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Vegane Toffifees: ein Experiment
Mai 28th, 2010 by veganitaet

„Es steckt viel Spaß in Toffifee“… Leider aber auch Molkenerzeugnis, kondensierte Magermilch, kondensierte Süßmolke, Milchzucker, Butterreinfett, Magermilchpulver und der ganze Crap…

Ich habe schon so lange davon geträumt, Toffifees, eine meiner früheren Lieblings-Süßigkeiten, einmal zu veganisieren. Nun habe ich mich endlich dazu aufgerafft, nachdem ich ewig im Internet nach Vorbildern gesucht habe. Es scheint ja einige Veganer mit einem starken Verlangen nach Toffifees zu geben und auch einige Überlegungen, wie man sie selber machen könnte, aber da scheinbar noch niemand sonst ein Rezept hierfür veröffentlicht hat, kommt es hier nun endlich: vegane Toffifees! 🙂 Wie soll man sie nur nennen…? Voffifees, Veganoffifees..hmm..eine Idee?

Ich habe in meinem Rezept Soja-Lecithin-Pulver und Glycerin benutzt, das ja nicht in jedem Haushalt zu finden ist, Ich denke aber, dass man es auch gut ohne hinbekommt, ich hatte diese Zutaten nur sowieso im Haus.

Als Resümee würde ich sagen, dass sie geschmacklich sehr gut sind. Das Karamell ist vielleicht etwas zu fettig und weich. Vielleicht sollte man das Glycerin einfach weglassen. Ich hatte eher Bedenken, dass das Karamell steinhart werden würde. Ein Versuch wäre es vielleicht noch wert, selbst vegane gezuckerte Kondensmilch alá „Milch-Mädchen“ herzustellen und daraus das Karamell zuzubereiten, weil ja so etaws ähnliches auch in der Original-Rezeptur enthalten ist.

Zutaten:

eine Packung Soja-Sahne

200g Zucker

200g heller Sirup (ich habe Glukosesirup verwendet, man könnte aber auch hellen Grafschafter-Sirup verwenden oder es mit Agavendicksaft probieren, oder einfach selbst aus Zucker und Wasser einen Sirup einkochen)

200g Margarine

50g Kokosfett (war nur so ein Experiment, man kann aber auch nur Margarine nehmen und das Kokosfett weglassen, das Karamell ist schon so ziemlich fettig)

1EL Glycerin

1EL Soja-Lecithin

1/2 TL Natron (kann auch weggelassen werden, ich hatte das in einem anderen Toffee-Rezept gesehen, mir ist aber auch nicht ganz klar, was es bringen soll)

ein paar Tropfen Ruf Butter-Vanille-Aroma

eine Packung Ruf Nougat dunkel(oder anderes veganes Nougat)

etwa 50g dunkle Kuvertüre

ganze Haselnüsse

Zubereitung:

Zuerst die Margarine und das Kokosfett in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Dann alle restlichen Zutaten unterrühren bis alles geschmolzen ist. Nun kann man langsam die Temperatur etwas höher drehen. Professionell macht man Karamell mit einem Thermometer, da ich aber keines habe, habe ich es eher nach Gefühl gemacht. Auf jeden Fall muss man vorsichtig sein und immer schön rühren damit nichts anbrennt. Das sieht dann erst so aus…

…und nach etwas mehr Hitzezufuhr und Rühren so…

Wenn alles dann etwas fester und schön karamellig braun geworden ist alles flach in gefettete Formen oder Silicon-Formen füllen und etwas abkühlen lassen. Vorsicht, Karamell kann sehr heiß sein!

Bei mir war das Karamell eine knatschige Masse, die nicht steinhart wurde. Ich habe mit einem Teelöffel immer etwas Karamell genommen und es in eine Silicon-Pralinen-Form(gibt es in größeren Kaufhäusern, alternativ kann man natürlich auch mal rumfragen, ob jemand ’ne leere Toffifee-Packung übrig hat, dann hat man auch gleich die originalgetreue Form) gegeben. Dann habe ich es mit den Fingern am Rand hochgezogen, dass es so aussah:

Das habe ich dann im Kühlschrank fest werden lassen und habe es immer wieder nochmal etwas mit den Fingern nachbearbeitet. Dann habe ich in jedes eine Haselnuss gelegt, das Nougat in der Mikrowelle geschmolzen und jeweils etwas Nougat darauf gegeben. Das Ganze kommt dann wieder kurz in den Kühlschrank. Wenn alles fest ist, wird die Kuvertüre geschmolzen und es kommt jeweils ein Klecks Schokolade drauf. Das klappt besser, wenn amn den Teelöffel, mit dem man die Schokolade aufnimmt immer abstreicht. Meine waren zu Schluss alle eher individuell, aber sehr lecker. 🙂

Das Ganze muss dann noch ein bisschen in den Kühlschrank und danach am besten alle vor bösen Nicht-Veganern bunkern, die wissen das ja gar nicht so zu schätzen, bäh!


Schoko-Nougat-Cremetorte mit Beeren
Mai 22nd, 2010 by veganitaet

Dies ist ein abgewandeltes Rezept eines normalen Schokoladenkuchen mit Guss. Ich habe zwei Böden gebacken, den untersten mit einer Beeren-Agar-Agar-Mischung und einer Nougatcreme bestrichen, dann den zweiten Boden darauf gegeben und diesen mit einer Schokoladencreme bestrichen. Sehr lecker und reichhaltig!

Zutaten:

Teig:

2 1/2 Tassen Mehl

3/4 Tasse Kakaopulver

2 TL Backpulver

1/4 TL Salz

2/3 Tasse Margarine (geschmolzen)

1 Packung Vanillezucker

1/2 Tasse Zucker

1 Dose Kokosmilch

1/2 Tasse starker schwarzer Kaffee

1/2 Tasse Sojamilch

2 TL Apfelessig (vor dem Zugeben mit Sojamilch mischen)

1/2 Tasse Schokostreusel

Beeren-Mischung:

1 Tasse TK-Beerenmischung (frische gehen natürlich auch)

1/2 Tasse Wasser

1 Packung Agartine (oder 3 TL Agar Agar Pulver)

Nougatcreme:

eine Packung vegane Nougatmasse (z.B. dunkle von Ruf)

1/2 Tasse Margarine

4 EL Puderzucker

Schokoladencreme:

1 Tasse klein gehackte dunkle Kuvertüre

1/2 Tasse Margarine

4EL Puderzucker

Schokoladenstreusel zum Garnieren

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Teig mischen. Dann alle restliche Zutaten hinzugeben und gut verrühren. Alles entweder in zwei gleich große 26cm-Springformen geben oder in eine und nach dem Abkühlen in zwei Hälften teilen.

Alles etwa 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Füllungen zubereiten.

Die Beeren, Wasser und Agar Agar in einem Topf vermischen und etwa 3 Minuten kochen. Einen Tortenring um den unteren Boden stellen(geht zur Not auch ohne) und die Beeren mischung darauf verteilen. In den Kühlschrank stellen bis die Masse eingermaßen fest wird.

Für die Nougatmasse Margarine mit Nougat in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Dann Puderzucker unterrühren. Alles auf die Beerenmischung geben und den zweiten Boden darauflegen.

Für die Schokoladencreme Schokolade mit Margarine im Topf oder in der Mikrowelle schmelzen und Puderzucker unterrühren. Auf der Torte verteilen und mit Schokoladenstreusel garnieren. Alles einige Stunden kühl stellen.

Dies ist ein abgewandeltes Rezept eines normalen Schokoladenkuchen mit Guss. Ich habe zwei Böden gebacken, den untersten mit einer Beeren-Agar-Agar-Mischung und einer Nougatcreme bestrichen, dann den zweiten Boden darauf gegeben und diesen mit einer Schokoladencreme bestrichen. Sehr lecker und reichhaltig!


Warme himmlische Brownies mit Nougatsoße
Mai 18th, 2010 by veganitaet

Was gibt es leckeres als frische warme Teigwaren? Teigwaren mit viel Schokolade, Nüssen und Nougatsoße! (Warum ich das Wort Teigwaren verwende? Wegen meines Lieblingswitzes: Warum heißen Teigwaren Teigwaren? na, na…? Weil sie mal Teig waren!)

Zutaten:

1 Tasse Mehl

1/2 TL Backpulver

70 g Kuvertüre oder normale Zartbitterschokolade

3/4 Tasse Zucker (ich fand mein Endergebnis zu süß und würde das nächste mal weniger rein tun, aber meine Testperson meinte es wäre perfekt so, kommt also auf eure Süßheits-Toleranz an, ob ihr hier lieber weniger nehmen wollt)

1/3 Tasse Margarine

1 Päckchen Vanillezucker

2 EL Sojamilch

1/2 Tasse Schokoladentropfen oder gehackte Schokolade

1/2 Tasse grob gehackte Haselnüsse (passt sehr gut zu dem Nugat, Walnüsse passen aber auch sehr gut zu Brownies)

1 Packung Nuss-Nougat dunkel von Ruf (oder andere vegane Nougat-Masse)

4 EL Sojamilch

Zubereitung:

Trockene Zutaten für den Teig mischen ( nur je 1/4 Tasse Schokodrops und Nüsse). In einem Topg Margarine, Schokolade und Zucker schmelzen. Alles unter den Teig geben und zu einem eher festen Teig kneten. Nicht wundern, dass der Teig nicht flüssig ist wie bei Rührkuchen, der Kuchen wird durch die viele Schokolade trotzdem nicht trocken.

Alles in eine 20cm-Form geben (am besten eine eckige). Dann restliche Schokolade und Nüsse auf den Teig geben und alles fest drücken. 30 Minuten bei 200°C backen. Kurz abkühlen lassen und zurechtschneiden.

Für die Soße Nougat mit Sojamilch erhitzen und zu einer Soße verrühren. Über die am besten noch warmen Brownies geben. Die Brownies bald verzehren, weil sie schnell trocken werden (nicht allzu schwer).



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