

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Pfeffer

1/2 TL Muskat

Zubereitung:

Hirse nach Packungsanleitung kochen und etwas abkühlen lassen. Zusammen mit den abgetropften Bohnen, Petersilie, Gewürzen und Knoblauch in eine Küchenmaschine geben und zu einem Teig verarbeiten. In eine Schüssel geben und mehl hineinkneten. In beliebig große Bällchen formen und frittieren oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei 200°C etwa 25 Minuten backen bis sie außen etwas angebräunt und kross sind.

Das Kürbispüree wie hier zubereiten.

Mit etwas Blattsalat und Sojajoghurt-Soße anrichten.

Flattr this

Selbstgemachte Kürbis-Gnocchi
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Hier kommt nun nach langer Pause endlich wieder ein neues Rezept, passend zur inzwischen herbstlichen Jahreszeit!

Selbstgemachte Gnocchi sind nicht zu vergleichen mit denen aus der Tüte, daher esse ich sie am liebsten nur mit etwas Olivenöl, Zwiebeln und Kräutern und Gewürzen. Zudem sind sie sättigender als Fertig-Gnocchis und ganz leicht herzustellen. Eier muss man überhaupt nicht ersetzen, es gibt schließlich auch klassische Gnocchi-Rezepte ganz ohne Ei.

Es ist etwas schwierig bei diesem Rezept genaue Angaben zu machen, da die Mehlmenge von der Größe und Feuchtigkeit des Kürbises abhängt. Man sollte aber am besten einen Hokkaido-Kürbis verwenden, da dieser mehliger ist als große Kürbisse und bei diesen Gnocchis besser mehlige Kartoffeln ersetzen kann. Außerdem werden die Gnocchi durch mitgekochte Haut noch kräftiger orangefarben.

Zutaten(für 2 bis 3 Personen):

etwa ein halber Hokkaido-Kürbis

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Pfeffer

1/2 TL Muskat

Weizenmehl Typ 405 oder 550

außerdem: Olivenöl, eine Zwiebel, etwa 3 Knoblauchzehen, ein paar Kirschtomaten, Kräuter und Gewürze nach Wahl

Zubereitung:

Kürbis waschen, Stiele entfernen, halbieren und Kerne herauskratzen. Die eine Hälfte in Stücke schneiden. Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen, zum Kochen bringen und die Kürbiswürfel hinein geben. Etwa 15 bis 20 Minuten weich kochen. Dann das Wasser abgießen und Kürbis in eine Schüssel geben. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken.

Man sollte den Kürbis wirklich lieber manuell als mit einem Pürierstab oder der Küchenmaschine zerstampfen, da es sonst zu matschig und flüssig wird. Ich hab das selbst einmal bei der Zubereitung von Kartoffel-Gnocchis gemerkt!

Das Ganze sieht dann etwa so aus:

Das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Nun nach und nach Mehl hinzugeben. Am besten immer eine handvoll und verkneten, bis ein glatter nicht mehr klebriger Teig entsteht. Man sollte das wirklich nach Gefühl machen, ist gar nicht so schwer! Einfach solange kneten und Mehl hinzugeben bis man eine solche glatte Kugel formen kann:

Falls man die Gnocchi erst später zubereiten will,  kann man diese Kugel in Klarsichtfolie wickeln und den Kühlschrank stellen. Ansonsten direkt weiterverarbeiten: In vier Teile teilen und zu vier langen Stangen rollen:

Dann in etwa 3cm-breite Stücke schneiden:

Und wenn man mag, kann man noch mit der Rückseite einer Gabel ein Muster auf jedes Gnocchi drücken:

Nun einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und die Gnocchi in 2 bis drei Kochgängen(also nicht alle auf einmal) in das kochende Wasser geben. Wenn sie auftauchen noch kurz weiterkochen lassen und dann herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen. Etwas mit kaltem Wasser überspülen, damit sie nicht aneinander kleben.

Jetzt nur noch Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Kirschtomaten darin dünsten und Gnocchi dazugeben. Noch etwas nachwürzen, fertig! Nach Geschmack mit etwas Hefeflocken bestreuen, für ein käsigeres Aroma.

Dazu würden sicher auch gut gebratene Zucchini- und Auberginenstreifen, Oliven, getrocknete Tomaten oder frischer Basilikum passen.


Flattr this

»  Host:Blogsport   »  Code:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa