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Pfirsisch-Chai-Pudding-Teilchen
Jul 29th, 2010 by veganitaet

Dieses Rezept lässt sich ganz schnell mit fertigem Blätterteig herstellen, ist schön fruchtig und bekommt durch den Chai noch eine interessante Note.

Zutaten(für etwa 8 kleine Teilchen):

eine Rolle fertiger Blätterteig

3 bis 4 Pfirsische

400ml fertiger Hafer-Chai oder selbst zubereiteter Chai(Gewürze und etwas Schwarztee mit Sojamilch köcheln lassen)

1 Packung Vanille-Puddingpulver

3EL Zucker

etwa 100g Puderzucker vermischt mit 1 TL Zimt und 1 TL Kardamom

Zubereitung:

Pfirsische entkernen und in Scheibchen schneiden.

Puddingpulver mit Zucker und 5 EL Chai vermischen. Restlichen Chai aufkochen und den Pudding unterrühren.

Blätterteig ausrollen und in etwa 8 Quadrate schneiden. Die Ränder einklappen, sodass ein kleines „Nest“ entsteht.

Im Ofen bei 200°C etwa 10 Minuten backen. Heraus nehmen…

…und die Mitte der Teilchen mit einem Löffel platt drücken.

Nun jeweils etwas Pudding und ein paar Scheiben Nektarinen auf den Teilchen verteilen.

Weiter etwa 10 Minuten backen bis sie goldgelb sind. Heraus nehmen und mit der Puderzucker-Gewürz-Mischung bestäuben.


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Helle Sommer-Donauwelle mit weißer Schokolade und Stachelbeeren
Jul 4th, 2010 by veganitaet

Zugegeben, das Bild sieht nicht allzu schön aus, aber dieser Kuchen ist wirklich sau lecker und man kann ganz sicher damit Eindruck schinden, was man ja als veganer Kuchenbäcker öfter mal will. 🙂 Ich hatte voll Lust auf Kuchen und mein absoluter Lieblingskuchen ist und bleibt Donauwelle. Da ich aber etwas Neues für meinen Blog fabrizieren wollte, dachte ich, ich model das Ganze ein bisschen in eine helle Variante um, nehme anstatt der Kirschen Stachelbeeren und statt dunkler Kuvertüre weiße Schokolade(was ja wohl wirklich dekadent ist). Die weiße Schokolade habe ich selbst aus Kakaobutter hergestellt, das ist etwas billiger als die fertige weiße Schokolade, die es bspw. bei veganwonderland gibt(Entweder als Tafel oder als Tröpfchen). Allerdings war ich mit meinem Ergebnis noch nicht 100%ig zufrieden. Für den Guss war die Qualität ausreichend, einfach so hätte ich sie jetzt nicht gegessen, obwohl ich weiße Schokolade liebe. Werd ich in Zukunft wohl hnoch ein bisschen herumexperimentieren müssen!

Ich habe meinen Kuchen nur mit einem Glas Stachelbeeren gebacken, fand das aber viel zu wenig, daher sind hier zwei Gläser angegeben. Noch dazu habe ich bei der weißen Schokolade etwas Kokosfett hinzugefügt, damit die Schokolade schön Glasur-mäßig glänzt, was aber leider nicht geschah. Daher lasse ich auch das Kokosfett weg, da mein Endergebnis etwas zu fettig geschmeckt hat. Ach ja, und außerdem hat sich meine „Buttercreme“ etwas verflüssigt, also nicht wundern wegen der Bilder, im Normalfall sollte das aber nicht passieren, da ich die Creme auch sonst schon genauso für andere Kuchen hergestellt habe. Falls sie es doch tut, auch kein Problem, alle fanden die „eingebaute Vanillesoße“ köstlich. 🙂 Der Kuchen ist wirklich der absolute Vanille-Overkill! 🙂

Zutaten:

Teig:

500g Mehl

150g Zucker

1Päckchen Backpulver

1Päckchen Venillezucker

1Prise Salz

2 gehäufte EL Ei-Ersatz plus 1/8l Wasser oder stattdessen Stärkemehl, Sojamehl oder was ihr eben sonst als Ei-Ersatz benutzt

250ml Wasser (Sojamilch ginge auch, aber ich gehe mit meiner immer recht sparsam um und da der Teig wirklich sehr gut geworden ist finde ich, dass einfaches Leitungswasser vollkommen ausreicht)

250g Margarine

2 Gläser Stachelbeeren

für die „Buttercreme“:

500ml Sojamilch

1 Packung Vanillepuddingpulver

3EL Zucker

250g Margarine (Zimmertemperatur, schon früh aus dem Kühlschrank holen, sonst funktioniert die Creme nicht)

weiße Schokolade(oder alternativ etwa 150g fertige weiße Schokolade):

1 Tasse Kakaobutter(ich hatte Kakaobutter in Tröpchenform, bei Ebay bestellt, Preisvergleich lohnt sich!)

1/3 Tasse Puderzucker

3EL veganes Milchpulver (ich habe „Non Dairy Creamer“ aus Asien benutzt, also pflanzlichen Kaffeeweißer, ich weiß nicht, ob man in Deutschland so etwas findet, eine bessere Alterntive ist wohl Sojamilchpulver, das gibt es in Reformhäusern oder in Asialäden. Falls ihr keines ohne Geschmackzusatzstoffe bekommt, nehmt Vanille!)

1TL Soja-Lecithin (gibt es im Internet, z.B. bei Ebay, dient als Emulgator, damit sich das Fett gut mit den anderen Stoffen verbindet, es gibt aber auch Rezepte ohne Soja Lecithin, einfach mal ausprobieren)

1/2 TL Vanille-Pulver (ist anders als Vanillezucker, schmeckt intensiver und hat richtige kleine schwarze Vanillepünktchen, gibt’s bei den Backartikeln in kleinen Plastik-Döschen)

Zubereitung:

Für den Teig Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren und die restlichen Zutaten darunter mischen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Die Stachelbeeren abtropfen lassen und darauf verteilen. Im Backofen bei 200°C etwa 25 bis 30 Minuten backen. Das sah dann bei mir so aus(mit der Hälfte an Stachelbeeren):

Nun muss der Teig etwas abkühlen.  In der Zwischenzeit aus der Sojamilch, dem Zucker und dem Puddingpulver wie auf der Packungsanleitung einen Pudding kochen. Etwas abkühlen und dann die Margarine darunter rühren. Wenn die Creme und der Kuchen nicht mehr warm sind, die Creme auf den Kuchen geben und alles kühl stellen.

Dann die weiße Schokolade zubereiten(oder fertige weiße Schokolade schmelzen und darauf verteilen).Hier sieht man meine Zutaten(der große Sack ist das Lecithin und vom Kokosfett rate ich doch eher ab):

Hierfür einfach die Kakaobutter in eine Schüssel geben und im Wasserbad oder bei geringer Wattzahl in der Mikrowelle schmelzen. Die Kakaobutter wird dann richtig gelb und flüssig:

Dann Puderzucker hinein sieben und die restlichen Zutaten darunter mischen. Das muss dann alles fester werden, aber nicht zu fest! Ich war etwas ungeduldig weil ich dachte, dass diese flüssige Masse doch niemals fest werden würde und habe sie in den Kühlschrank getan, und schwupps hattte ich auf einmal einen festen Klumpen weiße Schokolade! Also,  falls ihr die Masse im Kühlschrank fest werden lassen wollt, alle paar Minuten mal nachschauen und umrühren bis sie etwas cremiger geworden ist und dann auf dem Kuchen verteilen. Alles gut durchkühlen. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er über Nacht im Kühlschrank steht.





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Mediterraner Gemüse-Strudel
Jul 1st, 2010 by veganitaet

Hier ein sehr einfaches Rezept für einen veganen Strudel. Für den Teig habe ich fertigen Strudelteig genommen(siehe Bild hier), der sollte in der Regel vegan sein. Auf meiner Packung stand „Strudel-, Filo- oder Yufkateig“, ihr könnt also auch nach den anderen Bezeichnungen suchen, z.B. in türkischen Lebensmittelgeschäften.

Zutaten:

eine Packung Strudelteig

eine Zucchini

eine rote Paprika

6 Cocktailtomaten

3 Knoblauchzehen

1/2 Zwiebel

1/2 TL Paprika

1/4 TL Muskat

1/4 TL Kreuzkümmel

1/2 TL Oregano

1/2 TL Salz

etwa eine halbe Tasse Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst Knoblauch fein hacken, Zwiebel würfeln, Tomaten halbieren und Zucchini und Paprika in etwas größere Stücke schneiden(Zucchini z.B. in Halbkreise). Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen(nicht die halbe Tasse, die brauchen wir später!) und alles darin anbraten. Mit den Gewürzen abschmecken und solange braten, bis das Gemüse gar aber noch bissfest ist.

Nun ein Backblech mit Backpapier auskleiden. Olivenöl in eine Tasse geben. Ein Teigblatt auf das Backblech legen und mit Olivenöl bepinseln. Die nächste Teigplatte darauflegen und so fortfahren, bis alle Teigbläter aufgebraucht sind. Ohne Öl ist der Teig zu trocken und hält nicht zusammen.

Dann das Gemüse wie auf dem Bild auf dem Teig anordnen. Es kann sein, dass etwas Gemüse übrig bleibt. Lieber den Strudel nicht überfüllen, sonst quillt alles heraus!

Dann die Seiten einklappen und den Strudel von der Gemüseseite aus aufrollen.

Noch einmal mit Olivenöl bepinseln und für etwa 45 Minuten bei 200°C im Ofen backen.

Den Strudel kann man so essen oder mit einer sahnigen Soße. Gut passen würde hier bestimmt z.B. eine Tomaten-Soße mit Tomatenmark und Sojasahne.


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Vegane Calzone: optimal für unterwegs!
Jun 2nd, 2010 by veganitaet

Dies soll mehr Anregung als Rezept sein. Falls ihr bereits ein gut funktionierendes Lieblings-Pizza-Teig-Rezept habt, benurtzt das hierfür. Calzone eignet sich super für unterwegs, ist außen nicht fettig, macht ordentlich satt und lässt sich nach Belieben mit Allem befüllen, was ihr gerne auf eurer Lieblings-Pizza habt. Man kann die Calzone gut an einem Tag zuvor zubereiten und dann mit auf die große Reise, Büro, Uni, Schule, etc. nehmen. Beobachter werden bestimmt neidisch sein und man wird nicht ganz so blöd ständig darauf aufmerksam gemacht, dass eine Pizza ohne Käse doch eigentlich keine richtige Pizza ist (was ja gar nicht stimmt, es gibt auch klasssiche Pizza ohne Käse und damit meine ich nicht Pizza-Brot).

Zutaten für den Teig(für 4 große Calzone):

700g Weizenmehl

400ml warmes Wasser

2TL
Trockenhefe

2TL Salz

2EL Agavendicksaft (ich habe mal den Tipp gehört, Pizzateig würde super mit Honig funktionieren, daher habe ich anstatt etwas Zucker Agavendicksaft verwendet und der Teig war wirklich sau lecker!)

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermischen und etwas 20 Minuten gehen lassen. Erneut kneten, gegebenenfalls mehr Wasser oder Mehl hinzufügen, sodass er sich gut kneten lässt. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Dann in vier Teile teilen und ausrollen. Mit italienisch gewürzten Pizzatomaten aus der Dose bestreichen und beliebig füllen (z.B. Spinat, Pilze, Artischocken, Auberginen, Zuchhini, Broccoli, Paprika, Oliven, Zwiebeln, Seitan-Salami, Soja-Hack, Ananas, Mais, Lauch…).

Zuklappen und zusammen drücken. Alles bei 200°C im Ofen 30 bis 40 Minuten backen.




Schoko-Nougat-Cremetorte mit Beeren
Mai 22nd, 2010 by veganitaet

Dies ist ein abgewandeltes Rezept eines normalen Schokoladenkuchen mit Guss. Ich habe zwei Böden gebacken, den untersten mit einer Beeren-Agar-Agar-Mischung und einer Nougatcreme bestrichen, dann den zweiten Boden darauf gegeben und diesen mit einer Schokoladencreme bestrichen. Sehr lecker und reichhaltig!

Zutaten:

Teig:

2 1/2 Tassen Mehl

3/4 Tasse Kakaopulver

2 TL Backpulver

1/4 TL Salz

2/3 Tasse Margarine (geschmolzen)

1 Packung Vanillezucker

1/2 Tasse Zucker

1 Dose Kokosmilch

1/2 Tasse starker schwarzer Kaffee

1/2 Tasse Sojamilch

2 TL Apfelessig (vor dem Zugeben mit Sojamilch mischen)

1/2 Tasse Schokostreusel

Beeren-Mischung:

1 Tasse TK-Beerenmischung (frische gehen natürlich auch)

1/2 Tasse Wasser

1 Packung Agartine (oder 3 TL Agar Agar Pulver)

Nougatcreme:

eine Packung vegane Nougatmasse (z.B. dunkle von Ruf)

1/2 Tasse Margarine

4 EL Puderzucker

Schokoladencreme:

1 Tasse klein gehackte dunkle Kuvertüre

1/2 Tasse Margarine

4EL Puderzucker

Schokoladenstreusel zum Garnieren

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten für den Teig mischen. Dann alle restliche Zutaten hinzugeben und gut verrühren. Alles entweder in zwei gleich große 26cm-Springformen geben oder in eine und nach dem Abkühlen in zwei Hälften teilen.

Alles etwa 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Füllungen zubereiten.

Die Beeren, Wasser und Agar Agar in einem Topf vermischen und etwa 3 Minuten kochen. Einen Tortenring um den unteren Boden stellen(geht zur Not auch ohne) und die Beeren mischung darauf verteilen. In den Kühlschrank stellen bis die Masse eingermaßen fest wird.

Für die Nougatmasse Margarine mit Nougat in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen. Dann Puderzucker unterrühren. Alles auf die Beerenmischung geben und den zweiten Boden darauflegen.

Für die Schokoladencreme Schokolade mit Margarine im Topf oder in der Mikrowelle schmelzen und Puderzucker unterrühren. Auf der Torte verteilen und mit Schokoladenstreusel garnieren. Alles einige Stunden kühl stellen.

Dies ist ein abgewandeltes Rezept eines normalen Schokoladenkuchen mit Guss. Ich habe zwei Böden gebacken, den untersten mit einer Beeren-Agar-Agar-Mischung und einer Nougatcreme bestrichen, dann den zweiten Boden darauf gegeben und diesen mit einer Schokoladencreme bestrichen. Sehr lecker und reichhaltig!


Warme himmlische Brownies mit Nougatsoße
Mai 18th, 2010 by veganitaet

Was gibt es leckeres als frische warme Teigwaren? Teigwaren mit viel Schokolade, Nüssen und Nougatsoße! (Warum ich das Wort Teigwaren verwende? Wegen meines Lieblingswitzes: Warum heißen Teigwaren Teigwaren? na, na…? Weil sie mal Teig waren!)

Zutaten:

1 Tasse Mehl

1/2 TL Backpulver

70 g Kuvertüre oder normale Zartbitterschokolade

3/4 Tasse Zucker (ich fand mein Endergebnis zu süß und würde das nächste mal weniger rein tun, aber meine Testperson meinte es wäre perfekt so, kommt also auf eure Süßheits-Toleranz an, ob ihr hier lieber weniger nehmen wollt)

1/3 Tasse Margarine

1 Päckchen Vanillezucker

2 EL Sojamilch

1/2 Tasse Schokoladentropfen oder gehackte Schokolade

1/2 Tasse grob gehackte Haselnüsse (passt sehr gut zu dem Nugat, Walnüsse passen aber auch sehr gut zu Brownies)

1 Packung Nuss-Nougat dunkel von Ruf (oder andere vegane Nougat-Masse)

4 EL Sojamilch

Zubereitung:

Trockene Zutaten für den Teig mischen ( nur je 1/4 Tasse Schokodrops und Nüsse). In einem Topg Margarine, Schokolade und Zucker schmelzen. Alles unter den Teig geben und zu einem eher festen Teig kneten. Nicht wundern, dass der Teig nicht flüssig ist wie bei Rührkuchen, der Kuchen wird durch die viele Schokolade trotzdem nicht trocken.

Alles in eine 20cm-Form geben (am besten eine eckige). Dann restliche Schokolade und Nüsse auf den Teig geben und alles fest drücken. 30 Minuten bei 200°C backen. Kurz abkühlen lassen und zurechtschneiden.

Für die Soße Nougat mit Sojamilch erhitzen und zu einer Soße verrühren. Über die am besten noch warmen Brownies geben. Die Brownies bald verzehren, weil sie schnell trocken werden (nicht allzu schwer).



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