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Tzatziki mit Tofu und Sojajoghurt
Okt 19th, 2011 by veganitaet

Nach meinem Griechenland-Urlaub (auf dem Foto sind sogar noch original Oliven und superscharfe Pepperoni vom Markt in Thessaloniki zu sehen) wollte ich ein schöne Tzatziki für den veganen Brunch vom Gießener Schwulenreferat machen. In Griechenland wird meist nicht der Naturjoghurt verwendet, wie man in hier kennt, sondern einen fettreicheren griechischen Joghurt. Daher habe ich in diesem Rezept nicht nur Joghurt, sondern hauptsächlich Tofu verwendet, um die Masse dicker zu machen.

Ich esse Tzatziki am liebsten ganz „typisch deutsch“ mit Kartoffeln. Wer etwas „authentisch griechischer“ sein will, kann dazu auch Seitan reichen. 🙂

Zutaten:

400g Tofu (ich habe mittelfesten Tofu vom Asia-Laden verwendet)

200g Sojajoghurt (ich habe meinen selbstgemacht, ansonsten Joghurt von Provamel o.ä., aber eben nicht den Natur-Joghurt von Alpro, da dieser schließlich mit Vanille und zuviel Zucker versaut wurde und für Tzatziki unbrauchbar ist)

1 Gurke, geraspelt

3 Knoblauchzehen

1 EL heller Essig

2 EL Olivenöl

Salz

frische Minze

 

Zubereitung:

Tofu mit Knoblauchzehen Essig und Olivenöl in der Küchenmaschine fein mixen. In einer Schüssel mit geraspelter Gurke, Joghurt und Salz nach Geschmack vermischen. Mit frisch gezupfter Minze bestreuen.

 

Bananen-Creme-Dessert
Sep 22nd, 2011 by veganitaet

Hier mal nicht mein eigenes Rezept, sondern eines, dass ich unbedingt von diesem tollen englischsprachigen Blog nachmachen musste: Lunchboxbunch. Ich hatte zufällig noch Seidentofu und Bananen da, die schnell weg mussten und dann auch noch ein paar langweilige Kekse aus Holland, die ich für den Boden benutzt habe. Stattdessen gingen vielleicht auch Zwieback-Krümel. Meine Krümel sind von den darauf geschichteten Bananen nicht wirklich eingeweicht, daher würde ich sie noch etwas mit Sojamilch (oder gar mit Bananen-Saft?) befeuchten. Statt dem vielen teuren Ahornsirup habe ich Zucker verwendet. Ansonsten habe ich aber keine Verbesserungsvorschläge zu machen, ein ganz tolles super cremiges Dessert für mindestens 6 Personen!

Frische Gemüse-und Kräuterplatte mit Rucolakartoffeln und Zucchiniblüten
Sep 21st, 2011 by veganitaet

Dieses Gericht habe ich zubereitet, nachdem ich ganz viele Kräuter, Rucola, Zucchiniblüten und Mais auf dem Wochenmarkt gekauft hatte. Das war das erste Mal, dass ich Zucchiniblüten gegessen habe, daher habe ich sie einfach nur angebraten, statt sie aufwendig zu befüllen oder in Teig zu frittieren.

Aus meiner Petersilie machte ich ein Petersilienpesto mit Sonnenblumenkernen, das auch eine preisgünstigere Alternative zu Pesto mit Basilikum und Pinienkernen ist.

Die Tofucreme mit der gerösteten Paprika kam besonders gut an. Sie würde sich auch gut als Frischkäse-Creme-Alternative eignen.

Außerdem habe ich mich noch an einer Estragon-Senfsoße versucht, die aber nicht soo lecker, war, dass ich das Rezept hier mal lieber ausspare.

 

Zutaten(für 4 Personen):

2 Maiskolben

1 Packung Zucchiniblüten, bzw. etwa 8 Stück

Tofu-Creme(kann auch halbiert werden):

2 400g Tofublöcke (ich hab frischen aus dem asialaden verwendet)

1 rote Paprika

2-3 Knoblauchzehen

1 TL Salz

 

Petersilien-Pesto:

2 Bund frische Petersilie (ich habe glatte verwendet)

7 EL Sonnenblumenkerne

7 EL Olivenöl

1 TL Salz

1 EL Nährhefeflocken

 

Rucola-Kartoffel:

10 große Kartoffeln

1 Zwiebel

eine gute handvoll Rucola

 

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, von Augen befreien und rundherum mit einer Gabel einpieksen. Zusammen mit der ganzen Paprika auf ein Backblech legen und bei 200°C 35-45 Minuten lang backen. 

Die Paprika sollte schwarze Stellen auf der Haut haben.

Die Kartoffeln halbieren und mit der Paprika etwas auskühlen lassen.

Für die Rucola-Kartoffeln Zwiebeln hacken und einer Pfanne schmoren lassen. Rucola fein hacken oder in der Küchenmaschine bearbeiten. Mit Zwiebeln mischen und kräftig salzen.

Die Kartoffeln mit einem Löffel oder einem Kugelausstecher aushöhlen. Die Masse zu der Rucolamischung geben. Vermengen und wieder zurück in die Kartoffelhälften geben.

Die Paprika häuten und in feine Würfel schneiden. Tofu mit Knoblauch und Salz in der Küchenmaschine zu einer Creme verarbeiten. Paprikastücke unterheben und abschmecken.

Alle Zutaten für das Pesto in die Küchenmaschine geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen.

Zucchiniblüten und Mais einfach anbraten. Nach Wunsch salzen und pfeffern.

Superschneller Mini-Käsekuchen (Cheesecake New York Style)
Jun 20th, 2011 by veganitaet

In diesem Rezept verwende ich meinen eigens zusammengebastelten Frischkäse, man kann natürlich auch fertigen verwenden. Dieser kleine Kuchen ist die Lösung für plötzliche Käsekuchen-Jieper(krass, dieses Wort existiert wirklich und es ist keine Erfindung von Kinderschokolade! Was man alles interessantes erfährt, wenn man bloß die Rechtschreibung von Worten checken will 🙂 ). Wenn man seinen Käsekuchen lieber mit dem gewohnten gebackenen Boden mag, kann natürlich auch den machen und die gleiche Creme verwenden.

 

Zutaten (für eine 20cm-Springform):

100g Kekskrümel (am besten von irgendwelchen Standardkeksen, einfachen Haferkeksen, etc., ich habe importierte Kekse aus dem Holland-Urlaub verwendet)

350g veganer Frischkäse

3/4 Tasse Zucker

1 Packung Vanillepuddingpulver

3 EL Öl

2 EL Sojamehl, Spiesetärke oder anderer Ei-Ersazt vermischt mit 2 EL Wasser oder Sojamilch

Saft von 1 Zitrone (wer mag auch weniger, ich mags gerne säuerlich, meinem Freund war es zu sauer)

 

Zubereitung:

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Krümeln walzen. Krümel auf den Boden der gefetteten Form streuen. Alle weiteren Zutaten vermischen und auf die Krümel geben. Im Backofen bei 150 bis 160°C 1 1/2h backen. Leistungsstärkere Öfen brauchen vielleicht auch nur eine Stunde, am besten immer mal nachschauen. Die obere Schicht sollte eine feste Haut gebildet haben und leicht gebräunt sein wie auch dem Bild.

Der Kuchen muss leider leider gut auskühlen, solange muss man sich noch gedulden.

 

DIY veganer Frischkäse (Beta-Version)
Jun 20th, 2011 by veganitaet

Ich war immer etwas frustriert, weil ich insbesondere Süßspeisen und Kuchen auf Frischkäse-Basis total gerne veganisieren wollte, jedoch fertiger Tofutti-Frischkäse zwar lecker ist aber viel zu teuer, als dass man davon mal eben ein, zwei Packungen in einen Käsekuchen hauen könnte. Also habe ich mir mal die ganzen Inhaltstoffe von veganen Frischkäseprodukten angeschaut und es fällt auf, dass die meisten auf der Basis von Kokosfett, Palmfett(übel, übel, ich weiß, ich hoffe ich kann noch einen Frischkäse ganz ohne Palmfett zubereiten, in dem Palmin soft, das für die Konsistenz relativ wichtig ist, ist es leider enthalten), Tofu, Säurungs- und Verdickungsmitteln bestehen. Lässt sich eigentlich alles besorgen, dachte ich mir. Lediglich bei den Verdickungsmitteln muss man evtl. was im Internet bestellen. Ich habe den Frischkäse mit Johannisbrotkernmehl(im Bioladen erhältlich), aber auch Xanthan hergestellt. Womöglich lässt sich das Xanthan aber auch durch Johannisbrotkernmehl ersetzen.

Der Frischkäse ist von der Konsistenz her gut zum Weiterverarbeiten in Süßspeisen wie Käsekuchen, Cupcakes mit Frischkäsecreme(siehe Stracciatella-Cupcakes hier), bestimmt auch für Muffins mit Frischkäsefüllungen, ect. Zum aufs Brot schmieren fand ich ihn geschmacklich noch nicht so prickelnd, da muss ich noch etwas rumprobieren.

Zutaten:

250ml Sojamilch natur

60g festes Kokosfett (ich habe Standard-Palmin verwendet, was einfach reines Kokosfett ist)

1/4 TL Xanthan (klingt wenig, ist aber sehr stark bindend)

1/4 TL Johannisbrotkernmehl

1/4 TL Essig

1/2 EL Zucker

1 EL Soja-Protein-Pulver (das für Eiweißfitnessgetränke, ohne Geschmack, optional für mehr Cremigkeit)

1/2 TL Salz

3/4 Block Tofu (sorry hab leider keine Gramm-Angaben, es müsste aber 3/4 von einem 400g festem Alnatura-Tofu sein)

6 El Palmin soft (Kokos-Palmfett-Gemisch)

 

Zubereitung:

Kokosfett schmelzen und mit allen anderen Zutaten in eine Küchenmaschine geben und gut durchmixen bis eine homogene Masse entsteht. Wirkt es nicht fest genug, kann noch mehr Verdickungsmittel hinzugefügt werden, jedoch wird die Masse nach dem Kühlstellen fester.

Kühlen und weiter verarbeiten.

Frische Bagel-Sandwiches mit mariniertem Tofu und Gemüse
Jun 16th, 2011 by veganitaet

Selbstgemachte Bagels schmecken einfach super. Das Besondere an Bagels ist ja, dass man sie vor dem Backen kurz in heißem Wasser kocht. So erhalten sie eine schone glatte und glänzende Oberfläche. Frisch aus dem Ofen kann man sie gut anstelle von Burger-Brötchen essen oder Gemüse-Sandwiches zaubern.
Hier habe ich noch Tofu-Scheiben in einer tomatigen Tabasco-Marinade gebacken.

Zutaten (für 6 Bagels):

250ml warmes Wasser

330g Mehls Typ 550

150g Dinkelvollkornmehl

1 1/2 TL Salz

2 EL Zucker

1 P. Trockenhefe

 

außerdem: 3 El Zucker

Mohn, Sesam

 

Marinierter Tofu:

400g Tofu (eher fest)

3 El Tomatenmark

2 El Ketchup

2 TL Essig

3 EL helle Sojasoße

2 EL Nährhefeflocken

einige Spritzer Tabasco

Paprika

Pfeffer

 

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig zubereiten und zu einem glatten Teig knete. eine Stunde gehen lassen. Währenddessen den Tofu in Scheiben schneiden und auf ein Blech oder in eine Auflaufform legen.

Alle Zutaten für die Marinier-Paste verrühren und den Tofu damit einstreichen. Scheiben umdrehen und restliche Paste darauf streichen.

Im Backofen bei 100°C  1 bis 1 1/2 Stunden(einfach bis die Bagels in den Ofen kommen) backen. So verliert der Tofu langsam seine Feuchtigkeit und die Paste kann einziehen. Zum Schluss mit den Bagels fertig backen.

Bagel-Teig in 6 Bällchen formen. Aus jedem Bällchen einen Strang rollen und zu einem Kreis mit Loch in der Mitte zusammenfügen.

Wasser mit 3 EL Zucker erhitzen und zum Kochen bringen. Bagels hineingeben und von beiden Seiten etwa 1 Minute kochen.

Heraus nehmen und noch feucht eine Seite in Mohn oder Sesam drücken.

Auf ein Backblech legen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen, zusammen mit den Tofu-Scheiben. Dabei Bagels auf mittlerer und Tofu auf oberster Schiene.

Bagels schließlich aufschneiden und mit (Ehec-)Salat, Tomaten, Tofu, angebratenem Gemüse, Soßen, Röstzwiebeln, etc. belegen.

 

 

 

Spinat-Buchweizen-Crepes mit Tofu-„Rührei“-Füllung
Jun 11th, 2011 by veganitaet

Hier ein Rezept für Crepes mit Hefe, die, wenn man Stärke benutzt, die nicht auf Weizenbasis ist glutenfrei sind. Es ist eine der ersten Male, dass ich etwas mit Buchweizenmehl zubereitet habe und es hat sehr gut zu diesen pikanten Pfannkuchen geschmeckt.

Anstatt mit der Tofu-Füllung kann man die Crepes auch mit Tomaten und Basilikum, Salat, Spinat, etc. füllen.

 

Zutaten (für etwa 4 Personen):

Crepes:

600ml Sojamilch

2 handvoll frischer Spinat

330g Buchweizenmehl

2 El Tapiokamehl oder Sojamehl oder Speisestärke

1/4 TL Salz

1 EL Zucker

1 P. Trockenhefe

 

Tofu-Füllung (ausreichend etwa für die Hälfte der Crepes):

200g eher fester Tofu

2 Frühlingszwiebeln

2 Stangen Sellerie, inklusive Sellerie-Grün

Saft einer Zitrone

3 EL Agavendicksaft oder 2 EL Zucker

1/2 TL Salz

3 EL Senf

Pfeffer

etwas Kurkuma

 

Zubereitung:

Für die Crepes Spinat mit Sojamilch in einem Mixer pürieren.

Alle Zutaten für die Crepes mit einem Schneebesen verrühren und etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Tofu trockentupfen und in eine Schüssel zerbröseln. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Sellerie sehr fein würfeln und dazu geben. Alle restlichen Zutaten glattrühren und vermischen. Nach Geschmack noch etwas nachsalzen oder süßen.

Nun die Crepes in der Pfanne braten. Dazu immer etwa eine Schöpkelle voll Teig in die Pfanne geben und mit der Rückseite glatt streichen.

…und wenden

Dann immer etwas Füllung auf die Crepes geben und aufrollen.

 

Große Party-Tapas-Platte
Nov 22nd, 2010 by veganitaet

Das hier habe ich zu meinem Geburtstag gemacht und eignet sich gut, wenn ihr ein paar Gäste habt. Dazu gab’s Polenta-Schnitten, Blätterteig-Stangen und Brot.

Gebackene eingelegte Paprika

Zutaten:

3 rote Paprika

2 EL Olivenöl

3 EL Balsamicoessig

2 bis 3 Zweige frischer Thymian

1/2 TL getrockneter Rosmarin

grober Pfeffer

Salz

Zubereitung:

Paprika entkernen und vierteln. Mit der Haut nach oben auf ein Blech legen und in der obersten Schiene bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen bis die Haut runzelig und an manchen Stellen dunkel ist.
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In eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Alle Zutaten vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über die Paprika gießen. Einige Stunden marinieren.

Polenta-Schnitten

Zutaten:

500g Polenta (Maisgrieß)

2 Liter Wasser

2 EL Gemüsebrühepulver

2 EL Nährhefeflocken

1/4 TL Pfeffer

Zubereitung:

Wasser mit Gemüsebrühepulver und Gewürzen aufkochen und Grieß hinein geben. Bei mittlerer Hitze etwa 1o Minuten kochen und immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Herdplatte ausschalten, Hefeflocken einrühren und 15 Minuten stehen lassen. Auf ein Backblech mit Backpapier streichen und abkühlen lassen.

Mit Olivenöl bestreichen und im Backofen auf oberer Schiene etwa 15 Minuten nacken. In Rechtecke schneiden und servieren.

Gebackener Olivenöl-Kräuter-Tofu
DSCF9025

Zutaten:

2 Blöcke fester Tofu

1 Bio-Zitrone

reichlich Olivenöl

1 1/2 TL Salz

1/2 TL grober Pfeffer

4 Zweige frischer Thymian

1/2 TL getrockneter Rosmarin

1 rote Chilli

etwa 10 grüne Oliven

2 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Chilli und Knoblauch hacken, Thymianblättchen von dien Stielen befreien. Oliven in Scheiben schneiden. Zitrone auspressen und die Hälfte der Schale fein raspeln. Tofu gut auspressen und mit Küchenpapier trocknen, danach würfeln.

In eine Back- oder Auflaufform geben. Mit Olivenöl auffüllen und restliche Zutaten darunter mischen. Im Backofen bei 200°C etwa 30 Minuten backen.

Erbsen-Petersilien-Creme

Zutaten:

eine Packung TK-Erbsen

ein Bund Petersilie

1 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen

ein Spritzer Zitronensaft

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit ganzer Petersilie garnieren.

Französische Mandel-Knoblauchcreme

(erstes Foto in der großen weißen Schüssel)

Zutaten:

2 trockene weiße Brötchen (oder abgekühlte Aufbackbrötchen)

150g Mandeln

4 Knoblauchzehen

1El heller Essig

einige Spritzer Zitronensaft

5 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Brötchen in Würfel schneiden und in Wasser 10 Minuten einweichen. Mit dem Einweichwasser und allen restlichen Zutaten außer dem Öl in eine Küchenmaschine geben und mixen. Das Öl langsam hinzugeben. Je nachdem, ob man eher eine Creme oder eine Soße haben möchte noch etwas Wasser hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fruchtige Tomaten-Salsa


500g Kirschtomaten

Saft von einer Limette

5 EL Agavendicksaft

6 EL Tomatenmark

1 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

Salz

Pfeffer

Chilli

frischer Basilikum

Zubereitung:

Tomaten in Stückchen schneiden. Knoblauch und Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl anbraten. Mit den restlichen Zutaten vermengen, abschmecken und mit Basilikum und Limette garnieren.

Aioli
DSCF9031

Zutaten:

etwa 400ml vegane Mayo

4 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Alles im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer glatten Soße verarbeiten.

Tofu-Sellerie-„Frischkäse“
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(eine bröselige Mischung, vielleicht eher wie körniger Frischkäse. Ein paar meiner Freunde meinten, es würde nach „Mc Donald’s schmecken, ich versteh‘ allerdings nicht ganz wieso!)

Zutaten:

ein Block Tofu

2 Frühlingszwiebeln

Selleriegrün von einem Bund Staudensellerie

2 TL Senf

2 TL Nährhefeflocken

1 TL Wasser

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Wasser, Senf und Hefeflocken in einer Schüssel glatt rühren. Tofu hinein bröseln. Frühlingszwiebel  in Ringe und Selleriegrün klein schneiden. Alles vermengen und gut abschmecken.

Baba Ghannouj (Auberginen-Creme)

(Auf dem Bild in der kleinen Schüssel über der Erbsencreme)

Zutaten:

2 Auberginen

2 Knoblauchzehen

3 EL Tahini

2 EL frischer Zitronensaft

1 EL Olivenöl

1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel

Salz

Frische Minze oder Koriander

Zubereitung:

Auberginen längs halbieren und mit der Schale nach oben auf ein Backblech legen. In der obersten Schiene im Backofen bei 200°C Oberhitze 15 Minuten backen. Danach abkühlen lassen und häuten.
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Mit den anderen Zutaten in eine Küchenmaschine geben und zu einer Creme verarbeiten. Mit Salz abeschmecken und mit Minze oder Koriander garnieren.


Blätterteigstangen

Dazu könnt ihr alle Arten von Brot, Fladenbrot oder ,auch sehr lecker, Blätterteigstangen servieren. Dafür einfach fertigen Blätterteig mit Sesam oder Mohn bestreuen…

…in schmale Streifen schneiden und von beiden Enden zwirbeln. Etwa 20 Minuten backen.
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Und ab geht die Fress-Party!

Japanisches Menü mit Udon-Nudeln, Tempura und Agedashi-Tofu
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Hier wollte ich mal lauter verschiedene japanische Leckereien zubereiten, die ich so oder so ähnlich in Malaysia gegessen habe. Zum Einen frittierte Gemüse in Teighülle, Tempura, mit passender Tentsuyu-Soße aus Algen und Sojasoße. Zum Anderen Agedashi-Tofu, ebenfalls frittierter Seidentofu in Soße und Udon-Nudeln, helle, etwas dickere japanische Nudeln. Ich habe für den Agedashi-Tofu und für die Tempura die gleiche Soße (Tentsuyu oder Ten Tsuyu) hergestellt, da ich Rezepte gefunden habe, bei denen die Zutaten sehr identisch waren. Außerdem gab es dazu noch einen japanischen Gurkensalat mit Wa-Fu-Dressing( ich weiß, die Salat-Schüssel ist sehr „deutsch“, aber soviel japanisch aussehendes Geschirr hatte ich dann auch wieder nicht! 😉 ) und einen Sesam-Mayonnaise-Dip zusätzlich für die Tempuras.

Als Nachtisch eignet sich gut das nachfolgende Rezept für Matcha-Sahne-Creme.

Zutaten(für 4 Personen):

Für die Tempura:

eine Aubergine

1 bis 2 Zwiebeln

2 Süßkartoffeln

Tempura-Mehl-Fertigmischung (oder selbst zubereiteter Teig, geht eigentlich auch ganz einfach aus Mehl, kaltem Wasser, Speisestärke und Backpulver hergestellt)

Tempura- und Agedashi-Tofu-Soße (Ten-Tsuyu):

3 Tassen Wasser

2 etwa 5cm lange Stücke Konbu-Algen(mehr dazu in diesem Artikel; alternativ Instant Dashi-Brühe, aber auf vegane Zutaten achten!)

5 getrocknete Shitake-Pilze

1 Tasse japanische Sojasoße(Sojasoße für Sushi)

1/2 Tasse Mirin (süßer japanischer Reiswein, gibt es im Asialaden)

1/2 TL Salz

ein etwa 5cm großes Stück Ingwer

Agedashi-Tofu:

ein Block fester Seidentofu (nein, das ist kein Widerspruch! Es gibt durchaus unterschiedliche Verianten von Seidentofu. Der aus dem Bio-Laden ist hierfür weniger geeignet, da er beim Hantieren schnell zerfällt. Einfach mal im Asia-Laden nach festem Seidentofu fragen, die wissen schon Bescheid!)

1/2 Tasse Speisestärke

Udon-Nudeln:

270g Udon-Nudeln aus dem Asia-Laden(alternativ könnt ihr auch Soba-Nudeln verwenden, wenn ihr Udon nicht findet)

Sesam-Mayonnaise-Dip:

100g vegane Mayo, oder selbst hergestellt wie hier

1 EL Sesamöl

1 EL körniger süßer Senf

1 EL Reisessig (oder anderer heller Essig)

1 in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel

japanischer Gurkensalat mit Wa-Fu-Dressing:

eine Salatgurke

eine Frühlingszwiebel, in Ringen

1/2 Tasse Reisessig

1EL Sojasoße

1 1/2 EL Zucker oder Agavendicksaft

1/2 TL Salz

1 EL Öl

ein Paar Tropfen Sesamöl

zusätzlich…

etwas Wasabipaste aus der Tube oder angerührt aus Pulver

Zubereitung:

Soße (Ten Tsuyu):


Als erstes Konbu und Shitakepilze etwa eine Stunde im Voraus in der angegebenen Wassermenge einweichen. Dann 15 bis 20 Minuten kochen und Algen und Pilze entfernen.

Die Pilze kann man weiterverwenden, die Algen vielleicht nicht unbedingt. Restliche Zutaten hinzufügen und 2 Minuten kochen lassen. Die Hälfte der Soße als Dip in eine Schüssel geben.

Tempura:


Für die Tempura Zwiebel in Ringe und Süßkartoffeln in scheiben schneiden. Die Süßkartoffeln werden beim Frittieren gar, man muss sie nicht vorkochen. Die Auberginen längs in dünne Scheiben schneiden und dann mehrmals diese Scheiben längs einschneiden, sodass sie ganz zerfleddert aussehen. Ich habe in Malaysia in einem japanischen Restaurant Tempura bestellt und hatte dort auch Auberginen-Tempura und war erst total unsicher, ob diese komisch förmigen Gebilde nicht Tintenfische seien. Das macht wirklich was her, wenn ihr eure Auberginen so schneidet! 🙂 Habe leider kein gutes Bild davon machen können, aber vielleicht könnt ihr euch es ja vorstellen.

Den Tempurateig nach Packungsanleitung anrühren oder selbst zubereiten. Öl in einer Fritteuse oder einem Wok erhitzen, Gemüse in den Teig tunken und frittieren.

Agedashi-Tofu:


Tofu abtropfen lassen und mit einem Küchentuch vorsichtig trocken tupfen. Mit dem Seidentofu muss man sehr behutsam umgehen, damit er nicht zerfällt. Tofu in etwa 8 Stücke schneiden(man kann Agedashi Tofu aber auch mit einem ganzen ungeschnittenen Tofu-Block herstellen). Speisestärke auf einem flachen Teller  geben und den Tofu von allen Seiten darin wälzen.

In dem noch heißen Öl von den Tempuras frittieren.

auf einem Tuch abtropfen lassen:

Vor dem Servieren die andere Hälfte der Ten Tsuyu Soße in ein Schüsselchen geben und die Tofu-Blöcke vorsichtig hinein geben. sie sollte auf der Soße schwimmen und nicht ganz untergehen.

Udon-Nudeln:


Nudeln ganz einfach nach Packungsanleitung kochen und abtropfen lassen.

Mayonnaise-Sesam-Dip:


Alle Zutaten für den Dip verrühren und in ein kleines Schälchen füllen.

Gurkensalat mit Wa Fu-Dressing:


Gurke schälen und mit einer Gabel längs und ringsherum einritzen(immer mit der Gabel von oben nach unten fahren). So entstehen nachher diese schön gerillten Gurkenscheibchen(danke Mama für diesen Tip! 🙂 ). Gurken dann in ganz dünne Scheiben schneiden. Alle Zutaten für das Dressing vermischen und mit den Gurken vermengen.

Nun nur noch Wasabi in ein Schälchen geben und alles zusammen anrichten.

Itadakimasu! (in etwa „Guten Appetit“)





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Gefüllte Paprika mit knusprigen Tofu-Nuggets
Aug 17th, 2010 by veganitaet

Hier kommt ein Rezept für Paprika oder Zucchini gefüllt mit einer Gemüse-Pilz-Gerstengraupen(auch bekannt als Ebly oder Sonnenweizen, alternativ kann man natürlich auch andere gekochte Körner verwenden)-Mischung mit knusprigen Tofu-Nuggets. Für die Nuggets habe ich Mandel-Nuss-Tofu von Alnatura verwendet, man kann aber auch Räuchertofu, jede andere Art von gewürztem Tofu oder ganz normalen nehmen. Damit die Nuggets so richtig schön knusprig werden, habe ich sie in einer Semmelbrösel-Cornflakes-Mischung gewälzt und anschließend frittiert. Man kann sie sicher auch nur anbraten, jedoch sollte man hier genügend Öl verwenden, da wenn die Nuggets zu lange in der Pfanne herum liegen, bestimmt die Knusperschicht langsam hinunter läuft. Der Vorteil beim Frittieren ist, dass die Knusperschicht direkt fest gebacken wird und außerdem ringsherum knusprig wird.

Zutaten (für zwei Personen):

für das gefüllte Gemüse:

zwei Paprika

zwei Zucchini (am besten eine kleine und eine große)

eine Zwiebel

zwei Knoblauchzehen

150g Champignons

ein Kochbeutel Gerstengraupen/Sonnenweizen/Ebly

1/2 TL Salz

1/2 TL Paprika

1/2 TL Muskat

1/2 TL grober Pfeffer

200ml Gemüsebrühe

für die Tofu-Nuggets:

ein Block Mandel-Nuss-Tofu oder anderer Tofu

200ml Wasser

1/2 TL Salz

4 EL Speisestärke

4 EL Mehl

etwa zwei handvoll grob zerbröselte zuckerfreie Cornflakes

etwa 5 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Gerstengraupen nach Packungsanleitung kochen. In der Zwischenzeit das Gemüse schneiden: die beiden Paprikas köpfen und entkernen (um hartnäckige Kerne heraus zu bekommen am besten mit Wasser ausspülen). Die größere Zucchini längs halbieren und aushöhlen, sodass das Ganze so aussieht:

Das restliche Gemüse und die Pilze klein schneiden. etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten und das restliche Gemüse hinzufügen. Die gekochten Gerstengraupen hinzufügen, kurz weiter braten und mit Muskat, Salz, Paprika und Pfeffer würzen. Das ausgehöhlte Gemüse in eine Auflaufform stellen, möglichst eng beieinander, dass sie nicht umfallen. Dann mit der Gemüsemischung befüllen.

Möglicherweise bleibt hier etwas übrig. Die 200ml Gemüsebrühe in die Auflaufform gießen und alles in den Backofen bei 200°C etwa eine halbe Stunde garen, oder bis das Gemüse eure Wunschkonsistenz hat.

In der Zwischenzeit die Nuggets zubereiten. Hierzu den Tofu in etwa 8 Rechtecke schneiden. Zwischen zwei Küchentücher geben und möglichst viel Feuchtigkeit heraus pressen.

Mehl, Salz und Speisestärke vermischen und mit dem Wasser zu einem zähen, aber nicht zu festen Teig verrühren. Gegebenenfalls mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Er solle etwa so aussehen:

Auf einem flachen Teller Corn Flakes und Semmelbrösel vermischen. Am besten nicht gleich die ganze Mischung auf den Teller geben, sonder immer nach und nach den Teller wieder auffüllen.

Nun Frittierfett erhitzen.

Jeweils ein Tofustück nehmen, in die Mehlmatsche tunken und in der Brösel-Cornflakes-Mischung wälzen.

Schnell in das Frittierfett geben. Nicht zu lange frittieren, da die Corn Flakes äußerst schnell schwarz werden! Auf einem Küchentuch abtropfen und zusammen mit dem Gemüse servieren.


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