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Hanf-Chocolate Chip-Küchlein
Jun 12th, 2011 by veganitaet

Heute hatte ich Lust auf Muffins und habe mal anstelle von Standard-Cocolate Chip-Muffins mit Walnüssen Hanfkerne verwendet. Hanfsamen gibt’s in Bioläden und Reformhäusern und haben viele Omega-3 und -6-Fettsäuren und nach ganz viele andere tolle Sachen(nein, kein THC 😉 ). Die Muffins werden dadurch kerniger und ballasstoffreicher.

Ich habe hier mal meine neuen Förmchen verwendet, die eigentlich nichts anderes sind als längliche Muffinförmchen.

 

Zutaten:

300g Mehl Typ 550 (oder 450)

1 P. Backpulver

1 P. Vanillezucker

180g Zucker

1 EL Zuckerrübensirup

1 Prise Salz

100ml Öl

4 EL Hanfsamen (ungeschält)

250ml Wasser

100g zartbittere Schokoladentropfen (oder gehackte Schokolade)

 

Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Zucker, Sirup, Salz locker mit einem Löffel vermischen. Wasser, Öl und Hanfsamen in einem Mixer auf höchster Stufe 30 Sekunden. 1 Minute mixen. Mit allen restlichen Zutaten locker mit einem Löffel vermischen(Muffins soll man nicht „überrühren“). In Förmchen verteilen und bei 200°C etwa 20 bis 25 Minuten backen.

 

 

Mini-Kreppel (Berliner, Krapfen, etc.) mit Pflaumenmus-Füllung
Jun 9th, 2011 by veganitaet

Eigentlich erstaunlich, dass ich es so lange ohne Kreppel ausgehalten habe, aber dies sind tatsächlich meine ersten Kreppel seit mindestens 9 Jahren!

Natürlich kann man die Kreppel so groß machen wie man will. Ich fand es aber einfacher sehr kleine Kreppel zu frittieren, sodass sie außen eine schöne Farbe hatten und innen nicht mehr roh waren.

Füllen könnte man sie natürlich auch mit anderen Marmelden, Schokocreme oder Pudding, aber ich finde Pflaumenmus immernoch am besten!

 

Zutaten:

Teig wie bei den Donuts

Pflaumenmus zu Befüllen

Puderzucker

 

Zubereitung:

Teig wie bei den Donuts zubereiten und kleine Kreise ausstechen. Gehen lassen und schleißlich von beiden seiten frittieren. Abtropfen lassen und etwas abkühlen. Noch warm eine Seite in Puderzucker wälzen.

Dann mit einem Holzspieß seitlich in den Kreppel hineinpieksen und durch Drehen eine kleine Tasche im Innenraum formen. Mit einem Spritztülle das Pflaumenmus hinein spritzen.

Am besten frisch genießen.

Meine ersten veganen Donuts (Doughnuts)
Jun 9th, 2011 by veganitaet

Vielleicht ist es Zufall, oder mein Unterbewusstsein hat es irgendwo aufgeschnappt, aber letzte Woche war tatsächlich der National Doughnut Day in den USA. Mir waren aber hier die Doughnut-Frauen aus dem ersten Weltkrieg ziemlich egal, mein Hirn meldete einfach auf einmal ein großes Doughnut-Verlangen.

Eigentlich sind sie ganz einfach zu machen. Der Teig ist ein normaler Hefetig, dem ich recht viel Weizenstärke hinzugefügt habe. Zum Schluss werden sie natürlich frittiert und nicht gebacken, ziemlich pervers, aber ab und zu muss das sein!

Auf gleiche Weise lassen sich Mini-Kreppel (bzw. Berliner, Krapfen, Pfannkuchen…) zubereiten. Eigentlich wollte ich hier beides machen, aber die Kreppel in Normal-Größe wurden nicht so gut. Die Donuts wurden schön goldgelb außen und innen durch aber die normalgroßen Kreppel wurden erst dann innen durch, als sie außen schon zu braun waren. Vielleicht braucht man hier einfach eine andere Frittier-Temperatur. Aber man kann richtig gut aus den ausgestochenen inneren Kreisen der Donuts Mini-Kreppel machen.

 

Zutaten (für etwa 10-16 mittelkleine Donuts):

500g Mehl

40 g Weizen-Speisestärke (Weizenin)

1 P- Trockenhefe

1 P- Vanillezucker

8 EL Zucker

1 TL Salz

300ml lauwarme Sojamilch

60g Margarine

 

zum Glasieren und Dekorieren:

Kuvertüre, Puderzucker, Lebensmittelfarbe, Schokoraspel, Zuckerstreusel…

 

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen glatten Teig kneten. Wenn nötig mehr Mehl hinzu geben. Dann etwa eine stunde gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit einem Becher(etwa so groß wie dieser Ikea-Plastikbecher auf diesem Bild) Kreise austechen. Dann mit einem Schnapsglas oder einer runden Keksausstechform kleine Kreise in der Mitte ausstechen. Diese entweder verkneten und wiedre ausrollen oder zu Mini-Kreppeln weiter verarbeiten.

Auf ein Blech legen und etwa 30 Minuten gehen lassen.

Dann viel Öl in einem Topf oder der Fritteuse erhitzen und die Kreise portionsweise hineingeben (hier auf dem Foto meine Kreppel, die nicht gar wurden).

Die fertigen Donuts auf einem Kückenpapier abtropfen lassen.

Die Donuts abkühlen lassen und Dekorieren. Für farbigen Zuckerguss ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe mit Puderzucker mischen und ein klein wenig Wasser hinzu geben (man brauch nur ganz ganz wenig). Zu einer streichfähigen Paste verrühren und Donut damit einstreichen. Solange es noch feucht ist mit Streuseln bestreuen.


 

 

Auf der Suche nach der perfekten Pizza…
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Zugegeben, perfekt ist diese Pizza noch nicht, aber schon sehr nah dran! 🙂 Ich habe in diesem Rezept erstmals meinen neuen Pizza-Stein ausprobiert und es hat tatsächlich einen riesigen Unterschied gemacht! Dafür brauch man keinen super-teuren Stein, ein einfacher 5€-Schamott-Stein aus dem Internet reicht völlig aus! Durch die Hitze die der Stein speichert, bekommt die Pizza die nötige Unterhitze, sodass der Teig schön knusprig, der Belag jedoch nicht zu trocken wird.

Außerdem habe ich Gluten in den Teig gemischt, das gleiche, was ich auch zur Seitanherstellung verwende. Dadurch wurde der Teig auch besser als meine bisherigen Versuche. Eigentlich nimmt man für professionelle Pizzateige ein spezielles Mehl namens Farino Typo 00. Normales weißes Mehl Typ 405 ist zu stärkehaltig. Daher kam mir die Idee mit dem Gluten. Man sollte aber auch nicht zu viel Gluten nehmen, da der Teig sonst zu gummiartig wird und sich nicht gut dünn ausrollen lässt.

Für den Belag habe ich angebratene marinierte Zucchini-Scheiben gewählt. Auf der besten Pizza, die ich je gegessen habe, natürlich in Süditalien, war auch mariniertes Gemüse drauf, dass durch seine Würzigkeit auch ganz ohne Käseersatz schmeckt.

Um das Ganze zu perfektionieren, kam allerdings doch noch eine Käsesoße obendrauf.

Zutaten(für 4 runde Pizzen):

Teig:

500g Weizenmehl Typ 550

eine handvoll Gluten

350 ml lauwarmes Wasser

1 Tütchen oder 1 TL Trockenhefe

1 TL Salz

1 EL Agavendicksaft

2 EL Olivenöl

Tomatensoße:

2 Dosen gehackte Tomaten

1 Zwiebel, fein gehackt

4 Knoblauchzehen, fein gehackt

1/2 TL Salz

1/2 TL Zucker

1/2 TL getr. Oregano

1/2 TL getr. Basilikum

1/2 TL gemahlener Pfeffer

Belag(reicht für 2 Pizzen, andere nach eigener Phantasie belegen):

2 Zucchini

1 Zwiebel

2 EL Balsamico-Essig

1/2 TL Salz

grober Pfeffer

Pizza-„Käse“:

1 Tasse Wasser

1 Tasse Nährhefeflocken

1/2 TL Senf

2EL Speisestärke

1 EL Weißmehl

1 TL Zitronensaft

1/2 TL Salz

1/2 TL Knoblauchgranulat

1 EL Olivenöl

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Teig vermischen und Wasser, Öl und Agavendicksaft hinzugeben. Etwa 5 Minuten gut verkneten. Der Teig sollte schön geschmeidig und glatt sein. Falls zu trocken ein paar Tropfen Öl und Wasser hinzugeben. Falls zu trocken, mehr Mehl. Nun den Teig etwa eine Stunde bedeckt ruhen lassen.

Zucchini längs in dünne Streifen schneiden und Zwiebel in dünne Ringe. In Olivenöl anbraten und in eine Schüssel geben. Mit Essig und Gewürzen vermischen und ziehen lassen.

Alle Zutaten für die Tomatensoße vermischen und beiseite stellen.

Den Teig nochmals gut etwa 2Minuten durchkneten. In vier Teile teilen und dünn ausrollen.

Im Backofen den Pizzastein auf einem Rost auf der untersten Schiene und bei höchster Temperatur(Unterhitze) etwa eine halbe bis dreiviertel-Stunde vorheizen.

Alle Zutaten für den Käse in einen Mixer geben und gut durchmixen. Dadurch wird die Masse schön cremig und hat keine Chance zu verklumpen. In einem Topf zum kochen bringen und eindicken lassen.

Pizzen mit Tomatensoße bestreichen, mit eingelegtem Gemüse belegen und den Käse darauf verteilen. auf den Pizzastein geben und etwa 10 bis 15 Minuten backen.




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Feigen-Puddingcreme-Torte mit Sesamkrokant
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Diese Torte besteht aus einem Hefeteig, der mit frischen Feigen belegt  und einer Creme aus Pudding und Sahne bestrichen wird. Zusätzlich ist auf dem oberen Boden eine Schicht Sesamkrokant, mmmhhh… Schmeckt ein bisschen wie Bienenstich, nur etwas exotischer.

Falls keine frischen Feigen verfügbar sind, kann man auch andere Früchte nehmen oder sie einfach weglassen.
Ist insipiriert von einem Kuchen aus „Mode Pudding Torten“ von Dr.Oetker.

Zutaten(für eine 26cm-Torte):

Hefeteig:

125 ml Sojamilch

25g Margarine

300g Weizenmehl

1 P oder einen TL Trockenhefe

50g Zucker

1 TL Vanillepulver oder 1 P. Vanillezucker

1 Prise Salz

Sesamkrokant:

50g Margarine

40g Zucker

1 TL Vanillepulver/1 P. Vanillezucker

1 TL Karamell-Sirup

2 EL Sojasahne (nicht die zum aufschlagen, eher so etwas wie alpro cuisine)

75g Sesam

Füllung:

4 frische Feigen

1 P. Vanille-Pudding-Pulver

50g Zucker

300ml Sojamilch

1 Päckchen(300g) Soja-Schlagsahne(z.B. von soyatoo)

1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:

Soja-Milch und Margarine erwärmen und mit den anderen Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Für das Sesamkrokant alle Zutaten außer Sesam vermischen und kurz aufkochen. sesam unterrühren und etwas abkühlen lassen.

Eine Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig darin auf dem Boden verteilen. Sesamkrokant darauf verteilen und am Rand etwas frei lassen, damit nicht hinunter läuft.

Bei 200°C etwa 25 Minuten backen.

Auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

Für die Füllung Feigen in kleine Stücke schneiden. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen. Um eine Hautbildung zuverhindern kann man direkt eine Frischhaltefolie auf den Pudding legen.

Sojasahne mit Sahnesteif aufschlagen. Etwas Sahne zum Garnieren aufheben. Den kalteten Pudding darunter rühren.

Den Boden in zwei Hälften teilen. Den oberen Boden in 12 Tortenstücke schneiden, weil sich der etwas festere Hefeteig sonst schwer schneiden lässt, ohne dass die Creme hinaus gequetscht wird. Unteren Boden mit Feigen belegen und Creme darauf streichen.

Die Tortenstücke darauf legen. Im Kühlschrank etwas fest werden lassen und mit Sahne und Feigen garnieren.



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Gries-Kardamom Muffins
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier ein ganz einfaches Muffin-Rezept, dass ich eher aus einer kein-Mehl-mehr-im-Haus-aber-Lust-auf-Muffins-Not heraus kreiert habe. Der Gries macht die Muffins schön saftig und dennoch außen knusprig. Statt Kardamom kann man auch Zimt nehmen, ich allerdings liebe Kardamom und etwas ungewöhlicher ist es noch dazu.

Zutaten (für 12 Muffins):

150g Weizenmehl

50g Weizenvolkornmehl

100g Weizengries

1 1/2 TL Backpulver

1 TL gemahlener Kardamom

Schale von einer halben Bio-Orange (optional)

250 ml Sojamilch

150g Zucker

125 ml Öl

Guss:

8 EL Puderzucker

1/2 TL gemahlener Kardamom

2 bis 2 1/2 EL Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig locker verrühren(im Muffinteig dürfen auch Klümpchen sein) und in 12 gefettete Förmchen füllen. Bei 200°C etwa 20 Minuten backen. Auskühlen lassen. Den Guss anrühren und die Muffins damit überziehen.



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Vollkorn-Fladen mit scharf-würzigem Grünkohl
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich das Hefeteig-Rezept von hier weiter verarbeitet. Den Grünkohl habe ich indisch gewürzt, was vielleicht etwas ungewöhnlich ist, aber sehr lecker geschmeckt hat. Die Fladen sind ein bisschen im Stil von Naan, aber durch das Vollkornmehl nicht allzu authentisch.

Zutaten (für 4 Personen):

Vollkorn-Fladen:

400g Weizenvollkornmehl (plus zusätzliches falls der Teig zu sehr klebt)

1 TL Trockenhefe (oder ein Beutel)

1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl

250ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

Grünkohl:

eine Packung TK-Grünkohl (gibt’s z.B. im Bioladen)

eine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 TL Panch Puren (indische Gewürzmischung aus ganzen Gewürzkörnern)

2EL ÖL

2 EL indische Currypaste (sehr lecker sind die von Pataks, jede andere Marke geht aber auch, am besten  Paste nach eigenem Geschmck kaufen; ich habe eine mit Tomate-Tamarinden-Geschmack verwendet, die dem Gericht eine säuerliche Note verleiht, es gibt aber auch besonders milde für Leute, die es nicht so scharf mögen)

2 ǵetrocknete rote Chillis

1/2 TL Salz

200ml Wasser

Zubereitung:

Teig durchkneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Etwa 30 Minuten ruhen lassen. Dann in etwa 10 Teile teilen, zu Kugeln rollen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu möglichst dünnen Fladen rollen. Dafür kann man den Teig auch gute mit den Händen lang ziehen. Etwas ruhen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch hacken. In einer Pfanne das Öl mit der Currypaste erhitzen. Panch Puren,Chillis,  Knoblauch und Zwiebel hinzugeben und gut anbraten. Dann den Grünkohl hinzugeben und rühren bis er aufgetaut ist. Noch etwas weiter anbraten und schließlich das Wasser hinzufügen. Etwa 15 Minuten kochen. Wenn das Wasser zu schnell verdampft, noch etwas mehr hinzugeben.

In einer beschichteten Pfanne nur ganz wenig Öl erhitzen(am besten mit einem Pinsel nur ganz dünn einpinseln). Jeden Fladen von beiden Seiten backen. Es sollten schöne dunkle Bläschen entstehen.

Sofort mit dem Grünkohl servieren.


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Vollkorn-Zwiebel-Fladen mit Joghurt-Guss und Seitan-Wurst
Aug 23rd, 2010 by veganitaet

Hier habe ich frei Schnauze einen Vollkorn-Hefeteig hergestellt und darauf kleine Fladen gemacht. Ich wollte daraus ein möglichst uriges Gericht kreieren, ein bisschen wie diese Brote, die es auf manchen Mittelaltermärkten zu kaufen gibt.

Die Seitanwurst könnt ihr durch Räuchertofu ersetzen oder einfach nach meinem Seitan-Baukasten zubereiten(mit Tomatenmark, Sojasoße, Paprika, Muskat, etc.), in Alufolie gewickelt backen und dann am besten mit einer Brotschneidemaschine in ganz dünne Scheiben schneiden.

Da ich das Gericht nur für zwei Personen zubereitet habe(die Fladen stopfen ganz schön) hatte ich noch die Hälfte des Teiges übrig und habe daraus am nächsten Tag eine Art Vollkorn-Naan (indisches Fladenbrot) mit scharf-würzigem Grünkohl zubereitet.

Zutaten (für 4 Personen):

400g Weizenvollkornmehl (plus zusätzliches falls der Teig zu sehr klebt)

1 TL Trockenhefe (oder ein Beutel)

1 EL Agavendicksaft

4 EL Olivenöl

250ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kümmel

500g Soja-Joghurt(natur von Provamel oder Sojade, o.ä., nur bitte nicht den von alpro, der jetzt nach Vanille schmeckt!)

1/2 TL Knoblauch-Granulat oder ein bis zwei Zehen Knoblauch

1/2 TL Salz

1/2 TL gemahlener Kümmel

1/2 TL grober Pfeffer

1 EL Nährhefeflocken

2  große Zwiebeln

1 Frühlingszwiebel

Seitan-Wurst-Scheiben oder in Würfel geschnittener angebratener Räuchertofu

etwas ganzer Kümmel

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig vermischen und kneten, bis ein glatter, nicht mehr klebriger Teig entsteht. Etwa eine halbe stunde ruhen lassen, nochmals durchkneten und zu 4 bis 6 Fladen formen, je nachdem, wie groß man sie haben möchte. Die Ränder etwas dicker lassen, damit der Guss nicht hinunter fließt.

Alle Zutaten für den Guss anrühren. Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und die Fladen reichlich mit den Zwiebelringen belegen. Vorsichtig mit dem Guss bedecken und im Backofen bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen.

Mit Seitan-Wurst, in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel und Kümmel bestreuen.


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Karamell-Apfelmus Kleckskuchen mit Haselnuss-Streuseln
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Dies ist wirklich eine der leckersten Streusel-Kuchen, die ich je gegessen habe! Durch den Pudding und das Apfelmus bleibt der Kuchen schön saftig. Zu lange darf man ihn allerdings nicht herum stehen lassen, da er ansonsten etwas matschig wird, aber das mögen manche ja auch. 🙂

Der Kuchen besteht aus einer Schicht Mürbeteig, dann einem etwas weicheren hellen Biskuit-Teig, Apfelmus- und Karamell-Pudding-Klecksen und Streuseln.
Ist insipiriert von einem Kuchen aus „Mode Pudding Torten“ von Dr.Oetker.

Zutaten (für ein 30x40cm Blech)

Mürbeteig:

100g gemahlene Haselnüsse

150g Weizenmehl

50g Speisestärke

1 TL Backpulver

75g Zucker

150g Margarine

1-2 EL Wasser(wenn der Teig zu trocken ist)

Biskuitteig:

125g Zucker

125g Mehl

1 TL Backpulver

1 Päckchen Vanillezucker

6 EL Speisestärke, Tapioca- oder Sojamehl (ich habe Tapiocamehl aus dem Asia-Laden genommen, damit hat es sehr gut funktioniert, ist auch in manchen Ei-Ersatzpulvern drin)

6EL Wasser

Füllung:

1 Packung Pudding-Pulver Karamell (gibt es von Dr.Oetker als Gala oder auch von Ruf in einzelnen Tütchen)

3 EL Zucker

400ml Sojamilch

1 Glas Apfelmus (720g)

Streusel:

100g gemahlene Haselnüsse

200g Weizenmehl

150g Zucker

150g Margarine

1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und mit den Händen oder einem Knethaken gut verkneten. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Dann ein 140cm langes Stück Alufolie nehmen und mehrmals längs falten. Dann zu einem rechteckigen Backrahmen knicken(siehe Bild). Dieser dient dazu, dass der Biskuitteig nicht vom Mürbeteig hinunter läuft. Meiner war nicht 100%ig dicht, aber es hat trotzdem geholfen.

Den Mürbeteig in dem Rechteck ausrollen und etwas an die Alufolie drücken, um den Backrahmen abzudichten(Backrahmen gibt es natürlich auch fertig zu kaufen).

Dann bei 180°C 10 Minuten backen. am besten so, dass er noch nicht ganz so braun aussieht, wie bei mir:

Dann den Biskuitteig herstellen. Hierfür Speisestärke mit dem Wasser mit einem Schaumbesen oder einem Mixer verschlagen. Restliche Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig schlagen. Auf dem vorgebackenen Boden verteilen und bei gleicher Temperatur 10 Minuten weiter backen.

Inzwischen den Pudding nach Packungsanleitung mit den angegebenen Mengen kochen. Pudding und Apfelmus klecksend auf dem gebackenen Biskuit verteilen.

Alle Zutaten für die Streusel verkneten und auf dem Kuchen verteilen. Im oberen Backofen-Bereich etwa 20 Minuten fertig backen.

Russischer Zupfkuchen mit Kirschen
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Hier habe ich einmal russischen Zupfkuchen mit Kirschen zubereitet. Die „Quark“-Masse habe ich aus Vanille-Sojajoghurt hergestellt und ihn mit Vanille-Puddingpulver und „san apart“(das ist ein rein pflanzliches Pulver zum Sahne und Creme-Festigen, sollte es in jedem größeren Supermarkt geben; alternativ geht auch normaler Sahnefestiger, jedoch ist so eine große Packung billiger als die kleinen Tütchen zu kaufen) gefestigt. Das klappt wirklich erstaunlich gut und schmeckt mir viel besser als Käsekuchen aus Tofu.

Das Rezept reicht für zwei große Springformen(26cm) oder ein Blech. Will man nur einen Kuchen, muss das Rezept logischerweise halbiert werden.

Zutaten:

Teig:

500g Mehl

50g ungesüßtes Kakaopulver

200g Zucker

1 Packung Backpulver

1 Prise Salz

300g Margarine

2 El Speisestärke vermischt mit 2El Wasser

Füllung:

2 Gläser Schattenmorellen

1,5 kg Sojajoghurt Vanille oder Natur(dann mehr Zucker verwenden)

3 Päckchen Vanillepuddingpulver

4 EL san apart oder Sahnesteif

200g Zucker

200g Margarine

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig mit den Händen oder einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten und etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Schattenmorellen abtropfen lassen. Alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer oder einem Schneebesen glatt rühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Zwei Springformen oder ein Backblech mit Backpapier auskleiden. 2/3 des Teiges verbrauchen um die Formen auszulegen und einen Rand hochzuziehen. Dabei kann eine kleine Rolle wie auf dem Bild sehr hilfreich sein.

Die abgetropften Kirschen auf den Böden verteilen.

Dann die Füllung gleichmäßig verteilen. Den restlichen Teil zerrupfen und auf der Creme verteilen.

Dann alles in den Backofen geben und bei 200°C etwa 50 bis 60 Minuten backen. Falls ihr zwei Kuchen auf zwei verschiedenen Schienen im Backofen backt, vergisst nicht, sie nach der Hälfte der Zeit zu tauschen.

Nach dem Backen(die Oberfläche der Creme sollte sich komplett verfestigt haben, falls nicht, noch ein wenig auf der höchsten schiene im Backofen weiter backen) den Kuchen ganz geduldig in der Form erkalten lassen.

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