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Pandan Kuih (eine Art malaysischer „Pudding“)
Mai 24th, 2011 by veganitaet

In meinem allerersten Rezept hier habe ich schonmal ein Kuih (sprich „Kweh“) zubereitet, das einfach nur malaysisch für Kuchen ist. Hier würde man diesen Pandan Kuih wohl eher als Pudding bezeichnen, allerdings ist er fester als gewöhnlicher Vanillepudding. Er wird in eine Form gegossen und dann in meist rautenförmige Stücke geschnitten, sodass man sie mit der Hand essen kann.
Obwohl ich ja erst gerade ein Pandan-Rezept hochgestellt habe, stelle ich dieses hier hoch, weil ich in neulich zu eienr Party mitgebracht hatte und er so gut ankam, dass viele das Rezept haben wollten. Hier kommt es also:

Zutaten:

1 Dose Kokosmilch (400ml)

6 EL Reismehl (normales Reismehl aus dem Asia-Laden, darauf achten, dass es kein Klebreismehl ist, das hieße dan Glutinous rice flour)

3 EL Tapioka-Mehl (auch im Asia-Laden erhältlich) oder alternativ Speisestärke

60g/3/4 Tasse Zucker

1 TL Pandan Pasta oder -Aroma (dürfte es in den meisten Asia-Läden in kleinen Fläschlein geben. Es sollte grün sein, um das Gericht zu färben und eben das Pandan Aroma haben)

 

Hier Fotos von meinen Zutaten:

Alle Zutaten in einen Topf geben.

Mit einem Schneebesen gut verrühren. Es sollten keine Klümpchen entstehen.

Dann erhitzen und dabei ständig rühren. Die Masse sollte nun immer dicker werden. Kurz aufkochen lassen und schließlich in eine kleine eckige Form gießen (meine ist etwa 15x15cm groß).

Auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Mindestens zwei Stunden kühl stellen und schließlich in Rauten schneiden.

Malaysischer saftiger Pandan-Chiffon-Kuchen
Mai 17th, 2011 by veganitaet

Das hier ist mein 100.Rezept und mein Blog existiert nun seit etwas über einem Jahr. Vielen Dank für die vielen netten Kommentare und Anregungen bisher. Ich freu‘ mich schon auf die nächsten 100 Rezepte, die ich mit euch teilen werde!

Das ist jetzt schon mein drittes Rezept mit Pandan, ihr merkt ich will es euch wirklich andrehen, es ist einfach zu köstlich!! 🙂 In Malaysia wird Pandan (Infos siehe hier) für alle möglichen Speisen benutzt, vor allem für Süßspeisen, wie diesen leckeren Kuchen hier. Man könnte denken, dass das doch ein voll langweiliger schnöder trockener Rührkuchen sei, aber falsch! Pandankuchen wie ich ihn aus Malaysia kenne ist stets saftig und zerschmilzt auf der Zunge! Um dieses Resultat ohne Eier zu erzielen habe ich dem Teig keine normale Sojamilch oder Wasser hinzugefügt, sondern nur Kokosmilch, das hervorragend mit Pandan harmoniert und Bestandteil der meisten Pandankuchen ist. Außerdem enthält der Teig pürierten Tofu. Unbedingt ausprobieren!!

 

Zutaten:

560g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

1 1/2 TL Natron

250g Sonnenblumenöl

250g Zucker

220g Tofu

1 1/2 Dosen (400ml-Dosen) Kokosmilch

5 oder mehr frische Pandanblätter, nochmal zur Info, so sehen sie aus (aber euer Asialaden eures Vertrauen dürfte schon verstehen was ihr wollt, wenn ihr nach frischen Pandan oder Pandanusblättern fragt):

 

Zubereitung:

Mehl, Backpulver und Natron vermischen. Kokosmilch in einen Mixer geben und mit einer Schere die Pandanblätter hineinschneiden. Das Ganze möglichst fein pürieren. Dann durch ein Sieb geben, um einen grünlichen Saft zuerhalten. Das untere Bild dient nur zur Veranschaulichung, es ja diesmal mit Kokosmilch püriert wird und somit eine eher lindgrüne Flüssigkeit entsteht:

Das Gemisch wieder in den Mixer geben und Tofu, Zucker und Öl hinzu geben. Mixen und mit der Mehlmischung vermengen. Eine Kastenform einfetten und den Teig hineingießen.

Das Ganze bei etwa 200°C 30 bis 40 Minuten backen. Nicht wundern, wenn der Teig innen noch feucht erschein, das soll so sein! Gut auskühlen lassen und aus der Form stürzen.

Malaysisches Fingerfood: „Ente“ in Pandanblättern
Jun 2nd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich ein sehr leckeres malaysisches Gericht nachgekocht. In Malaysia wird es klassich mit Hühnchen zubereitet, man bekommt dort aber auch in Supermärkten die fertige tierfgekühlte vegane Version, wenn es die nur hier gäbe… Schluss mit Jammern dachte ich mir, einfach selber machen!

Pandanblätter sind herrlich duftende Blätter, die man in den meisten Asia-Läden bekommt, siehe auch hier.

Als Fleischersatz habe ich „Mock Duck“ aus der Dose aus dem Asialaden genommen. Das gibt es mittlerweile auch bei veganwonderland. Alternativ kann man hier auch seine eigene Seitan-Kreation verarbeiten.

Ach ja, und noch ein wichtiger Zusatz: Die Pandan-Blätter nicht mitessen(sind nicht giftig, nur nicht sonderlich kaubar)! Man wickelt die Päckchen vor dem Essen aus und schmeißt die Blätter danach weg.

Zutaten:

eine Dose „Mock Duck“

etwa 5 Pandanblätter, halbiert(quer, nicht längs)

etwa 10 Zahnstocher

Frittierfett

Marinade:

100ml Ingwersaft( selbst entsaftet, alternativ geht auch Wasser vermischt mit Ingwerpulver)

2EL Sojasoße

1EL Zucker

1/2 TL Pfeffer

1EL Öl (idealerweise Sesamöl)

Zubereitung;

Die Zutaten für die Marinade vermischen und die abgetropften Mock Duck Stücke darin mindestens eine halbe Stunde marinieren. Dann aus der Marinade nehmen(kann man als Würzmittel für ein anderes Gericht aufheben).

Größere Stücke halbieren und kleine Fitzelstücke am besten weg naschen. Jeweils ein halbiertes Pandanblatt um ein Mock-Duck-Stück wicken und mit einem Zahnstocher fixieren. Bei mir ergab die Dose 10 Stück, variiert aber von Dose zu Dose, nehme ich an.

Frittierfett erhitzen und die falschen Entlein darin schön braun braten. Die Blätter werden sich etwas verfärben, geben aber ihr wunderbares Aroma ab. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Als Snack mit süßer Chillisoße(die, die man auch zu Frühlingsrollen isst), pur oder zu einem asiatischen Reisgericht servieren.

Pandan Jelly: natürlich grün gefärbter „Wackelpudding“
Mai 15th, 2010 by veganitaet

Heute zeige ich euch wie man einen grünen Wackelpudding aus Pandan und Agar Agar macht. Dieses Rezept ist wieder aus Malaysia, wo man Gelee aus Agar Agar überall findet, auch in vielen Getränken! Das Jelly wird in der Regel in eine flache Form gegossen und dann in kleine Stücke geschnitten, dass man es mit der Hand essen kann. Meines war dafür etwas zu weich, aber gut zum Löffeln. Will man etwas bissfestere Stücke, muss man einfach mehr Agar Agar zugeben.

Nun zum ominösen Pandan. Pandan, oder genauer Pandanus amarryllifolius, sind lange grüne Blätter, die zum einen wunderbar riechen und zum anderen auch zum intensiv grün färben benutzt werden. In Südostasien benutzt man sie zudem als Raumduft, zum Einwickeln und Aromatisieren von Fleisch(ich werde mal einen Versuch mit Seitan starten) und Reis (dazu einfach Pandanblätter zum kochenden Reis geben). Ich habe meine Pandanblätter im Asia-Laden (bei den Kühlwaren) gekauft. Dort gibt es sie verpackt mit etwa 15 Blättern. Falls jemand diese nicht finden kann oder zu faul ist und trotzdem mal Pandan probieren möchte, gibt es in den meisten Asialäden auch Pandan-Aroma in kleinen Fläschchen.

Den Pandansaft zum Grün färben, dessen Herstellung ich gleich erklären werde, kann man auch für andere Rezepte verwenden, z.B. für giftgrüne Kuchen oder Cocktails.

Zutaten:

für den Pandan- Saft:

8 Pandanblätter

150 ml Wasser

1 Päckchen Agartine (oder 3 TL  anderes Agar Agar Pulver)

500 ml Wasser

150 g Zucker

120 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Für den Pandansaft die Blätter in kleine Stücke schneiden und mit den 150ml Wasser in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und solange mixen bis keine groben Blattstücke mehr vorhanden sind.

Dann einfach alles durch ein Sieb geben und den Saft auffangen. Nun müsste man etwa 100ml Pandansaft haben.

Den Pandansaft mit Kokosmilch mischen. In einem Topf 500ml Wasser, Zucker und Agar Agar etwa 5 Minuten köcheln. Dann Pandan-Kokosmilch hinzufügen und alles noch einmal aufkochen. Dann dan Ganze in kleine Förmchen oder eine große Kuchenform füllen und kühl stellen. Ist das Jelly fest, umstülpen oder in kleine Stücke schneiden. Nicht wundern, die Kokosmilch setzt sich beim Kühlen vom Wasser ab und bildet so zwei Schichten, was aber sehr hübsch aussieht.

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