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Selbstgemachte Tortillas mit Sojahack-Salsa, Guacamole und Frijoles Refritos
Sep 24th, 2011 by veganitaet

Bei diesem Rezept wollte ich endlich mal meine neu erworbene Tortillapresse ausprobieren. Solche gusseisernen Pressen verwendet man für die Herstellung von Tortillas, man kann sie aber sich auch für andere Fladenbrote verwenden. Alternativ kann man den Teig natürlich auch ausrollen, aber mit der Presse geht’s schon ein bisschen schneller. Die Teile kann man in mexikanischen Onlineshops oder Ebay kaufen oder man sucht nach einer Bauanleitung.

Ich habe zu den Tortillas Guacamole, eine tomatige Salsa mit Sojahack und frijoles refritos (gebratene, zerstampfte Bohnen) zubereitet. Zusätzlich kann man Mais, Salatblätter, Avocado-, Paprika- und Gurkenscheiben reichen.

 

Zutaten(für 4 Personen):

Weizen-Mais-Tortillas:

1 Tasse weißes Maismehl (ich hab meins aus dem Asialaden, es gibt auch spezielles Tortilla-Maismehl in mexikanischn Onlineshops, oder man nimmt normales gelbes Maismehl)

1 Tasse Weizenmehl Typ 405

1 TL Salz

etwas mehr als 1 Tasse warmes Wasser

 

Tomatensalsa mit Sojahack:

1 Tasse Sojagranulat

1 große Dose geschälte Tomaten (Füllmenge 800g)

3 EL Salsa Chipotle (optional, Soße aus geräucherten Chillies aus einem mexikanischen Onlineshop)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

Pfeffer, Salz

 

Guacamole:

1 Avocado

1/2 Zwiebel

1 Tomate

2 Knoblauchzehen

Salz

Chilliflocken

 

Frijoles Refritos (gebratene zerstampfte Bohnen):

1 Tasse ungekochte Bohnen (Pinto-, Adzuki- oder Kidneybohnen oder 2 Dosen Kidneybohnen), Kochwasser auffangen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

 

Zubereitung:

Zuerst den Teig für die Tortillas zubereiten. Er sollte glatt und relativ fest sein. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Bohnen einen Tag zuvor einweichen und gar kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Bohnen hinzufügen und weiterbraten. 1 Tasse Bohnenkochwasser hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer die Bohnen zerstampfen und weiter kochen lassen. Immer wieder etwas Kochwasser hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Das Sojagranulat in Gemüsebrühe, etwas Zucker und falls vorhanden etwas Liquid Smoke oder Räuchersalz kochen. Wasser abgießeßen, mit einem Tuch die Flüssigkeit herausdrücken und in Öl anbraten.  In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Sojagranulat und Gewürze hinzu geben und etwa 10 Minuten kochen lassen.

Für die Guacamole die Tomate entkernen und würfeln. Knoblauch pressen und Zwiebeln fein hacken. Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten vermischen.

Tortilla-Teig in 12 Kugeln teilen. Tortillapresse mit Folie ausstatten und zu flachen Fladen pressen (oder dünn ausrollen).

Eine Pfanne aufheizen (ohne Öl!) und Tortillas von beiden Seiten backen. In einem zugedeckten Korb lagern, damit die Tortillas warm bleiben.

Mit allen Zutaten anrichten. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Salsa die Tortillas aufweicht, am besten ein Salatblatt unterlegen.

Frische Gemüse-und Kräuterplatte mit Rucolakartoffeln und Zucchiniblüten
Sep 21st, 2011 by veganitaet

Dieses Gericht habe ich zubereitet, nachdem ich ganz viele Kräuter, Rucola, Zucchiniblüten und Mais auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Das war das erste Mal, dass ich Zucchiniblüten gegessen habe, daher habe ich sie einfach nur angebraten, statt sie aufwendig zu befüllen oder in Teig zu frittieren.

Aus meiner Petersilie machte ich ein Petersilienpesto mit Sonnenblumenkernen, das auch eine preisgünstigere Alternative zu Pesto mit Basilikum und Pinienkernen ist.

Die Tofucreme mit der gerösteten Paprika kam besonders gut an. Sie würde sich auch gut als Frischkäse-Creme-Alternative eignen.

Außerdem habe ich mich noch an einer Estragon-Senfsoße versucht, die aber nicht soo lecker, war, dass ich das Rezept hier mal lieber ausspare.

 

Zutaten(für 4 Personen):

2 Maiskolben

1 Packung Zucchiniblüten, bzw. etwa 8 Stück

Tofu-Creme(kann auch halbiert werden):

2 400g Tofublöcke (ich hab frischen aus dem asialaden verwendet)

1 rote Paprika

2-3 Knoblauchzehen

1 TL Salz

 

Petersilien-Pesto:

2 Bund frische Petersilie (ich habe glatte verwendet)

7 EL Sonnenblumenkerne

7 EL Olivenöl

1 TL Salz

1 EL Nährhefeflocken

 

Rucola-Kartoffel:

10 große Kartoffeln

1 Zwiebel

eine gute handvoll Rucola

 

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, von Augen befreien und rundherum mit einer Gabel einpieksen. Zusammen mit der ganzen Paprika auf ein Backblech legen und bei 200°C 35-45 Minuten lang backen. 

Die Paprika sollte schwarze Stellen auf der Haut haben.

Die Kartoffeln halbieren und mit der Paprika etwas auskühlen lassen.

Für die Rucola-Kartoffeln Zwiebeln hacken und einer Pfanne schmoren lassen. Rucola fein hacken oder in der Küchenmaschine bearbeiten. Mit Zwiebeln mischen und kräftig salzen.

Die Kartoffeln mit einem Löffel oder einem Kugelausstecher aushöhlen. Die Masse zu der Rucolamischung geben. Vermengen und wieder zurück in die Kartoffelhälften geben.

Die Paprika häuten und in feine Würfel schneiden. Tofu mit Knoblauch und Salz in der Küchenmaschine zu einer Creme verarbeiten. Paprikastücke unterheben und abschmecken.

Alle Zutaten für das Pesto in die Küchenmaschine geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen.

Zucchiniblüten und Mais einfach anbraten. Nach Wunsch salzen und pfeffern.

Rohes Chilli sin Carne
Jul 13th, 2010 by veganitaet

Es liegt auch gerade an den hohen Temperaturen, dass ich nicht allzu viele Rezepte hochlade, da ich bei der Hitze nicht auch noch vor dem heißen Herd stehen will! Naja, aber ganz ohne Essen zubereiten komme ich dann doch nicht aus, also gab es heute mal Rohkost: ein sehr leckeres rohes Chilli sin Carne. Das erste Mal, dass ich rohen Mais gegessen habe. Hat mich sehr erstaunt, wie gut das schmeckt. Ihr müsst aber unbedingt Zuckermais nehmen, da man nicht alle Maissorten roh essen kann. Zuckermais hat gerade Saison und kommt derzeit in den Läden meist aus Deutschland, also macht euch an ’nem richtig heißen Tag doch mal diese kalte Suppe!

Zutaten:

eine halbe Gurke

100g Champignons

2 Frühlingszwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 rote Paprika

1 gelbe Paprika

2 Zucchini

2 Zuckermais-Kolben(natürlich roh)

5 Tomaten

Saft aus zwei Zitronen

eine Tasse Wasser

2EL Olivenöl

3EL Nama Shoyu (rohe Sojasoße, oder wenn ihr es nicht so streng seht eben auch normale)

1TL Salz

1/2 TL Kreuzkümmel

1/2 TL Paprika

1/2 TL Muskat

1/2 TL Cayenne-Pfeffer

1/2 TL Chilli-Pulver

ein Spritzer Agavendicksaft

Zubereitung:

Maiskörner mit einem Messer vom Maiskolben lösen und in einer Schüssel mit Olivenöl und Sojasoße marinieren. Gelbe Paprika, eine halbe rote Paprika, Pilze, eine Frühlingszwiebel, eine Tomate, Gurke und eine halbe Zucchini würfeln. Restliches Gemüse mit dem Wasser, Zitronensaft und den Gewürzen in eine Küchenmaschine geben und zu einer Suppe verarbeiten. Gegebenenfalls noch etwas mit Wasser verdünnen. Das Ganze abschmecken mit dem Mais verrühren und mit dem gewürfelten Gemüse bestreuen. Schmeckt auch kalt aus dem Kühlschrank sehr gut!


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