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Selbstgemachte Tortillas mit Sojahack-Salsa, Guacamole und Frijoles Refritos
Sep 24th, 2011 by veganitaet

Bei diesem Rezept wollte ich endlich mal meine neu erworbene Tortillapresse ausprobieren. Solche gusseisernen Pressen verwendet man für die Herstellung von Tortillas, man kann sie aber sich auch für andere Fladenbrote verwenden. Alternativ kann man den Teig natürlich auch ausrollen, aber mit der Presse geht’s schon ein bisschen schneller. Die Teile kann man in mexikanischen Onlineshops oder Ebay kaufen oder man sucht nach einer Bauanleitung.

Ich habe zu den Tortillas Guacamole, eine tomatige Salsa mit Sojahack und frijoles refritos (gebratene, zerstampfte Bohnen) zubereitet. Zusätzlich kann man Mais, Salatblätter, Avocado-, Paprika- und Gurkenscheiben reichen.

 

Zutaten(für 4 Personen):

Weizen-Mais-Tortillas:

1 Tasse weißes Maismehl (ich hab meins aus dem Asialaden, es gibt auch spezielles Tortilla-Maismehl in mexikanischn Onlineshops, oder man nimmt normales gelbes Maismehl)

1 Tasse Weizenmehl Typ 405

1 TL Salz

etwas mehr als 1 Tasse warmes Wasser

 

Tomatensalsa mit Sojahack:

1 Tasse Sojagranulat

1 große Dose geschälte Tomaten (Füllmenge 800g)

3 EL Salsa Chipotle (optional, Soße aus geräucherten Chillies aus einem mexikanischen Onlineshop)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 TL getrockneter Oregano

1 TL Zucker

Pfeffer, Salz

 

Guacamole:

1 Avocado

1/2 Zwiebel

1 Tomate

2 Knoblauchzehen

Salz

Chilliflocken

 

Frijoles Refritos (gebratene zerstampfte Bohnen):

1 Tasse ungekochte Bohnen (Pinto-, Adzuki- oder Kidneybohnen oder 2 Dosen Kidneybohnen), Kochwasser auffangen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

 

Zubereitung:

Zuerst den Teig für die Tortillas zubereiten. Er sollte glatt und relativ fest sein. Etwa eine Stunde ruhen lassen.

Bohnen einen Tag zuvor einweichen und gar kochen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Bohnen hinzufügen und weiterbraten. 1 Tasse Bohnenkochwasser hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer die Bohnen zerstampfen und weiter kochen lassen. Immer wieder etwas Kochwasser hinzufügen. Mit Salz abschmecken.

Das Sojagranulat in Gemüsebrühe, etwas Zucker und falls vorhanden etwas Liquid Smoke oder Räuchersalz kochen. Wasser abgießeßen, mit einem Tuch die Flüssigkeit herausdrücken und in Öl anbraten.  In einem Topf Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Sojagranulat und Gewürze hinzu geben und etwa 10 Minuten kochen lassen.

Für die Guacamole die Tomate entkernen und würfeln. Knoblauch pressen und Zwiebeln fein hacken. Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit restlichen Zutaten vermischen.

Tortilla-Teig in 12 Kugeln teilen. Tortillapresse mit Folie ausstatten und zu flachen Fladen pressen (oder dünn ausrollen).

Eine Pfanne aufheizen (ohne Öl!) und Tortillas von beiden Seiten backen. In einem zugedeckten Korb lagern, damit die Tortillas warm bleiben.

Mit allen Zutaten anrichten. Um zu verhindern, dass Flüssigkeit von der Salsa die Tortillas aufweicht, am besten ein Salatblatt unterlegen.

Fladenbrot-Pizza mit Soja-Gyros
Jun 8th, 2011 by veganitaet

Dies ist ein sehr einfaches schnelles Rezept, das man auch leicht umwandeln kann. Statt dem Soja-Gyros kann man auch marinierten Tofu, Räuchertofu, Seitan o. ä. nehmen, statt dem Rucola frischen Basilikum oder noch mehr Gemüse hinzufügen, wie z.B. angebratene Auberginenscheiben.

 

Zutaten (für 2 Pizzen, ausreichend für 2 sehr hungrige Personen oder 3 normale):

ein Fladenbrot

ein Glas Ajvar (350g)

eine Dose Tomaten

1-2 handvoll Soja-Schnetzel in Marinade gekocht wie z.B. hier oder hier

2 Tomaten

4 Frühlingszwiebeln

etwas Rucola

 

Zubereitung:

Ajvar mit den Dosen-Tomaten in eine Schüssel geben und die Tomaten zerstampfen. Fladenbrot in zwei Scheiben schneiden und auf zwei Bleche geben. Die Soja-Schnetzel nach dem Kochen in Gewürz-Brühe gut abtropfen lassen und dann in Öl gut anbraten. Die Tomaten und Frühlingszwiebel in scheiben schneiden.

Dann die Brothälften mit der Tomaten-Ajvar-Mischung bestreichen und mit Zwiebeln, Tomaten und Soja-Gyros belegen.

Im Ofen etwa 15-20 Minuten bei 200°C backen.

Danach mit Rucola bestreuen und nach Belieben mit etwas grobem Pfeffer oder Tabasco würzen.


Spaghetti Carbonara
Mai 13th, 2011 by veganitaet

Heute wollte ich mich mal an Spaghetti Carbonara versuchen. Hierfür habe ich den Speck durch Sojagranulat ersetzt, das ich vorher in einer sehr salzigen und rauchigen Brühe gekocht und dann knusprig angebraten habe. Leider sieht das dann nicht sonderlich nach Speck aus, weil sich das Granulat eher dunkelbraun färbt, aber es schmeckt gut und das ist ja die Hauptsache! 🙂

 

Zutaten (für 4 Personen):

etwa 400g Spaghetti

1 Tasse Sojagranulat (ich habe das von Vegan Wonderland verwendet, es sollte auf jedendall solches sein, das eine „fleischige“ Konsistenz hat, nicht eine nussige, die es oft in Bio-Läden gibt)

4 EL Liquid Smoke (bestellbar in mexikanischen Internetshops, wirklich sehr zu empfehlen für selbstgemachte Fake-Fleischsachen, andernfalls geht auch Rauchsalz, falls jemand das leichter findet)

etwa 1-2 TL Salz

1/2 TL Paprikapulver

1/2 EL Zucker

1 Zwiebel

2 Frühlingszwiebeln

500ml Sojamilch

3 EL Nährhefeflocken

Salz

grober Pfeffer

2 EL Speisestärke

1/2 Packung Soja-Sahne (Soja Cuisine)

 

Zubereitung:

Sojagranulat in einen Topf geben, mit Wasser bedecken. Liquid Smoke, Salz, Zucker und Paprika hinzufügen und einige Minuten kochen bis die stückchen weich sind. Dann etwa abkühlen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, das Granulat hinein geben und die Flüssigkeit herausdrücken, da die Stückchen schön knusprig werden sollen. Dann Öl in einer Pfanne erhitzen und das Granulat gut anbraten.

Ich habe es an dieser Stelle nochmal kräftig nachgesalzen, da Speck ja auch sehr salzig ist.

Dann die Soße zubereiten. Zwiebel und Frühlingszwiebel hacken. Von der Frühlingszwiebel den grünen Teil zum garnieren aufbewahren. Alles in Öl anbraten. Sojamilch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Nährhefe würzen. Dann Speisestärke mit eiwas Wasser glatt rühren und die Soße damit andicken.

Nochmals aufkochen lassen. Die Herdplatte ausstellen und die Sojasahen unterrühren. Dann die „Speck“-Stückchen dazu geben und servieren.

 

Penne mit Sojaschnetzel, Tomaten und Oliven
Okt 10th, 2010 by veganitaet

Nudeln mal nicht mit Sojahack, sondern Sojaschnetzeln aus TVP. Ich hab hier die von veganwonderland benutzt, es gibt aber auch etwas kleinere von Alnatura, verschiedene Sorten in Bio-Läden oder würfelförmige in Asia-Läden. Die Nudeln kann man auch gut kalt als Salat essen.

Zutaten(für 4 Personen):

500g Penne

150 bis 200g Soja-Geschnetzeltes

3 EL Sojasoße

1/2 EL Gemüsebrühe

1/2 TL Liquid Smoke (optional)

1/2 TL Cayenne-Pfeffer

1/2 TL Paprika

1 TL Zucker

1 Dose schwarze Oliven ohne Kerne

etwa 6 Eiertomaten oder andere größere Tomaten

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Salz, grober Pfeffer, Paprika, Basilikum und Oregano

Kräuter oder Sprossen zum Garnieren

Zubereitung:

Nudeln kochen.

Soja-Geschnetzeltes in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Sojasoße und Gemüsebrühe-Pulver und Gewürze hinzufügen und etwa 15 Minuten kochen bis die Schnetzel weich sind. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen, sonst werden die Schnetzel nicht weich. Schließlich die Brühe abgießen(kann man evt. zur Seitanherstellung aufbewahren) und auf einem Küchentuch trocken tupfen.

Knoblauch fein hacken, Zwiebel in Ringe schneiden und Tomaten entkernen und in schmale Streifen schneiden. Oliven abtropfen lassen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln anbraten. Schnetzel  hinzugeben und schön anbraten. Nudeln und Tomaten hinzufügen und würzen. Mit frischen Kräutern oder Sprossen bestreut anrichten.

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Basis-Seitan-Baukasten
Jul 13th, 2010 by veganitaet

Ich dachte ich er kläre hier mal, wie man ganz einfach die verschiedensten Arten von Seitan zubereiten kann, damit ich das nicht bei jedem Rezept neu erklären muss und ihr euch selbst eure ganz eigenen Seitane (hmm..wie ist der Plural von Seitan!?) kreieren könnt! Im Grunde genommen ist es ganz einfach: man muss nur eine Menge Gluten mit ungefähr der gleichen Menge Flüssigkeit(etwas weniger finde ich auch manchmal angebracht) vermischen. Zum Gluten könnt ihr alle möglichen Gewürze benutzen und für die Flüssigkeit alle möglichen Soßen oder pürierte Bohnen, Tofu….

Konsistenz

Generell müsst ihr euch vorher überlegen, wie ihr euren Seitan haben wollt. Wenn er eher fest und zäh(sagen wir mal wie ein Steak) sein soll müsst ihr den „Teig“ mit weniger Flüssigkeit herstellen und nehmt am besten nur Gluten(keinen Tofu oder andere Mehle).

Soll der Seitan eher zart sein(vielleicht für Geschnetzeltes)könnt ihr dem „Teig“ noch Kichererbsenmehl, Tapiokamehl oder pürierten Tofu oder Bohnen beigeben.

Garmethoden

Ich finde, dass es ganz wichtig ist, wie man den Seitan gart. Bei Kochen im Würzsud geht meiner Meinung nach der meisten Geschmack aus dem Seitan raus und an verschwendet viel zu viel  Gewürze. Außerdem wird der Seitan beim Kochen oftmals zu weich und gummi-mäßig.  Die beste Methode Seitan zu garen ist meiner Meinung nach immer noch das Dämpfen(je nach Größe variiert die Garzeit, minimal 25 Minuten).

Da aber nicht jeder ein Gerät zum Dämpfen oder ein Dämpfsieb für einen normalen Kochtopf hat, klappt es auch sehr gut, Seitan fest in Plastiktütchen (Gefrierbeutel oder Frühstücksbeutel) zu verschließen und in Wasser zu kochen. so werden sie quasi im Beutel gedämpft.

Wem das immernoch zu umständlich erscheint, der kann kleinere Seitanstücke(zum Bsp. ein fertig geformtes Steak) auch einzeln in der Mikrowelle garen. Dafür eine geringe Wattzahl (z.B. 60Watt) wählen und das Seitanstück 10 bis 15 Minuten garen und zwischendurch wenden.

Dann kann man Seitan natürlich auch noch im Ofen garen. Das geht am besten wenn man Aufschnitt zubereiten will. Dafür rollt man den Seitan am besten in dicke Rollen, wickelt ihn in Alu-Folie, zwirbelt beide Enden zu(sieht dann zum Schluss ganz wurst-mäßig aus) und backt das Ganze dann etwa eine Stunde.

Als einzige Garmethode fällt mir dann nur noch frittieren ein. Das geht, um rohen Seitan zu garen, aber nur mit ganz kleinen Stückchen, da sonst der Seitan innen noch ganz gummi-artig ist.

Generell kann man den gedämpften, gekochbeutelten und gemikrowellten Seitan sehr gut zu allen möglichen Gerichten weiterverarbeiten. Mann kann den so gegarten Seitan hervorragend einfrieren und hat dann immer etwas Seitan parat, den man nur noch anbraten muss. Zudem eignet sich dieser Seitan super zum Grillen und übertrifft jede gekaufte (meiner Meinung nach viel zu weiche und geschmacklose) Soja-Wurst!

Zutaten:

feste Zutaten:

2Tassen Gluten (Weizen-Eiweiß, gibt’s in 5kg-Säcken bei veganwonderland oder auch bei manchen großen Bäckereien ziemlich billig)

1 Tasse wahlweise „Weichmacher“: Kichererbsenmehl(Gram Flour aus dem Asia-Laden), Tapiokamehl, bzw. -stärke(auch aus dem Asia-Laden), Sojamehl(Reformhaus, Bioladen…), andere selbstgemahlene Mehle aus Hülsenfrüchten

Gewürze(hier richtig übertreiben, Seitan schmeckt sonst nach nichts!): Muskat, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch, Piment, Pfeffer, Chilli, getrocknete Kräuter, Currypulver…

1/2 Tasse Nährhefeflocken(optional)

2TL Salz oder mehr

2El Zucker(je nachdem, ob man süßliche Soßen benutzt, dann weniger)

andere Zutaten wie gehackte Zwiebeln, Oliven, getrocknete Tomaten, Pilze, Paprika… (jedoch muss man wissen, dass es etwas schwierig ist solche festen, nicht pulverisierten Bestandteile in den Seitan-Teig einzuarbeiten, da ein Großteil wieder herausfällt! Zwiebel kann man inkorporieren, indem man sie mit den flüssigen Zutaten püriert)

1 Tasse pulverisiertes Soja-Granulat (TVP), am besten in der Tüte lassen und mit einem Nudelholz zu Pulver verarbeiten(auch optional)

flüssige Zutaten:

2 Tassen Wasser

10 EL Tomatenmark (optional)

1 pürierter Block Tofu(optional)

oder eine Dose pürierte Kidneybohnen, Kichererbsen oder andere Bohnen(optional)

1 pürierte Zwiebel (optional)

6El Sojasoße

2EL Liquid Smoke (schmeckt dann wirklich sehr authentisch fleischig, gibt’s in mexikanischen Online-Shops)

beliebige Mengen Soßen(hervorragend, um Soßenreste zu verbrauchen!) wie Ketchup, Senf, Chillisoße, etc.

Zubereitung:

Alle festen Zutaten vermischen. In einer separaten Schüssel alle flüssigen Zutaten vermischen und dann alles vermengen. Das Resultat sollte ein gut knetbarer, nicht zu weicher Gummi-Teig sein. Wenn das Resultat zu trocken ist, einfach mehr Wasser hinzufügen und umgekehrt mehr Gluten. Falls ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch ein kleines Stückchen in den Mund nehmen und mal probieren. Kaut sich wie Kaugummi , am besten wieder ausspucken! Aber man kann so ganz gut schmecken ob noch Salz oder ein anderes Gewürz fehlt. Nun kann man den Seitan-Klumpen so wie er ist garen und anschließend abkühlen lassen und in Stücke schneiden(Seitan wird beim Abkühlen immer nochmal fester). Oder man formt die Seitanstücke jetzt schon so wie man sie haben will und gart sie, wie man möchte. Man muss nur beachten, dass die Seitanstücke, außer beim backen in Alufolie, immer nochmal größer werden und nicht ganz ihre Form behalten.

Nach dem Garen kann man den Seitan einfach so essen, aufs Brot, angebraten, frittiert, mariniert, geraspelt als Hackfleisch…

Man kann fertigen Seitan sogar in kleinen Stückchen in einem Dörrgerät dörren(gibt es schon ganz günstig gebraucht bei ebay für um die 15€) und dann jederzeit wieder in stark gewürzter Brühe wie  getrocknete Sojaprodukten(TVP) aufkochen.

HAIL SEITAN!!!


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Rösti mit Pilz-Soja-Sahne-Geschnetzeltem
Jun 18th, 2010 by veganitaet

Hier mal ein weniger spektakuläres, aber sehr schmackhaftes Rezept für TVP-Soja-Geschnetzeltes (diese getrockneten Dinger) und ganz einfachen Röstis (gehen so einfach, dass man sich fragen könnte, warum nicht ständig jeder Rösti macht). Mein Rösti hier, um mal etwas anzugeben, sieht nur so hübsch aus, weil ich anstatt die Kartoffeln normal zu raspeln ein spezielles Gerät benutzt habe. Nein, ich habe keinen Werbevertrag, aber ich bin wirklich ganz begeistert und es ist angenehmer als das Raspeln, da man die Kartoffel einspannen und dann kurbeln muss, um so schöne Spiralen zu erhalten. Falls ihr jetzt ganz neidisch seid, guckt euch mal nach einem Julienne-Schneider oder einem „Spirali“ auf Ebay um. Neu kostet gerade letzteres ein bisschen was, aber ich konnte meines für nur einen Euro auf Ebay ersteigern.

Alle anderen können natürlich für dieses Rezept auch eine stinknormale Küchenreibe verwenden.

Zutaten (für 4 Personen):

Röstis:

2 kg festkochende Kartoffeln

4EL Mehl (eigentlich egal ob Vollokorn- oder Weißmehl)

2TL Salz

Pilz-Soja-Sahne-Geschnetzeltes:

150g Soja-Schnetzel (ich finde die von veganwonderland am leckersten, weil sie eine „fleischigere“ Konsistenz haben und weniger schwammig sind als welche aus dem Asia- oder Bioladen, außerdem sind sie wahschenlich auch die derzeit billigsten, ohne hier schon wieder Werbung machen zu wollen)

1EL Liquid Smoke, Rauchsalz oder Barbecue-Soße, falls ihr da was veganes findet

2EL Gemüsebrühepulver

1/2TL Pfeffer

200g Soja-Sahne

200g Champignons

1EL Olivenöl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Salz

Pfeffer

1TL Gyros-Gewürz (Paprika, Muskat, Kreuzkümmel)

etwas frische Petersilie

Zubereitung:

Für die Röstis die Kartoffeln schälen und raspeln, bzw. in dekorative Spiralen kurbeln.^^ In einer Schüssel mit Mehl, Salz und Pfeffer mischen. Öl in einer Pfanne erhitzen und etwas von der Masse hinein geben und etwas fest drücken. Schön kross braten. Müsste etwa 4 große Röstis ergeben.

Zwiebeln, Pilze und Knoblauch klein schneiden. Die Soja-Schnetzel in einem Topf mit Wasser bedecken, Liquid Smoke, Gemüsebrühe und Pfeffer hinzufügen und einige Minuten köcheln bis die Schnetzel weich sind. Abgießen, leicht ausdrücken.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch hinzu geben und glasig dünsten. Sojaschnetzel hinzufügen und leicht knusprig anbraten. Pilze und etwa 200ml Wasser hinzugeben und würzen. Etwa 1 Minute kochen, Sahne hinzugeben, abschmecken und fertig. Mit dem Rösti und frischer Petersilie anrichten.

Dazu schmeckt ein leckerer Salat, vielleicht ja dieser hier.


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Vegane Quiche mit Sauerkraut und Sojahack
Mai 24th, 2010 by veganitaet

Diese Quiche war eine wirklich sehr gelungene Improvisation aus so einigen Resten, u.a. vom Deutsch Doodle Dang. Die Quiche besteht aus einem schlichten Mürbeteig, der mit Sauerkraut ausgelegt wird, dann kommt eine Schicht Zwiebeln, Sojahack und Sellerie und zum Schluss ein Guss aus angedickter Sojamilch, Kartoffelpüree und Tofu. Hat irgendwie sehr „deutsch“ geschmeckt und hatte auch  einen Tick etwas von Zwiebelkuchen. Hat auch Nicht-Veganern sehr gut geschmeckt und ich wurde sogar gefragt, ob da wirklich kein Käse drin ist. 🙂

Zutaten:

für den pikanten Mürbeteig:

300g Mehl

200g Margarine

2 EL Wasser

1TL Salz

Füllung:

3/4 Tasse Soja-Granulat (Soja-Hack, TVP)

2EL Gemüsebrühepulver

1EL Sojasoße

1EL Zucker

1/2 Zwiebel

1 Stange Staudensellerie

2TL Gyros-Gewürz (Paprika, Muskat, Kreuzkümmel, etc.)

1TL Knoblauchpulver

1/2 Tüte Alnatura Sauerkraut (oder eben 250g anderes Sauerkraut)

Guss:

1/2 Block Tofu

500ml Sojamilch

2EL Speisestärke

1 Tasse Kartoffelpüree

1/2 TL Muskat

1EL Nährhefeflocken

Pfeffer

Salz

Semmelbrösel oder Grieß

Zubereitung:

Zunächst den Teig herstellen. Dafür Margarine, Mehl und Salz verkneten bis ein glatter Teig entsteht, gegebenenfalls mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Alles zu einer Kugel formen und in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Soja-Granulat in einem Topf mit Wasser bedecken, Gemsebrühe, Sojasoße und Zucker hinzufügen und so lange kochen bis sie weich sind. Alles abtropfen.

Zwiebeln und Sellerie in kleine Stücke schneiden. In etwas Öl anbraten und Sojahack dazugeben. Alles mit Gyros-Gewürz, Knoblauch und nach Bedarf Salz würzen. Beiseite stellen.

Für den Guss die Sojamilch aufkochen und die Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren. Die kochende Sojamilch vom Herd nehmen und die Speisestärke darunter rühren. Alles noch einmal aufkochen und vom Herd nehmen. Den Tofu hinein bröseln und Kartoffelpüree und restliche Gewürze hinzufügen.

Nun den Teig aus dem Kühlschrank holen. Eine 28cm-Tarte-Form (eine 26cm-Springform geht zur Not auch) einfetten und mit dem Teig auskleiden. Dafür kann man den Teig ausrollen und in die Form geben oder wie ich einfach in die Form geben udn mit den Händen hinein drücken, finde ich etwas weniger umständlich.

Damit der Teig nicht einmatscht, den Boden mit Semmelbröseln oder Grieß bestreuen. Das Sauerkraut verteilen, danach die Hackmischung darauf geben und alles mit dem Guss übergießen. Das sah bei mir dann so aus:

Das Ganze muss dann mindestens 45 Minuten bei 200°C backen. Ich war anfangs etwas skeptisch ob mein selbst zusammengepanschter Guss wirklich fest werden würde, aber nachdem er eine ganze Weile im Ofen und oben schön braun war, war die Quiche schnittfest und sehr lecker!

Überbackene Tortillachips mit Sojahack, Gemüse und veganem Käse
Mai 22nd, 2010 by veganitaet

Dies ist vielleicht kein besonders gesundes Gericht, aber überraschend lecker! Ideal zum Bier, Filmabend, Party… Das Ganze ist überbacken mit einer käsigen Soße, die wirklich optimal passt und auch Nicht-Veganern schmeckt (getestet! 🙂 ). Die Käsesoße kann man auch nicht überbacken als Tortilla-Dip reichen.

Zutaten:

etwa 300g Tortilla-Chips(sind meist vegan, aber auf Laktose und Käsepulver u.ä. achten!)

1 Zucchini

1/2 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1-2 rote Paprika (je nach Größe und Art)

eine handvoll grüne TK-Bohnen (frisch geht natürlich auch, müssen nur länger garen)

1/2 Dose Mais

1 Tasse Sojagranulat /getrocknetes Sojahack)

3 EL Gemüsebrühepulver

2TL Gyrosgewürzmischung (oder eine Mischung aus Paprika, Pfeffer, Majoran, Piment und etwas Kreuzkümmel)

1TL Cayennepfeffer

etwas Muskat

für die Käsesoße:

1/4 Tasse Mehl

1/4 Tasse Nährhefeflocken

1 Tasse Sojamilch (zur Not geht auch Wasser)

1/8 Tasse Olivenöl

2TL Senf (normaler gelber senf, kein körniger)

1TL dunkle Misopaste (helle geht auch, ist milder)

1/2 TL Knoblauchpulver

1/2 TL Cayennepfeffer

1/2 TL Paprikapulver

Zubereitung:

Das Gemüse klein schneiden (Zucchini in kleine Würfel, Paprika in Streifen) und das Sojahack wenige Minuten in einem Topf mit Wasser und der Gemüsebrühe kochen bis es weich geworden ist. Alles abgießen und in etwas Öl hintereinander erst Sojahack,  dann Gemüse und Mais anbraten. Würzen und abschmecken. In einer Auflaufform das Sojahack verteilen. Dann die Hälfte der Tortilla-Chips darübergeben, dann das Gemüse darauf verteilen und mit den restlichen Chips bedecken.

Nun die Soße zubereiten. hierfür alle Zutaten in einem Topf verrühren und einige Minuten köcheln bis die Soße dick und cremig ist. Abschmecken und auf die Chips geben. Dann alles im Ofen bei 200°C etwa 20 Minuten backen (wenn nötig zum  Schluss noch für 5 Minuten auf der obersten Schiene, damit der „Käse“ oben etwas braun wird).


Pierogi(Piroggen) mit Sauerkraut- und Kartoffel-Tempeh-Füllung
Mai 18th, 2010 by veganitaet

Diese Piroggen(eine polnische Spezialität) waren eine Improvisation aus Zutaten, die bei mir so rumflogen. Sie brauchen zwar etwas Zeit, aber solange man etwas Mehl, Sauerkraut oder Kartoffeln im Haus hat, kann man schon Piroggen zubereiten. Der Teig besteht nur aus wenigen Zutaten und füllen lassen sie sich u.a. auch mit Pilzen, Kartoffelpüree, Tofu, usw.

Zutaten (für etwa 25 Piroggen, machen etwa 4 hungrige Leute satt):

für den Teig:

2 Tassen Mehl

1/2 Tasse warmes Wasser

1/4 Tasse Öl

1TL Salz

Füllung mit Sauerkraut:

etwa 2/3 Tasse Sauerkraut

1/2 Tasse in Gemüsebrühe gekochtes Sojagranulat oder Sojahack (TVP)

Füllung mit Kartoffel und Tempeh:

1/2 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1/4 Tempeh-Block

2 Kartoffeln

eine handvoll grüne Bohnen oder Erbsen

2EL Nährhefeflocken

2EL Gemüsebrühepulver

Pfeffer

Muskat

S0ße:

1 EL Margarine

2 EL Nährhefeflocken

2EL Mehl

200 ml Wasser

1 Schuss Weißwein (kann bei Bedenken wegen Gelatine auch weggelassen werden)

100ml Sojasahne oder Sojamilch

1TL getrockneter Majoran

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen glatten nicht klebrigen Teig herstellen, gegebenenfalls mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Etwa 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Füllungen zubereiten.

Die Kartoffeln mit Schale weich kochen. Tempeh in kleine Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch ebenfalls hacken. Tempeh in einem Topf mit Wasser bedecken und Gemüsebrühe und Nähefeflocken hinzugeben. Einige Minuten köcheln bis die meiste Flüssigkeit verschwunden ist. Wenn die Kartoffel gegart sind, in kleine Stücke schneiden(ich habe aus Faulheit und weil ich Kartoffelschale ganz lecker finde sie einfach drangelassen). In etwas Öl Zweibeln und Knoblauch anbraten und Kartoffeln, Tempeh-Würfel und Bohnen hinzugeben. Alles mit Pfeffer und Muskat, gegebenenfalls noch etwas Salz, abschmecken. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Das Ganze sah bei mir dann so aus (habe viel zu viel Füllung zubereitet und habe den Rest eingefroren):

Für die Sauerkraut-Füllung das fertige Sauerkraut abtropfen lassen und in einer Schüssel mit dem Sojahack vermischen. Ich habe diese Füllung einfach so verwendet, man könnte das Sauerkraut allerdings auch noch mit Lorbeerblättern kochen, wie mir ein polnischer Freund verriet, um sie ganz authentisch zuzubereiten. Passend wäre vielleicht auch noch Kümmel, aber das kann ich gar nicht leiden.

Schließlich muss der Teig ausgerollt werden. Hierfür immer etwas vom Teig abnehmen und ausrollen, ansonsten ist es schwierig ihn schön dünn zu rollen. Kreise mit einem Ausstecher oder einem großen Glas ausstechen und etwas Füllung in die Mitte geben. Den Teig zusammenschlagen, zusammendrücken und nach Wunsch die Ränder mit einer Gabel verzieren. So verfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Immer aufpassen die Pierogis nicht zu überfüllen, sonst platzen sie auf!

Zum Schluss Wasser in einem großen Topf erhitzen und die Piroggen einige Minuten kochen. Herausnehmen, abtropfen lassen und schließlich in etwas Öl in einer Pfanne (am besten noch zusammen mit Zwiebelstückchen) braun braten. Man muss die Piroggen natürlich nicht braten, sondern kann sie auch gekocht oder in der Suppe wie Maultaschen essen, ich finde, sie schmecken aber angebraten am allerleckersten!

Nun noch die Soße zubereiten: Margarine in der Pfanne schmelzen und alle restlichen Zutaten hinzufügen. Etwas köcheln bis die Soße andickt und abschmecken. Mit den fertigen Piroggen anrichten.


Goldgelbe knusprige Soja-Nuggets
Mai 15th, 2010 by veganitaet

Dies ist ein Rezept für Sojamedaillons aus TVP (falls ihr euch mal gefragt habt, wie man dieses trockene Sojazeugs nennt) in knusprig frittierter Teighülle. Ich habe meine Medaillons von veganwonderland. Es sind einfach etwas größere Sojaschnetzel, die man aber auch verwenden könnte.

Zutaten:

eine Packung Soja-Medaillons

2EL Gemüsebrühe

5EL Sojasoße

etwa 250ml Shitake-Pilz-Einweichwasser

2EL Zucker

(optional 2EL Liquid Smoke)

für den Teig:

1 Tasse Weizenmehl

1/3 Tasse Reismehl

1 Tasse Wasser

1 gehäufter TL Backpulver

1 gehäufter TL Salz

1 TL Zucker

1TL deutsches Curry-Pulver

1 TL Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Medaillons kochen. Dafür die Medaillons in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und alle Zutaten für die Würzbrühe hineingeben. Das Shitake-Pilz-Einweichwasser erhält man. indem man einige Shitake-Pilze für etwa 15 Minuten in etwas Wasser einweicht. Ich hebe es immer auf, da es ein sehr angenehmes Pilz-Aroma enthält. Alternativ könnte man es auch weglassen oder getrocknete Pilze zu der Brühe geben und mitkochen. Die Medaillons 5 bis 10 Minuten kochen bis sie innen nicht mehr hart sind(einfach mal probieren). Dann abgießen und leicht ausdrücken(viele finden Produkte aus TVP oft zu schwammig, weil sie nicht die Flüssigkeit nach dem Kochen ausdrücken).

Nun alle Zutaten für den Teig vermischen bis ein zäher Teig entsteht. Ist der Teig zu fest, noch mehr Wasser hinzufügen. Frittierfett erhitzen, die Medaillons nacheinander in den Teig tunken und goldgelb frittieren. Als „Junk Food“-Snack mit Ketchup oder zu Gemüse servieren.

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