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DIY Soja-Reismilch aus Reismehl und Sojaprotein-Pulver
Nov 8th, 2011 by veganitaet

Um mich vom Lernen abzulenken habe ich gerade darüber nachgedacht, wie man wohl aus solchen Sachen wie Reismehl eine pflanzliche Milch herstellen könnte. Da ich kein Auto habe und meine Einkäufe immer so nach Hause schleppen muss, mache ich manchmal meine Soja-, Mandel- oder Hanfmilch selbst, da ich manchmal sehr viel Sojamilch verbrauche.  Hanf- und Sojamilch muss man allerdings noch durch ein Tuch gießen und Mandeln habeich nicht immer vorrätig, also musste eine neue Methode her um schnell eine Milch zu zaubern. Ich habe in letzter Zeit schon ein bisschen mit stark verdünter Kokosmilch experimentiert, die ich aber für mein Müsli nicht so lecker fand. Nun habe ich spontan diese Milch kreiert, mit der ich sehr zufrieden bin. Sie ist sehr cremig, leicht süßlich und hat durch das Proteinpulver auch einen hohen Eiweißgehalt. Die Cremigkeit kann man durch mehr oder weniger Zugabe von Wasser variieren.

Für dieses Rezept benötigt man Soja-Proteinpulver, das ich für etwa 12€ für 5kg bei Ebay kaufe und dann auch ewig hält (kann außerdem für cremige Milkshakes, DIY Frischkäse und sogar Marshmellows benutzt werden). Das Zeug nennt sich manchmal auch Soja-Protein-Isolat 90. Am besten ihr kauft das naturbelassene Pulver ohne Süßstoffe und Geschmackszusätze, dann hat man die meisten Verwendungsmöglichkeiten. Ich glaube ich habe das Pulver auch schonmal in dm und Rossmann-drogerien gesehen, dort ist es aber teurer.

Außerdem benötigt man stinknormales Reismehl. Das gibt es im Asialaden für wenig Geld. Nur darauf achten nicht das Klebreismehl zu kaufen! Evtl. kann man es auch selbst aus Reis mahlen, das müsste dann aber seeehr fein sein, sonst müsste man die milch wieder sieben.

Eine Milchalternative benötigt meiner Meinung nach auch noch etwas Fett. Hierfür habe ich selbstgemachte Kokosbutter verwendet (Rezept wird bald hochgestellt). Ansonsten geht auch Kokosöl, etwas Kokosmilch oder anderes Öl. Wer eine fettfreie Milch will, kann das aber natürlich auch weglassen.

Alle weiteren Zutaten sind optional. Wenn man also einmal Sojaproteinpulver und Reismehl vorrätig hat kann man innerhalb 10 Minuten eine leckere cremige Milch zubereiten, ganz ohen sieben. Meiner Meinung nach kommt diese Milch gekaufter Soja-Reis-Milch schon sehr nahe. Bei meinen zwei vorherigen Reismilchversuchen mit richtigen Reiskörnen war die Milch meist noch einen Tick zu schleimig.

Ich schätze mal, dass sie auch billiger ist als gekaufte Sojamilch, genau berechnet habe ich das allerdings nicht.

Vielleicht könnte man das Rezept ja noch vereinfachen, indem, man das Reismehl nicht vorher aufkocht. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wie gut verdaulich das ungekochte Reismehl ist und ob dann nicht die Cremigkeit verloren geht. Laut dieser Seite kann man Reismehl aber auch ungekocht konsumieren.

 

Zutaten:

4 Tassen, bzw. 1 Liter Wasser

1/4 Tasse Reismehl

1/4 Tasse Soja-Proteinpulver

1 EL Kokosbutter, -öl, -milch oder anderes Öl

1 TL Vanillepulver (oder Vanillezucker)

2 Prisen Salz

3 TL Zucker oder andere Süßungsmittel

(optional: 1 EL Soja-Lecithin-Pulver, damit sich die Milch noch besser vermischt)

 

Zubereitung:

2 Tassen Wasser mit dem Reismehl in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren und aufkochen lassen, sodass die Milch eindickt. Von der Kochstellen nehmen und mit dem restlichen Wasser vermischen. Mit allen restlichen Zutaten in einen Mixer geben und auf höchster stufe etwa 1 Minute lang mixen. In eine Kanne oder Flasche gießen, warten bis sich der Schaum verflüchtigt und die Flüssigkeit abkühlt, kühl stellen und genießen. Wem die milch zu dick erscheint, kann noch mehr Wasser hinzufügen, sollte dann aber gegebenenfalls nachsüßen.

Gebackener Milchreis aromatisiert mit Tonkabohnen und Apfelkompott
Sep 25th, 2011 by veganitaet

Auf Tonkabohnen bin ich zum ersten Mal beim Aufstrich-Regal im Bioladen gestoßen. Da gab’s einen süßen Mandel-Tonkabohnen-Aufstrich, der leider nicht vegan ist. Zuerst dachte ich, dass das einfach nur eine besondere neue hippe Nuss sei, aber es wird eher als Gewürz, ähnlich wie Vanille verwendet. Ich wurde neugierig und hab mir gleich mal eine kleine Menge im Internet bestellt. Man kann die Bohnen entweder mitkochen,herausnehmen und evtl wiederverwenden, oder man reibt sie wie eine Muskatnuss. Ich finde den Geruch wunderbar. Meiner Meinung riecht die Bohne total intensiv nach Waldmeister, andere empfinden es aber eher als vanillig und ein Freund von mir meinte „ein bisschen wie bei meiner Oma“, was vielleicht daran liegt, dass Tonkabohnen auch viel in Parfüms verwendet werden. Nun denn.

In einem Kochbuch las ich von im Ofen langsam gebackenen Milchreis, der eine Haut entwickelt, also dachte ich mir, dass das die perfekte Gelegenheit wäre, den Tonkabohnen die Chance zu geben ihr Aroma zu entfalten. Ich fand das Aroma sehr dezent, aber bemerkbar. Wer es intensiver möchte, kann noch eine Bohne mehr verwenden.

Dazu gab’s simples Apfelkompott von meinen wild gepflückten Äpfeln mit ein paar Dattelstückchen und ohen Zucker.

 

Zutaten:

75g-100g Rundkorn- oder Risottoreis (im Ursprungsrezept waren nur 50g angegeben, das war aber viiiiiiiiel zu wenig Reis für so viel Flüssigkeit!)

900ml Sojamilch

1 EL Margarine

4 EL Zucker

2 Tonkabohnen

1 Prise Salz

 

für das Apfelkompott nach Belieben Apfelstücke mit etwas Wasser und Zitronensaft einkochen

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen ofenfesten Topf oder Bräter geben. Bei 150°C 2 1/2 Stunden backen. Alle halbe Stunde umrühren, nur die letzte halbe Stunde ruhen lassen, damit sich eine Haut bildet. Beim servieren die Tonkabohnen entfernen und Apfelkompott dazu reichen.

DIY-Reismilch- verbesserte Variante
Mai 25th, 2011 by veganitaet

Ich habe ja bereits einmal ein Rezept für Reismilch gepostet. Die damalige war aber noch recht schleimig und eher zum Kochen zu benutzen als genüsslich zum Müsli zu löffeln. Da ich gerade im Vegan-Forum auch von anderen gelesen habe, deren Reismilch schleimig wurde und ich rein zufällig auch noch gekochten Reis vom gestrigen Essen übrig hatte, habe ich einen zweiten Testversuch gestartet. Diesmal mit kaltem Wasser statt heißem, da ja die schleimige Konsistenz darauf hinweist, dass die Stärke im Reis mit dem heißen Wasser reagiert hat. Daher war es mir auch nie gelungen Reis- oder Hafermilch mit meiner Sojamilch-Maschine herzustellen, da diese dort immer aufgekocht werden. Das Ergebnis mit kaltem Wasser ist um einiges besser, zwar mag ich Mandel- und Sojamilch immer noch lieber, aber  es ist auf jeden Fall eine schnell zubereitete schmackhafte Milch, wenn man mal gekochten Reis übrig hat. Ich habe dieses Rezept mit Basmati-Reis gemacht, andere Reissorten sind aber auch denkbar.

 

Zutaten:

1 Tasse gekochter Reis (kalt)

3-4 Tassen (0,75-1 Liter) kaltes Wasser

1/2 TL Salz

etwas Vanillepulver (optional)

1 TL Zucker, Agavendicksaft, Süßungsmittel(optional)

 

Zubereitung:

Reis mit Salz, Zucker und 3 Tassen Wasser in einen Mixer geben und etwa 1 Minute auf höchster Stufe durchmixen. Für ein paar Minuten stehen lassen und dann nochmal gut durchmixen. Dann ein Sieb mit einem Mulltuch(z.B. Windeltücher, gibts bei Woolworth o.ä. bei den Baby-Sachen) auslegen, über eine Kanne legen und die Milch hieneingießen. Tuch ausdrücken und die Milch kosten. Gegebenenfalls noch eine Tasse Wasser, Zucker oder Salz hinzufügen. Kühl stellen, fertig!

 

 

Indische frittierte Kohlbällchen in Curry mit rohem Blumenkohl-Pickles und Gewürz-Reis
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Dieses Gericht werde ich mit Sicherheit nochmal zubereiten. Wirklich einer der leckersten indischen Gerichte, die ich je gekocht habe! Mein Dank geht hier an die Inspiration durch die tolle indische Rezepte-Seite von Manjula’s Kitchen.

Die Kohlbällchen sind wirklich göttlich und werden auch Leuten schmecken, die Kohl vielleicht sonst nicht allzu lecker finden. Dadurch, dass der Kohl geraspelt, frittiert und dann nochmal gekocht wird, verschmilzt er förmlich mit dem Kichererbsenmehl zu einem „Knödel“, der in einer Tomaten-Curry-Soße schwimmt.

Die Blumenkohl-Pickles will ich auch jedem ans Herz legen, der weich gekochten Blumenkohl (am besten noch mit Sahnesoße, uäää), nicht so gerne isst. Teilt man den Blumenkohl in viele kleine Rösschen und legt ihn etwas in Limettensaft und Gewürzen ein, ist er sehr gut verdaulich und schmeckt köstlich! Auch eine gute Idee für Rohköstler, die mal was Indisches essen wollen.

Dazu noch etwas Reis, am besten mit ganzen Gewürzen und Curryblättern angebraten…ein Gedicht!

Zutaten(für 4 Personen):

Kohlbällchen:

ein halber Kopf Weißkohl, in der Küchenmaschine fein geraspelt

3/4 bis 1 Tasse Kichererbsenmehl (gibt es in Asia-Läden als Gram Flour oder Besan zu kaufen)

1/2 TL Kreuzkümmelsamen (ganze Samen, gibt’s auch im Asia-Laden)

ein etwa 3cm breites stück Ingwer, fein gehackt

eine gehackte grüne Chilli-Schote

1 TL Salz

Öl zum Frittieren

Curry:

1 Dose gehackte Tomaten

ein etwa 3cm breites Stück Ingwer, fein gehackt

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 grüne Chilli-Schote, fein gehackt

1 TL Kreuzkümmelsamen

1EL Kichererbsenmehl

1 EL gemahlener Koriander

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Salz

2 TL Zucker

1/2 TL Chilli-Pulver

3 EL Soja-Joghurt (alternativ Kokosmilch)

Blumenkohl-Pickles:

ein kleiner Blumenkohl

2 grüne Chilli-Schoten, in Scheiben geschnitten

1 1/2 TL schwarze Senfsamen (Asia-Laden)

1 TL gemahlene Fenchelsamen (Asia-Laden, Fennel Seeds)

1 1/2 TL Salz

1/2 TL Kurkuma

1/4 TL Asafoteida (oder Hing, indisches Gewürz)

Saft und Schale aus einer Bio-Limette

einige Blätter gehackter frischer Koriander

3 EL Olivenöl

Gewürzreis:

250g Basmati-Reis, gekocht und abgekühlt

1 Zwiebel, in Ringe geschnitten

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 getrocknete rote Chilli-Schote

1 Zimtstange

1 Lorbeer-Blatt

1TL Panch Puren (Mischung aus fünf ganzen Gewürzsamen)

2 El getrocknete Curry-Blätter

Öl

Zubereitung:

Den geschredderten Kohl mit den Gewürzen mischen.

Soviel Kichererbsenmehl dazu geben, bis sich die Masse in Bällchen formen lässt. Gegebenenfalls etwas mehr Mehl hinzufügen.

Fett in einem Wok oder Fritteuse erhitzen und die Bällchen hinein geben. Von allen Seiten goldbraun frittieren.

Nun könte man die Bällchen bereits essen. Ich dachte sogar, dass sie fast zu schdae dafür sind, sie nun noch noch in Curysauce zu kochen, da sie dadurch ihre Knusprigkeit verlieren. Dadurch, dass sie gekocht werden, erhalten sie aber eine ganz neuartige Textur und schmecken nochmal viel besser, als die frittierten Bällchen.

Nun das Curry zubereiten. Dafür Tomaten, Ingwer, Chilli und Knoblauch im Mixer pürieren.

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Senf- und Fenchelsamen und Asafoteida hinzufügen. Aromatisch anbraten. Den Topf kurz vom Herd nehmen und das Kichererbsenmehl hinzugeben und ebenfalls anbraten. Schnell umrühren und nicht zu heiß werden lassen, da das Mehl schnell schwarz wird (kann ich aus eigener Erfahrung sagen…). Das Kichererbsenmehl aromatisiert das Curry und dickt es zugleich an. Nun das Tomatenpüree und die Gewürze hinzu geben und weiter kochen. Ab und an umrühren.

Schließlich den Joghurt hinzugeben und etwa eine Minute weiter kochen. Schließlich noch etwa 300ml Wasser hinzufügen.

Nun die Bällchen in das Curry geben und etwa 8 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen lassen.

Für die Pickles den Blumenkohl in feine Röschen teilen und auf einem Küchentuch gut abtrocknen.

Limettensaft herauspressen und die Schale vierteln, mit den Blumenkohlröschen in eine Schale geben. Alle anderen Zutaten zu einer Soße verrühren und mit dem Blumenkohl vermischen. Nun nur noch gut durchziehen lassen (am besten ungefähr eine Stunde).

Für den Reis Öl in einer Pfanne erhitzen und alle Gewürze hinein geben. Etwas anbraten und schließlich Reis dazu geben. Nach Geschmack salzen.

Alles zusammen anrichten und mit frischem Koriander garnieren.



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DIY-Reismilch
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Dieses Rezept eignet sich gut, wenn ihr mal wieder zu viel Reis gekocht habt aber keine Lust mehr auf ein Reisgericht habt. Die Reismilch ist etwas dickflüssig und hatte eine etwas „schleimige“ Konsistenz. Ich habe sie zum Backen und Kochen verwendet. Durch feineres sieben und Verdünnen wird die Reismilch aber sicherlich auch „milchiger“.

Zutaten (für etwa 500ml):

etwa 1 1/2 Tassen gekochter Vollkorn-Reis

700ml heißes Wasser

Zubereitung:

Reis einige Minuten in heißem Wasser quellen lassen. Dann auf höchster Stufe im Mixer mixen.

Zweimal durch ein Sieb geben.
Den übrig gebliebenen Reismatsch kann man, wenn mag mag als Frühstückbrei wie Milchreis essen oder für Bratlinge aufheben.
Nach Wunsch kann man die Reismilch nun noch verdünnen, durch ein feineres Sieb oder Tuch geben und mit Zucker, Vanille oder anderem verfeinern.

Jüdisch-Irakisches Rote-Bete-Kúbbe mit Minz-Koriander-Reis
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

In diesem Gericht habe ich ein Rezept aus einem jüdischen Kochbuch nachgekocht. Es handelt sich hierbei um eine Art gefüllte Klöße, die durch die Rote Bete eingefärbt werden. Normalerweise werden sie mit Hackfleisch gefüllt. Ich habe stattdessen angebratenen Tofu verwendet. Mit Sojagranulat oder gehacktem Seitan schmecken sie aber bestimmt auch sehr gut.

Ein wirklich sauleckeres eindrucksvolles Essen und mal ganz was anderes!

Zutaten (für etwa 4 Personen):

für etwa 12 Kúbbe:

Soße:

2ooml Zitronensaft

5 EL Zucker

1 bis 1/2 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

1,5 l Wasser

2 Rote Beete

Teig:

120g Hartweizengries

1/4 TL Salz

150 ml Wasser

etwas Mehl

Füllung:

1 Block Tofu (400g)

1 Zwiebel

1/2 TL Chilli-Flocken

1/ TL Salz

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

Minz-Koriander-Reis:

250g Langkorn-Vollkornreis(oder Basmati)

1 Zwiebel

1TL ganzer Kreuzkümmel

2 Knoblauchzehen

jeweils ein Bund Minze und Koriander

Limette zum Garnieren

Zubereitung:

Rote Beete in schmale Scheiben schneiden. Alle Zutaten für die Soße vermischen und 5 Minuten kochen lassen.

Beiseite stellen.

Tofu mit einem Küchentuch gut abtrocknen. Zwiebel fein hacken und in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. etws mehr Öl hinzugeben und Tofu hinein bröseln.

Nun immer wieder rühren und darauf achten, dass der Tofu nicht anbrennt. Immer wieder etwas mehr Öl hinzugeben. Die Mischung soll richtig braun und trocken werden. Nicht gleich den Mut verlieren, gerade bei etwas weicherem Tofu braucht es ein bisschen bis die Feuchtigkeit weg ist, aber es funktioniert ebenso. Wenn die Mischung schön braun ist, vom Herd nehmen.

Für den Teig alle Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verkneten.

Ich musste hierfür noch etwas Mehl hinzugeben. Die kleine Teigkugel ein paar Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Reis kochen. Zwiebeln in Ringe schneiden und Kräuter hacken.

Den Teig in 12 Teile teilen. mit nassen Händen zu Kugeln formen, platt drücken…

und etwas Füllung hinein geben.

Ränder mit Wasser fest drücken. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ablegen.

Gekochten Reis abkühlen.

Soße zum Kochen bringen und die Kúbbe hinein geben. Etwa 15 Minuten köcheln lassen.

Für den Reis Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln und Kreuzkümmel hinein geben und schön anbraten. Besonders gut schmeckt es, wenn die Zwiebelringe angebräunt sind. Abgekühlten Reis und Kräuter hinzufügen und gut mischen.

Fertige Kúbbe mit Soße, Rote Beete und Reis anrichten und mit Limetten-Vierteln garnieren.

So sehen dann die fertigen angebissenen Kúbbe aus:


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Dunkler Reissalat mit Frühlingszwiebeln, Tomaten und eingelegter Paprika
Jul 4th, 2010 by veganitaet

Hier ein ganz einfaches Rezept für einen Reissalat mit viel Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, Cocktailtomaten und Gurken und einem Dressing aus Zitronensaft.

Zutaten:

etwa 2 Tassen gekochter abgekühlter dunkler Langkorn-Reis(klebt nicht zusammen, asiatische Reissorten eigenen sich hier eher nicht so gut)

eine halbe Salat-Gurke

etwa 10 Cocktailtomaten

ein Bund Schnittlauch

2Frühlingszwiebeln

2 große Stücke eingelegte Paprika

Saft aus einer Zitrone

3Tl Senf

3EL Tomatenmark

150ml Wasser

ein Spritzer Agavendicksaft

1/2TL Salz

1/2 TL Paprikapulver

etwas Knoblauchpulver

etwas Pfeffer

Zubereitung:

Tomaten vierteln, Gurke würfeln, Paprika in kleine streifen schneiden und Frühlingszwiebel und Schnittlauch fein hacken. Die Zutaten für das Dressing in der Salatschüssel glatt rühren und mit allen restlichen Zutaten vermengen. Etwas durchziehen lassen, fertig!



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Veganer japanischer „Aal“ auf Reis (Unagi Donburi)
Mai 18th, 2010 by veganitaet

Heute stelle ich euch ein japanisch veganisiertes Rezept vor: Unagi Donburi. Das ist ein Gericht bestehend aus Klebreis, einem Stück Aal (uäää..nicht, dass ich das jemals gegessen hätte)und einer süßen braunen Soße. In Asien gib es viele vegetarische Restaurants, die solche Gerichte sehr kreativ nachahmen, daher wollte ich dieses hier nachkochen, um es auch dem deutschen veganen Publikum zu zeigen. 🙂 Für alldiejenigen, die diese ganze Fleischimitiererei kontraproduktiv finden, können das Gericht ja auch „Algenrolle mit Tofuhaut-Pilz-Füllung auf Reis“ nennen. 🙂

Zutaten (für 4 Personen):

2 Tassen japanischer Reis (Sushireis oder Klebreis), ein anderer Reis wäre hier auch nicht allzu gotteslästerlich 😉

(2 EL Reisesseig, optional)

eine Packung Nori-Algen-Blätter

eine Packung Tofu-Haut (Dried Beancurd aus dem Asia-Laden, ist ein getrocknetes chinesisches Produkt, gibt es aber auch unter der japanischen Bezeichnung Yuba oder auch gefroren und inzwischen sogar unter dem Namen Tofu Blätter bei veganwonderland)

10 getrocknete Shitake-Pilze, für etwa 20 Minuten in heißem Wasser aufgeweicht (Einweichwasser aufheben!)

1/2 Tasse eingeweichte Wakame-Algen(Vorsicht, nicht zu übermütig sein, quellen stark auf! Mengenangabe bezieht sich auf die eingeweichten Algen)

3 EL Mirin, japanischer süßer Reiswein

5EL Sojasoße

4EL Klebreismehl (aus dem Asialaden)

für die Soße:

1/3 Tasse Vollrohrzucker(unterstützt die braune Farbe und den Geschmack, normaler Rohrzucker ginge aber auch)

1/2 Tasse Sojasoße

100ml Shitakepilz-Einweichwasser

ein paar kleine Stücke Kombu.Algen (mehr dazu hier) oder 150ml fertige Dashi-Instantbrühe(Pulver aus dem Asia-Laden)

3EL Mirin

1EL Speisestärke

Zubereitung:

Den Reis mit 3 Tassen Wasser kochen, bis er gar und klebrig ist. Wenn er fertig ist kann man ihn noch mit etwas Reisessig würzen, je nach Geschmack.

Die eingeweichten Pilze und Wakame-Algen in einer Küchenmaschine oder Mixer fein mixen. Die Tofuhaut in kleine Stücke bröseln und in heißem Wasser kurz einweichen. Wasser abgießen und mit der Algen-Pilz-Mischung mischen. Mit Sojasoße und Mirin würzen und das Klebreismehl unterheben, das hält die Masse dann schön zusammen.

Nun immer eine gewisse Menge in die Mitte eines Nori-Algenblattes verteilen und zu einem Päckchen zuklappen. die Ränder einfach immer befeuchten und fest drücken. Wenn man den Eindruck hat, es würde nicht halten, einfach mit der umgeschlagenen Seite nach unten legen, dann klebt es nach einer Weile.

Wenn man fertig ist mit den Päckchen, Öl in einer Pfanne erhitzen und die „Aale“ von beiden Seiten braun braten.(Vorsicht, wegen der dunklen Farbe der Algen merkt man nicht sehr schnell, wenn sie schwarz werden!)

Für die Soße die Kombualgen mit 150ml Wasser kurz aufkochen und einige Minuten einweichen lassen oder eine Instanst Dashi-Brühe herstellen. Dann alle Zutaten bis auf die Speisestärke aufkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser mischen und unter die Soße rühren bis sie andickt. Zum Servieren den Reis in eine Schüssel geben, je ein Stück „Aal“ darauf geben und mit der Soße übergießen.



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