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Seitan-Jerkys mit Tomaten-Chilli-Geschmack
Jul 6th, 2011 by veganitaet

Hier kommt nun die zweite Geschmacksvariante meiner Jerkys. Barbecue-Pfeffer ist noch mein Favorit, aber die hier sind auch nicht von schlechten Eltern. 🙂

Zutaten:

trockene Zutaten:

1 Tasse Gluten

1/2 TL Salz

1 Prise Pfeffer

1 1/2 EL Chilli-Flocken

1 1/2 EL getrockneter Basilikum

3 getrocknete Tomaten(die trockenen, nicht in Öl eingelegten, aber die in Öl gehen bestimmt auch) in kleine Stücke geschnitten

 

flüssige Zutaten:

1/2 Tasse Wasser

6 EL Tomatenmark

 

Marinade:

4 EL Tomatenmark

1 EL Wasser

2 EL Ketchup

1 EL Sojasoße

 

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermischen, alle flüssigen Zutaten vermischen und dann alles miteinander verkneten. Alles in eine Auflaufform pressen. Zutaten für die Marinade vermengen und die Hälfte auf dem Seitan mit einem Pinsel oder Löffel verteilen.

Im Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Jerkymasse wenden und in schmale längliche Streifen schneiden.

Mit der restlichen Marinade ringsum einpinseln und fertig garen. Zwischendurch testen, da die Jerkys nicht zu sehr austrocknen sollen.

Seitan Jerky mit Barbecue-Pfeffer-Geschmack
Mai 18th, 2011 by veganitaet

Hierauf bin ich wirklich sehr sehr stolz. Ich muss sagen ich LIEBE Jerkys(wer es nicht kennt, das sind Fake-Fleisch-Snack-Riegel aus Seitan oder Sojaeiweiß nach amerikanischem Vorbild, die im Gegensatz zu vielen vegetarischen Wurstsnacks sehr fest sind und einen guten Biss haben). Ab und an kauf ich mir auch mal den ein oder anderen bei Vegan Wonderland, aber aufgrund des Preises kann man da ja nicht einen nach dem anderen verschlingen, was ich manchmal gerne täte. Also hab ich mich an Selbermachen gewagt und das Ergebnis ist nahezu perfekt! Mein Freund quengelt nun ständig dass ich diese Jerkys machen soll und auch „eingefleischte Omnis“ waren begeistert. In Zukunft werd‘ ich mal an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen experimentieren.

Zutaten:

trockene Zutaten:

1 Tasse Gluten

1/4 Tasse Nährhefeflocken

3 EL Röstzwiebeln

1 TL Salz

1/2 TL Knoblauch, granuliert

1 TL grober Pfeffer

1/4 TL Nelke, gemahlen

1/4 TL Muskat

1/2TL Paprika

 

flüssige Zutaten:

1/2 Tasse Wasser

1 1/2 EL Tomatenmark

1/2 EL Senf

3 EL Sojasoße

3 EL Ketchup (oder Barbecuesoße wenn man kein Liquid Smoke hat)

2 EL Liquid Smoke

1 TL Zucker

 

Marinade:

1 EL Agavendicksaft

3 EL Ketchup

2 EL Sojasoße

1 EL Liquid Smoke

 

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermischen(Röstzwiebel mit einem Nudelholz pulverisieren), alle flüssigen Zutaten vermischen und dann alles miteinander verkneten. Alles in eine Auflaufform pressen. Zutaten für die Marinade vermengen und die Hälfte auf dem Seitan mit einem Pinsel oder Löffel verteilen.

Im Backofen bei 200°C etwa 45 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Jerkymasse wenden und in schmale längliche Streifen schneiden.


Mit der restlichen Marinade ringsum einpinseln und fertig garen. Zwischendurch testen, da die Jerkys nicht zu sehr austrocknen sollen.

 

Goldgelbe knusprige Soja-Nuggets
Mai 15th, 2010 by veganitaet

Dies ist ein Rezept für Sojamedaillons aus TVP (falls ihr euch mal gefragt habt, wie man dieses trockene Sojazeugs nennt) in knusprig frittierter Teighülle. Ich habe meine Medaillons von veganwonderland. Es sind einfach etwas größere Sojaschnetzel, die man aber auch verwenden könnte.

Zutaten:

eine Packung Soja-Medaillons

2EL Gemüsebrühe

5EL Sojasoße

etwa 250ml Shitake-Pilz-Einweichwasser

2EL Zucker

(optional 2EL Liquid Smoke)

für den Teig:

1 Tasse Weizenmehl

1/3 Tasse Reismehl

1 Tasse Wasser

1 gehäufter TL Backpulver

1 gehäufter TL Salz

1 TL Zucker

1TL deutsches Curry-Pulver

1 TL Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Medaillons kochen. Dafür die Medaillons in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und alle Zutaten für die Würzbrühe hineingeben. Das Shitake-Pilz-Einweichwasser erhält man. indem man einige Shitake-Pilze für etwa 15 Minuten in etwas Wasser einweicht. Ich hebe es immer auf, da es ein sehr angenehmes Pilz-Aroma enthält. Alternativ könnte man es auch weglassen oder getrocknete Pilze zu der Brühe geben und mitkochen. Die Medaillons 5 bis 10 Minuten kochen bis sie innen nicht mehr hart sind(einfach mal probieren). Dann abgießen und leicht ausdrücken(viele finden Produkte aus TVP oft zu schwammig, weil sie nicht die Flüssigkeit nach dem Kochen ausdrücken).

Nun alle Zutaten für den Teig vermischen bis ein zäher Teig entsteht. Ist der Teig zu fest, noch mehr Wasser hinzufügen. Frittierfett erhitzen, die Medaillons nacheinander in den Teig tunken und goldgelb frittieren. Als „Junk Food“-Snack mit Ketchup oder zu Gemüse servieren.

Murukku- indischer pikanter Knabberkram
Mai 13th, 2010 by veganitaet

Murukku gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Würzungen. Hier stelle ich euch Murukku aus Urid und Channa Dal (Uridlinsen und gespaltene Kichererbsen, beide im Asia-Laden erhältlich) und Reismehl vor. Wenn man sie ganz authentisch zubereiten will, braucht man einen sehr guten Spritzbeutel und eine Menge Kraft, da der Murukku-Teig ziemlich hart ist. Da mein Spritzgerät dem Teig nicht Stand halten konnte, habe ich sie zu lustigen dicken Würmern mit der Hand geformt.

Zutaten:

1 Tasse Reismehl

1/4 Tasse Uridlinsen

2 EL Kichererbsenmehl oder Channa Dal(gelbe Linsen aus dem Asialaden)

2 EL Margarine

1/4 TL Asafoteida (indisches Gewürz, auch Hing oder Asant genannt, etwas streng schmeckend, ist hier aber essenziell und dient auch zur besseren Verdauung von Hülsenfrüchten)

1 TL Sesam(kann auch weggelassen werden)

1 TL ganze Kreuzkümmelsamen

2 TL Chillipulver(je nachdem, wie scharf man es mag…)

1/2 EL Salz

kaltes Wasser

Fett zum Frittieren

Zubereitung:

Beginnen wir mit dem aufwendigsten Arbeitsschritt. Eigentlich geht das Zubereiten von Murukku ganz fix, allerdings braucht man hierfür gemahlene Urid und Channa Dal. Da es hierzulande Uridlinsen nicht fertig gemahlen gibt, müssen wir das Ganze selber mahlen. Für einen herkömmlichen Mixer oder eine Küchenmaschine sind die Linsen zu hart. Daher habe ich sie mit einer Kaffemühle gemahlen und ein gutes Resultat erzielt. Möglich wäre auch, sich nach den Linsen in einem größeren Biomarkt umzusehen und sich diese mahlen zu lassen, da einige Läden diesen Service anbieten.

Vor dem Mahlen müssen die Linsen aber noch kurz in einer trockenen Pfanne geröstet werden, um sie aromatischer zu machen. Hier muss man sehr vorsichtig sein, dass die Linsen nicht schwarz werden! Sie sollen lediglich etwas ihre Farbe verändern und stärker riechen. Will man öfter Murukku machen, kann man gleich mehr Mehl mahlen.

Wenn man fertig gemahlen hat, alle Zutaten(außer das Frittierfett, haha) in eine Schüssel geben und soviel Wasser zugeben bis ein fester glatter Teig entsteht.

Nun kann man die Murukkus formen oder zu Spiralen spritzen. Das Frittierfett in einem großen Topf oder in der Fritteuse stark erhitzen und die fertig geformten Murukkus solange frittieren bis sie schön braun und knusprig sind.

Auf einem Küchentuch abtropfen lassen und luftdicht verpacken. So hält sich Murukku eine ganze Weile und macht sich auch gut als Geschenk!

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