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Apfelweintorte (geht auch ohne Alkohol)
Okt 15th, 2011 by veganitaet

Hier habe ich die gute alte hessische Äppelwoi-Torte nachgebacken. Anstatt Apfelwein kann man auch Cidre oder Apfelsaft nehmen. Ich habe beides genommen, damit die Torte schon süßlich-säuerlich schmeckt. Die Torte ist sehr einfach herzustellen und schmeckt schön frisch und leicht. Am besten verwendet man säuerliche Äpfel wie Boskoop oder selbstgepflückte Äpfel, die gerade noch an den Bäumen hängen.

Zutaten:

Mürbeteig:

250g helles Mehl

1/2 Packung Backpulver

125g Zucker

1 P. Vanillezucker

150g Margarine

2 EL kaltes Wasser

 

Belag:

800g Äpfel

400ml Apfelsaft

350ml Apfelwein

2 P. Vanillepuddingpulver

6EL Zucker

eine Packung Soyatoo/2 Packungen Cresoy/300-400ml vegane Schlagsahne

gemahlener Zimt

 

Zubereitung:

Aus dem Teigzutaten einen glatten Teig kneten, gegebenenfalls mehr Mehl oder Wasser hinzufügen. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und grob würfeln.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und in eine befettete 26cm-Springform drücken. Einen etwa 5cm hohen Rand hochziehen. Nund de Äpfel auf den Teig geben.

Für den Pudding Apfelwein und-saft in einen Topf geben. Einige Esslöffel davon in eine klene Schüssel geben und mit dem Zucker und dem Puddingpulver glatt rühren. Flüssigkeit aufkochen lassen, Topf vom Herd nehmen und die Puddngmasse enrühren und nochmals aufkochen lassen. Den Pudding über de Äpfel gießen.

Kuchen bei 180-200°C etwa 60 Minuten backen.

Der Teig sollte leicht gebräunt sein und die Puddingmasse eine Haut gebildet haben.

Nun am besten über Nacht kühl stellen. Dann aus der Springform lösen.

Die Sahne aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Großzügig mit Zimt bestreuen, fertig!

 

 

 

 

 

Spaghetti Carbonara
Mai 13th, 2011 by veganitaet

Heute wollte ich mich mal an Spaghetti Carbonara versuchen. Hierfür habe ich den Speck durch Sojagranulat ersetzt, das ich vorher in einer sehr salzigen und rauchigen Brühe gekocht und dann knusprig angebraten habe. Leider sieht das dann nicht sonderlich nach Speck aus, weil sich das Granulat eher dunkelbraun färbt, aber es schmeckt gut und das ist ja die Hauptsache! 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen):

etwa 400g Spaghetti

1 Tasse Sojagranulat (ich habe das von Vegan Wonderland verwendet, es sollte auf jedendall solches sein, das eine „fleischige“ Konsistenz hat, nicht eine nussige, die es oft in Bio-Läden gibt)

4 EL Liquid Smoke (bestellbar in mexikanischen Internetshops, wirklich sehr zu empfehlen für selbstgemachte Fake-Fleischsachen, andernfalls geht auch Rauchsalz, falls jemand das leichter findet)

etwa 1-2 TL Salz

1/2 TL Paprikapulver

1/2 EL Zucker

1 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

500ml Sojamilch

3 EL Nährhefeflocken

Salz

grober Pfeffer

2 EL Speisestärke

1/2 Packung Soja-Sahne (Soja Cuisine)

 

Zubereitung:

Sojagranulat in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Liquid Smoke, Salz, Zucker und Paprika hinzufügen und einige Minuten kochen bis die stückchen weich sind. Dann etwa abkühlen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Granulat hinein geben und die Flüssigkeit herausdrücken, da die Stückchen schön knusprig werden sollen. Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und das Granulat gut anbraten.

Ich habe es an dieser Stelle nochmal kräftig nachgesalzen, da Speck ja auch sehr salzig ist.

Dann die Soße zubereiten. Zwiebel und Frühlingszwiebel hacken. Von der Frühlingszwiebel den grünen Teil zum garnieren aufbewahren. Alles in Öl anbraten. Sojamilch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Nährhefe würzen. Dann Speisestärke mit eiwas Wasser glatt rühren und die Soße damit andicken.

Nochmals aufkochen lassen. Die Herdplatte ausstellen und die Sojasahen unterrühren. Dann die „Speck“-Stückchen dazu geben und servieren.

 

Matcha-Sahnecreme auf Erdbeeren
Aug 17th, 2010 by veganitaet


Zu diesem Dessert wurde ich von einem japanischen Restaurant in Malaysia inspiriert, das japanische Küche mit italienischer fusionierte. Dort gab es dir verrücktesten Desserts, wie z.B. japanisches Tiramisu mit roter Bohnenpaste. Außedem wurden ganz viele Desserts mit Matcha-Pulver gemacht. Matcha ist japanischer pulverisierter Grüntee. Hierzulande bekommt man Matcha in einigen Asia-Läden, insbesondere in japanischen Läden(z.B. in Frankfurt am Main) und natürlich über zahlreiche Internetshops. Dort solltet ihr die Preise gut vergleichen, da Matcha recht kostspielig ist. Ich habe mein Pulver bei Ebay recht günstig gekauft. Mein hier verwendetes Matchapulver war ein Instant-Mischgetränk mit Traubenzucker. Verwendet ihr pures Matcha könnt ihr es mit Puderzucker vermischen. Achtet darauf, dass ihr kein „Matcha Latte“-Instantpulver kauft, das ist in der Regel nämlich mit Milchpulver.

Zutaten (für 4 Personen):

5 EL Matcha-Pulver, zusätzlich etwa 2 TL zum Dekorieren

3 gefrorenen Bananen

1 Packung Soyatoo-Schlagsahne

3 EL Agavendicksaft oder Zucker

eine Packung TK-Erdbeeren oder etwa 250g frische Erbeeren

Zubereitung:

Bananen leicht antauen und im Mixer wie hier zu einer Creme verarbeiten. Matcha, Agavendicksaft und Soyatoo dazu geben und zu einer fluffigen Creme schlagen. Erdbeeren auf vier Schälchen verteilen und die Creme darauf verteilen. Mit etwas Matcha garnieren.


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Rösti mit Pilz-Soja-Sahne-Geschnetzeltem
Jun 18th, 2010 by veganitaet

Hier mal ein weniger spektakuläres, aber sehr schmackhaftes Rezept für TVP-Soja-Geschnetzeltes (diese getrockneten Dinger) und ganz einfachen Röstis (gehen so einfach, dass man sich fragen könnte, warum nicht ständig jeder Rösti macht). Mein Rösti hier, um mal etwas anzugeben, sieht nur so hübsch aus, weil ich anstatt die Kartoffeln normal zu raspeln ein spezielles Gerät benutzt habe. Nein, ich habe keinen Werbevertrag, aber ich bin wirklich ganz begeistert und es ist angenehmer als das Raspeln, da man die Kartoffel einspannen und dann kurbeln muss, um so schöne Spiralen zu erhalten. Falls ihr jetzt ganz neidisch seid, guckt euch mal nach einem Julienne-Schneider oder einem „Spirali“ auf Ebay um. Neu kostet gerade letzteres ein bisschen was, aber ich konnte meines für nur einen Euro auf Ebay ersteigern.

Alle anderen können natürlich für dieses Rezept auch eine stinknormale Küchenreibe verwenden.

Zutaten (für 4 Personen):

Röstis:

2 kg festkochende Kartoffeln

4EL Mehl (eigentlich egal ob Vollokorn- oder Weißmehl)

2TL Salz

Pilz-Soja-Sahne-Geschnetzeltes:

150g Soja-Schnetzel (ich finde die von veganwonderland am leckersten, weil sie eine „fleischigere“ Konsistenz haben und weniger schwammig sind als welche aus dem Asia- oder Bioladen, außerdem sind sie wahschenlich auch die derzeit billigsten, ohne hier schon wieder Werbung machen zu wollen)

1EL Liquid Smoke, Rauchsalz oder Barbecue-Soße, falls ihr da was veganes findet

2EL Gemüsebrühepulver

1/2TL Pfeffer

200g Soja-Sahne

200g Champignons

1EL Olivenöl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

Pfeffer

1TL Gyros-Gewürz (Paprika, Muskat, Kreuzkümmel)

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

Für die Röstis die Kartoffeln schälen und raspeln, bzw. in dekorative Spiralen kurbeln.^^ In einer Schüssel mit Mehl, Salz und Pfeffer mischen. Öl in einer Pfanne erhitzen und etwas von der Masse hinein geben und etwas fest drücken. Schön kross braten. Müsste etwa 4 große Röstis ergeben.

Zwiebeln, Pilze und Knoblauch klein schneiden. Die Soja-Schnetzel in einem Topf mit Wasser bedecken, Liquid Smoke, Gemüsebrühe und Pfeffer hinzufügen und einige Minuten köcheln bis die Schnetzel weich sind. Abgießen, leicht ausdrücken.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hinzu geben und glasig dünsten. Sojaschnetzel hinzufügen und leicht knusprig anbraten. Pilze und etwa 200ml Wasser hinzugeben und würzen. Etwa 1 Minute kochen, Sahne hinzugeben, abschmecken und fertig. Mit dem Rösti und frischer Petersilie anrichten.

Dazu schmeckt ein leckerer Salat, vielleicht ja dieser hier.


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Vegane Toffifees: ein Experiment
Mai 28th, 2010 by veganitaet

„Es steckt viel Spaß in Toffifee“… Leider aber auch Molkenerzeugnis, kondensierte Magermilch, kondensierte Süßmolke, Milchzucker, Butterreinfett, Magermilchpulver und der ganze Crap…

Ich habe schon so lange davon geträumt, Toffifees, eine meiner früheren Lieblings-Süßigkeiten, einmal zu veganisieren. Nun habe ich mich endlich dazu aufgerafft, nachdem ich ewig im Internet nach Vorbildern gesucht habe. Es scheint ja einige Veganer mit einem starken Verlangen nach Toffifees zu geben und auch einige Überlegungen, wie man sie selber machen könnte, aber da scheinbar noch niemand sonst ein Rezept hierfür veröffentlicht hat, kommt es hier nun endlich: vegane Toffifees! 🙂 Wie soll man sie nur nennen…? Voffifees, Veganoffifees..hmm..eine Idee?

Ich habe in meinem Rezept Soja-Lecithin-Pulver und Glycerin benutzt, das ja nicht in jedem Haushalt zu finden ist, Ich denke aber, dass man es auch gut ohne hinbekommt, ich hatte diese Zutaten nur sowieso im Haus.

Als Resümee würde ich sagen, dass sie geschmacklich sehr gut sind. Das Karamell ist vielleicht etwas zu fettig und weich. Vielleicht sollte man das Glycerin einfach weglassen. Ich hatte eher Bedenken, dass das Karamell steinhart werden würde. Ein Versuch wäre es vielleicht noch wert, selbst vegane gezuckerte Kondensmilch alá „Milch-Mädchen“ herzustellen und daraus das Karamell zuzubereiten, weil ja so etaws ähnliches auch in der Original-Rezeptur enthalten ist.

Zutaten:

eine Packung Soja-Sahne

200g Zucker

200g heller Sirup (ich habe Glukosesirup verwendet, man könnte aber auch hellen Grafschafter-Sirup verwenden oder es mit Agavendicksaft probieren, oder einfach selbst aus Zucker und Wasser einen Sirup einkochen)

200g Margarine

50g Kokosfett (war nur so ein Experiment, man kann aber auch nur Margarine nehmen und das Kokosfett weglassen, das Karamell ist schon so ziemlich fettig)

1EL Glycerin

1EL Soja-Lecithin

1/2 TL Natron (kann auch weggelassen werden, ich hatte das in einem anderen Toffee-Rezept gesehen, mir ist aber auch nicht ganz klar, was es bringen soll)

ein paar Tropfen Ruf Butter-Vanille-Aroma

eine Packung Ruf Nougat dunkel(oder anderes veganes Nougat)

etwa 50g dunkle Kuvertüre

ganze Haselnüsse

Zubereitung:

Zuerst die Margarine und das Kokosfett in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Dann alle restlichen Zutaten unterrühren bis alles geschmolzen ist. Nun kann man langsam die Temperatur etwas höher drehen. Professionell macht man Karamell mit einem Thermometer, da ich aber keines habe, habe ich es eher nach Gefühl gemacht. Auf jeden Fall muss man vorsichtig sein und immer schön rühren damit nichts anbrennt. Das sieht dann erst so aus…

…und nach etwas mehr Hitzezufuhr und Rühren so…

Wenn alles dann etwas fester und schön karamellig braun geworden ist alles flach in gefettete Formen oder Silicon-Formen füllen und etwas abkühlen lassen. Vorsicht, Karamell kann sehr heiß sein!

Bei mir war das Karamell eine knatschige Masse, die nicht steinhart wurde. Ich habe mit einem Teelöffel immer etwas Karamell genommen und es in eine Silicon-Pralinen-Form(gibt es in größeren Kaufhäusern, alternativ kann man natürlich auch mal rumfragen, ob jemand ’ne leere Toffifee-Packung übrig hat, dann hat man auch gleich die originalgetreue Form) gegeben. Dann habe ich es mit den Fingern am Rand hochgezogen, dass es so aussah:

Das habe ich dann im Kühlschrank fest werden lassen und habe es immer wieder nochmal etwas mit den Fingern nachbearbeitet. Dann habe ich in jedes eine Haselnuss gelegt, das Nougat in der Mikrowelle geschmolzen und jeweils etwas Nougat darauf gegeben. Das Ganze kommt dann wieder kurz in den Kühlschrank. Wenn alles fest ist, wird die Kuvertüre geschmolzen und es kommt jeweils ein Klecks Schokolade drauf. Das klappt besser, wenn amn den Teelöffel, mit dem man die Schokolade aufnimmt immer abstreicht. Meine waren zu Schluss alle eher individuell, aber sehr lecker. 🙂

Das Ganze muss dann noch ein bisschen in den Kühlschrank und danach am besten alle vor bösen Nicht-Veganern bunkern, die wissen das ja gar nicht so zu schätzen, bäh!


Schnelles, aber göttliches Schokoladenmousse-Himbeer-Dessert
Mai 5th, 2010 by veganitaet

Dieses Dessert ist sehr einfach und mit wenigen Zutaten zuzubereiten. Mir schmeckt die Schokoladenmasse besser als veganes Mousse au Chocolat aus Seidentofu, weil man da oft noch zu sehr den Tofugeschmack hat, was ich bei süßen Sachen weniger mag.

Zutaten:

200g Zartbitterkuvertüre oder normale Schokolade

300g (eine Packung) vegane Schlagsahne (ich verwende die von Soyatoo, ist meiner Meninung nach besser als das Konkurrenz Bio-Produkt, da dieses weniger cremig ist)

1EL Margarine

2EL Sojasahne (z.B. alpro Cuisine)

(TK-) Himbeeren

Schokostreusel

Schokosirup

Zubereitung:

Schokolade in einem Topf mit Margarine und Sojasahne(nicht die zum Aufschlagen!) schmelzen. Vorsicht, nicht zu heiß, sonst brennt’s an! Etwas abkühlen lassen und dann die Sojasahne aufschlagen und die Schokoladenmasse unterheben. Nun kann man die Creme sofort verwenden, wenn man sie eher weich und cremig haben will, oder kühl stellen. Dann kann man sie wie ich in eine Spritztülle füllen und die Creme bleibt in Form.

Mit Himbeeren oder anderem Obst anrichten und mit Schokostreuseln und -sirup nach Belieben garnieren. Schon fertig!

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